Piratenweib´s Blog

Mit piratigen Grüßen


Archive for 2009


Der verflixte Haushalt 19

Geschrieben am Dezember 28, 2009 von Piratenweib

Die Ehefrauen von skandinavischen Männern können sich glücklich schätzen. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Universität Oxford sind Schweden und Norweger die attraktivsten Ehemänner, weil sie sich an der Hausarbeit beteiligen und damit die Gleichberechtigung im Alltag leben.

Das Interessante an der Studie ist, dass Partnerschaften glücklicher verlaufen, wenn auch Männer traditionelle Frauenarbeiten übernehmen – und damit zufrieden sind. In den Ländern an der Spitze werden Männer die solche Tätigkeiten ausüben, weniger stigmatisiert. Hausmann = Weichei … Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit einer harmonischen Beziehung für beide Partner größer. Aber ist das eine neue Erkenntnis? Nö. Frauen haben das schon immer gewusst. Und wenn Männer sich aus den Alltagstätigkeiten heraushalten, so werden sie oftmals mit Trennung oder Scheidung “bestraft” (aus Männersicht). Nur – wozu braucht eine Frau einen Mann, der im Alltag nicht da ist? Der nur Job und Karriere sieht und eigentlich gar nicht weiß, warum er eine Frau hat – vom Sex mal abgesehen. So einen Mann braucht keine Frau.

Eher am unteren Ende der Statistik befinden sich Japan und Deutschland. Auch österreichische Frauen müssen sich der Studie zufolge mit faulen Gefährten im Haushalt herumschlagen.

Männer für traditionelle Rollen
Die Studie kommt auch zu dem Schluss, dass es für Frauen, die gleichberechtigt sind oder als gleichberechtigt gelten, in jedem Land schwieriger ist, einen gemeinsamen Haushalt bzw. eine Familie zu gründen.

Auch wenn Männer bei Gleichbereichtigung die Fahnen hochhalten, würden doch die meisten lieber eine Frau wählen, die den Haushalt macht und sich um die Kinder kümmert.

Für Männer ist die traditionelle Rollenteilung immer noch von Vorteil. Eine Frau, die IHM den Rücken freihält von lästigen Alltagspflichten, erleichtert die Konzentration auf die Karriere ungemein.

“Wenn sich Länder fragen, warum die Geburtenrate rückgängig ist, sollte man sich die Motivationen ansehen, warum Paare zusammenziehen und Kinder bekommen”, so die Ökonomin. Die gründsätzliche Frage scheine zu sein: “Wie geht es mir bzw. uns am besten?” Frauen in Ländern, wo weniger Gleichberechtigung herrsche, sagten daher oft Nein zu einer weitergehenden Partnerschaft.

Ist ja logisch, Frauen haben erstmal keinen Vorteil aus einer Partnerschaft oder Familiengründung – außer dem emotionalen natürlich. Aber den emotionalen Vorteil einer Partnerschaft kann man schließlich auch ohne Kinder haben – besser sogar noch. Letztlich kann die Geburtenrate (so sie denn überhaupt von Relevanz ist) nur gesteigert werden, wenn die Menschen insgesamt wieder mehr Lust darauf haben, Kinder zu bekommen. Und da helfen keine Finanzspritzen á la “Gebärprämie” oder “Herdprämie”, wenn am Ende doch immer ein/e Verlierer/in steht.

via: Österreicher auf vorletztem Platz.

White Ribbon 9

Geschrieben am Dezember 28, 2009 von Piratenweib

Die White Ribbon Kampage ist die international größte Bewegung von Männern, die sich für gewaltfreies Verhalten von Männern in Beziehungen einsetzt. Die Kampagne wurde im Jahr 1991 in Kanada ins Leben gerufen. Seitdem haben Männer weltweit begonnen sich für gewaltfreie Beziehungen zu engagieren. Die White Ribbon Österreich Kampagne will einen Beitrag zur Eindämmung der alltäglichen Gewalt von Männern in Paarbeziehungen leisten. Dafür betreibt die Kampagne Bewusstseinsarbeit in der Öffentlichkeit.

via White Ribbon.
Das ist eine gute und unterstützenswerte Sache. Da Männer bekannterweise die meisten Gewaltdelikte (gegen Frauen UND Männer) ausüben, sind Männer sicherlich der richtige Ansatzpunkt und hier insbesondere natürlich die jungen Männer: die Jungs.

Wege für ein gewaltfreies Leben und wie man Jungs neue Bilder von Männlichkeit vermittelt, zeigt die veröffentlichte Broschüre Stark aber wie?

Jeder hat das Recht, zu nerven | Spreeblick 2

Geschrieben am Dezember 27, 2009 von Piratenweib

Jeder hat das Recht, zu nerven | Spreeblick.

Ja, der Spreeblick. Immer wieder für einen guten Beitrag gut. Immer wieder lesenswert.

Philipp Gut klingt genervt. Der Kultur- und Gesellschaftschef der Schweizer Weltwoche hat genug von diesem ganzen Schwulen-Tamtam wie dem Christopher Street Day.

Die Schweizer Weltwoche, bekannt für ihre objekten und stets sachlichen Kommentare (Achtung: Satire!), hat mal wieder einen Streich ausgeführt. Diesmal nicht gegen Frauen, sondern gegen Homosexuelle. Nun könnte man natürlich sagen: Ach ist ja nur die Weltwoche, was soll man da erwarten, die Schweizer Boulevardgazette eben.

Aber erschreckenderweise ist die Weltwoche zur Zeit kein Einzelfall. Mir scheint, dass etliche Medien sich rückwärtswenden und die Zeiten “anno dunnemals” und “früher war alles besser” wieder hochhalten. Nun kann man ja verdrossen ob der heutigen Probleme sein, aber ob ein Rückschritt in die Vergangenheit eine Lösung bietet, darf wohl bezweifelt werden.

Wie Sarrazin zuvor ist Gut mit solchem Unfug jede Menge Applaus sicher von denen, die wieder einmal behaupten werden, hier würde jemand „eine Wahrheit aussprechen“, was sich ja sonst angeblich „keiner mehr traut“ (weil wegen Deutschland Zensurstaat und alle links und die 68er sind schuld und überhaupt). Es sind diejenigen, die sich immer wieder gerne gegen die böse „Politische Korrektheit“ und ein bedrohliches „Zuviel an Toleranz“ in der Gesellschaft wehren und die dabei den Begriff „Gutmensch“ mit Vorliebe als Beleidigung einsetzen.

Ja, es handelt sich um die alte Suche nach Feindbildern, nach Sündenböcken, denen man die Schuld an allem aufdrücken kann, was einen selbst im Leben bedrückt. Und bedrückt sind wie alle von den verschiedensten Dingen des täglichen Lebens: ich von der großen Dummheit vieler, du von den Steuernachforderungen des Finanzamts, er von den bösen Feministinnen (genannt: Femifaschistinnen), sie von den Vätern, die sich vor Unterhaltszahlungen ins Ausland verpissen … ja, wir alle tragen unser Päcklein. Helfen uns aber Schuldzuweisungen beim Tragen? Wohl eher nicht.

Das Fatale an Texten wie denen von Sarrazin und nun dem von Gut ist somit, dass sie die Ausgrenzung von gesellschaftlichen Gruppen fördern. Sie unterstützen Beißreflexe gegen Dritte, die als Schuldige für Irgendwas herhalten müssen, und wenn der Trend in einigen Mainstream-Medien anhält, darf man sich schonmal darauf vorbereiten, dass Frauen (wieder) in die Küche gehören und Kinder auch mal eine Tracht Prügel vertragen können.

Korrekt erkannt vom Spreeblick. Die Suche nach Schuldigen und Sündenböcken grenzt aus. Alles, was nicht so ist, wie es das eigene Denken beliebt, wird als böse und schlecht tituliert. Früher wurden solche Hetzparolen gerade mal von der Bild Zeitung verbreitet, seriöse Medien hätten sich damit kaum abgegeben. Heute aber, wo ein jeder Irre seine Meinung wahllos im Internet verbreiten kann, reagieren sogar vermeintlich neutrale Medien auf die auf ihren Internetauftritten veröffentlichten Kommentare, vermutlich im Irrglauben befangen, dass sich dort eine Mehrheit des Volkes äußert, der Gehör zu schenken sei. Wir dürfen uns in der Tat davor fürchten, dass es Rückschritte geben könnte, die unsere gesamte Gesellschaft in Mitleidenschaft ziehen würden.

Ich habe nichts gegen Männerrechtler, die für die Rechte von Männern einstehen und zwar auf einer sachlichen Ebene – “Frauen in die Küche” ist nicht sachlich, sondern regressiv. Ich bin immer dafür, benachteiligte Gruppen besonders zu fördern und zu stützen, damit sie ihren Anteil an der Gesellschaft und der Welt erhalten. Dabei gilt: die Hälfte der Welt für  die Frauen der Welt. Aber viele der Frauen und Männer gehören auch noch anderen Gruppen an: Türk/innen, Schwule, Moslems, Lesben, Zwitter, Schwerhörige, Blinde, Rollstuhlfahrer/innen etc. pp. Und auch diesen Gruppen müssen wir ihre Rechte geben und garantieren. Das ist die Grundlage unserer Gesellschaft, unserer Demokratie.

Und es muss sein, damit in der deutschen Kultur- und Gesellschaftslandschaft neben dumpf auf die Eins klatschenden Rentnern im Samstagabend-TV, unter die Gürtlininie höhöhö-witzelnden „Comedians“, homophoben Fußball-Hooligans, schlimmsten Männer-Klischees entsprechenden Superstar-Anwärterinnen und dem jeden Oktober stattfindenden Treffen der Heterosexuellen mit Sprachfehler auch mal ein paar tolle Tunten mit Federboa und nackten Hintern zu sehen sind und sich ihres Lebens freuen.

Das, worüber am meisten gelacht wird, fürchtet man am meisten. Frauen, Fremdes, Ausländer, anderer Religionen, fremdartiges Aussehen … Witze und Comedians zeigen uns ganz genau den Spiegel unserer Ängste. In Zeiten, in denen ein frauenfeindlicher Comedian wie Mario Barth ganze Hallen mit seinen sexistischen Witzchen füllt und sogar in die ganz große Werbung einsteigt, in solchen Zeiten sollten wir gut aufpassen, dass nicht die ewig-gestrigen das Ruder in die Hand bekommen.

Wehret den Anfängen!

Top 20 Nude Patches – Freeware 0

Geschrieben am Dezember 27, 2009 von Piratenweib

Top 20 Nude Patches – Freeware – Download.CHIP.eu.

Ich fühle mich benachteiligt. Und zwar sehr. Jawohl!

Und zwar deswegen:

Gibt es weibliche Charaktere in einem Computerspiel, sind eigentlich immer Patches vorhanden, die die Kleidung der Frauen verschwinden lässt. Wir zeigen Ihnen die Top 20 Nude Patches,
mit denen Ihre Lieblingsheldinnen im Spiel die Hüllen fallen lassen.

Ich habe auch Lieblingshelden. Könnte bitte jemand mal ein Patch programmieren, damit diese Jungs ihre Hüllen fallen lassen? Ein Schwänzchen hier, ein Säcklein da … das wäre doch eine nette Abwechslung für Gamerinnen. Also, liebe Programmierer/innen, macht doch mal was für die Mädels. Ich wette, dass die Zahl der zockenden Frauen rasant steigen würde. Spielproduzenten – denkt mal an die Frauen, die auch hübsche Jungs in Spielen sehen möchten. Informiert euch mal, welche Kerle wir gutaussehend finden und programmiert solche Typen in eure Spiele. Bis jetzt sind die männlichen Charaktere in den meisten Spielen eher läppsch, hässlich und langweilig.

Ich will mehr Sex beim Spiel – ich will nackte Männer sehen! ;-)

Hilfe, ich bin Anarchist! 2

Geschrieben am Dezember 26, 2009 von Piratenweib

anarch-o-mat
Bin ich ein Anarchist?

Ergebnis:

Du bist zu 95% Anarchist.

Wow, mehr geht nicht!

Tja, jetzt steht es fest. Der Anarch-o-mat hat herausgefunden, dass ich Anarchist bin. Kaum fängt man selbst zu denken an, schon ist man der Anarchie verfallen … *grins*
Nur … was mach ich jetzt damit? Wo ist das Anarchenland, in dem ich meine Einstellungen ausleben kann? Wo ist das Land, in dem der Anarch regiert? Oder bin ich die Anarchin und regiere mich selbst? Wie kann ich aus dem jetzigen Staat (nicht dem Land!) austreten? Wann bin ich da Mitglied geworden? Kann ich wenigstens aus dem Finanzamt austreten? Oder bestimmen, wofür meine Steuern verwendet werden? Ich hab da ein paar Dinge, dich ich nicht mitfinanzieren möchte …

Lust, auch mal den Anarchietest zu machen? Dann nix wie hin zu: anarch-o-mat.

forum.piratenpartei.de • Quoten und ihre Folgen 24

Geschrieben am Dezember 24, 2009 von Piratenweib

Freitagsfrage Nr. 23: Quoten und ihre Folgen

Neuer Beitragvon v***i » 24.12.2009 00:24

Die Frage und die Antworten erscheinen mir schon sehr manipulativ. Es fehlt auch Eingangs der Hinweis darauf, dass die Schweden eine Frauenquote bei sich eingeführt haben. Und es fehlt eine Begrenzung auf das Thema Frauenquote.

Die Fragestellung legt nahe, dass Quoten ein allgemeines Mittel sein könnten, das beliebig eingesetzt werden könnte. Jeder vernunftbegabte Mensch wird Quoten als ein Mittel der ersten Wahl ablehnen. Wer Quote daher als allgemeines Mittel zur Debatte stellt hat nicht verstanden, warum wir heute Frauenquoten haben. Ich werde das hier auch nur streifen, da die verbohrten Männerrechtler wie Arvid sich eh von keinem Argument überzeugen lassen und andere können sich selber ihre Meinung bilden. Fakten gibt es im Internet und in Büchern genügend.

Nur so viel: Die Frauenquote ist ein Mittel, dass eingeführt wurde, weil man eben beobachtet hat, dass sich trotz rechtlicher und Statusverbesserungen für Frauen an einer Sache nichts oder nur sehr wenig änderte: Am Frauenanteil in Organisationen oder am Frauenanteil in Führungspositionen. Ein Männerrechtler würde jetzt argumentieren, dass das ja egal sei, weil ja Männer und Frauen gleich seien. Stimmt – aber um was es hier geht ist der Widerspruch zwischen Gleichberechtigung auf dem Papier und Gleichberechtigung in der Realität. Ich gehe da auch ganz gerne weg vom Thema Frau, weil die gleichen Probleme anderswo zu finden waren. Z.B. hatten Afroamerikaner auf dem Papier in den 50ern/60ern die gleichen Rechte wie weisse Amerikaner. Defakto aber konnten sie in manchen Bussen nur hinten sitzen oder bestimmte Restaurants nicht betreten.

Also d.h. die Situation von Frauen ist Ergebnis der Verhältnisse in denen sie leben. Das wird schon dadurch deutlich, dass sich die Situation von Frauen von Land zu Land unterscheidet. Und wenn die Verhältnisse entscheidend sind für den Erfolg von Frauen im Beruf, für ihren Lebensweg – und wenn wir (Gesellschaft) es in der Hand haben, die Verhältnnisse zu ändern, dann sind wir dazu angehalten das zu tun. Die Theorie ist, dass Quoten dazu beitragen und ein wirksames Mittel sind. Ich bin da wenig belesen das hier zu belegen – aber ich gehe nach allem was ich gehört habe davon aus, dass Quoten auch nachhaltig wirken.

Wenn die Frauenquote kritisiert wird, so fordere ich dazu auf, Alternativen zu nennen. Einfach nur keine Quote oder Untätigkeit ist keine Lösung – das hat man schon Jahrtausende ausprobiert. Es muss meines Erachtens im politischen Streit irgendwann eben darum gehen, welche Lösungen BESSER sind. Und da fehlt es aber allgemein bereits an dem Konsens, dass Diskriminierung allgemein ein Problem ist. Daher gibt es da von vielen nicht einmal Lösungsvorschläge. Das Problem muss also erst einmal erkannt werden.

ciao,

Vinci

Moderation:Für diesen Beitrag liegt eine Beschwerde vor. Der Ersteller wurde per PN kontaktiert.

Der Ersteller zeigt sich per PN uneinsichtig. Er erhält eine Verwarnung wegen Beleidigung gegen den Benutzer Arvid. Ferner wird die Beleidigung moderiert. Da der Benutzer mehrfach negativ aufgefallen ist, wird dieser für 7 Tage gesperrt.

-NetAndroid

via forum.piratenpartei.de • Thema anzeigen – Freitagsfrage Nr. 23: Quoten und ihre Folgen.

Was jetzt schon alles moderiert wird, tststs …. jemanden als “verbohrten Männerrechtler” zu bezeichnen, wird also bereits mit Sperre für 7 Tage bestraft. Oder gilt das nur, wenn man Arvid “beleidigt”? Wenn jemand dagegen die Kastration sämtlicher Frauen für ein probates Mittel zur AIDS Bekämpfung hält, ist dies nicht einmal einer Verwarnung wert? (Forumsthema Beschneidung)
Mit welchen Maßstäben wird im Forum gemessen? Mir als Piratin stinkt´s gewaltig!

Aus deutschen Ämtern 0

Geschrieben am Dezember 18, 2009 von Piratenweib

Luxusgut Kind

verfasst von H****r, 17.12.2009, 20:37
(editiert von H****r, 17.12.2009, 20:42)

Oooch D****n,

warum regst Du Dich auf?

Tussi muss es am eigenen Leibe erfahren, daß Berufsleben eine durchaus unangenehme Sache sein kann. In meinem Amte erlebe ich einen ganzen Haufen dieser Tussen, die alt, arbeitslos, ausgemustert und verdächtig oft vereinsamt vor sich hin barmen und ‘hätte ich doch’ rumelenden. Pech. Für sie persönlich. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn diese Figuren in den Fuffzigern noch mal ernsthaft einen auf ‘Liebe’ zu machen versuchen. Das vielfältige Elend in den Partnerschaftsanzeigen aus dieser Kategorie spricht Bände. Times changes!

via Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? – Luxusgut Kind.

Ich bin höchst froh, dass ich nicht auf ein solches Amte gehen muss, in dem ein solcher Beamter seinen Dienst tut (oder nicht tut?) Mich dauern die Frauen, wenn sie diesem Menschen gegenübersitzen müssen und vor ihm auch noch ihr Leben ausbreiten müssen, nur um die ihnen zustehenden Mittel und Hilfen zu erhalten. Was für eine Schande für deutsche Ämter!

Wieder ein Sahneschnittchen aus Maskuland … 1

Geschrieben am Dezember 18, 2009 von Piratenweib

Aus Herr Doktor wird Frau Doktor

verfasst von H****r, 18.12.2009, 17:51

Da lockt euch die ‘ZeitIn’ ganz bewußt und raffiniert auf die falsche Fährte.

Der Grund für die Geschlitztenschwemme in der Medizin ist nämlich ein ganz konkretes Ergebnis der Genderselektion: Frauen haben die besseren Abitursnoten (warum, wissen wir) und können damit das NC- Fach Medizin entern. Und das tun sie zuhauf, Frau Doktor ist schließlich Statussymbol.

In Österreich gibt es eine ziemlich knackige Zulassungsprüfung. Dort zeigte sich, daß sie von Männern trotz schlechterer Abi- Noten häufiger geknackt wird als von Geschlitzten. Logische Folge: die Politfotzen schreien was von ‘Diskriminierung’ daher und schon winseln die Prüfungserfinder was von ‘Anpassung’ etc. und eilfertige Politpudel wollen sie ganz abschaffen. Zumindest ist sicher, daß diese Prüfung ‘frauenfreundlicher’ wird.

In der Tat ist die Entwicklung mit Sorge zu betrachten. Wer einmal zusehen musste, wenn ein 50- kg- Püppchen versucht, einen 120 kg- Maurer zu reanimieren (aus meiner Oberarztzeit sind mir da einige Trauerspiele in Erinnerung), weiß, was ich meine und es nützt auch nichts, wenn sie dem Wiederbelebungsbedürftigen furchtbar empathisch übers Haar streichelt.

Deutsche Medizin ist Hochleistungsmedizin und Weicheier sind da fehl am Platze.

Selbst in den Psycho- Laberfächern ist richtig männliche Präsenz gefragter denn je: ein Alleinerzogenenwürstchen mit seiner ‘emotional instabilen Persönlicheit’ braucht jemand, der es auf den Pott setzt und nicht über die Wahlfreiheit der Geschlechteridentität daherlabert. Das leisten nur richtige Männer und- da staunt man wahrscheinlich- postmenopausale Frauen mit 30 Berufsjahren auf dem Buckel…

via Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? – Aus Herr Doktor wird Frau Doktor.

Ich glaube, dazu muss ich nichts mehr weiter sagen, oder? Das ist ja an Eindeutigkeit nicht mehr zu überbieten, und jede/r die/der ein Psycho-Laberfach studiert hat, wird sich über diesen Beitrag weiß Gott nicht wundern, sondern einfach eine Diagnose stellen. Ich fürchte … unheilbar.

“Pille danach” ab sofort rezeptfrei in Österreich 0

Geschrieben am Dezember 18, 2009 von Piratenweib

Mädelz, das ist doch mal eine gute Nachricht!

Die “Pille danach” ist ab sofort in Österreichs Apotheken rezeptfrei erhältlich. Der entsprechende Bescheid wurde am Donnerstag vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen ausgestellt.

Kein Bangen mehr am Wochenende, keine Warterei in irgendwelchen Krankenhäusern, nur um an ein Rezept dafür zu kommen. Einfach in die nächste Apotheke, evtl. Nacht- und Notdienstapotheke, und das Problem ist gelöst.

Das Präparat zur Notfallverhütung wurde “für Frauen aller Altersgruppen rezeptfrei gestellt”, hieß es im Ministerium.

Es wurde nun doch nicht der Wirkstoff, sondern eine bestimmte Arzneispezialität freigegeben, was das Verfahren verkürzt hat. Dazu wurde ein mehrere Jahre alter Antrag herangezogen.

Da könnten sich doch die Deutschen mal ein bisschen was vom kleinen  Nachbarn abgucken … oder die deutschen Frauen, die grenznah wohnen, machen halt mal einen kleinen Ausflug …

via Pille danach” ab sofort rezeptfrei « DiePresse.com.

Info: In Österreich ist die „Pille danach“ seit 2000 im Handel. Die Erfolgsquote dieses Medikaments hängt stark vom Zeitpunkt der Einnahme ab. Die erste Tablette muss spätestens 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, die zweite zwölf Stunden danach.

Treue Leser 2

Geschrieben am Dezember 17, 2009 von Piratenweib

Und das Piratenweib zählt doch zu den treuesten Lesern hier.

via Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? – Wahrnehmung von WGVDL bei der PP.

Aber sicher, lieber N****or, aber sicher.

Frau will doch wissen, was die Insassen der Anstalt so absondern ….

Sag’ NEIN! 0

Geschrieben am Dezember 15, 2009 von Piratenweib

Das finde ich einfach nur bewegend und wahr. Ein Appell an die Selbstbestimmung des Menschen, eine Erinnerung an das Recht “Nein” zu sagen. Eine Aufforderung, der Masse nicht nachzulaufen, sondern sich selbst Gedanken zu machen und diese in Taten oder – Nein sagen – auszudrücken. Eine Warnung davor, Befehle entgegen zu nehmen oder Herrscher anzuerkennen, die nichts Gutes im Sinne haben.

Wolfgang Borchert (1921-1947)

Dann gibt es nur eins!

Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelm und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Mädchen hinterm Ladentisch und Mädchen im Büro. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Granaten füllen und Zielfernrohre für Scharfschützengewehre montieren, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Besitzer der Fabrik. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst statt Puder und Kakao Schiesspulver verkaufen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie Dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Dichter in deiner Stube. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Liebeslieder,du sollst Hasslieder singen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Arzt am Krankenbett. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst die Männer kriegstauglich schreiben, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst den Mord segnen und den Krieg heilig sprechen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Kapitän auf dem Dampfer. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keinen Weizen mehr fahren – sondern Kanonen und Panzer, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Pilotauf dem Flugfeld. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Bomben und Phosphor über die Städte tragen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Schneider auf deinem Bett. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Uniformen zuschneiden, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Richter im Talar. Wenn sie dir morgen befehlen, Du sollst zum Kriegsgericht gehen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Mann auf dem Bahnhof. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst das Signal zur Abfahrt geben für den Munitionszug und für den Truppentransporter,dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Mann auf dem Dorf und Mann in der Stadt. Wenn sie morgen kommen und dir den Gestellungsbefehl bringen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!

Du. Mutter in der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du am Hoangho und am Missisippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Kairo und Oslo – Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie morgen befehlen, ihr sollt Kinder gebären, Krankenschwestern für Kriegslazarette und neue Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der Welt, dann gibt es nur eins:
Sagt NEIN! Mütter, sagt NEIN!

Denn wenn ihr nicht NEIN sagt, wenn IHR nicht nein sagt, Mütter, dann: dann:

In den lärmenden dampfdunstigen Hafenstädten werden die grossen Schiffe stöhnend verstummen und wie titanische Mammutkadaver wasserleichig träge gegen die toten vereinsamten Kaimauern schwanken, algen-, tang- und muschelüberwest, den früher so schimmernden dröhnenden Leib, friedhöflich fischfaulig duftend, mürbe, siech, gestorben -

die Strassenbahnen werden wie sinnlose glanzlose glasäugige Käfige blöde verbeult und abgeblättert neben den verwirrten Stahlskeletten der Drähte und Gleise liegen, hinter morschen dachdurchlöcherten Schuppen, in verlorenen kraterzerrissenen Strassen -

eine schlammgraue dickbreiige bleierne Stille wird sich heranwälzen, gefrässig, wachsend, wird anwachsen in den Schulen und Universitäten und Schauspielhäusern, auf Sport- und Kinderspielplätzen, grausig und gierig unaufhaltsam -

der sonnige saftige Wein wird an den verfallenen Hängen verfaulen, der Reis wird in der verdorrten Erde vertrocknen, die Kartoffel wird auf den brachliegenden Äckern erfrieren und die Kühe werden ihre totsteifen Beine wie umgekippte Melkschemel in den Himmel strecken -

in den Instituten werden die genialen Erfindungen der grossen Ärzte sauer werden, verrotten, pilzig verschimmeln -

in den Küchen, Kammern und Kellern, in den Kühlhäusern und Speichern werden die letzten Säcke Mehl, die letzten Gläser Erdbeeren, Kürbis und Kirschsaft verkommen – das Brot unter den umgestürzten Tischen und auf zersplitterten Tellern wird grün werden und die ausgelaufene Butter wird stinken wie Schmierseife, das Korn auf den Feldern wird neben verrosteten Pflügen hingesunken sein wie ein erschlagenes Heer und die qualmenden Ziegelschornsteine, die Essen und die Schlote der stampfenden Fabriken werden, vom ewigen Gras zugedeckt, zerbröckeln – zerbröckeln – zerbröckeln -

dann wird der letzte Mensch, mit zerfetzten Gedärmen und verpesteter Lunge, antwortlos und einsam unter der giftig glühenden Sonne und unter wankenden Gestirnen umherirren, einsam zwischen den unübersehbaren Massengräbern und den kalten Götzen der gigantischen betonklotzigen verödeten Städte, der letzte Mensch, dürr, wahnsinnig, lästernd, klagend – und seinefurchtbare Klage: WARUM? wird ungehört in der Steppe verrinnen, durch die geborstenen Ruinen wehen, versickern im Schutt der Kirchen, gegen Hochbunker klatschen, in Blutlachen fallen, ungehört, antwortlos, letzter Tierschrei des letzten Tieres Mensch -

all dieses wird eintreffen, morgen, morgen vielleicht, vielleicht heute nacht schon, vielleicht heute nacht, wenn — wenn — wenn ihr nicht NEIN sagt.

Wolfgang Borchert, 1947

AStA – Sag’ NEIN!.

Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.

Kurt Tucholsky, 1921
Journalist und Schriftsteller (1890-1935)

Das Niveau, das Niveau – Neues von meinen Lieblingen 5

Geschrieben am Dezember 15, 2009 von Piratenweib

Das Niveau, das Niveau – Replik auf “Heruntergekommen”

verfasst von D**D**n, 15.12.2009, 17:52

Wem es in der Küche zu heiß ist, der sollte nicht Koch werden.

Dieses Forum ist ein Männerforum und, das wissen wir nicht erst seit Feministinnen ihr Unwesen treiben, Männer sind Schweine. Sie haben sogar einen Penis, horribile dictu.

Also dürfen Männer auch schweinisch sein: rülpsen, furzen, spucken, die Wände vollmalen, proleten, lallen, aggressiv sein, pöbeln, verunglimpfen, …., kurz, eine Menge Spaß haben.

Nun, eine etwas gewöhnungsbedürftige Definition von “Spaß”. Aber so sind sie halt nun mal … die Jungens. Sie müssen sich ja irgendwie unterscheiden von zivilisierten und kultivierten Frauen, der “kleine Unterschied” reicht da wohl nicht so ganz aus.

Und ehrlich Scheiße bleibt Scheiße, auch wenn man sie Stuhl oder Faeces nennt.

Da hat er Recht. Ein Mann, ein Wort – Scheiße.

Die Beiträge in diesem Forum sind durchwachsen, vom schlichten Einzeiler bis zu Prosa, alles dabei, jeder wie er will und kann.

Wenn das, was dort zu lesen ist, alles ist, was sie können – dann “gut Nacht Deutschland”.

Im Film “Der Bewegte Mann” wurde eine Männerrunde vorgestellt, die es schon als Befreiung empfanden, das Wort Titten auszusprechen (“Titten, Titten, Titten, …) In diesem Forum hat man(n) diese Probleme nicht, was zeigt: HIER SCHREIBEN KEINE SPIESSER!

Haben Titten was mit Spießern zu tun? Hat Schwanz was mit Spießern zu tun? Was sind Spießer?

Ein Problem dieser Zeiten ist das ölige Gesülze in der westlichen Welt. Probleme werden nicht in ihrer ganzen Hässlichkeit benannt, sondern zugeschleimt. Die Welt bleibt aber wild und grausam und ungerecht und gefährlich und unberechenbar. Und das Problem bleibt, auch wenn man es nicht benennt oder umdeutet.

Oho, aha! Hier schreibt einer aus der nicht-öligen östlichen Welt (komisch, ich dachte das Öl kommt aus dem Nahen Osten?). Die Welt ist unberechenbar – sogar die Himmelsrichtungen. Und wild ist sie! Insbesondere die Spießer und die Scheiße, die ja hier aber nicht umgedeutet wird zu Dünger oder zukünftiger guter Erde, sondern eben Scheiße bleibt.

Hier im Forum werden klare Worte benutzt. Das mag nicht jedem gefallen. Aber Ecken und Kanten, die sind griffig. Auf schleimigen Rundungen ist kein Halt zu finden, was jeder bestätigen kann, der in einem Schwarzwaldflüsschen mal über bemooste, rund geschliffene Steine balanciert ist.

Lustiges Beispiel, das mit dem Schwarzwaldflüsschen. Stünde es in einem anderen Zusammenhang, z.B. einem literarischen, würde ich mich glatt daran erfreuen.

Aber jetzt kommt das Beste. Ich bitte um Aufmerksamkeit für “Ich bin der Hass, ich bin so hässlich”:

Ob wir hier Feministinnen Angriffspunkte bieten? – Ja wenn schon, darauf ist geschissen, um auf dem postulierten Niveau des Forums zu bleiben. Ich scheiße darauf, was Feministinnen machen, sagen, denken. Ich mache die einfach alle, zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Und zwar indem ich mich nicht nur im Forum äußere, sondern überall, wo Öffentlichkeit ist, sei es in den Leserbriefspalten der Zeitungen, der Fachzeitungen, bei Gesprächen, wo immer Öffentlichkeit vorhanden ist.

Ja, ich brauche auch Hass. Denn Hass ist das Feuer, das mich treibt. Nicht Hass gegen konkrete Menschen, sondern Hass gegen Ideologien, gegen Propaganda, gegen Lüge, gegen Manipulation, gegen den Feind: das verlogene, falsche Denken.

Und manchmal entgleitet mir der Hass und dann brauche ich ein Ventil, und ein Ventil ist dieses Forum. Dann kommt ein Post, der ist nicht ganz auf dem Niveau, wie sonst.

Hallo Polizei? Hier ist ein potentieller Amokläufer. Der läuft anscheinend noch frei herum und ist eine Gefahr für die Menschheit – denn ihm entgleitet der Hass.

Die Alternative: Bomben, Schusswaffen, Feuer. – Keine gute Alternative!

Also im virtuellen Raum bleiben. Wie die frühen Christen suchen wir Männer, die sich auch entflammen lassen. Männer, denen wir den Schleier vor den Augen wegreissen können. Männer, die angesprochen werden, die mitempfinden, die ihr Bewußtsein ändern lassen.

Ich denke, die genannten Alternativen findet er nur deswegen nicht gut, weil deren Anwendung unter Strafe steht. Sonst würde er doch damit die Feministinnen alle machen. Zweifelt jemand?

Wir brauchen keine Lauen, keine Pudel, keine Weichgewaschenen. Wir brauchen Hardcorebekehrte.

Brüder zur Sonne zur Freiheit
Brüder zum Lichte empor
schwenket die blutrote Fahne
hell aus dem dunklen Vergangnen
leuchtet die Zukunft hervor.

Mag auch der Kommunismus die Arbeiterbewegung missbraucht und diskreditiert haben, das Streben nach Würde der arbeitenden Klasse war etwas Großes und Gutes. Denn der Arbeiterstand war über die Zeiten ein verachteter Stand, ein elender Stand. Bis zu dem Zeitpunkt, als sich die Arbeiter organisierten, zusammentaten und für ihre Rechte kämpften.Wir alle als Arbeitnehmer, ob wir eher konservativ oder eher links oder gar liberal eingestellt sind, wir alle profitieren vom Kampf der Arbeiter im 18., 19. und 20. Jahrhundert.

Jetzt wird auch noch die Arbeiterbewegung vereinnahmt für die seltsamen Ziele der Maskulinisten.

Der Originaltext lautet so:

Brüder, zur Sonne, zur Freiheit
Brüder, zum Lichte empor!
Hell aus dem dunklen Vergagagnen
leuchtet die Zukunft hervor.

Seht wie der Zug von Millionen
endlos aus Nächtigem quillt,
bis eurer Sehnsucht Verlangen
Himmel und Erde überschwillt!

Brüder, in eins nun die Hände,
Brüder, das Sterben verlacht!
Ewig der Sklaverei ein Ende
heilig die letzte Schlacht!

Und wie die Arbeiter müssen auch die Männer erkennen, dass ihr Schicksal der lebenslangen Lohnsklaverei kein Einzelschicksal ist, sondern eine Zwangsjacke, in welche sie von der Gesellschaft gesteckt werden. Sie müssen erkennen, wie wertlos die Gesellschaft das Leben und die Gesundheit eines Mannes achtet, so wertlos, dass die Gesellschaft Millionen junger Männer in den sicheren Tod gehen lässt, bei jeder toten Frau aber in Wehklagen ausbricht. Und die Gesellschaft, machen wir uns nichts vor, die Gesellschaft, das sind die Frauen. Die Hand über der Krippe, das ist eine weibliche Hand. Es sind weibliche Hände, die uns zum Sklaven formen.

Wo gehen denn Millionen junger Männer unbeachtet in den sicheren Tod? Sind das Lemminge? Warum ist denn die Hand an der Krippe eine weibliche Hand? Doch nur weil eure männliche Hand sich zu fein zum Kinderwiegen ist. Ohne Mütter wären hunderttausende Kinder in Heimen. Ohne Mütter wäret ihr gar nicht existent!

Männer höret die Signale
auf zum letzten Gefecht.
Die Internationale(männerbewegung)
erkämpft der Männer Recht

Die Internationale lautet natürlich anders:

Völker hört die Signale,
auf zum letzten Gefecht.
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.

Und so ist sie auch viel besser.

Freiheit, Freiheit, Freiheit, das muss die Devise sein.

Und diese Freiheit ist weg, wenn man sich in die alten Rollen drängen lässt.

Das tut ihr doch ganz allein von selbst. Niemand drängt euch in die alten Rollen. Ihr geifert doch geradezu danach, die gut bezahlten Jobs zu machen, die “ein ganzer Kerl dank Chappi” Jobs. Über Kindergärtner und Krankenpfleger lacht ihr doch.

Denn am Ende ist man(n) tot und hat das Leben eines anderen gelebt, wurde gelebt, anstatt selbst zu leben.

Was für ein Unfug!

Karriere, Familie, Kinder, alles Schimären, alles Lug und Trug, alles nur zusätzliches Gepäck.

Na, wunderbar. Eine erste Erkenntnis: lasst insbesondere Familie und Kinder sein – was soll aus eurem üblen Samen schon entstehen? Scheiße wahrscheinlich, siehe oben.

Jesus sagt: Das Leben ist eine Brücke. Gehe darüber, aber baue kein Haus.

Nun, Jesus hat vieles gesagt. Zum Beispiel auch: Was du dem geringsten meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan. Oder: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Oder: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Oder …

Freiheit, Freiheit, Freiheit, das muss die Devise der Männerrechtsbewegung sein. Freiheit und Würde und Brüderlichkeit!

Dann seid doch endlich einmal wenigstens würdig und brüderlich. Dann kapiert ihr vielleicht auch, dass ihr die Freiheit schon längst habt.

Pereat tristitia, pereat osores,
pereat tristitia, pereat osores,
pereat diabolus, quivis antiburschius,
atque irrisores, atque irrisores !

Zeilen aus Gaudemus igitur, ein Lied der Burschenschaften.

Hier mal auf Deutsch (moderne Übersetzung):

Nieder mit der Traurigkeit
nieder mit den Hassern,
nieder mit dem Teufel,
mit jedem Feind der Burschen
und mit allen Spöttern!

Das hat einen interessanten Hintergrund aus Wikipedia:

Der eigentliche Titel des Liedes De brevitate vitae ist seit der Antike bekannt als Titel einer philosophischen Abhandlung des römischen Schriftstellers Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. – 65 n. Chr.), welcher der philosophischen Schule der Stoa anhing. In seinem Traktat „Über die Kürze des Lebens“ [4] legte er seine Auffassung dar, dass das Leben nur denjenigen Menschen zu kurz erscheint, die ihre Lebensspanne nicht richtig nutzen, sondern ihre Zeit mit unwürdigem Tun verschwenden. [5] [6] Da zu der universitären Ausbildung in der Frühen Neuzeit auch die intensive Auseinandersetzung mit antikem Schrifttum gehörte, kann davon ausgegangen werden, dass diese Schrift von Seneca den Studenten bekannt war und die Bezugnahme absichtlich geschah.

Sogar Seneca hatte es schon erkannt – man soll seine Zeit nicht mit unwürdigem Tun verschwenden. Und wie hat unser D**D**n oben gesagt? Die Devise der Männerrechtsbewegung sei Freiheit, Würde und Brüderlichkeit. Aber leider ist die Devise nur Scheiße. Tja.

Mir war es nicht vergönnt frei zu sein, weil mich die Angst vor dem Leben aufgefressen hat, Mutti sei Dank! – Seid gewarnt Brüder, vor dem sanften Gift der Frauen, seid gewarnt! Der Feind trägt Rock!

D**D**n

Armer schwarzer Kater! Der Feind trägt Rock! Oh weh. Die Schotten? Die katholischen Geistlichen? Die Bewohner nahöstlicher Länder? …. Wenn deine Mutti wüsste, welche Schlangenbrut sie da groß gezogen hat …

via Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? – Das Niveau, das Niveau – Replik auf “Heruntergekommen”.

BBC News – Uganda bans female genital mutilation 0

Geschrieben am Dezember 14, 2009 von Piratenweib

Na, endlich! Ein afrikanisches Land stellt die Beschneidung der weiblichen Geschlechtsteile unter Strafe.10 Jahre Gefängnis bei Entfernung der Klitoris, lebenslänglich, wenn das Opfer stirbt.

Anyone convicted of the practice, which involves cutting off a girl’s clitoris, will face 10 years in jail, or a life sentence if a victim dies.

Das ist wohl das Mindeste. Eigentlich sollten alle Formen der Beschneidung bestraft werden, nicht nur die vollständige Zirkumzision.

MP Alice Alaso said the move was “a very significant achievement”.

“It’s a very bad practice. It’s cruel, it traumatises people, it’s led children to drop out of school, it’s a health hazard,” she told the BBC’s Focus on Africa programme.

“This is a warning signal – whoever dares practice female genital mutilation will be subject to the law.”

Recht hat sie. Eine grausame Praxis, die den betroffenen Frauen ein normales Leben unmöglich macht. Das neue Gesetz ist eine Warnung: Wer dagegen verstößt, macht sich strafbar.

Und dieser Mann im ugandischen Parlament hat mehr Verstand als viele Herren hierzulande, denn er sagt:

Another MP, Lulume Bayiga, said the law would liberate both men and women – who often face being ostracised for shunning the custom.

“Women will start for the first time to enjoy sex and it’s going to do away with various diseases,” he told the BBC.

Dieses Gesetz ist ein Zeichen der Befreiung von Frauen und Männern. Frauen werden endlich einmal Spaß am Sex haben können und außerdem nicht mehr unter unzähligen unnötigen Krankheiten leiden, die durch die Beschneidung entstehen.

Ein guter Schritt!

via BBC News – Uganda bans female genital mutilation.

Femifaschismus, Lesbo-Stalinismus, etc. 1

Geschrieben am Dezember 09, 2009 von Piratenweib

Zu dumm dazu, die eigenen Schimpf- und Schmähworte zu begründen …

Femifaschismus, Lesbo-Stalinismus, etc.

verfasst von F*******s & G********ger, 08.12.2009, 14:14

Börni hat sich auch Gedanken darüber gemacht

www.youtube.com/watch?v=T-l7IP2Sakw

Um den Begriff “Lesbo-Stalinsmus” zu streuen, bräucht ich mal nen paar Sätze, die diesen begründen. Diese bitte auch übersetzen. -> englisch

via Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? – Femifaschismus, Lesbo-Stalinismus, etc..

Das sind doch echt traurige Pappnasen. Wissen nicht mal, was sie damit ausdrücken wollen. Und Englisch können sie wohl auch nicht. Was soll nur aus unserer Gesellschaft werden? Meiomeiomei …

Frauenhotel Lübeck 6

Geschrieben am Dezember 07, 2009 von Piratenweib

Unsere Freunde, die Maskulisten, haben mal wieder einen lustigen Artikel verfasst:

Frauenhotel Lübeck

verfasst von t***y (eig. reg. wgvdl.com – User), 07.12.2009, 14:47

Auszug aus den AGB`s der Lübecker Frauenhotels:

1. FrauenHotel

Das Angebot unseres Hauses richtet sich exklusiv an Frauen (Kinder sind willkommen, Jungen bis 10 Jahre).

Frauenhotel Lübeck

Dürfen Verträge/AGB`s geltendem Recht wiedersprechen (Antidiskriminierungsgesetz)? Und warum werden Frauen mit älteren Söhnen diskriminerender Weise ausgesperrt? Lesbenclub mit Jugendschutz???

Mal abgesehen davon, dass dieser Ort selbst für Jungs unter 10 Jahren der Langweiligste der Welt sein dürfte … ist das nicht irgendwie diskriminierend?

Man(n) stelle sich ein Männerhotel vor:

- Zugang nur für Männer und Jungs jeden Alters
- Nutten sind willkommen
- es gibt ne Sportsbar
- Raucher erwünscht
- es gibt ne Playstationbar
- der Playboy liegt neben Auto Motor und Sport aus
- kein Dresscode (erlaubt ist was gefällt)
- Restaurant ohne gesunden Wellnessfraß, nur Fleisch vom Grill

Ein Aufschrei ginge durch die Femanzenwelt.

Aber ich sehe es positiv …

Ich finde das „Frauenhotel“ ist eine wunderbare Einrichtung, gibt es auch genügend solcher Anstalten für alle FrauINNEN … und ist auch sichergestellt, dass sie da drin bleiben

viaWieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? – Frauenhotel Lübeck. (Fettmarkierung von mir)

Was daran so lustig ist?

Ganz einfach: Das Männerhotel gibt es doch schon! Es nennt sich Puff bzw. Bordell. (Ja, okay, die mitgebrachten Söhne müssen mindestens 18 sein.)

Wir stellen also fest, Männerhotels mit Nuttengarnierung gibt es bereits seit Hunderten von Jahren (und früher gab´s auch die Sohnesaltersgrenze noch nicht). Warum jammern die Jungs denn schon wieder über “Benachteiligung”? Sollen wir sie bemitleiden, weil es im Männerhotel nur Doppelzimmer gibt, in denen sie auch noch “ihren Mann stehen” müssen? Da haben es die Damen im Frauenhotel natürlich wesentlich besser – sie dürfen nämlich absolut entspannen, ganz ohne nervige Anmache an der Hotelbar, ohne gierige Blicke in der Hotelsauna, schlecht gekleidete Herren im Hotelrestaurant …..



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