Haha, ich weiß, dass ihr nur wegen des Titels hergekommen seid. Sorry, Leutz, hier gibt´s keine tittenfotos. Wer darauf aus war, muss sich leider eine andere Webseite suchen.
Aber vielleicht dient es ja der psychosozialen gesundheit ab und zu einen studientest musikwissenschaften zu absolvieren. Vielleicht kann ich auch irgendwann die Frage nach eva herrmann uni regensburg beantworten. Auf jeden Fall gehörte Gamerin zockt nackt zu den Suchbegriffen der letzten Woche, mit denen mein Blog gefunden wurde. more…
Frankfurt, 24.-26.10.1929
Beim zweiten Internationalen Architektur Kongress CIAM wurde das Thema “Errichtung von Wohnungen zu tragbaren Mieten für die mindestbemittelte Schicht der Bevölkerung” als Hauptthema behandelt.

In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts bezahlte man für eine durchschnittliche Reihenhauswohnung mit ca. 60 bis 70m² etwa 70 Deutsche Mark. Ein ungelernter Arbeiter konnte sich eine solche Wohnung mit einem durchschnittlichen Einkommen von 38,40 Deutsche Mark nicht leisten.
Auf dem Kongress wurden etliche Modelle für Kleinstwohnungen vorgestellt.
Das folgende Modell lässt sich so beschreiben:
Die Wohnung soll 48,5m² groß sein (es gibt auch Entwürfe mit nur 30m² Grundfläche), aus 2 Stockwerken bestehen (die Grundmaße betragen 7,5m x 4,2m) und eine 12,2m² große Fensterfläche haben. Durch die Eingangstür gelangt man direkt in das ca. 17,8m² große Wohnzimmer, somit der größte Raum in der gesamten Wohnung. Vom Wohnzimmer gelangt man in die 3,9m² große Funktionsküche und in einen weiteren kleinen Flur, von dem das kleine Badezimmer (1,8m²) abgeht und eine kleine Treppe ins Obergeschoss führt. Im Obergeschoss befinden sich neben dem 3,6m² großen Flur drei Schlafzimmer, zwei mit 7,4m² un eines mit 5,2m².
Die Idee war, das jedes Zimmer seine eigene feste Funktion hatte, z.B. sollte das Schlafzimmer nur noch zum Schlafen genutzt werden. Das Wohnzimmer wurde als Gemeinschaftsraum definiert, in dem alle anderen Aktivitäten stattfinden sollten. Somit war das Wohnzimmer ein Multifunktionsraum.

Quelle: http://www.landesausstellung1905.de
Bonn, Juli 2010
Wie Berichten zu entnehmen ist, plant das Arbeitsministerium, die Wohnungsgröße für Hartz IV Empfänger von 45qm auf 25qm anzupassen. Dieser Vorschlag resultiert aus einer Expertengruppe des Arbeitsministeriums.
Quelle: BAFöG Aktuell
Demnach standen sogar in der großen Wirtschaftskrisenzeit Ende der 1920er Jahre immerhin Wohnungsgrößen von 48,5 qm zur Diskussion. Heute sind wir bei 25 qm angelangt.
Immerhin noch zweieinhalb bis vier mal so viel wie einem Hund in Zwingerhaltung zusteht (6 bis 10 qm). Eine Wohnfläche für ein Kind ist übrigens laut Gesetz nicht vorgeschrieben, meist werden bei Wohngeld- oder Hartz IV- Bezug hier 10 qm erlaubt – die gleiche Fläche, die dem o.g. großen Hund zur Verfügung steht.
Links zum Thema:
- SWR Radio Die Wohnung für das Existenzminimum (MP3)
- Gegen Hartz Massive Einsparungen bei Hartz IV geplant
- Focus.de Hartz IV Empfängern droht Umzug
- Meta Tagesschau Regionale Pauschale statt individueller Regelung?
Wie ich gerade erfuhr, wird unsere allseits beliebte Frau Eva Herman, ihres Zeichens Sonderbeauftragte für Gesellschafts- und Moralfragen beim KOPP Verlag (Handlung für Verschwörungstheorien aller Art) mit einem ganz besonderen Preis ausgezeichnet. Und diesen Preis hat sie sich wirklich redlich verdient.
O-Ton der Preisverleiherin “Bund für Geistesfreiheit München”: more…
Ein kluger Mensch namens Paul Lafargue hat im Jahre 1883 bereits eine Weitsicht bewiesen, die ich manchen unserer heutigen Wissenschaftler_innen und Politiker_innen wünschen würde.
Er schrieb:
Die Ökomomen werden nicht müde, den Arbeitern zuzurufen: Arbeitet, damit der Nationalreichtum wächst! Und doch war es einer von ihnen, Destutt de Tracy, der sagte: »Die armen Nationen sind es, wo das Volk sich wohlbefindet; bei den reichen Nationen ist es gewöhnlich arm.« Und sein Schüler Cherbuliez setzt hinzu: »Indem die Arbeiter zur Anhäufung produktiver Kapitalien mitwirken, fördern sie selbst den Faktor, der sie früher oder später eines Teils ihres Lohnes berauben wird.« more…
In einer kürzlich geführten Offline-Diskussion (vom gerade durchgeführten Banken-Stresstest angestoßen) ging es nach einem Gehacke auf die Banken allgemein, Bankmanager im besonderen, Josef Ackermann im speziellen, letztlich um die Frage der “Systemrelevanz”.
Der gesamte “Rettungsschirm” für die Banken wurde von der Politik mit der angeblichen Systemrelevanz der am Rande der Insolvenz stehenden Banken begründet. Warum eigentlich? Was bedeutet “systemrelevant”? Was soll das in diesem Zusammenhang? more…
Zur Zeit hört man sehr vieles über die Vorzüge und auch die Nachteile des anonymen Unterwegsseins im Internet.
Wo liegen denn die Vorzüge? Nun, für die meisten ist es einfach sehr angenehm, in Foren, Kommentarspalten und ähnlichem anonym ihre Meinung äußern zu können, ohne das Familie und Chef gleich mitlesen – und sich vielleicht über die Art der Meinung nicht besonders freuen. So á la “Tante Elfriede ist die dümmste Kuh des Jahrhunderts” oder “Onkel Heinrich trägt ein stinkendes Toupet” oder vielleicht auch “Chef Murkel ist ein psychopathischer Choleriker und hat null Ahnung von seinem Geschäft. Außerdem bescheisst er das Finanzamt.”
Also, ich mach das sicher nicht mit. Da kann das so “rechtssicher” sein, wie es will. Datensicher ist nämlich ganz und gar nicht!
Dazu will ich auch gar nicht lange rumschreiben, über die technischen Mängel hat nämlich ganz wunderbar ausführlich schon Hadmut Danisch geschrieben, der als Informatiker da Durchblick hat.
Was mich in erster Linie stört, ist
- die Beweislast über Absendung und Empfang solcher E-Postbriefe (insbesondere wenn sie amtliche Mitteilungen enthalten oder Ein-/Widersprüche) liegt zukünftig beim Empfänger also bei den Bürger_innen, die den “Service” nutzen. (Quelle: Heise Online)
- Diese spezielle E-Mail soll 0,55 € kosten – soviel wie ein normaler Brief.
- Die Versandbestätigung, die Punkt 1 erst möglich macht, kostet zusätzlich 1,60 €.
- Die Verschlüsselung ist nicht sicher. Jede mit GPG verschlüsselte normale eMail ist sicherer (siehe bei H. Danisch, Link oben).
- Einziger Vorteil: Das Haus muss nicht verlassen werden, um einen solchen E-Postbrief zu verschicken.
Also, ich finde ja die Online-Frankierung mit Stampit oder auch der Internetmarke echt klasse, so muss ich nicht aufs Postamt gehen, nicht Schlangestehen und mich nicht mit – möglicherweise – genervten Postangestellten herumärgern. Ich frankiere daheim am Rechner und werfe meine Post in den nächst erreichbaren Briefkasten. Fertig. Und das werde ich auch weiterhin so machen. Und wenn ich in 9 Jahren mal wieder einen neuen Personalausweise brauche, dann werde ich es sicher einrichten können, einmal das offzielle Amt persönlich aufzusuchen. Dafür brauche ich keinen online-Antrag. Auch das Auto melde ich ja nicht wöchentlich um, und werde eben alle paar Jahre mal aufs Zulassungsamt pilgern. Bewegung soll ja auch gut tun …
Wer´s trotzdem machen will, kann sich schon jetzt online bei der Post registrieren lassen. Das ist wenigstens kostenlos … noch.
Kennt ihr das auch?
Manchmal geht´s mir so, dass ich gar nicht weiß, über welche Katastrophe ich zuerst schreiben soll. Wenn ich Nachrichten höre, ist immer ein Thema dabei, wo mir der Hut hochgeht. Politik – oh Graus! Lese ich meine Feeds – dasselbe.
Bevor ich dann aber anfange zu bloggen, kann aus verschiedensten Gründen einige Zeit vergehen. Oft haben dann schon viele andere über das Thema etwas geschrieben. Oft sogar in meinem Sinne. Da frage ich mich: Soll ich jetzt auch nochmal das Gleiche schreiben, nur in meinen Worten? Kann ich etwas Neues zum Thema beitragen? Wenn nicht, warum soll ich dann darüber schreiben? more…
Aus dem Forum, welches nicht genannt werden soll.
Es werden immer weniger…..
B***tgr**s, Freitag, 05. Februar 2010, 12:27 @ M*x
Was habt ihr denn bisher so an Femis erlegt?Ich habe real eine Frauenbeauftragte abgeschossen (leider nur beruflich) und eine Feministin völlig fertig gemacht – absolut mundtot :-D
Gibt zwei Kerben und zwar nicht am PC :-P
Greets
Ohne Worte.
Nun ist es also passiert. Während ganz Schland im Fußballfieber taumelte, schlug die schwarz-gelbe Bundesgurkentruppe erneut und erbarmungslos zu: Mit der sogenannten “Gesundheitsreform”, einem Freibrief für Unternehmen und Krankenkassen und einer ewigen Zahlkasparoption für Arbeitnehmer_innen und Versicherte.
Nachdem Bundesgesundsoberkommissar Rösler seine Wunsch-K0pfprämie nicht durchdrücken konnte, hat er nun zu einem beinahe noch perfideren Mittel gegriffen, um die Armen auszubluten und das Kapital weiter nach oben zu verteilen. Bravo, Liberale und Christsoziale, das habt ihr gut hinbekommen. Eine wahre Meisterleistung. more…













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