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	<title>Kommentare zu: 99 Sängerinnen &#8230;</title>
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		<title>Von: Mädchenmannschaft &#187; Blog Archive &#187; Generisches Femininum</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-7646</link>
		<dc:creator>Mädchenmannschaft &#187; Blog Archive &#187; Generisches Femininum</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 06:58:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Linguistik, hat bereits vor gut 20 Jahren erläutert, warum das euphemistisch so genannte „generische Maskulinum“ alles andere als generisch ist. Die Bremerhavener Nordseezeitung  scheint es sich zu Herzen genommen zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Linguistik, hat bereits vor gut 20 Jahren erläutert, warum das euphemistisch so genannte „generische Maskulinum“ alles andere als generisch ist. Die Bremerhavener Nordseezeitung  scheint es sich zu Herzen genommen zu [...]</p>
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		<title>Von: Piratenweib</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-3799</link>
		<dc:creator>Piratenweib</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 09:51:20 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ich würde mich übrigens wahnsinnig über Großbuchstaben freuen.&lt;/blockquote&gt;

KANNST DU HABEN, WENN DU SO GERN ANGESCHRIEN WIRST:
DU HAST ÜBERHAUPT NICHT VERSTANDEN, WAS ICH GESCHRIEBEN HABE UND ICH HABE KEINE LUST, MICH MIT UNGEBILDETEN MENSCHEN WIE DIR AUSEINANDER ZU SETZEN. WAR DAS KLAR UND GROSSBUCHSTABIG GENUG FÜR DICH?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich würde mich übrigens wahnsinnig über Großbuchstaben freuen.</p></blockquote>
<p>KANNST DU HABEN, WENN DU SO GERN ANGESCHRIEN WIRST:<br />
DU HAST ÜBERHAUPT NICHT VERSTANDEN, WAS ICH GESCHRIEBEN HABE UND ICH HABE KEINE LUST, MICH MIT UNGEBILDETEN MENSCHEN WIE DIR AUSEINANDER ZU SETZEN. WAR DAS KLAR UND GROSSBUCHSTABIG GENUG FÜR DICH?</p>
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		<title>Von: Dogo</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-3793</link>
		<dc:creator>Dogo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 22:51:42 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;99 sängerinnen und 1 sänger sind für viele auch heute noch 1oo sänger. aufgetan hat sich die männerschublade, verschwunden sind die 99 sängerinnen. seitdem ich mich mit feministischer sprachkritik beschäftige, sind mir die augen geöffnet worden, wie sich das maskulinum auch in der sprache mit dominanz breit gemacht hat.&lt;/blockquote&gt;
Ich glaube, dass sich da die Katze in den Schwanz beißt (muss ich das jetzt auch feminisieren?). Dir fällt es nur auf, weil Du Dich damit so eingehend beschäftigst. Deswegen deutest Du auch etwas da hinein, was dort nicht zu finden ist und bestenfalls noch Sprachhistorisch drin steckt.
Also ich würde nie auf die Idee kommen, dass 100 Sänger nicht auch zur Hälfte Frauen sein könnten. Klar, dass 100 Mädels, die ohne Jungs singen &quot;Sängerinnen&quot; sind. Aber damit sind wir bald so weit, das jeder eine persönliche Erwähnung bekommen möchte. Wir haben derzeit 55% Migranten-Kinder. Bekommen die in 15 Jahren nun auch eine eigene Endung? Oder die über 50% Senioren?
und wenn Du von &quot;breit gemacht&quot; sprichst, dann klingt das so, als hätte es früher eine geschlechtsneutrale Sprache gegeben, die &quot;wir Männer&quot; verdrängt haben.

Wenn eine Frau zwischen 99 Männern singt und man von Sängern spricht und sie sauer darüber ist - dann ist das doch nichts weiter als Geltungsdrang. Dann ist es scheinbar wichtiger, dass sie eine Frau ist, als dass sie singt. Wenn eine einzelne Frau also erwähnt werden muss, weil sie eine Frau ist, dann frage ich mich, ob man alle Frauen für so schlecht und unterbelichtet hält, dass sie in jeder noch so alltäglichen Funktion noch mal extra erwähnt werden müssen.

&lt;blockquote&gt;das zeigt mir, wie unwichtig diese kritikerInnen weibliche menschen nehmen.&lt;/blockquote&gt;
Nein. Das zeigt einfach, dass es nichts besonderes ist, eine Frau zu sein und die Worte aus einer Zeit stammen, in der es noch um lebensnahe Themen ging und man sich keine ausdenken musste um wahrgenommen zu werden.

Ich würde mich übrigens wahnsinnig über Großbuchstaben freuen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>99 sängerinnen und 1 sänger sind für viele auch heute noch 1oo sänger. aufgetan hat sich die männerschublade, verschwunden sind die 99 sängerinnen. seitdem ich mich mit feministischer sprachkritik beschäftige, sind mir die augen geöffnet worden, wie sich das maskulinum auch in der sprache mit dominanz breit gemacht hat.</p></blockquote>
<p>Ich glaube, dass sich da die Katze in den Schwanz beißt (muss ich das jetzt auch feminisieren?). Dir fällt es nur auf, weil Du Dich damit so eingehend beschäftigst. Deswegen deutest Du auch etwas da hinein, was dort nicht zu finden ist und bestenfalls noch Sprachhistorisch drin steckt.<br />
Also ich würde nie auf die Idee kommen, dass 100 Sänger nicht auch zur Hälfte Frauen sein könnten. Klar, dass 100 Mädels, die ohne Jungs singen &#8220;Sängerinnen&#8221; sind. Aber damit sind wir bald so weit, das jeder eine persönliche Erwähnung bekommen möchte. Wir haben derzeit 55% Migranten-Kinder. Bekommen die in 15 Jahren nun auch eine eigene Endung? Oder die über 50% Senioren?<br />
und wenn Du von &#8220;breit gemacht&#8221; sprichst, dann klingt das so, als hätte es früher eine geschlechtsneutrale Sprache gegeben, die &#8220;wir Männer&#8221; verdrängt haben.</p>
<p>Wenn eine Frau zwischen 99 Männern singt und man von Sängern spricht und sie sauer darüber ist &#8211; dann ist das doch nichts weiter als Geltungsdrang. Dann ist es scheinbar wichtiger, dass sie eine Frau ist, als dass sie singt. Wenn eine einzelne Frau also erwähnt werden muss, weil sie eine Frau ist, dann frage ich mich, ob man alle Frauen für so schlecht und unterbelichtet hält, dass sie in jeder noch so alltäglichen Funktion noch mal extra erwähnt werden müssen.</p>
<blockquote><p>das zeigt mir, wie unwichtig diese kritikerInnen weibliche menschen nehmen.</p></blockquote>
<p>Nein. Das zeigt einfach, dass es nichts besonderes ist, eine Frau zu sein und die Worte aus einer Zeit stammen, in der es noch um lebensnahe Themen ging und man sich keine ausdenken musste um wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Ich würde mich übrigens wahnsinnig über Großbuchstaben freuen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Piratenweib</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-3790</link>
		<dc:creator>Piratenweib</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 20:30:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;österr. politikerinnen bemühen sich um eine kleine texänderung für die bundeshymne “heimat bist du großer söhne” – hinzugefügt werden sollten auch die töchter” – ein enormer aufschrei ging durch die – zumeist – männerkehlen. hässliche kommentare wurden gepostet. das schlimme ist, dass die eigenen österreicher ihre vielen bedeutenden töchter gar nicht kennen?&lt;/blockquote&gt;

Darüber habe ich auch &lt;a href=&quot;http://www.piratenweib.de/heimat-groser-sohne-und-tochter-osterreich&quot;&gt;geschrieben&lt;/a&gt;, als die Hymne Österreichs von Christina Stürmer so schön erweitert wurde und auch gleich ein paar Vorschläge für die deutsche Hymne gemacht :-)

Sprache ist immer noch ein sehr wichtiges Thema, wenn es um Machtstrukturen geht. Wir müssen am Ball bleiben und nicht nachlassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>österr. politikerinnen bemühen sich um eine kleine texänderung für die bundeshymne “heimat bist du großer söhne” – hinzugefügt werden sollten auch die töchter” – ein enormer aufschrei ging durch die – zumeist – männerkehlen. hässliche kommentare wurden gepostet. das schlimme ist, dass die eigenen österreicher ihre vielen bedeutenden töchter gar nicht kennen?</p></blockquote>
<p>Darüber habe ich auch <a href="http://www.piratenweib.de/heimat-groser-sohne-und-tochter-osterreich">geschrieben</a>, als die Hymne Österreichs von Christina Stürmer so schön erweitert wurde und auch gleich ein paar Vorschläge für die deutsche Hymne gemacht <img src='http://www.piratenweib.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sprache ist immer noch ein sehr wichtiges Thema, wenn es um Machtstrukturen geht. Wir müssen am Ball bleiben und nicht nachlassen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Mazza</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-3789</link>
		<dc:creator>Mazza</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 19:20:51 +0000</pubDate>
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		<description>prima hinweise zur fem. sprachkritik - als weiblicher mensch möchte ich auch in der männersprache deutsch sichtbar gemacht werden. fragen sie ihren arzt oder apotheker -  diesen satz zelebriert uns täglich die werbung im fernsehen. von ärztinnen, apothekerinnen bzw. weiblichen menschen  keine spur.  99 sängerinnen und 1 sänger  sind für viele auch heute noch 1oo sänger. aufgetan hat sich die männerschublade, verschwunden sind die 99 sängerinnen. seitdem ich mich mit feministischer sprachkritik beschäftige,  sind mir die augen geöffnet worden, wie sich das maskulinum auch in der sprache mit dominanz breit gemacht hat. das geschrei einer gruppe ist immer dann am grössten, wenn ihr  die macht schwindet.  und das maskulinum wird mit vehemenz verteidigt. die feministische sprachkritik von denen mit häme überschüttet.  
  österr. politikerinnen bemühen sich um eine kleine texänderung für die bundeshymne &quot;heimat bist du großer söhne&quot; - hinzugefügt werden sollten auch die töchter&quot;   - ein enormer aufschrei ging durch die - zumeist - männerkehlen. hässliche kommentare wurden gepostet. das schlimme ist, dass die eigenen österreicher ihre vielen bedeutenden töchter gar nicht kennen? sie gehen nur von bedeutenden männern aus.  kein interesse!  frau musste sie erstmal aufklären, was die vielen (bedeutenden)  töchter österreichs nicht nur im politischen ,gesellschaftl. spektrum alles geleistet haben. 

kürzlich sollte  ich bei derStandard an eine online- umfrage teilnehmen
- lustig ging`s zu als mir fragen zu meiner berufl. tätigkeit wie folgt vorgestellt wurden: selbständigEr, leitender beamtER, angestelltER, angestellter geschäftsführER, sonst. beamtER, facharbeitER, meistER, landwirt - obwohl vorher  nach  männlich oder weiblich gefragt wurde.
 
ich wurde als weiblicher mensch überhaupt nicht angesprochen,  nicht einmal in erwägung gezogen.  das zeigt mir wieder einmal, wieviel zu tun ist und wie wichtig, bedeutend die feministische sprachkritik (Luise F. Pusch) ist  .  zwei kleine buchstaben `in` , die  sprachliche sichbarmachung des weiblichen  führt/e zu einem aufstand.  
das zeigt mir, wie unwichtig diese kritikerInnen weibliche menschen nehmen. und genau das zeigt sich auch in anderen fragen, die mit  feminismus zu tun haben...das maskulinum immer noch die norm? 

ganz lieben dank an @ piratenweib  von mazza

http://www.mainz.de/C1256D6E003D3E93/files/FemininMaskulin.Einfuehrung_in_geschlechtergerechte_Sprache.pdf/$FILE/FemininMaskulin.Einfuehrung_in_geschlechtergerechte_Sprache.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>prima hinweise zur fem. sprachkritik &#8211; als weiblicher mensch möchte ich auch in der männersprache deutsch sichtbar gemacht werden. fragen sie ihren arzt oder apotheker &#8211;  diesen satz zelebriert uns täglich die werbung im fernsehen. von ärztinnen, apothekerinnen bzw. weiblichen menschen  keine spur.  99 sängerinnen und 1 sänger  sind für viele auch heute noch 1oo sänger. aufgetan hat sich die männerschublade, verschwunden sind die 99 sängerinnen. seitdem ich mich mit feministischer sprachkritik beschäftige,  sind mir die augen geöffnet worden, wie sich das maskulinum auch in der sprache mit dominanz breit gemacht hat. das geschrei einer gruppe ist immer dann am grössten, wenn ihr  die macht schwindet.  und das maskulinum wird mit vehemenz verteidigt. die feministische sprachkritik von denen mit häme überschüttet.<br />
  österr. politikerinnen bemühen sich um eine kleine texänderung für die bundeshymne &#8220;heimat bist du großer söhne&#8221; &#8211; hinzugefügt werden sollten auch die töchter&#8221;   &#8211; ein enormer aufschrei ging durch die &#8211; zumeist &#8211; männerkehlen. hässliche kommentare wurden gepostet. das schlimme ist, dass die eigenen österreicher ihre vielen bedeutenden töchter gar nicht kennen? sie gehen nur von bedeutenden männern aus.  kein interesse!  frau musste sie erstmal aufklären, was die vielen (bedeutenden)  töchter österreichs nicht nur im politischen ,gesellschaftl. spektrum alles geleistet haben. </p>
<p>kürzlich sollte  ich bei derStandard an eine online- umfrage teilnehmen<br />
- lustig ging`s zu als mir fragen zu meiner berufl. tätigkeit wie folgt vorgestellt wurden: selbständigEr, leitender beamtER, angestelltER, angestellter geschäftsführER, sonst. beamtER, facharbeitER, meistER, landwirt &#8211; obwohl vorher  nach  männlich oder weiblich gefragt wurde.</p>
<p>ich wurde als weiblicher mensch überhaupt nicht angesprochen,  nicht einmal in erwägung gezogen.  das zeigt mir wieder einmal, wieviel zu tun ist und wie wichtig, bedeutend die feministische sprachkritik (Luise F. Pusch) ist  .  zwei kleine buchstaben `in` , die  sprachliche sichbarmachung des weiblichen  führt/e zu einem aufstand.<br />
das zeigt mir, wie unwichtig diese kritikerInnen weibliche menschen nehmen. und genau das zeigt sich auch in anderen fragen, die mit  feminismus zu tun haben&#8230;das maskulinum immer noch die norm? </p>
<p>ganz lieben dank an @ piratenweib  von mazza</p>
<p><a href="http://www.mainz.de/C1256D6E003D3E93/files/FemininMaskulin.Einfuehrung_in_geschlechtergerechte_Sprache.pdf/$FILE/FemininMaskulin.Einfuehrung_in_geschlechtergerechte_Sprache.pdf">http://www.mainz.de/C1256D6E003D3E93/files/FemininMaskulin.Einfuehrung_in_geschlechtergerechte_Sprache.pdf/$FILE/FemininMaskulin.Einfuehrung_in_geschlechtergerechte_Sprache.pdf</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Maedchenmannschaft &#187; Blog Archive &#187; Neues aus der Blog-Welt</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-1721</link>
		<dc:creator>Maedchenmannschaft &#187; Blog Archive &#187; Neues aus der Blog-Welt</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 08:54:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Piratenweib wurde eine Hommage an die feministische Linguistin Luise F. Pusch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Piratenweib wurde eine Hommage an die feministische Linguistin Luise F. Pusch [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Piratenweib</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-1714</link>
		<dc:creator>Piratenweib</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:47:29 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn es wirklich einen neutralen Begriff gibt, so würde ich dem jederzeit den Vorzug geben. Gibt es den aber nicht (und das genMask ist für mich nicht neutral, weil vorbelastet), so sollten mindestens die beiden großen Hauptgruppen der Menschheit, nämlich Frauen und Männer genannt und benannt werden. Aber neutral wäre eindeutig besser. Also? Neue Worte erfinden? Warum nicht? Das passiert ständig, denk nur mal an die jährlich gewählten &quot;Unworte&quot; und &quot;Worte&quot; eines Jahres. Das sind in aller Regel Wortneuschöpfungen, die auch gerne mal in den Duden Eingang finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es wirklich einen neutralen Begriff gibt, so würde ich dem jederzeit den Vorzug geben. Gibt es den aber nicht (und das genMask ist für mich nicht neutral, weil vorbelastet), so sollten mindestens die beiden großen Hauptgruppen der Menschheit, nämlich Frauen und Männer genannt und benannt werden. Aber neutral wäre eindeutig besser. Also? Neue Worte erfinden? Warum nicht? Das passiert ständig, denk nur mal an die jährlich gewählten &#8220;Unworte&#8221; und &#8220;Worte&#8221; eines Jahres. Das sind in aller Regel Wortneuschöpfungen, die auch gerne mal in den Duden Eingang finden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Piratenweib</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-1731</link>
		<dc:creator>Piratenweib</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 11:44:17 +0000</pubDate>
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		<description>@Conchobhar83 Nee, das ist ja genauso #Banane wie &quot;Alle Menschen werden Brüder&quot;. Aber warum nicht einen ganz neuen, zeitgemäßen Text? #Hymne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Conchobhar83 Nee, das ist ja genauso #Banane wie &#8220;Alle Menschen werden Brüder&#8221;. Aber warum nicht einen ganz neuen, zeitgemäßen Text? #Hymne</p>
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	<item>
		<title>Von: korbinian</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-1707</link>
		<dc:creator>korbinian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 20:32:10 +0000</pubDate>
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		<description>wenn man sprache nicht so ernst nehmen würde sondern als das akzeptiert was es ist, nämlich eine historisch gewachsene form der kommunikation, könnte man z.b. mal damit anfangen die semantik umzudefinieren und nicht nur die syntax. syntaktisch wird sich vermutlich nie ein diskriminierungsfreies deutsch realisieren lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wenn man sprache nicht so ernst nehmen würde sondern als das akzeptiert was es ist, nämlich eine historisch gewachsene form der kommunikation, könnte man z.b. mal damit anfangen die semantik umzudefinieren und nicht nur die syntax. syntaktisch wird sich vermutlich nie ein diskriminierungsfreies deutsch realisieren lassen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: korbinian</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-1706</link>
		<dc:creator>korbinian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 20:26:27 +0000</pubDate>
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		<description>leute die sich nicht in dieses mann/frau schema einordnen wollen sind nicht nur transsexuelle oder hermaphroditen. ich bin ein heterosexueller mann, mich nervt es aber trotzdem in dieser kategorie zu sein. genauso gibts wohl viele frauen die sich nicht in die kategorie frau einordnen wollen. ich will einfach als mensch wahrgenommen werden, hätte ja auch keinen bock wenn man auf andere äußerliche merkmale rücksicht nimmt. deswegen finde ich es am besten möglichst neutrale und umfassende begriffe zu verwenden. neue ausdifferenzierungen finde ich persönlich da eher kontraproduktiv. aber ich akzeptiere natürlich dass z.b. viele frauen wollen dass sie auch explizit genannt werden. dieses problem lässt sich vermutlich nicht sprachlich lösen, ausser man führt neue neutrale wörter ein. aber ich habe große zweifel dass die dann angenommen werden würden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>leute die sich nicht in dieses mann/frau schema einordnen wollen sind nicht nur transsexuelle oder hermaphroditen. ich bin ein heterosexueller mann, mich nervt es aber trotzdem in dieser kategorie zu sein. genauso gibts wohl viele frauen die sich nicht in die kategorie frau einordnen wollen. ich will einfach als mensch wahrgenommen werden, hätte ja auch keinen bock wenn man auf andere äußerliche merkmale rücksicht nimmt. deswegen finde ich es am besten möglichst neutrale und umfassende begriffe zu verwenden. neue ausdifferenzierungen finde ich persönlich da eher kontraproduktiv. aber ich akzeptiere natürlich dass z.b. viele frauen wollen dass sie auch explizit genannt werden. dieses problem lässt sich vermutlich nicht sprachlich lösen, ausser man führt neue neutrale wörter ein. aber ich habe große zweifel dass die dann angenommen werden würden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Piratenweib</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-1705</link>
		<dc:creator>Piratenweib</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 20:19:01 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt. Ein Grund mehr, Sprache ernst zu nehmen, insbesondere in ihrer Wirkung auf Bewusstsein und Gesellschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt. Ein Grund mehr, Sprache ernst zu nehmen, insbesondere in ihrer Wirkung auf Bewusstsein und Gesellschaft.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Piratenweib</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-1704</link>
		<dc:creator>Piratenweib</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 20:18:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenweib.de/?p=728#comment-1704</guid>
		<description>Du hast natürlich Recht damit, dass es sehr schwierig ist, stets gerecht gegenüber allen Menschen zu formulieren. Es gibt in der Tat nicht nur Frauen und Männer, sondern auch solche, die aus verschiedensten Gründen nicht einzuordnen sind. Allerdings darf man hierbei auch nicht vergessen, dass Frauen und Männer die beiden großen Mehrheiten der Menschen stellen, Queeraten etc. sind definitiv eine Minderheit. Wie sie sich selbst bezeichnen möchten, das sollten wir diese Gruppe einfach mal fragen. Vielleicht lässt sich auch ein ganz neuer Begriff finden. Ansonsten denke ich: die beiden großen Gruppen Frauen und Männer sollten in der Sprache sichtbar sein.
Ich verwende unterschiedliche Konstruktionen, und bin sicher auch nicht immer stringent dabei. Aber ich bin auch mit einem ganz durchschnittlichen Deutschunterricht aufgewachsen. Allerdings habe ich mir bewusst eine möglichst gerechte Sprachverwendung angeeignet. Das ist manchmal mühsam und in jedem Fall gewöhnungsbedürftig. Ich möchte auch niemandem meine Art der Sprache &quot;aufzwingen&quot;. Aber sichtbar sein, dass möchte ich schon. Deshalb sollte &quot;Piratin&quot; doch das Minimum sein, um Frauen in der Piratenpartei sichtbar zu machen - und das eben nicht nur in ihren diversen Ämtern, sondern ganz selbstverständlich an allen Positionen. 
Die Idee mit der zufälligen Verwendung von männlich/weiblich finde ich sehr reizvoll :-) Nur die Umsetzung kann ich mir noch nicht wirklich vorstellen. Any ideas?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast natürlich Recht damit, dass es sehr schwierig ist, stets gerecht gegenüber allen Menschen zu formulieren. Es gibt in der Tat nicht nur Frauen und Männer, sondern auch solche, die aus verschiedensten Gründen nicht einzuordnen sind. Allerdings darf man hierbei auch nicht vergessen, dass Frauen und Männer die beiden großen Mehrheiten der Menschen stellen, Queeraten etc. sind definitiv eine Minderheit. Wie sie sich selbst bezeichnen möchten, das sollten wir diese Gruppe einfach mal fragen. Vielleicht lässt sich auch ein ganz neuer Begriff finden. Ansonsten denke ich: die beiden großen Gruppen Frauen und Männer sollten in der Sprache sichtbar sein.<br />
Ich verwende unterschiedliche Konstruktionen, und bin sicher auch nicht immer stringent dabei. Aber ich bin auch mit einem ganz durchschnittlichen Deutschunterricht aufgewachsen. Allerdings habe ich mir bewusst eine möglichst gerechte Sprachverwendung angeeignet. Das ist manchmal mühsam und in jedem Fall gewöhnungsbedürftig. Ich möchte auch niemandem meine Art der Sprache &#8220;aufzwingen&#8221;. Aber sichtbar sein, dass möchte ich schon. Deshalb sollte &#8220;Piratin&#8221; doch das Minimum sein, um Frauen in der Piratenpartei sichtbar zu machen &#8211; und das eben nicht nur in ihren diversen Ämtern, sondern ganz selbstverständlich an allen Positionen.<br />
Die Idee mit der zufälligen Verwendung von männlich/weiblich finde ich sehr reizvoll <img src='http://www.piratenweib.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Nur die Umsetzung kann ich mir noch nicht wirklich vorstellen. Any ideas?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Conchobhar83</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-1732</link>
		<dc:creator>Conchobhar83</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 20:07:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenweib.de/?p=728#comment-1732</guid>
		<description>@Piratenweib Und nicht zu vergessen unsere Hymne: &quot;Schwesterlich mit Herz und Hand!&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Piratenweib Und nicht zu vergessen unsere Hymne: &#8220;Schwesterlich mit Herz und Hand!&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: korbinian</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-1703</link>
		<dc:creator>korbinian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 20:06:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenweib.de/?p=728#comment-1703</guid>
		<description>also was ich sagen will: egal wie man etwas sagt irgendwen diskriminiert man damit immer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>also was ich sagen will: egal wie man etwas sagt irgendwen diskriminiert man damit immer</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Conchobhar83</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/99-sangerinnen#comment-1730</link>
		<dc:creator>Conchobhar83</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 20:02:31 +0000</pubDate>
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		<description>@Piratenweib Also ändern wir die Zeile der Europahymne in &quot;alle Menschen werden Schwestern&quot;?</description>
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