Es gibt einen Aufruf im Netz, der von Maskulinisten initiiert ist und folgendes propagiert:
Veröffentlichung von Frauenhaus-Adressen!
verfasst von TM****n , 25.04.2010, 12:09
Prof. F. Ahmendt schreibt richtigerweise, dass Frauenhäuser Horte des Männerhasses sind und deswegen geschlossen werden müssen. RICHTIG!
Da diese Regierung die erforderlichen Konsequenzen nicht bereit ist zu ziehen, muss das mündige Volk diese also dazu ermutigen.
Also: Veröffentlicht die getarnten Adressen der Frauenhäuser bundesweit! Tragt diese in Foren und Gästebücher ein. Sendet sie per “anonymer” Email über gmx, yahoo oder sonst irgendwelche freemail-provider. Wenn diese getarnten Adressen auffliegen, dann müssen die Frauenhasshäuser umziehen und DAZU FEHLT DENEN DAS GELD! Über kurz oder lang können wir so enorme Kosten verursachen, die mit Sicherheit keine Kommune bereit ist zu tragen.
Also Männer, ans Werk!
Dazu gibt es auf der entsprechenden Webseite, deren Verlinkung ich mir und euch hier erspare, reichlich Zustimmung:
Tolle Idee!
verfasst von J**B , 25.04.2010, 12:52
(…) Also wenn der Mohamend oder Ali erfährt, wo die FeministInnen-Szene die Aische versteckt (Frauenhaus). Dann kriegt der islamische Wut und fährt hin. Dazu muss Mohammend oder Ali aber auch wissen wohin und genau dazu brauchen wir die Veröffentlichung der Adressen.
Also die GRÜNEN/FeministInnenszene hat sich mit ihrer Zuwanderungs- und Frauenhauspolitik hier selbst ins Knie gef.ckt!
Prima Ideee! Unbedingt umsetzen!
Oder diese:
SOFORT! Veröffentlichung von Frauenhaus-Adressen!
verfasst von M***i , 25.04.2010, 16:20
Die bekloppte Echse – sorry Kindesmutter, hatte unsere Jungs auch mal in so ein Frauenhaus veschleppt. Echse – psychisch krank – meinte, sich im Wahn dorthin begeben zu müssen. Habe die Buben dann mit Polizeischutz, da richterlich ABR auf mich übertragen wurde, aus diesem Ungezieferschuppen raus geholt. `Jungs waren verlaust, verwanzt und versypht….Ein Szenario bei der Abholung…wie im Affenhaus! So eben wenn Irre und Sozpäds nicht ihren Willen und Grenzen aufgezeigt bekommen!
M***i
Excalibur
GWG – Jäger
Frauen, passt auf! Es gibt ihn immer noch, den Backlash, auch wenn das gleichnamige Buch von Susan Faludi bereits 1991 veröffentlich wurde. Es hat sich bis heute nichts zum Positiven geändert.











Ist das wirklich die Vorgehensweise der Maskuli(ni)sten, Frauen und auch Kinder, die tatsächlich Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, eiskalt ans Messer zu liefern, nur um ihre Ideologie ein Stück weiter voranzubringen? Wie radikal und abgebrüht kann man nur sein? Da wird mir echt schlecht!
Danke an Piratenweib für die Warnung.
Bitte, gern geschehen.
Und ja: Die sind so!
@Serenity: das ist bei Makulisten leider an der Tagesordnung: wenn sie ihren Willen nicht kriegen, versuchen diesen brutal und mit aller Gewalt (wie ein kleines Kind) durchzusetzen! Einfach krank und widerlich!
Scheiße. Maskulinisten sind so? Das ist jetzt.. hm. Doof. Ich seh mich nämlich durchaus als solcher, aber mir war nicht bewusst, dass ich deswegen sabbernd durch die Welt taumeln und meinen unterdrückten Hass auf Frauenhäuser projizieren muss.
Mist.
Aber gut, wenn du meinst, ‘Die sind so!’, dann wird das schon stimmen.
Mal ernsthaft: Die Tatsache, dass es auf allen Seiten des lustigen Geschlechterwahnsinns Vollgummis gibt, sollte doch hinreichend bekannt sein. Die brüllen halt leider besonders laut, aber sind deswegen noch nicht repräsentativ für die ganze Gruppe.
Ich bin sprachlos. Jämmerliche Typen sind das. Ignoriert die einfach, die wollen doch nur einmal in ihrem Leben Aufmerksamkeit von Frauen kriegen. Was für eine perverse Scheisse, pardon my french.
Ich bin bei der Angelegenheit geteilter Meinung.
Ich kann verstehen, dass (wir) Männer – nennen wir es “nicht begeistert” sind, wenn Frauen diese Institution zu Unrecht (aus)nutzen um so eine Art “Psychoterror” zu veranstalten.
Ich möchte allerdings ebenso darauf hinweisen, dass es eben auch Fälle gibt in denen diese Institution gebraucht wird – ich wäre damals nicht glücklicher gewesen bei dem was ich erfahren durfte. Allerdings mussten wir dort auch wieder gehen, da ich als “Junge” ja zu alt war – abgesehen davon, dass der Ort ziemlich “unapetitlich” war und ich auch dauerhaft ein gewisses Unbehagen bemerkt hatte.
Es ist schon sehr traurig, wenn man Kinder in eine bestimmte Richtung einordnet.
Das hat für mich die gleiche Bedeutung wie Personen die Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe oder Nationalität einordnen, sie machen sich keine Mühe sich individuell mit ihnen zu beschäftigen, sie haben eine Person, vielleicht auch drei oder hundert erlebt – das reicht um auf die restlichen zu schließen.
Da sag ich nur gute Nacht.
Ob die Frauen überhaupt Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, ist ja nicht einmal klar, denn das Frauenhaus nimmt sie auch ohne erlittene Gewalt auf. Mehrheitlich in Frauenhäusern vertreten sind jedenfalls nicht einmal Frauen, sondern Kinder. Nicht selten Kinder übrigens, die in Frauenhäusern rechtswidrig (Umgangs- und Sorgerecht) festgehalten werden. Insofern ist es nur richtig und sinnvoll wenn Frauenhaus-Adressen öffentlich gemacht werden.
War ja klar, dass du so eine bescheuerte Aktion unterstützt. Vielleicht gibt´s tatsächlich das eine oder andere Kind, das sich mit der Mutter “rechtswidrig” in einem Frauenhaus versteckt. Aber denkst du nicht an all die anderen, die vor einem gewalttätigen Partner geflohen sind und einfach nur mal in Ruhe gelassen werden wollen? Was glaubst, du wie´s dir ginge, wenn du vor Prügel und Terror geflohen wärst und der/die Täter/in stünde draussen vor der Tür und wollte dir mal “einen Besuch” abstatten? Mangelt es dir eigentlich an jeglicher Empathie mit deinen Mitmenschen?
Den ein oder anderen ist gut. Warum distanziert sich Erin Prizzey mittlwerweile von den Frauenhäusern? Warum nennt Sie sie Feministisch verseucht? Warum wurde Erin aus England von Feministinnen vertrieben, als Sie angemerkt hatte, dass Frauen bei Häuslicher Gewalt genauso Aggressiv sind, wie Männer?
Aber man sich auch Permament der Wahrheit verschliessen.
War ja klar, dass du so eine bescheuerte Aktion unterstützt.
Vielleicht gibt´s tatsächlich das eine oder andere Kind, das sich mit der Mutter “rechtswidrig” in einem Frauenhaus versteckt. Aber denkst du nicht an all die anderen, die vor einem gewalttätigen Partner geflohen sind und einfach nur mal in Ruhe gelassen werden wollen? Was glaubst, du wie´s dir ginge, wenn du vor Prügel und Terror geflohen wärst und der/die Täter/in stünde draussen vor der Tür und wollte dir mal “einen Besuch” abstatten? Mangelt es dir eigentlich an jeglicher Empathie mit deinen Mitmenschen?
Weder unterstütze ich diese “bescheuerte Aktion”, noch fehlt es mir an Empathie. Die Lösung ist nämlich furchbar einfach, und besteht in der Amendt´schen Idee die Frauenhäuser in Familienhäuser mit professionellem Service umzuwandeln. Soweit ich weiß bist Du dagegen, und daher frage ich mich, ob Empathie für Dich nur gilt, wenn Frauen von Gewalt betroffen sind, während Gewalt von Frauen gegen Männer und Kinder nicht der Rede wert ist?
Meiner Meinung nach müßten Frauenhäuser verboten werden, denn dort werden täglich tausendfache eindeutige Rechtsbrüche begangen. Die Rechte jedes Vaters werden in Frauenhäusern mißachtet wenn die Mutter dort mit dem Kind hingeht, die Rechte des Kindes auf Kontakt zum Vater ebenfalls. Auch dies würde durch ein Familienhaus verhindert. Wir brauchen keine Frauenhäuser, die sich durch eigenes Verschulden in die Anonymität flüchten, sondern Familienhäuser die durch offene Strukturen gesellschaftlich akzeptiert sind.
Mir ist sehr wohl bewusst, dass Gewalt nicht ausschließlich von Männern ausgeht, sondern auch von Frauen und sogar von pubertierenden/adoleszenten Kindern ausgehen kann. Jedoch halte ich überhaupt nichts davon, durch Gewalt traumatisierte Personen mit Menschen auf engstem Raum wohnen zu lassen, deren Geschlecht sie an den/die Täter/in erinnert. Das gilt selbstverständlich für Männer genauso. Ich würde nicht von traumatisierten Männern erwarten, von Frauen betreut zu werden und mit den verschiedensten wildfremden Frauen auf engem Raum (mit Gemeinschaftsräumen) zusammen wohnen zu müssen. Dies führt nur zu einer weiteren – vermeidbaren – psychischen Belastung. Familienhäuser mit offenen Strukturen sind vielleicht für alle Fälle legitim, in denen keine Gewalt im Spiel ist/war, sondern es lediglich darum geht, ein unabhängiges Leben aufzubauen (sollte es solche Fälle überhaupt geben).
Und übrigens: Frauenhäuser sind gesellschaftlich aktzeptiert. Dass ein paar Männer mit evtl. schlechten Erfahrungen das nicht einsehen wollen, bedeutet nicht, dass “die Gesellschaft” als Ganzes dieser Meinung ist.
Eine Trennung zwischen “persönlicher Erfahrung/Meinung” und “gesellschaftlichem Konsens/Sachlage” empfehle ich allen Diskutant/innen ganz dringend.
Und das mit den “täglich tausendfachen Rechtsbrüchen” ist mal wieder so eine typische Behauptung. Es ist NICHT legitim, von Einzelfällen auf alle zu schließen!
Würdest du dann auch sagen, dass ein Mensch der Gewalt durch Türken erfahren hat, keinen Kontakt mehr mit Türken haben sollte, weil diese Rasse den Menschen an seine Peiniger erinnert?
Frauenhäuser sind nur Gesellschaftlich noch akzeptiert, weil jede öffentliche Person, die Kritik an dieser Einrichtung oder an der Tatsache, dass Frauen genauso häufig Gewalt anwenden wie Männer äussert, sofort aufs Schafott geführt wird, weil dieser ist ja ein Frauenfeind. Schau hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Erin_Pizzey
Desweiteren sind es nicht Einzelfälle, einfach mal schauen, was bei Scheidungen so abläuft, gegen den Mann, es gehört ja schon zum guten Ton, den Exehegatten, des Sexuellen Missbrauchs an seinen Kindern zu bezichtigen um an das Sorgerecht zu gelangen.
Das ist Blödsinn. Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs der Kinder steht lediglich bei einem verschwindend geringen Prozentsatz von Scheidungsfällen im Raum.
Der Begriff “Rasse” ist wissenschaftlich übrigens längst überholt, aber ich denke ich liege sowieso richtig, wenn ich davon ausgehe, dass in Bezug auf Dich so ziemlich alles längst überholt ist.
Und die Antwort auf meine Frage? Wenn jemand von Türken niedergeschlagen wird, sollte man diesem Menschen die möglichkeit bieten, sich in einem Raum zu bewegen der vollständig Türkenfrei ist? Weil andere Türken ihn ja an seine Peiniger erinnern? Oder führt dieses Vorgehen eher zu Rassismus und fremdenfeindlichkeit? Ist dieser Mensch nicht dann beeinflussbarer durch andere Gruppierungen, die ihm einreden, dass alle Türken so sind?
Tja Turbo, dann mal ran und den Hirnschmalz einschalten.
Sei vorsichtig mit deinen Äußerungen. Allzu schnell könntest du in Rassismus und Fremdenfeindlichkeit abdriften mit deinem unpassenden Vergleich!
Keine Sorge passiert mir nicht, allerdings solltet ihr euch mal Gedanken machen, wenn eure Aussagen gepaart mit Nationalitäten zu Rassismus führt.
Sprichst du mit mir? Nationalität ist wohl eher ein Wort, welches Maskulinisten gern im Munde führen. Mir ist dieses Wort so fremd wie nur was. Nationalitäten gibt´s für mich nicht. Es gibt nur Menschen, Weltbürger/innen, Lebewesen.
Über Erin Pizzey und die Geschichte der Frauenhäuser.
Geiler Artikel: Alles was nicht feministisch passt, ist falsch interpretiert. Geil nur geil.
Vor allem das:
Es wird nicht nur behautet, nein ist sogar bewiesen, in mehr als 271 Studien mit über 200000 beteiligten Personen.
Erin Pizzey über Feminismus:
http://www.fathersforlife.org/pizzey/how_women_were_taught_to_hate_men.htm
und was Ceiberweiber über den Wiki Artikel verschweigt:
Komischerweise verschweigen ceiberweiber auch, dass die englische wiki mit der Deutschen übereinstimmt:
http://en.wikipedia.org/wiki/Erin_Pizzey
und noch mehr verschweigt ceiberweiber bei dem Link von Karin Jäckel:
http://www.karin-jaeckel-autorin.de/textebeeindruckt/pizzey.html
Karin Jäckel? Dann lies mal hier: http://www.karin-jaeckel.de/homes/homesposse.html
Zu Erin Pizzey findet man interessanterweise nur maskulistische Seiten im Web (deutschsprachig). Schaut man sich dagegen auf englischen/amerikanischen Seiten um, findet man öfter die Vermutung, dass Pizzey die Morddrohungen erfunden hat, um die abnehmende Aufmerksamkeit und das steigende Desinteresse an ihren Büchern und ihrer Arbeit zu durchbrechen. Wer weiß, wer weiß …
Ach und nochmal zu den Studien (obwohl ich das auch schon “gefühlte” tausend Mal hier und anderswo erklärt habe): Dunkelfeldstudien sind zur Beweisführung für irgendetwas nicht geeignet. Jede/r seriöse Wissenschaftler/in, die solche Studien betreibt, weiß das.
Und falls jetzt als nächstes Esther Vilar angeführt wird (ja, ich kenne doch meine Pappenheimer …), greife ich schon mal vor. In ihrem neuen Buch “Die Schrecken des Paradieses” macht sich Vilar über Religionen lustig. Das dürfte den Maskulinisten schon weniger gefallen …
Dunkelfeldstudien sind zur Beweisführung für irgendetwas nicht geeignet. Jede/r seriöse Wissenschaftler/in, die solche Studien betreibt, weiß das.
Nun, dann kann man ja das ständig perpetuierte “Argument” von feministischer Seite a la “Jede 2. Frau wurde schon einmal Opfer häuslicher Gewalt” ja dankenswerter Weise dahin verfrachten wo es hingehört: Ins Märchenreich
Wie bei allen Statistiken ist auch das davon abhängig, wie mensch Gewalt definiert.
Bei einer sehr umfassenden Definition des Gewaltbegriffs würde ich davon ausgehen, dass nahezu 100% aller Menschen bereits Gewalterfahrungen gemacht haben – und zwar sowohl als Täter/in als auch als Opfer. Jedoch ist diese Definition zu umfassend, um in anderen Forderungen als utopischer Einsiedelei oder Abschaffung der Menschheit zu münden.
Also muss eine andere Definition gefunden werden, die sowohl psychische als auch physische Gewalt umfasst und letztlich nach der Schwere der Folgen dieser Gewalt eingeordnet wird.
Deine Pauschalisierungen helfen uns dabei allerdings überhaupt nicht weiter. Wie überhaupt unsachliche Argumentationen, die vermutlich von persönlichen Erlebnissen beeinflusst sind, der Diskussion über Opferschutz für Menschen nicht dienlich sind und alle Fronten eher verhärten als zu einer Problemlösung zu führen.
@piratenweib schrieb:
Mir ist sehr wohl bewusst, dass Gewalt nicht ausschließlich von Männern ausgeht, sondern auch von Frauen und sogar von pubertierenden/adoleszenten Kindern ausgehen kann.
Das ist schon mal was.
Jedoch halte ich überhaupt nichts davon, durch Gewalt traumatisierte Personen mit Menschen auf engstem Raum wohnen zu lassen, deren Geschlecht sie an den/die Täter/in erinnert. Das gilt selbstverständlich für Männer genauso. Ich würde nicht von traumatisierten Männern erwarten, von Frauen betreut zu werden und mit den verschiedensten wildfremden Frauen auf engem Raum (mit Gemeinschaftsräumen) zusammen wohnen zu müssen. Dies führt nur zu einer weiteren – vermeidbaren – psychischen Belastung. Familienhäuser mit offenen Strukturen sind vielleicht für alle Fälle legitim, in denen keine Gewalt im Spiel ist/war, sondern es lediglich darum geht, ein unabhängiges Leben aufzubauen (sollte es solche Fälle überhaupt geben).
In den USA gibt es eben solche Familienhäuser. Da klappt das. Warum sollte das hier nicht funktionieren?
Im Prinzip hätte ich auch nichts gegen Frauenhäuser wenn dort
a) unparteiisch gearbeitet würde
b) Qualitätsstandards gelten würden, die unabhängig überprüfbar wären
c) Kindern jederzeit Zugang zu ihren Vätern hätten
Leider können dies die deutschen Frauenhäuser nicht einmal ansatzweise leisten.
Und übrigens: Frauenhäuser sind gesellschaftlich aktzeptiert. Dass ein paar Männer mit evtl. schlechten Erfahrungen das nicht einsehen wollen, bedeutet nicht, dass “die Gesellschaft” als Ganzes dieser Meinung ist.
Nicht nur Männer, auch viele Frauen lehnen Frauenhäuser ab.
Und wenn es Dich interessiert: Im Femokratieblog gibt es gerade ein längeres Interview einer Ex-Frauenhaus-Mitarbeiterin, sehr lesenswert.
Und das mit den “täglich tausendfachen Rechtsbrüchen” ist mal wieder so eine typische Behauptung. Es ist NICHT legitim, von Einzelfällen auf alle zu schließen!
Einzelfälle? Nahezu alle Kinder die ins Frauenhaus mitgenommen wurden, haben einen sorge- bzw. umgangsberechtigten Vater. Dessen Rechte, und die Rechte des Kindes auf Umgang werden in einem Frauenhaus mißachtet. In Frauenhäusern finden täglich tausendfache klare Rechtsbrüche statt, vorsätzlich, geplant, systematisch. Im Grunde ist ein Frauenhaus daher eine Vereinigung die kriminelle Handlungen vornimmt, nämlich Beihilfe zum Kindesentzug. Mit welcher Legitimation, bitteschön?
Ja, es ist auch wirklich schlimm, wenn das Eigentum des Patriarchen sich plötzlich emanzipiert. Kaum auszuhalten, dass es Menschen gibt, die dem auch noch Vorschub leisten und Missbrauch und Misshandlungen zu verhindern suchen. Ja wo kommen wir denn hin, wenn es für Frauen und ihre Kinder eine Möglichkeit gibt, sich aus lebensbedrohlichen Situationen in Sicherheit zu bringen? Kriminell ist das, genau!
Tausende Väter mißhandeln täglich ihre Kinder. Tausende Väter vernachlässigen täglich ihre Kinder, indem sie keinen Unterhalt zahlen und/oder schlicht und einfach nicht anwesend sind. Ich bin mit sicher, diese Probleme werden sich schlagartig lösen, wenn wir alle Frauenhäuser schließen. Dafür brauchen wir natürlich so kluge Köpfchen wie Dich, Bruno. Also, auf gehts. Husch, husch.
Tja, Turbo, mit Deiner Aussage hast Du Dich hier völlig disqualifiziert.
Wenn Die Damen Kinder wollen, die den Vater nicht sehen dürfen, wenn Mama es nicht will: Bittesehr, der Weg zur Samenbank ist nicht weit. Zeugen sie dagegen auf konventionelle Weise ein Kind, ist es dummerweise so, daß Kinder und Väter ein Umgangs- bzw. Sorgerecht haben.
Und auch Deine Kritik an Gewalt gegen Kinder ist durchweg falsch, denn Frauen mißhandeln Kinder weit häufiger als Männer, der Täterinnenanteil beträgt ca. 2/3. Und wenn man sich diejenigen ansieht, die keinen Unterhalt zahlen, so zahlen über 90% der unterhaltspflichtigen Mütter keinen Cent an die beim Vater lebenden Kinder, während ca. 75% der unterhaltspflichtigen Väter ganz oder teilweise Kindesunterhalt zahlen.
Schaff Dir doch bitte ein anderes Klischee an, das des gewalttätigen nichtzahlenden Patriarchen zieht schon längst nicht mehr.
Ich möchte hier nur einmal deine Aussage mit einer ganz geringen Modifikation wiedergeben und dich Fragen, ob du dem auch Zustimmen kannst. Übrigens distanziere ich mich ganz klar von deiner, sowie dieser veränderten und, ebenso wie deine, mit Sicherheit diskriminierenden Aussage.
Jedoch halte ich überhaupt nichts davon, durch Gewalt traumatisierte Personen mit Menschen auf engstem Raum wohnen zu lassen, deren Hautfarbe sie an den/die Täter/in erinnert.
Ich habe nur Geschlecht durch Hautfarbe ersetzt. Der Inhalt bleibt der selbe. Bist du also auch dafür?
Selbstverständlich! Beim Aufenthalt in einem Frauenhaus handelt es sich um Krisenarbeit. Hier gehört psychologische Ersthilfe angeboten. Und erst dann, wenn die Schockphase überwunden ist, kann an einer Aufarbeitung des Erlebten gearbeitet werden.
Möchtest du gerade entlassene Guantanamo-Häftlinge mit amerikanischen Soldaten zusammen wohnen lassen? Würdest du von Priestern missbrauchte Kinder in ein Kloster schicken?
Wohl kaum. Zunächst muss das Erlebte verarbeitet und der Schockzustand in einer ersten Akuthilfe gelöst werden. Erst dann kann psychologisch und psychotherapeutisch daran gearbeitet werden, dass das Opfer erkennt, dass eben nicht alle Menschen mit “Täter/innenmerkmal” Täter/innen sind. Nicht alle amerikanischen Soldaten sind Folterer, nicht alle Priester sind Pädophile. Nicht alle Männer sind gewalttätig.
Das ist ein Vergleich von Äpfeln und Birnen. Ein Individuum ist von jedem Menschen von einem auf Befehl agierenden Menschen zu unterscheiden. Wie kommst Du nur immer auf solche einen Unsinn?
Wenn Du Dich natürlich auf das uniformierende Primarmerkmal “Soldat, Priester, Mann” stützt, dann kann Dir niemand mehr helfen. In diesem Kontext hast Du natürlich vollkommen Recht. Aber den gibt es (hoffentlich) nur in Deinem Kopf.
Ein Mensch, der/die Befehlen gehorcht, ist also kein Individuum mehr? Was hast du denn für ein Menschenbild?
Der Unsinn ist hier eindeutig in deinem Kopf beheimatet.
Ach übrigens: 1. Verwarnung!
Hallo, du hast folgendes geschrieben:
“War ja klar, dass du so eine bescheuerte Aktion unterstützt. Vielleicht gibt´s tatsächlich das eine oder andere Kind, das sich mit der Mutter “rechtswidrig” in einem Frauenhaus versteckt. Aber denkst du nicht an all die anderen, die vor einem gewalttätigen Partner geflohen sind und einfach nur mal in Ruhe gelassen werden wollen?”
Zum einen möchte ich die Frage an dich zurückgeben, ob du denn nicht an die Kinder denkst, die dort gegen ihren Willen festgehalten werden?
Zum anderen würde ich gerne meine Geschichte zum besten geben.
Im Alter von ca. 8 war ich aufgrund einer Erkrankung meiner Eltern eine Zeit bei meiner Tante. Da diese sich mit ihrem damaligen Mann gestritten hat (ob es zu körperlichen Auseinandersetzungen kam, kann ich nicht sagen) woraufhin sie mit uns in ein Frauenhaus ging. Ich und meine Geschwister wollten dort weg, wurden aber nicht gelassen. Im Verlauf der 3 Wochen, die ich dort verbracht habe, wurde ich (wegen meines männlichen Geschlechts) mehrfach von anderen anwesenden Frauen geschlagen. Dasselbe passierte einem meinerBrüder, nur der jüngste wurde dort nicht geschlagen.
Ich bin zwar auch nicht für die Veröffentlichung der Adressen, aber wenn du schon anderen vorwirfst nur die eine Seite zu betrachten, dann solltest du selber das nicht auch machen. Leider machst du aber genau dasselbe nur der Gegenseitigen Perspektive. Du machst also genau das, was du anderen als Fehler vorhälst.
Ich denke sogar vorrangig an die Kinder, die nicht über ihr Wohl und Wehe selbst entscheiden können.
Zu deiner Geschichte: Ich gehe mal davon aus, dass deine Tante nicht grundlos mit sämtlichen Kindern in ein Frauenhaus ging. Und dass die wenigsten Kinder gern dort sind, glaube ich sofort. Aber wohin hättest du mit 8 Jahren gehen wollen?
Ich bestreite auch nicht, dass es auch in Frauenhäusern zu Gewalt unter den Bewohner/innen kommen kann. Schließlich sind dort Menschen, die von unserer gewalttätigen Gesellschaft geprägt wurden, auf engstem Raum vereint. Das zu Verhindern/Bekämpfen gehört mit zu den schwierigen Aufgaben der Frauenhaus-Mitarbeiter/innen.
Und ich mache keineswegs dasselbe, wie die Maskulinisten, die zu Veröffentlichung von Adressen aufrufen. Ich rufe nicht zur Veröffentlichung von Maskulinisten Adressen auf, mit dem speziellen Hinweis, sie doch bitte zu verfolgen, zu stalken, zu bedrohen und möglichst zu vernichten! Zudem lasse ich hier die “Gegenseite” sogar zu Wort kommen, obwohl ich das keineswegs tun müsste.
Diese Herren (und Damen) können gern ihre Meinung haben – aber ich muss ihnen nicht mit Akzeptanz begegnen. Ich begegne ihnen mit direkter Ansprache sowie Ablehnung ihrer Meinung, etwas, dass sie sich ja in der kleinen Runde immer von “den Frauen” wünschen “Tacheles reden”. Aber damit umgehen können sie nicht.
Bruno, mich würden da mehr Gedanken von Dir interessieren, denn du hast in Wirklichkeit ja überhaupt keine blasse Ahnung von dem Thema über das Du schreibst und tust es dennoch. Also – So aus Deiner von Faktenwissen völlig unbehelligten Sicht – warum meinst Du denn, gehen Frauen (oder wie Du glaubst vor allem Kinder) in Frauenhäuser?
Bei einer scheidung kommt das immer gut an, wenn man als Frau behauptet, das der Mann gewalttätig ist. Wenn Frau dann vorher ins Frauenhaus geht, unterstützt das dann natürlich den Verdacht, das es wirklich so war. Nur mal als Beispiel.
Desweiteren ist es so, das dich als Mann, deine Frau für über 6 Monate aus deinem Haus jagen kann, mit hilfe des Gewaltschutzgesetzes. Umsonst Wohnen ist ne feine sache.
Ja, übles Gesocks. Aber es ist ja so daß die Frauenhäuser ohnehin schon immer mit solchen Leuten zu tun haben, sehr gut mit Polizei und Behörden vernetzt sind und jederzeit mit effizienten Prozessen auf alle möglichen Situationen eingestellt sind und reagieren können. Da sind so ein paar Internettrolle, die glauben, Frauenhäuser stünden mit dem Rücken zur Wand nur weil mal eine Adresse in Umlauf gerät, in Wirklichkeit ganz naive Herzchen mit sehr naiven Vorstellungen, wie die Dinge laufen.
1. Bitte hier nicht von „(wir) Männer“ reden. Ich bin ein Kerl und möchte mich ausdrücklich von dem Maskulisten-Bullshit distanzieren (zumindestens von dem patriarchalischen Maskulismus, es gibt ja noch den guten, der mit Feministen Hand in Hand geht). Jede soziale Institution kann ausgenutzt werden. So what. Wir leben entweder in einer Gesellschaft wo jeder jeden mißtrauisch beäugt oder einer, wo man auf breiter Basis einander vertraut. Politiker haben ja nichts besseres zu tun, als ihre Positionen auf dem Rücken von anderen auszutragen: Die arbeitsunwilligen Hartz IVler. Die faulen Langzeitstudenten. Die bösen zu gut bezahlten Manager. Passt ja zu den Maskulisten, dass sie da noch die hysterischen Feministen dazupacken wollen. An sowas geht die Gesellschaft und das Vertrauen in die Politik kaputt.
Und ja, die Frauenhäuser nehmen Frauen auch ohne „Beweis“ auf, weil Gerichte Zeit brauchen, aber Hilfe meistens akut gegeben werden muss. Das ist der Sinn der Sache. Die Argumentationskette, warum Adressen von Frauenhäusern öffentlich gemacht werden sollen, ist massiver Blödsinn. Wenn Kinder wirklich rechtswidrig festgehalten werden, kann man zur Polizei gehen und die ermitteln lassen. Manche Beziehungen gehören jedenfalls einfach mal für ne Zeitlang getrennt, völlig wurscht, ob Mann oder Frau oder beide abhängig von Gewalt sind.
@Bruno: Es stimmt, klar ist es nicht. Menschen haben die Fähigkeit auch Dinge zu erzählen die eben nicht wahr sind. Damit richtigen sie zunächst aber mal keinen Schaden an, wenn daraus keine weiteren Maßnahmen erfolgen und dies erstmal nur sie selbst betrifft.
Zu den Kindern: Dabei würde ich eine entsprechende Reaktion der Behörden befürworten. Einerseits, dass die Kindesentführung egal von welchem Geschlecht auch ernstgenommen wird und andererseits, dass das JA sich in dem Fall einschaltet – denn für das Kind ist das eine enorme Belastung. Wichtig: Das Kind kann in dem Moment aber auch nicht sofort zurück solange unklar ist ob Gewalt ausschlaggebend für die Entscheidung war sich in eine “Schutzzone” zu begeben. Umgekehrt muss aber auch überprüft werden, dass dem Kind kein Schaden durch die Mutter zugefügt wird.
Alles in allem ist das sehr “verworren”.
@Piratenweib: Eben das war das kritische was ich dabei bemerken wollte. Selbst wenn es die Mehrheit ist die sich rechtswidrig dort versteckt. Ich bin nicht willens hundert Menschen zu verurteilen, wenn sich darunter auch nur ein Unschuldiger befindet.
Meiner Meinung nach ist ein Eingreifen von offizieller Seite geboten.
Dadurch kann…
1. dafür Sorge getragen werden, dass das Kindeswohl an erster Stelle steht.
2. die finanzielle Lage für diese Zentren enorm verbessert werden.
3. ein Missbrauch der Einrichtung effektiv entgegengewirkt werden.
Ich denke nicht, dass das viel mit dem vor 20 Jahren in den USA beschriebenen Backlash zu tun hat. Wir sind hier in Deutschland, wo seit Hartz IV und Ausbau der Leiharbeit die Abstiegsängste zunehmen. Und darauf reagiert ein Teil der Leute in der Art, nach unten zu treten. Westerwelle bietet Hartz-IV-Empfänger/innen als Sündenböcke an, und Maskulinisten tun so, als ob ihnen Frauen die Butter vom Brot genommen hätten.
Ein Teil der Männer reagiert auf Deklassierung aggressiv, siehe
http://klassismus.blogspot.com/2009/03/deklassierung-und-amoklauf.html
Ich weiß nicht, ob es klug ist, den Aufruf der Maskulinisten weiter zu verbreiten, nur um hier Stimmung dagegen zu machen. Die Frauenhäuser sind wahrscheinlich sowieso schon gewarnt, und du hast über irgendeine feministische Rundmail davon erfahren, schätze ich.
Noch was anderes zum Thema:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16329/1.html
Nein, ich habe es nicht über irgendeine feministische Rundmail erfahren! Ich habe es direkt aus dem Maskulinistenforum. Da ich dort immer wieder Thema bin, habe ich stets ein Auge auf die Vorgänge dort. Auch um weiterhin Maßnahmen gegen Stalking frühzeitig einleiten zu können.
Dass Männer aufgrund von Statusverlust aggressiv werden können (wahrscheinlich geht´s Frauen da nicht viel anders), ist ja nichts neues. Es ist aber keine Entschuldigung für die Umsetzung von aggressiven Gedanken in die Realtität!
Erschreckend der letzte Absatz im zweiten Link:
Frauen helfen Frauen. Das ist es.
Meine Stieftochter ist ins Frauenhaus, weil ihre Mutter , die die Familie verlassen hatte, da der Mann schwer erkrankte, ins Frauemhaus gelockt hatte. Nicht dass sie selber dort war, sie wollte ja die 18 jährige nicht. Aber Versprechen einreden, da bekommst du eine Wohnung, Geld, …
Geschichte lasse ich weg, nur das ENDE:
Suizidversuch, Ausbildung abgebrochen, Prostituierte.
Jugendamt bestätigte dass das Frauenhaus mißbraucht wurde, Bürgermeister für Soziales auch.
Wie diese Tanten (!) vom Frauenhaus hier eintraten, auf den Familienvater, der 4 Kinder Alleinerziehend trotz schwerster Krankheit betreute anpöbelten, die mitgebrachte Polizei beschützte letztendlich den Stiefvater……..
Und Alles, um das Versprechen der Harz4 Mutter, sie könne dadurch zu Wohlstand finden….
Letztendlich eine 18 Jährige entwurzelt und ihrer Zukunft beraubt.
Jetzt noch den Spruch der Frauenhauschefin, die ich nach Jahren zur Rede stellte:
“Bordell, ist doch für eine junge Frau eine prima Erfahrung”
Nein, meine Meinung: vor derartigem solle man Frauen schützen!
Es sind nicht nur die armen, misshandelten
Ich kenne einen anderen Fall!
Und es geht nicht um HASS oder so. Es geht am Ende um das Lebensglück für mindestens einen Menschen, was zerstört wurde.
Eine weitere Tochter hat diese Mutter übrigens erfolgreich in den Freitod getrieben.
Es tut mir leid, wenn du ganz persönlich schlechte Erfahrungen gemacht hast.
Jedoch: Wer hat das noch nicht? Ich habe schon die unterschiedlichsten Fälle in meiner Bekannt-/Verwandtschaft erlebt – dennoch: es sind und bleiben Einzelfälle.
Eine Trennung zwischen “persönlicher Erfahrung/Meinung” und “gesellschaftlichem Konsens/Sachlage” empfehle ich allen Diskutant/innen ganz dringend. Es ist NICHT legitim, von Einzelfällen auf alle zu schließen!
Eine Trennung zwischen “persönlicher Erfahrung” und “gesellschaftlichem Konsens/Sachlage” empfehle ich allen Diskutant/innen ganz dringend. Es ist NICHT legitim, von Einzelfällen auf alle zu schließen!
Es ist m E. genausowenig legitim, den Einzelfall bzw. die Summe der Einzelfälle als Einzelfälle zu ignorieren.
Dieses “alle” ist doch letztendlich nichts anderes als die Summe der Einzelfälle.
Wenn dies getan wird, schadet dies nur den auf Hilfe Angewiesenen.
Immerhin geht es in dem mir erkannten Fall um ein versautes und ein frühzeitig beendetes Leben.
Nicht mir als Mann hat dieses Beispiel geschadet ( von meiner Trauer über die zwei Mädchen, die ich immerhin 9 bzw. 16 Jahre ihres Lebens betreut und versorgt habe mal abgesehen)
Geschadet wurde am meisten, mit ZWEI vertanen Leben, immerhin den Mädchen selbst.
Also, bitte, solche Einzelfälle dürfen niemals von der Betrachtung ausgeschlossen sein.
Geteilter Meinung sein, naja. Wenn es darum geht, wie Frauenhaeuser in der Praxis funktionieren – ja, klar, da ist kritische Reflexion legitim und sinnvoll.
Darum geht es hier aber nicht. Hier geht es um eine Praxis, die auch in der radikalen Nazi- und Antifaszene praktiziert wird: Privatadressen und Kontaktinformationen von Personen zu veroeffentlichen, auf die man einen irgendwie gearteten Hass hat, mit dem ausdruecklich geaeusserten Wunsch, dass sich irgendein Schlaeger findet, der da mal vorbeigeht und die Bewohner \aufmischt\. Da geht es nicht um Kritik, sondern um koerperliche und psychische Gewalt. Da kann man nicht wirklich geteilter Meinung sein.
@Irene: Die Verbreitung erfolgt auf diesem Wege natürlich – mit jeder Information wieder diese Idee auch weiter verbreitet, ob man dies für klug hält oder nicht weiß ich nicht – ich vermute aber mal, dass Piratenweib daran gedacht hat.
@Piratenweib: Das hatte ich vermutet, so schnell wie Du die Information hier hattest. Interessant finde ich ja, dass es Menschen gibt die anscheinend nichts besseres zu tun haben als sich über das Internet zu beleidigen, zu bedrohen und zu stalken.
Ich wäre für Menschen helfen Menschen – schade, dass wir in vielerlei Hinsicht weit davon entfernt sind.
@lisa: Ich meinte natürlich genau die praktische Funktion dieser Schutzzone.
Anbei hatte ich den Aufruf so verstanden, nicht die Privatadresse sondern die Adresse der Einrichtung zu veröffentlichen.
Wie auch immer möchte ich zu bedenken geben, dass die Menschen die dies fordern vllt. eine persönliche Erfahrung mit der Einrichtung machen mussten und nun mehr emotional darüber denken, also zu emotionalen Schlüssen kommen. Zudem möchte ich noch anmerken, dass es den meisten wohl nicht darum geht, dass jemand vorbei geht (Schläger) und den Ort dort aufmischt, sondern darum die Institution zu zerschlagen – und dies soll darüber erreicht werden dass eben eine “Angst” aufgebaut wird die zum Umziehen bewegt die die Institution dann in Unkosten stürzt.
Ich selbst lehne die Idee ab, da es eben Menschen gibt die den Schutz benötigen. Ich kann mich aber mit der Idee anfreunden, dass dieser Schutzraum anders organisiert wird. Bis es allerdings eine geeignete Alternative gibt (und mir fällt zur Zeit auch keine ein) halte ich die Idee nicht für sinnvoll.
So meine Meinung.
Warum kontaktierst du nicht die Frauenhäuser direkt?
Dass Männer aufgrund von Statusverlust aggressiv werden können (wahrscheinlich geht´s Frauen da nicht viel anders), ist ja nichts neues. Es ist aber keine Entschuldigung für die Umsetzung von aggressiven Gedanken in die Realtität!
Ich weiß nicht, wie du auf die abstruse Idee kommst, dass ich diese Aufrufe irgendwie entschuldigen will. Ich habe lediglich deiner Einordnung der Aufrufe als zwanzig Jahre alten Backlash widersprochen und die Sache etwas anders eingeordnet, und das keineswegs antifeministisch.
Anscheinend gehst du davon aus, dass nur Arschlöcher dein Blog lesen? Na dann viel Spaß mit denen, ich werd nicht weiter stören.
Nein, ich habe doch gar nicht geschrieben, dass du diese Aufrufe entschuldigen willst. Ich habe nur festgestellt, dass Aggressionen keine Entschuldigung sind. Genauso wenig wie man immer alles mit einer “schlimmen Kindheit” entschuldigen kann. Das war nicht direkt auf dich bezogen.
Keineswegs lesen nur Arschlöcher meinen Blog, das wäre ja grauenhaft
Solche Aufrufe (wie der hier angeprangerte) funktionieren nicht, aber ich möchte die abstrusen Gedankengänge der Maskulinisten öffentlich machen. Wehret den Anfängen. In solchen Themen zeigt sich so viel Hass, der da “draussen im echten Leben” noch gar keinen Widerhall gefunden hat. Die Themen selbst aber wie “Frauenhäuser abschaffen” werden von Herrn Amendt und seinen Mitstreitern fleissig unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft in die offline-Medien und politischen Gremien getragen. Hier herrscht ein Missverhältnis. Wir sollten auch mal ein Auge darauf werfen, was die Anhänger dieser Amendtschen Thesen damit anfangen. Was bei denen im Kopf herumgeht. Nur wer Bescheid weiß, kann dagegen angehen. Transparenz und Öffentlichkeit!
Jep, Transparenz und Öffentlichkeit, auch für die Frauenhäuser: Mal eine ordentliche Datenbank, wie viele Frauen wirklich zuflucht suchen, und nicht das Pi mal Daumen Prinzip, das jetzt gemacht wird, mal als Beispiel.
Gibt genügend Statistiken. Wer suchet, der findet – steht schon in der Bibel.
Wer Fördergelder bekommt, muss auch berichten.
Wer Frauen generell nichts glaubt, kann sich ja im Schwulenzentrum erkundigen, falls er sich reintraut
)
Das geht auch an Irene:
Die Statistiken werden allerdings nur und ausschliesliche von den Frauenhäusern erstellt, ohne Kontrolle, in einem Pi mal Daumen verfahren. So ist es gängige Praxis, das, wenn eine in Buxtehude keine Aufnahme findet, weil das Frauenhaus keine Plätze mehr hat und an das Frauenhaus in Semmelburg weitervermittelt wird, sie zweimal in der Statistik auftaucht. Nämlich einmal in Buxtehude und einmal in Semmelburg. Besonders schön zeigte sich dies, nach der Kritik von Amendt in der Welt, da hies es, dass ca. 20000 Frauen aufnahme in den Frauenhäusern suchten. Nachdem die Kritik verhallt war, ist man urplötzlich wieder auf die alte Zahl von über 40000 Frauen zurückgegangen, im gleichen Jahr. Schon komisch so was.
Oh, einige Beiträge / Kommentare waren für mich vorhin noch nicht ersichtlich. Ich möchte auf diese nochmal eingehen.
@Sabine: Ich kann mich dem Beitrag von Kewagi nur anschließen. Nur weil einige etwas zum “Besten” geben spricht dies nicht unbedingt für die gesammelte Gruppe.
@Kewagi: Naja, das hab ich ja bereits gesagt. (-:
@Incredibul: Die Schwierigkeit wird sein: Auch wenn Du es ignorieren magst, sie werden es ggf. machen – deswegen wäre es vielleicht ein geeigneter Schritt auf Argumente einzugehen und zu reflektieren wie es zu dieser Idee kommt.
@Jens: Ich habe da nicht viel an Vernetzung erlebt muss ich sagen.
@Incredibul: Deinen ersten Punkt habe ich zur Kenntnis genommen mag aber noch anmerken, dass es eben allgemein gemeint war – und nicht auf die Maskulinisten bezogen. Ich bin in keiner Weise begeistert, wenn eine Institution zu Unrecht missbraucht wird.
Weiter mag ich anmerken, dass ich einen Dialog mit vielen Gruppen suche um so möglichst ein großes, umfassen Verständnis zu gewinnen. Ich selbst bin einfach für Gleichheit.
Bzgl. der Kindesentführung kann ich nicht aus erster Hand beurteilen wie es abläuft, sollte ein Lebenspartner sich dazu entscheiden die Kinder mit in eine Schutzzone zu nehmen.
@Lex: Ich reflektiere nicht die Argumente von Leuten, denen offensichtlich jede Ratio abhanden gekommen ist. Die Frauenhäuser Aktion ist sowas von unter aller Sau, dass es für mich nicht, wie bisher, reicht, mich über die Idioten lustig zu machen. Jetzt wirds langsam gefährlich. Wenn Gruppen merken, dass sie keinen sozialen Rückhalt haben, werden sie radikaler. Und bei den Maskulisten seh ich da erste Anzeichen: Die merken, dass sie nicht wirklich ernst genommen werden, und fangen jetzt mit aufmerksamkeitsheischenden Aktionen an. Die Aufmerksamkeit können sie haben. Und da aus den eigenen Reihen anscheinend kein einziger ein Wort gegen die Aktion erhebt, zeigt, dass es nur ein verrückter Mob ist und keine ernsthafte politische Bürgerbewegung, wo auch mal untereinander diskuttiert wird. Ein kurzer Blick in die Foren und man sieht, differenzierte oder mal gegensätzliche Meinungen kommen so gut wie nie vor.
Abgesehen gehts mir eben darum, den Typen klar zu machen, dass ich als Mann Maskulisten scheisse finde. Denen muss einfach mal klar sein, dass die nicht für alle Männer sprechen. Ich werde ganz bestimmt nicht auf deren Argumente „eingehen“ und deren Ideen „reflektieren“. Das können andere machen.
Ich reflektiere nicht die Argumente von Leuten, denen offensichtlich jede Ratio abhanden gekommen ist.
- Dann gibt es das große Problem: Wer ignoriert wird kriegt auch keine anderen Argumente die ihn vom Handeln abhalten können.
Die Frauenhäuser Aktion ist sowas von unter aller Sau, dass es für mich nicht, wie bisher, reicht, mich über die Idioten lustig zu machen. Jetzt wirds langsam gefährlich.
- Genau deswegen gehe ich auf die Diskussion ein – schreibe dazu, dass es eben von seiten der Gruppe aus emotionalen Beweggründen zu dieser Idee kommt – und versuche gleichzeitig deutlich zumachen, dass diese Idee eine konrete Gefahr für unschuldige Menschen bedeutet.
Wenn Gruppen merken, dass sie keinen sozialen Rückhalt haben, werden sie radikaler. Und bei den Maskulisten seh ich da erste Anzeichen
- Es gibt in der Gruppierung schon Rückhalt – nur eben nicht bei allen Aktionen. Genau der Grund der “Radikalisierung” wäre einer den Dialog zu suchen und Menschen zum Nachdenken zu bringen. Es ist ja nicht so, dass es sich bei der Gruppe um seelenlose, gefühllose Zombies handelt, sondern um Menschen die eben auch emotional angreifbar sind und vielleicht auch angegriffen wurden.
Die merken, dass sie nicht wirklich ernst genommen werden, und fangen jetzt mit aufmerksamkeitsheischenden Aktionen an.
- Also ernst genommen werden die Aktionen teilweise schon, das kann ich aus meinem direkten Umfeld berichten. Ebenso wird der jetzige Aufruf sehr ernst genommen, jedoch in dem konkreten Fall nicht positiv aufgefasst. Meine Meinung ist: Wer öffentliche Arbeit leistet bzw. leisten will muss in der Lage sein die eigenen Entscheidungen gefühlsunabhängig, nach rationalem Verständnis zu treffen – niemandem mag ich sagen, dass Emotionen schlecht sind oder aber, dass diese nicht ausgedrückt werden dürfen – jedoch sollten sie nicht die Grundlage einer politisch-gesellschaftlichen Entscheidung sein.
Und da aus den eigenen Reihen anscheinend kein einziger ein Wort gegen die Aktion erhebt, zeigt, dass es nur ein verrückter Mob ist und keine ernsthafte politische Bürgerbewegung, wo auch mal untereinander diskuttiert wird.
- Dann überliest Du ganz offensichtlich meinen Beitrag. Es mag den Anschein haben, dass ich die Aktion befürworte – Fakt ist aber: Das tue ich nicht! Ich schreibe eben nur die Gründe die mir einfallen welche zu dem Aufruf geführt haben könnten: Emotionen. Dennoch gilt es logisch zu betrachten.
Ein kurzer Blick in die Foren und man sieht, differenzierte oder mal gegensätzliche Meinungen kommen so gut wie nie vor.
- Das ist in vielen Interessensgemeinschaften der Fall – besonders wenn sie kleiner sind. Entwickelt sich diese Gruppe dann entwickeln sich auch die Meinungen – nicht anders ist das bei der Frauenrechtsbewegung. (-:
Abgesehen gehts mir eben darum, den Typen klar zu machen, dass ich als Mann Maskulisten scheisse finde.
- Maskulisten – ich weiß mit dem Wort genauso wenig anzufangen wie Feministen. Für mich bist Du ein Mensch der für individuelle Dinge eintritt. Schubladen-Denken war nie wirklich mein Ding. Es ist so meine ich aber mal sagen zu dürfen sicherlich nichts falsches daran, wenn Menschen für sich die gleichen Rechte einfordern.
Denen muss einfach mal klar sein, dass die nicht für alle Männer sprechen.
- Das sollte generell jedem klar sein der öffentlich eine Aussage tätigt.
Ich werde ganz bestimmt nicht auf deren Argumente „eingehen“ und deren Ideen „reflektieren“. Das können andere machen.
- Dann sorgst Du für die erste Schwierigkeit – wo keine Antwort kommt da verhallt die Stimme entweder – oder aber sie findet Anklang -> wohlgemerkt kritiklos.
Ich habe gerade bei Frauenhilfe München e.V. angerufen: Derartige Aufrufe gibt es schon seit Jahren und sie waren bisher nicht erfolgreich.
Zum Glück! Aber: never say never.
Zum Thema Frauenhaus und Einzelfälle:
Notkasse und Trillerpfeife
Interview mit einer ehemaligen Frauenhausmitarbeiterin
Wann haben Sie in welchem Frauenhaus gearbeitet?
Im autonomen Frauenhaus in Kassel von 1984 bis 1987 und im Göttinger Frauenhaus von 1988 bis 1989.
Wie kamen Sie zu dieser Aufgabe?
Damals war ich eine Aussteigerin aus der High-Society. Ich wollte etwas Neues anfangen, anderen Menschen helfen. Vorher war ich schon sehr interessiert an den Dingen, die die Frauenbewegung so thematisiert hat.
Welche Aufgaben kamen auf Sie als Mitarbeiterin in einem Frauenhaus zu?
Zunächst war das ehrenamtlich, nur der sogenannte Ämterscheiß: Schriftverkehr erledigen, die Leute zum Sozial- und Jugendamt begleiten. Nach drei Monaten wurde ich gefragt, ob ich nicht fest dort arbeiten wolle, und ich sagte ja. Ich stieg richtig in den Betrieb ein.
Ich machte die Neuaufnahmen, führte Einzelgespräche mit den Frauen, machte Gruppenbetreuung, half beim Ausfüllen des Aufnahmebogens, also Name, Adresse, Schulbildung etc.
Das ergab folgendes Bild: 80 % Hauptschule, 80 % ohne abgeschlossene Berufsausbildung, 70% Ausländerinnen (davon zu 90 % Türkinnen). Die Hälfte war dort bereits über ein Jahr, eine Frau war bereits dreieinhalb Jahre dort. Den Frauen wurden ja auch kaum Wohnungen angeboten … Welcher Vermieter gibt schon einer Frau eine Wohnung, die von der Sozi lebt und einen Haufen Kinder mitbringt? Die meisten von denen hatten bis zu fünf Kinder.
Was war der Grund für die Aufnahme im Frauenhaus ?
Ungefähr 90 % gaben an, geschlagen worden zu sein.
Bezog sich das auch auf die Kinder?
Das wurde auch manchmal gesagt. Meist haben wir dann aber gesehen, daß gerade diese Frauen ihre Kinder selber geschlagen haben. Dagegen sind wir aber immer – in beiden Häusern – ganz schnell vorgegangen.
Was gab es sonst noch für angegebene Gründe?
Von Relevanz nur noch, daß die Männer eine neue Partnerschaft hätten. Ansonsten bekamen wir in vielen Fällen in den Wochen nach der Aufnahme mit, daß die Familien hoffnungslos überschuldet waren.
Wie erfuhren Sie davon?
Nun, bei uns flatterten dann doch die ganzen Mahnungen und Mahnbescheide ein, es gab ja Nachsendeanträge über ein Postfach. Vielen wäre eh in den nächsten Tagen eine Räumungsklage zugegangen, weil sie die Miete nicht mehr zahlen konnten. In vielen Fällen waren es die Frauen selber, die zu der Überschuldung beigetragen hatten, meist durch Bestellungen bei Otto, Quelle und so, halt bei den ganzen Versandfirmen.
War das auch ein Grund dafür, daß die Frauen bei Ihnen vor der Tür standen?
Doch, mit Sicherheit. Heute würde ich sogar sagen, es war der überwiegende Anteil, der unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu uns kam – oder auch, seltener, weil sie selber guten Grund für einen Streit gegeben hatten und der Reaktion aus dem Weg gehen wollten. Zum Beispiel, wenn sie ein Verhältnis mit einem anderen Mann eingegangen hatten und das ungestört fortführen wollten. Zu Hause ging das ja nicht.
Aber wenn eine Frau gekommen ist und hat gesagt: «Ich wurde geschlagen», dann wurde das nicht weiter hinterfragt, ob es nicht vielleicht auch andere Gründe geben könnte?
Nein, nein, überhaupt nicht. Es wurde gesagt, kommt sofort rein. Meist folgte dann auch unmittelbar ein Arztbesuch. Vergewaltigung oder gar sexueller Mißbrauch waren eigentlich – bis auf drei mir bekannte Fälle – nie ein Thema.
Machten sich die Männer denn nicht bemerkbar?
Die Männer haben rumtelefoniert und natürlich überall nachgefragt. Wir haben aber regelmäßig gesagt: «Nein, die sind hier nicht, nicht bei uns.» Auch beim Jugend- oder Sozialamt wußten die natürlich Bescheid, aber die haben da immer mitgespielt. Und in vielen Fällen haben wir, wenn sich einer mal nicht abwimmeln ließ, die Frauen in. Häuser in andere Städte verlegt.
Natürlich waren die Männer auch sehr aufgebracht. Dann kam es auch vor, daß wir den Frauen geholfen haben, die Sachen aus der Wohnung zu holen. Viele standen dann auch eine Zeit vor der Tür und haben gewartet. Aber so lange dauerte das nicht.
Gut, die Frauen waren nun da, alle Formalien erst mal erledigt. Was passierte dann ?
Erst mal haben wir uns darum gekümmert, daß die Frauen
finanziell versorgt waren, also gemeinsam zum Sozialamt, da gab es Bargeld. Dann der gemeinsame Einkauf, damit was zu essen da war. Jede hat da ja ihr eigenes Fach im Kühlschrank gehabt. Wenn das gesichert war, wurden noch Einzelgespräche angeboten – davon wurde aber kaum Gebrauch gemacht. Wir haben dann auch erklärt, was wir für Betreuungsangebote für die Kinder haben.
Und dann ging auch schon der Alltag los: Die Zimmer waren gerade halbwegs eingerichtet – und schon haben sich manche feingemacht, gepudert, gespachtelt, geschminkt und ab auf die Rolle.
Was kann man darunter verstehen?
Nun, es warteten schon andere, neue Männer vor der Tür. Wenn wir Glück hatten, waren die Frauen zum Frühstück wieder da.
Und die Kinder?
Um die kümmerte sich der Nachtdienst. Der war eigentlich fürs Telefon da – das war ja rund um die Uhr besetzt. Aber hauptsächlich kümmerte sich der Nachtdienst um die Kinder, wenn die Mütter nicht da waren. Da war zum Teil die Hölle los, die mußten sich um einen ganzen Stall voll Kinder kümmern.
Wenn die Mütter morgens noch nicht wieder da waren, mußten wir die Schulkinder wecken, damit die zur Schule kamen. Oft war dann auch nichts zu essen da. Da mußten wir dann an die Notkasse ran und erst mal Brötchen einkaufen für die Kinder.
Welche Ausbildung hatten sie und die anderen Mitarbeiterinnen?
Ich selbst komme nicht aus dem sozialpädagogischen Bereich. Aber die anderen waren schon alle ausgebildete Pädagoginnen. Außerdem waren sie ausgebildet im Stockkampf, für den Fall, daß es mal Ärger gab. Kurzhaarfrisur und Springerstiefel waren vorherrschend.
Mußten denn die Stockkampffähigkeiten öfter unter Beweis gestellt werden?
Das war die Ausnahme. Kamen uns Männer zu nahe, hatten wir ja unsere Trillerpfeifen, da waren dann gleich alle da, das reichte meist. Ansonsten mußten wir schon ab und zu mal in den Außeneinsatz, noch mal rein in die Wohnungen, weil die Frauen noch nicht alles mitgenommen hatten, und die Sachen abholen. War dann der Mann da, wurde der meist abgedrängt. Einen haben wir ins Klo eingeschlossen. Die Polizei hat ihn dann anschließend wieder befreit. Da waren wir schon ganz fit.
Was war das vorrangige Motiv, im Frauenhaus zu arbeiten?
Frauen zu helfen – Frauen helfen Frauen, halt auch das typische Helfersyndrom. Die meisten waren sehr aktiv in der Frauenbewegung. Und es war eben klar, daß Frauen in dieser Gesellschaft grundsätzlich Opfer sind.
Wenn ich gesagt habe, verdammt noch mal, die Weiber müssen auch mal ihren Hintern hochbekommen, dann wurde das grundsätzlich abgeblockt. «Die haben doch so viel mitgemacht, siehst du denn nicht, daß die jetzt erst mal ihre Ruhe brauchen? Die sind geschlagen worden, die brauchen jetzt erst mal Zeit zur Selbstverwirklichung.» Manchmal konnte ich über das Chaos nicht mehr wegsehen. Die Küche, der Aufenthaltsraum waren ein Schlachtfeld, auch die Zimmer unaufgeräumt, überall lagen benutzte Pampers herum, der Gestank war teilweise bestialisch. Aber bei meinen Kolleginnen war nichts zu machen, ich sollte endlich ruhig sein, auch wenn es manchmal ein Horrorfilm war.
Und das änderte sich auch dann nicht, wenn man sehen konnte, die Kinder gehen – so ganz ohne Betreuung durch die Mutter – langsam auf dem Zahnfleisch?
Nein, dann kam wieder die alte Leier: «Du siehst doch, die Frauen können das im Moment nicht leisten.» Außerdem waren wir dann ja für die Kinder da.
Also Verantwortung für die Kinder war kein Thema? Die hätten dann doch auch zu Hause bleiben können …?
Ach, Verantwortung war kein Thema.
Hat sich das Jugendamt nicht mal für die Kinder interessiert?
Die hatten im Frauenhaus nichts zu suchen.
Aus welchem Grund?
Das Frauenhaus ist ein geschützter Raum für Frauen, da haben Externe nichts zu suchen. Außerdem hatten wir unsere eigenen Sozialpädagoginnen. Wenn es mal zu Auffälligkeiten der Kinder kam, dann sind wir halt mit den Frauen zum Jugendamt. Aber rein kam bei uns keiner. Das war klar, und da bestand auch gar kein Interesse.
Kam es denn tatsächlich so selten vor, daß die Männer ihre Kinder sehen wollten?
Wenn es so einen Fall gab, dann haben wir die Frauen ganz schnell in eine andere Stadt verlegt.
Und haben die Kinder nicht ab und zu nach ihrem Vater gefragt?
Das haben wir ganz schnell abgeblockt, die meisten waren ja noch klein. Da mußten wir schon mal trösten. Bei den größeren kam die Frage schnell gar nicht mehr auf. Da saß man dann zu fünft beim Kreuzworträtsellösen, und dann wurde natürlich über die Kerle hergezogen. Da kommt die Frage nach dem Vater gar nicht mehr auf, die Kinder merken sehr schnell, was da los ist. «Männer sind Schweine.»
Auf der Seite der Mitarbeiterinnen lief das nicht anders. Wenn wir nicht-lesbischen Frauen da mal gesagt haben, man muß auch mit den Männern reden, haben wir uns auf dem Mitarbeiterinnenplenum schon öfter mal einen Satz heiße Ohren geholt, da waren wir in der Minderheit.
Das heißt also, es wurde grundsätzlich nicht gefragt: Liegt wirklich eine Mißhandlung vor, oder hat es halt nur einen Streit gegeben – vielleicht auch mit Tätlichkeiten -, aber da ist vielleicht noch was zu kitten, es gibt da vielleicht die Möglichkeit, daß die sich wieder zusammenraufen, daß man doch noch miteinander klarkommt…?
Nein, überhaupt nicht.
Wie sah die finanzielle Situation der Frauenhäuser aus?
Wir kamen über die Runden. Das größte Problem war, daß der Haushalt durch den intensiven Gebrauch der Frauen sehr belastet wurde. Es mag komisch klingen, aber solche Sachen wie Toilettenpapier, Waschmittel und so weiter – die waren oft Mangelware. Das ging weg wie nix. Und dann war der Jahreshaushalt meist schon im Oktober aufgebraucht. Da haben wir dann improvisieren müssen, auch weil die Frauen oft schon zum 15. das Geld verbraucht hatten und einfach nichts mehr zu essen da war. Meist sprang dann schon das Sozialamt ein, ohne große Nachfrage. Aber wenn sich das wiederholte, gab es auch da irgendwann mal Probleme. Natürlich haben wir immer über zuwenig Geld geklagt, das gehörte dazu – aber wir kamen über die Runden.
Und die Öffentlichkeit – war man da anerkannt?
Na ja, im Volksmund wurden wir die «Schlüpferburg» genannt. Aber sonst gab es da keine Probleme.
Das waren die Verhältnisse in Kassel – wie sah es denn in Göttingen aus?
Da lief schon einiges ganz grundsätzlich anders. Angefangen von der allgemeinen Ordnung über die Verwaltung des Geldes bis hin zur nächtlichen Abwesenheit, das Kümmern um die Kinder … Da wurde viel weniger hingenommen. Kam es zu Problemen, gab es sofort ein Einzelgespräch, und da wurde auch schon klar gesagt: «Wenn du dir das und das leistest, dann ist hier kein Platz für dich – den haben andere dann nötiger als du.» – Das klappte wunderbar.
Auch wurde sehr darauf geachtet, daß die Frauen nicht auf ewig im Frauenhaus bleiben, es wurde viel aktiver auf die Integration hingearbeitet. Dort waren die Betreuerinnen im Durchschnitt doch um einiges älter und entsprechend erfahrener. Auch Verantwortung war da ein Thema. Unter diesen Aspekten wurde den Frauen dort wirklich geholfen, da wurde gute Arbeit gemacht. Kassel hätte man im Vergleich dazu eigentlich schließen müssen.
10 Jahre später: Was ist heute Ihre inhaltliche Hauptkritik an der Arbeit der Frauenhäuser, an dem, was Sie damals erlebt haben?
Es wurde überhaupt nicht auf die Männer gehört… Deren Belange und deren Version, die Belange der gesamten Familie wurden überhaupt nicht berücksichtigt. Die Frauen konnten diese Einrichtungen gnadenlos ausnutzen – und viele haben es auch getan. Überhaupt kann ich nur sagen: Notwendig ist ein Mindestmaß an staatlicher Kontrolle. Da fand damals ja gar nichts statt, und ich glaube, auch jetzt tut es das nicht.
Richtig zum Nachdenken bin ich dann gekommen, als ich vor zwei Jahren den Ludwig kennengelernt habe, wir haben Freundschaft geschlossen. Der war damals in der ganz großen Krise, hatte zwei Söhne. Der war einer von diesen «gewalttätigen» Männern. Seine Frau war damals von einem anderen Mann schwanger, die lebten schon in zwei Wohnungen, aber noch im selben Haus. Ludwig hat ihr damals auch tatsächlich zwei Ohrfeigen gegeben – aber sie stand mit einem Riesenküchenmesser vor ihm und hat ihn bedroht. Und als ich dann später die damaligen Kontoauszüge gesehen habe, konnte ich die Ohrfeigen auch aus diesem Grund verstehen. Da habe ich mich an meine Frauenhauszeit erinnert und gedacht: «Wie viele Frauen hast du bedauert, die dir gegenübergesessen und ihre Geschichte zum besten gegeben haben.» Und ich habe gedacht: «Mein Gott, das hätte auch Ludwigs Frau sein können.
http://www.amazon.de/vaterlose-Gesellschaft-Briefe-Berichte-Essays/dp/3499608162/ref=sr_1_3/279-8751083-2634649?ie=UTF8&s=books&qid=1241787373&sr=8-3
Wie viele “Einzelfälle” müssen eigentlich noch benannt werden, damit man endlich einsieht, dass es keine “Einzelfälle” sind?
Ach ja, der Matussek!
Wie ich ihn liebe – diesen fundamentalchristlichpartriarchalischen – IDIOTEN!
Du bist ja für eine direkte Sprache, da wird dich diese Direktheit sicher nicht stören.
Nicht im geringsten.
Schon wieder diese billige, durchsichtige Taktik des persönlichen Angriffs. Wie wäre es, wenn Du mal zum Inhalt des Interviews Stellung nehmen würdest, und nicht zum Autor der das Interview veröffentlicht hat?
Warum sollte ich?
Die Fragestellung und Interviewtechnik einer/s Autors/in, beeinflusst schon im vorhinein die Antworten. Das weiß doch jede/r, der/die ein bisschen Ahnung von Psychologie hat.
Ich werde die Presse über die Aktion unterrichten. Jeder dieser Typen, die sich an dieser Aktion beteiligen sollte sich im klaren darüber sein, dass er für einen Gewaltakt mit Todesfolge verantwortlich sein könnte.
Piratenweib, bitte schau mal in die Frauensoli.
Gruß
Angela
@Uwe
Piratenweib hat Recht, man sollte nicht von Einzelfällen auf alle schließen. Auch ich habe in meiner Familie unangehneme Sachen miterleben müssen, wobei es allerdings die Männer waren, die übel mitgespielt haben.
Mein Stiefvater hat nach der Scheidung mit meiner Mutter nur vorübergehend Unterhalt an meine Halbgeschwister gezahlt und sich danach geschickt aus der Affäre gezogen. Er war ein verantwortungsloser Mensch, der währrend der Ehe heimlich Koks konsumiert hat.
Und meine Schwester war früher mit einem Sexist zusammen, der ihr gegenüber handgreiflich geworden ist und sie wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt hat, nur weil er ein Mann ist und das Geld verdiente, währrend meine Schwester sich um das gemeinsame Kind kümmerte. Einmal hatte er sie psychisch so erniedrigt und fertig gemacht, daß meine Schwester einen Nervenzusammenbruch erlitt und eine fast eine Überdosis Antidepressiv zu sich nahm.
Trotzdem bin ich reif genug, um zu wissen, daß man nicht alle Männer um einen Kamm scheren sollte. Schlechte Erfahrungen sind individuell und sollte nicht auf bestimmte Gruppen projeziert werden. Der Maskulismus propagiert dagegen zu Unrecht das Bild des mißratenen Feminismus, die alle Frauen zu moralisch minderwärtige Egoistinnen deklassiert hat.
Also, Unterhalt habe ich von meiner Ex nie für die Kinder, für ihre in die Ehe mitgebrachten Kinder (!) gesehen.
Sie selber hat die finanzielle Situation , die sie dann nutzte, die älteste in ein Frauenhaus zu locken, mit heraufbeschwören. Mit etwas über 600 Euro Rente ist da bei vier Kindern nicht viel zu machen, natürlich habe ich zuerst verzichtet, auch mit Medikamenten wegen der Zuzahlung sehr gespart.
dein Satz:”Trotzdem bin ich reif genug, um zu wissen, daß man nicht alle Männer um einen Kamm scheren sollte. Schlechte Erfahrungen sind individuell und sollte nicht auf bestimmte Gruppen projeziert werden.”
kann ich sofort unterschreiben, nur sollten Instrumente, wie hier Frauenhaus, die alle Männer und männliche Kinder ab 12 über einen Kamm scheren und eigentlich nur Hass verbreiten, sehr kritisch betrachten.
Es geht auf beiden Seiten dieser Femi7Masku- Mauer um auch ein überdenken eigener Standpunkte., auf mindestens zwei Seiten!
Zum Denken soll diese Diskussion hier ja auch anregen.
Da hier aber niemand deine persönliche Situation/Erfahrung beurteilen kann, bitte ich dies nun wirklich mal außen vor zu lassen. Oder selbiges in einem eigenen Blog zu verarbeiten.
Der hält sich für ganz schlau:
http://anonym.to/?http://www.zif-frauen.de/
Bisher stehen dort nur Postfachadressen, das ist ungefährlich. Aber wir sollten das im Auge behalten
Auf dieser Seite will auch jemand die Adressen verbreiten. Bisher stehen da nur Postfachadressen, das ist harmlos. Jedoch werde ich das im Auge behalten. Und im Zweifel Strafanzeige gegen den Betreiber der Seite erstatten.
Piratenweib, bitte schau mal in die Frauensolidarität.
Wenn Amendt und seine Fans meinen, dass es Familienhäuser in irgendeiner relevanten Hinsicht bringen würden, dann sollen sie bitteschön in ehrenamtlicher Arbeit welche aufbauen und anschließend Fördergelder beantragen. Die Frauenhäuser wurden auch nicht schlüsselfertig vom Staat in die Landschaft gestellt.
Nein, Amendt hat nur vor 20 Jahren dazu beigetragen, Frauenhäuser mit aufzubauen. Es ist, wie gesagt, schon komisch, dass sich ausgerechntet die Leute, die mitgeholfen haben Frauenhäuser zu errichten, sich jetzt dagegen aussprechen.
Na, welches Frauenhaus hat Amendt denn mit aufgebaut? Wo steht, dass er geholfen hat? Wo war er als Gründer mit dabei? Welche Stadt, welches Jahr?
Stimmt. Männer haben sie gebaut, welche Ironie
Klar, Amendt hat in seiner Jugend bestimmt selbst Steine geschleppt.
@Uwe
Frauenhäuser wurden nicht gebaut, um Hass auf Männer zu propagieren, sondern um Frauen im Falle von häuslicher Gewalt Unterschlupf bieten zu können. Daß häusliche Gewalt nicht nur von Männer ausgeht, sondern auch von Frauen, ist mittlerweile bei jedem angekommen. Aber dann sollten die Maskulisten aufstehen und sich aktiv dafür einsetzen, daß diese Unterkünfte so weit ausgebaut werden, daß auch misshandelte Männer dort Schutz und Beratung finden.
Und was machen sie stattdessen? Sie bleiben wie Paschas vor ihrem PC sitzen und starten per Intenet eine Revolte gegen Frauenhäuser, um diese zu vernichten. Damit tun sie genau das, was sie stets abstreiten: Gegen die Frau kämpfen, aber nicht für den Mann.
Völlig falsch. Es gibt bzw. gab ja bereits 2 Männerhäuser, soweit ich weiß in Berlin und in Oldenburg. Es würde bereits viel mehr geben, wenn Männerhäusern die gleiche finanzielle Förderung wie den Frauenhäusern gegeben würde. Aus dem zuständigen Ministerium heißt es dort jedoch “Kein Bedarf”, “keine Mittel” etc.
Es sind die PolitikerInnen, die gegen die Männer kämpfen, indem sie Gelder ausschließlich für Frauenprojekte freigeben. Und es sind Frauenhausmitarbeiterinnen die gegen Männer kämpfen, weil sie nichts vom Kuchen abgeben wollen.
Männerhaus Ketzin
Also, ich habe damals Kontakt zum Frauenhaus gesucht, um auch mit Hilfe des Jugendamtes, die meinen Familienfall letztendlich kannten, vom Verhalten meiner Ex insbesondere gegenüber den Kindern (um mich geht es nicht!) zu retten was zu retten ist, für die Zukunft einer jungen Frau.
Ich habe noch nie in meinem Leben und auch danach nie wieder einen so einseitigen, jedem Manne Alles unterstellenden Hass erlebt.
Dass eine 18 jährige, die ihrem Stiefvater noch einige Wochen vorher ins Krankenhaus schrieb: “wie konntest du nur eine Frau heiraten, die uns” (ihre eigenen Kinder)” so sehr hasst…
diese Flucht ins Frauenhaus, nur zur Erzielung der von der Mutter versprochenen Sozialleistungen, hatte als Ursache keinste Form von Gewalt, hatte keinerlei Grund der mit der Existenz von Frauenhäusern etwas zu tun hat.
Die einzige Ursache war, dass es der Mutter nicht passte, dass die Kinder bei ihrem Stiefvater bleiben wollten )(obwohl sie die Kinder nicht mal bei sich haben wollte). Und es passte ihr nicht, dass das Abitur abgelegt wurde und die Kinder eine Zukunft hatten.
Hier geht es auch nicht nur um ein Einzelbeispiel, hier geht es um zumindest einen Fall, der die Existenz der Frauenhäuser in der jetzigen Form, als zum Mißbrauch einladend, da ein Missbrauch niemals geahndet werden wird.
Nicht Alle Männer und nicht alle Frauen sind Scheisse.
Nur die Betreiber der Frauenhäuser ignorieren dies in erschreckender Art und Weise.
Für die unsinnigen Beschimpfung bei dem Herzkranken Stiefvater, der immer die liebevolle Begleitung der Kinder als Wichtigstes gesehen hatte, für die Lebensgefahr, in den sie ihn durch blödsinniges Eindringen in seinen Wohnraum (jede Aufregung kann tödlich enden) und wüste Unterstellungen und unzutreffende Beschimpfungen gebracht haben, da kam bis heute keine Entschuldigung oder noch so kleines “sorry”
Männerhass in seiner übelsten Form!
Weder unterstütze ich diese “bescheuerte Aktion”, noch fehlt es mir an Empathie. Die Lösung ist nämlich furchbar einfach, und besteht in der Amendt´schen Idee die Frauenhäuser in Familienhäuser mit professionellem Service umzuwandeln.
- Die Idee halte ich für gut – und es sollte auch in diese Richtung hingearbeitet werden – allerdings ist der Weg den einige dort anstreben m.M. nach der falsche – es bringt nichts, wenn Menschen in Gefahr gebracht werden – oder eben auch nur in eine unangenehme Lage, dass sie sich fürchten müssen.
Die Rechte jedes Vaters werden in Frauenhäusern mißachtet wenn die Mutter dort mit dem Kind hingeht, die Rechte des Kindes auf Kontakt zum Vater ebenfalls.
- Sollte tatsächlich ein Gewaltakt Grund dafür sein, dann ist dieser Kindesentzug m.M.n. berechtigt, da so eine weitere rechtswidrige Tat verhindert wird – ist dies aber nicht der Fall so ist der Kindesentzug entsprechend zu ahnden. Es bleibt die Frage der Beweisbarkeit.
Jedoch halte ich überhaupt nichts davon, durch Gewalt traumatisierte Personen mit Menschen auf engstem Raum wohnen zu lassen, deren Geschlecht sie an den/die Täter/in erinnert.
- Damit stigmatisiert man diese Geschlechtsgruppe aber auch. Ich würde es für sinnvoll erachten, denn dort lernt man eben auch, dass auch andere Menschen die man vielleicht auch für stärker hält eben davon betroffen sind – und man lernt gegenseitig Vertrauen aufzubauen.
Ich würde nicht von traumatisierten Männern erwarten, von Frauen betreut zu werden und mit den verschiedensten wildfremden Frauen auf engem Raum (mit Gemeinschaftsräumen) zusammen wohnen zu müssen.
- Von Männern wird dies generell sogar noch mehr erwartet – für sie steht selten ein solches “Schutzraum” bereit.
Und übrigens: Frauenhäuser sind gesellschaftlich aktzeptiert. Dass ein paar Männer mit evtl. schlechten Erfahrungen das nicht einsehen wollen, bedeutet nicht, dass “die Gesellschaft” als Ganzes dieser Meinung ist.
- Akzeptiert ja, aber auch verpöhnt wenn man sich die Situation dort ansieht.
Eine Trennung zwischen “persönlicher Erfahrung/Meinung” und “gesellschaftlichem Konsens/Sachlage” empfehle ich allen Diskutant/innen ganz dringend.
- Klar, wer über die allgemeine Situation sprechen will – und damit eine Entscheidung herbeiführen oder beeinflussen will sollte diese nicht nur nach Gefühlslage beurteilen.
Und das mit den “täglich tausendfachen Rechtsbrüchen” ist mal wieder so eine typische Behauptung. Es ist NICHT legitim, von Einzelfällen auf alle zu schließen!
- Tatsächlich ist mir keine Studie bekannt die solche Fälle untersucht – vielleicht wäre es ja mal eine Idee eine solche in Auftrag zu geben? Die Überlegung wäre dabei noch: Wie?
Würdest du dann auch sagen, dass ein Mensch der Gewalt durch Türken erfahren hat, keinen Kontakt mehr mit Türken haben sollte, weil diese Rasse den Menschen an seine Peiniger erinnert?
- Türken sind eigentl. keine Rasse sondern eine Nationalität – ich halte diese Trennung aber ebenso für kontraproduktiv.
Desweiteren sind es nicht Einzelfälle, einfach mal schauen, was bei Scheidungen so abläuft, gegen den Mann, es gehört ja schon zum guten Ton, den Exehegatten, des Sexuellen Missbrauchs an seinen Kindern zu bezichtigen um an das Sorgerecht zu gelangen.
- Ich habe schon davon gehört, dass einige Mädchen vorhatten mit jemanden zu schlafen und ihn dann der Vergewaltigung zu bezichtigen – das mag ein Einzelfall sein, aber es ist sehr perfide. Was mich dabei stört ist, dass im Fall einer Verurteilung eine entsprechend hohe Haftstrafe angestanden hätte – und wenn die Falschanschuldigung herausgekommen wäre generell Bewährung. Da bin ich dafür die Strafe zu übertragen – damit sowas eben nicht vorkommt.
Die Person hatte Glück gehabt – denn jemand hatte die geplante Aktion im Vorfeld mitbekommen und denjenigen warnen können – und ihn dann noch davon abhalten können die Mädchen zu verprügeln – wobei ich die Wut in dem Fall verstehen kann.
Sprichst du mit mir? Nationalität ist wohl eher ein Wort, welches Maskulinisten gern im Munde führen. Mir ist dieses Wort so fremd wie nur was. Nationalitäten gibt´s für mich nicht. Es gibt nur Menschen, Weltbürger/innen, Lebewesen.
- Und für mich gibt es einfach nur Wesen. Mehr ist meines erachtens nicht notwendig – Ausnahme sei gegeben wenn ich als Arzt im OP stehen würde – dann sollte ich schon wissen ob eben jene Person vor mir weiblich oder männlich ist – sonst könnte das negative Folgen haben.
Nicht nur Männer, auch viele Frauen lehnen Frauenhäuser ab.
Und wenn es Dich interessiert: Im Femokratieblog gibt es gerade ein längeres Interview einer Ex-Frauenhaus-Mitarbeiterin, sehr lesenswert.
- Unter anderem, weil sie beispielsweise ihre Söhne ab einem bestimmten Alter nicht mitnehmen können – es ist schon traurig, wenn KINDER bereits so gemarkert werden – da hat man kein gutes Gefühl.
Ich werde die Presse über die Aktion unterrichten. Jeder dieser Typen, die sich an dieser Aktion beteiligen sollte sich im klaren darüber sein, dass er für einen Gewaltakt mit Todesfolge verantwortlich sein könnte.
- Eben aus dem Grunde, dass es auch nur eine Person treffen könnte lehne ich den Vorschlag ab – es muss eine bessere Möglichkeit geben Familienschutzzonen einzurichten. Ob diese parallel mit Frauenhäusern existieren oder diese ablösen ist mir dabei eigentl. egal.
Trotzdem bin ich reif genug, um zu wissen, daß man nicht alle Männer um einen Kamm scheren sollte. Schlechte Erfahrungen sind individuell und sollte nicht auf bestimmte Gruppen projeziert werden. Der Maskulismus propagiert dagegen zu Unrecht das Bild des mißratenen Feminismus, die alle Frauen zu moralisch minderwärtige Egoistinnen deklassiert hat.
- Dazu müsste man erstmal genau definieren was “Maskulismus” ist – ich komme immer noch nicht dahinter. Es ist aber so, dass die heutige Politik doch recht einseitig handelt.
Auf dieser Seite will auch jemand die Adressen verbreiten. Bisher stehen da nur Postfachadressen, das ist harmlos. Jedoch werde ich das im Auge behalten. Und im Zweifel Strafanzeige gegen den Betreiber der Seite erstatten.
- Nur weil etwas moralisch verwerflich ist heißt das nicht, dass es strafrechtlich auch belangbar ist – ich sehe keinen Parapraphen der in diesem Fall zutreffend wäre.
Wenn Amendt und seine Fans meinen, dass es Familienhäuser in irgendeiner relevanten Hinsicht bringen würden, dann sollen sie bitteschön in ehrenamtlicher Arbeit welche aufbauen und anschließend Fördergelder beantragen. Die Frauenhäuser wurden auch nicht schlüsselfertig vom Staat in die Landschaft gestellt.
- Also es gibt doch insgesamt zwei Männerhäuser – die aber keine staatliche Hilfe erhalten soweit ich das weiß – ich weiß jetzt auch gar nicht ob Frauenhäuser diese direkt erhalten. Ist es nicht so, dass diese Geld von Fördervereinen kriegen die widerrum Geld vom Staat erhalten? Ich kenne bisher jedoch kein Projekt das sich mit der Jungen- & Männerbeförderung befasst – “Neue Wege für Jungs” mal außen vor gelassen.
Aber dann sollten die Maskulisten aufstehen und sich aktiv dafür einsetzen, daß diese Unterkünfte so weit ausgebaut werden, daß auch misshandelte Männer dort Schutz und Beratung finden.
- Da haben sie das erste Problem: Seitens der Politik stößt man auf eine große Wand.
Und was machen sie stattdessen? Sie bleiben wie Paschas vor ihrem PC sitzen und starten per Intenet eine Revolte gegen Frauenhäuser, um diese zu vernichten. Damit tun sie genau das, was sie stets abstreiten: Gegen die Frau kämpfen, aber nicht für den Mann.
- Vermutlich soll dies den Versuch darstellen: Wenn Frauenhäuser nicht mehr da sind können Väter das Umgangsrecht leichter wieder wahrnehmen – und evtl. folgen dann Familienhäuser – allerdings eben mit dem sehr kritischen Punkt, dass dies für Menschen Lebensgefahr bedeuten kann – und daher dieser Weg eigentlich abzulehnen ist.
Jetzt hab ich schon wieder so viel zitiert und geschrieben – sry – aber ich kann mich einfach nicht zurückhalten.
Es wäre einfacher zu lesen, wenn du richtig zitieren würdest. Bitte benutze doch die über dem Kommentarfeld zur Vefügung stehenden Buttons dafür. Ich bin mir sicher, du bekämest mehr Antworten, wenn deine langen Postings besser lesbar und strukturierter wären. Danke.
Sind dies etwa die Verbrechen, die Frauen ja niemals begehen?
SVZ Newsticker
tagesanzeiger.ch
Bild-News
Bild-News 2
diepresse.com
ORF
Es ist sinnlos, Aufrechnung zu betreiben.
Verbrechen kann jede/r Mensch begehen, dafür gibt es genug Beispiele. Wenn wir die hier alle auflisten wollten, dürfte der Speicherplatz meines Blogs wohl nicht ausreichen.
Es gilt, solche zu verhindern. Ursachenforschung zu betreiben. Und Menschen jeglichen Geschlechts Hilfe in schwierigen Siturationen – unkompliziert und ohne Behördeneingriffe – anzubieten! Und zwar situationsspezifisch. Menschen in Notlagen müssen zunächst einmal emotional aufgefangen werden und benötigen ganz praktische Hilfe (Obdach, Nahrung, Kleidung). Erst dann kann über Ursachenergründung, Gespräche etc. ein Reflektieren über das Entstehen der Situation gelingen.
@Oliver Jetzt zeig mir noch, wo hier irgendwo irgendjemand behauptet hat, dass Frauen niemals Verbrechen begehen.
@Uwe Es ist doch völlig Wurscht, ob ne Frau zu nem Frauenhaus oder zu ihrer Mutter oder zu einer guten Freundin geht. Aber für die Frauen, die ihr komplettes soziales Umfeld verlieren, z.B. in sehr traditionellen, womöglich religiös geprägten Familienkonstrukten, sind Frauenhäuser einfach wichtig. Ob deine Frau dann dorthin wegrennt oder zu ner Freundin macht allerdings keinen Unterschied.
Es ist einfach ein grundliegendes Problem der Maskulisten: Anstatt die Institutionen, die Frauen für sich aufgebaut haben, auch zu bauen, müssen die von den Frauen zerstört werden. Wäre ja schön, wenn die Maskulisten ausschließlich sagen würden: Wir wollen ein fortschrittliches Sorgerecht wie z.B. in Frankreich. Aber nein, da muss dann unbedingt noch Feminismusbashing sein. Kriegt das endlich in den Kopf rein: Männerrechte gehen mit Frauenrechten Hand in Hand. Maskulismus hätte es ohne Feminismus nicht gegeben. Gerade das Sorgerecht ist noch ein Relikt von der Zeit VOR der Gleichberechtigung, als die Frau am Herd zu stehen hatte und der Mann nur ne Familie haben konnte, wenn er ein Familenernährendes Gehalt hatte. Der Feminismus hat die Männer genauso wirtschaftlich befreit wie die Frauen gesellschaftlich.
Maskulisten, die wirklich für eine Emanzipation sind, wo der Mann nicht gezwungen ist, der Ernährer zu sein, auch ein Recht auf seine Kinder hat etc., müssen eigentlich den Schulterschluss mit Feministen wagen. Aber im Gegensatz zu dem gegenwärtigen Maskulismus, scheint mir, gibt es leider nur beim Feminismus Strömungen, die vernünftig sind und sich von den radikalen deutlich abgegrenzt haben.
Punkt eins: Ich wiederhole mich mal: Amendt, der die Schliesung der Frauenhäuser fordert, hat mitgeholfen sie aufzubauen. Soviel zu, sollen doch die Maskulisten mal was aufbauen.
Wo hat denn bitteschön der Feminismus mich als Mann Wirtschaftlich befreit? Ich muss genauso Arbeiten gehen wie in 50er Jahren auch.
Wegen dem Sorgerecht, der Feminismus tritt doch gerade dafür ein, die Familie zu zerstören, warum werden heutzutage wohl die alleinerziehenden Frauen als wahre Helden gefeiert, warum sieht man auf Feministischen seiten, dass die Alleinerzieherin das nonplusultra ist?
Der Feminismus hat nur erreicht, dass sich die Frauen alles so legen können wie sie wollen, ich als Mann bin nach wie vor der Depp, ich muss alles so machen wie die Frau es wünscht.
Welche vernünftigen Feministischen Strömungen denn? Die, die den Sozialismus wiederhaben wollen, die, die die Männer auslöschen wollen, die Esoterik Tanten? Oder schau dich hier um, wie von Feministinnen Argumentiert wird, nämlich gar nicht, mutmassungen, beleidigt sein, mehr nicht.
Ach ja, noch eine Anmerkung, den Feministinnen interessiert es einen feuchten Kericht ob ich als Mann meine Kinder sehe, hauptsache ich bezahle der exFrau ein schönes leben.
Und ich fragte schon einmal: welches Frauenhaus hat Amendt geholfen aufzubauen? Wo ist das dokumentiert? Bisher steht das als bloße Behauptung im Raum.
Ich möchte dich doch bitten, hier nicht zum x-ten Male den gleichen Blödsinn zu behaupten. Das ist Quatsch!
Wenn du dich als Mann als Depp fühlst, so ist das DEIN persönliches Problem und hat nichts, aber auch gar nichts mit Feminismus zu tun! Was Mutmaßungen und Beleidigtsein angeht, bist du doch hier an erster Stelle. Und jetzt Schluss mit dem Gejammer. Der nächste Post dieser Art wird nicht mehr freigeschaltet, davon hab ich hier schon genug.
Ein Hiweise ist hier zu entnehmen:
Während der Gründerzeit von Frauenhäusern vor mehr als 20 Jahren sollten Gewalterfahrungen aus weiblicher Sicht öffentlich gemacht werden. Dieser Absicht verdankt das Bremer Frauenhaus seine Entstehung durch den Autor, der gegen die Einwände der Wohlfahrtsverbände den riskanten Versuch von politischer Laienselbsthilfe damals unterstützte.
http://www.anonym.to/?http://www.welt.de/politik/article3936899/Warum-das-Frauenhaus-abgeschafft-werden-muss.html
Puh, ich liebe Welt-Links. Aber diese Behauptung ist wahrscheinlich genauso wahr wie die Behauptung, er habe ProFamilia mitgegründet.
Gähn…, ehrlich, Piratenweib, allmählich wird Dein ständiges “Ich-zweifle-alles-an-was-mir-nicht-paßt”, irgendwie langweilig…
Das Matussek bedroht wurde, ziehst Du in Zweifel.
Bei Amendt ebenso, der ja ohnehin ein “Lügner” ist.
Und Amendts Frauenhausunterstützung ist auch nicht wahr…
Erinnert irgendwie an Honeckers Endstadium als Regierungschef, der hatte damals auch alles negiert, was der Klassenfeind schrieb.
Ja, schön, dann geh doch endlich woanders spielen, wenn dir langweilig ist.
Aber anscheinend hast du ja nichts besseres zu tun, als hier ständig die gleichen Links, Thesen und Pseudo-Argumente zu hinterlassen.
Nett, dass ich jetzt schon zur Regierungschefin stilisiert werde *lol*
Den Gefallen werde ich Dir nicht tun, jedenfalls nicht freiwillig.
Wundert mich auch nicht. Keinen Stolz im Leib. Langweilt sich und andere lieber und wartet auf Rausschmiß, um nachher über Zensur zu flennen. Eure “Diskussions”taktik ist bekannt.
Entschuldige bitte, aber er liefert Argumente, die immer wieder ohne jegliche Argumente zurückgewiesen werden. Dann wird er noch als unmündig diffamiert und ihm wird (natürlich wieder ohne jegliche begründung) vorgeworfen keine Argumente zu haben.
Das was er macht nennt man “diskutieren”, das was ihm entgegenkommt ist aber keine Diskussion mehr, denn eine Diskussion erfordert auch Argumente. Es reicht nicht zu sagen “Glaub ich nicht”, man müsste schon schreiben “Glaub ich nicht, weil …”. Das fehlt aber seltsamerweise in allen Antworten.
wahrscheinlich genauso wahr wie die Behauptung, er habe ProFamilia mitgegründet.
Das hat Amendt doch gar nicht behauptet, höchstens die BRIGITTE, oder irgendein Leser-Kommentator.
Zu einem Zitat Deines Links:
“Die Gewalttätigkeit der Männer im sozialen Nahbereich hat gravierende Folgen für Frauen und Kinder. Es ist nicht verwunderlich, wenn Mütter, die geschlagen und gedemütigt werden, mit den Nerven am Ende sind und ihre Kinder schlagen.”
muß wohl nichts mehr gesagt werden, da diese Aussage sich von selbst disqualifiziert, und pro familia Bremen ebenso.
Du bist ja immer noch da? Ich dachte, hier ist´s langweilig?
Und wieder keine Antwort. Diesmal hat er eine unwahre Behauptung von dir widerlegt. Gegenargumente deinerseits? “Geh doch weg”.
Interessante Diskussion. Kein Wunder, dass diese Diskussion so einseitig verläuft, wenn alle Argumente einfach unbegründet verworfen werden.
Wer hat wo was widerlegt?
Und ganz ehrlich: wenn mir jemand sagt, dass er sich hier langweilt, dann sage ich “geh doch weg”. Da brauche ich nicht zu argumentieren.
Offensichtlich ist die Diskussion so interessant, dass du nicht widerstehen konntest, auch etwas zu hinterlassen …
Wenn du dich als Mann als Depp fühlst, so ist das DEIN persönliches Problem und hat nichts, aber auch gar nichts mit Feminismus zu tun!
Das sehe ich ganz anders. Wer gesellschaftlich benachteiligt wird, muß sich nicht beleidigen lassen, und hat auch das Recht sich darüber zu beklagen.
Tatsache íst: Der Feminismus hat Frauen mehr Wahlmöglichkeiten beschert, den Männern jedoch nicht. Das muß er sich schon vorhalten lassen. Sein Versprechen auch für Männer da zu sein, hat er nicht gehalten, daher hat er inzwischen auch so einen schlechten Ruf.
Oho!
Man höre und staune. Das aus deinem Munde!
Sich als “Depp” zu fühlen, ist kein Beweis für gesellschaftliche Benachteiligung.
@Bruno
Natürlich besteht Bedarf für Männerhäuser oder ähnlichem. Deswegen muss man ja auch darum kämpfen. Das wird sicherlich nicht leicht, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Wenn Politiker behaupten, daß dem Staat das notwendige Geld dafür fehlt, dann ist das eine Fehlinformation, denn komischerweiser haben sie immer Milliardenbeträge für Südostasien und Haiti übrig. Was jetzt nicht heißt, daß ich finanzielle Unterstützung für Opfer von Naturkatastrophen missbillige.
@Oliver
Ich weiß nicht worauf du hinaus willst, aber es ist jedem bewusst, daß auch viele Frauen ihre Kinder misshandeln. Und es versucht keiner, es schönzureden.
Aber für die Frauen, die ihr komplettes soziales Umfeld verlieren, z.B. in sehr traditionellen, womöglich religiös geprägten Familienkonstrukten, sind Frauenhäuser einfach wichtig.
Und für Frauen, die vorsätzlich, bewusst und aus egoistischen Gründen, ja aus Dummheit ihr soziales Umfeld zerstören, da darf keine von diesen zu gebrauchende, unkontrollierbare, auch nicht im Nachhinein, Hilfe bereitstehen.
Wenn Hilfsstrukturen für egoistische, von jedem sozial geprägten Menschen nur mit Entsetzen zur Kenntnis zu nehmende Ziele missbraucht werden können, dann muss an dieser Stelle korrigiert werden.
Und, wenn eine Frau irgendwohin rennt, ok, nur dann kommt keine Frauentruppe, um ungeprüft und ohne jeden Anlass einen Mann zu beschimpfen.
Es sollten sich Mittel und Wege finden, das Schutzprinzip für der Gewalt ausgesetzte auf eine Basis zu stellen, die Rechtsverletzungen, die Missbrauch und Zweckbehauptungen weitgehendst verhindert. Die vor Allem aber auch Opfer unter zweckmissbrauchten Kindern absolut verhindert. Jedes tote Kind ist genau eines zu viel!!!
Für echte Fälle des notwendigen Schutzes vor Gewalt hätte ich immer ein Platz in meinem Haus.
Fundamentalchristlichpatriachalisch, geil, der Brüller über haupt. Matussek schreibt für den Spiegel. Ach ich vergass, der Spiegel ist ja für seine Radikalchristliche Meinung bekannt, ebenso schreibt der Spiegel ja nur Artikel, in denen aufgefordert wird, dass die Frau wieder an den Herd soll
Ich lach mich schlap(Träne aus den Augen wisch) Danke das du mir den Tag versühst hast.
Ach ja, das was du über Vila gepostest hast über Religion, wende mal das auf den Feminismus an, passt sehr gut, merkt man übrigens auch wie du versuchst zu argumentieren. Jetzt hat schon Erin Prizzen die Morddrohungen erfunden einfach nur geil. So einfach kann man sein Weltbild wieder ins rechte Licht rücken, wenn kritik daran verübt wurde. Eigentlich wollte ich es ja nicht fragen, weil es eigentlich unter meinem Niveau ist, aber da hier nur mit mutmassungen Argumentiert wird bzw. überhaupt nicht auf irgendwelche Fragen eingegangen wird mach ich es mal trotzdem: Was an Fördergeldern habt ihr eigentlich bisher so für die Piratinnen und diesen Kongress, oder was immer das auch war, über Frauen im Internet abgreifen können? Reichts schon für einen Mercedes?
Matussek ist bereits seit 2007 kein Spiegelmitarbeiter mehr. Du hinkst der Zeit hinterher. Er hat lediglich noch einen Blog bei Spiegel-Online.
An meinem Weltbild kannst du gar keine Kritik üben, weil du es erstens nicht kennst, und zweitens auch niemals verstehen wirst. Dazu braucht´s nämlich Verstand. De nihilo nihil.
… und du bist raus.
Matussek ist bereits seit 2007 kein Spiegelmitarbeiter mehr. Du hinkst der Zeit hinterher. Er hat lediglich noch einen Blog bei Spiegel-Online.
Nö, was imion geschrieben hat, war völlig korrekt, denn Matussek schreibt für den Spiegel, nicht oft, aber manchmal, z.B. hier:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,686008,00.html
Bitte mal genauer hinschauen, bevor Behauptungen aufgestellt werden!
Matussek wurde zu diesem Thema vom Spiegel befragt, d.h. er war Interviewpartner. Das dies nun wie ein Artikel von ihm aussieht, liegt wohl an seiner besonderen Redefreudigkeit und Darstellungskunst. Oder meinst du, er spricht von sich selbst immer in der dritten Person?
Bitte mal genauer hinschauen, bevor Behauptungen aufgestellt werden!
Richtig.
Und hättest Du genauer hingeschaut, wäre Dir aufgefallen, daß das kein Interview ist.
Das Einleitungen in der 3. Person geschrieben werden, ist durchaus SPIEGEL-üblich.
Hier schrieb er auch noch:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69946935.html
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,689620,00.html
Dein “Er hat lediglich noch einen Blog bei Spiegel-Online” ist also auch falsch.
Das Matussek ein Spiegel-Mitarbeiter ist, hat imion übrigens auch nicht behauptet. Und dafür hast Du ihn jetzt gesperrt, oder wie?
Schlimm genug, dass Matussek beim Spiegel wieder schreiben darf. Die Jungs beim Spiegel müssen verrückt geworden sein
Imion wurde wegen akuten Schwachsinns gesperrt, nicht wegen Unwissenheit. Auch wenn Unwissenheit vor Strafe nicht schützt, wie wir alle wissen.
imion,
du schaffst es immer wieder unangenehm aufzufallen, nicht wahr? Und du redest von Niveau!
Piratenweib schrieb:
Wie bei allen Statistiken ist auch das davon abhängig, wie mensch Gewalt definiert.
Sehr richtig. Und damit die Frauenhäuser möglichst hohe “Opferzahlen” melden können, die wiederum Planstellen-Bedarf suggerieren, ist sich so manches Frauenhaus nicht zu schade “Gewalt” so zu definieren:
- er redet nicht ausreichend mit mir
- er fährt zu schnell Auto
- er gibt mir nicht genug Geld
Aber irgendwie muß ja die Lüge “jede 2. Frau wurde schon einmal Opfer häuslicher Gewalt” aufrechterhalten werden…
Frustra surdas aures fatigare.
Audiatur et altera pars
Nun, hier ist kein Gericht und niemand wird gerichtet.
Daher: ein schöner Leitsatz, aber er bedeutet nicht, dass ich jede Seite zwanzigmal zu Wort kommen lassen muss. Das habe ich hier isgesamt schon zur Genüge getan. Meine Geduld ist erschöpft.
Eigentlich gibt es ja de Fakto schon in praktisch jeder Stadt Männerhäuser in denen Männer in Not Zuflucht finden können-nämlich die Obdachlosenheime:
Nur sind diese in der Regel 1000 mal beschissener ausgestattet als die Frauenhäuser und die Bewohner dafür umso stigmatisierter!
Die wenigsten Männer dort werden da auch mit ihren Kindern leben:
Die Wohnsituation wäre für jugendamt/Polizei etc.wohl eher ein weiterer Grund,
dem Vater das Umgangsrecht zu verweigern!
Die Idee, Frauenhausadressen zu veröffentlichen finde Ich übrigens unterstützenswert:Natürlich kann man es aus demokratischer Sicht auch kritisch sehen, wenn einfach durch direkte Aktion Tatsachen geschaffen wurden, ohne dass es vorher durch irgendeine Institution legitimiert wurde.
Aber Frauenhäuser sind aus besagten Gründen eben demokratisch noch weniger legitimiert, daher heiligt hier der Zweck die Mittel!
Und das Argument,Maskulisten würden hier einen Geschlechterkampf gegen Frauen
führen, halte Ich für ausgesprochenen Quatsch:Die Aktion richtet sich jar nicht gegen Frauen, sondern gegen durch den Feminismus begangene Menschenrechtsverletzungen!
Und zu der Unterstellung es gäbe keinen Meinungspluralismus innerhalb des M:
Dies ist nicht zutreffend:innerhalb der Männerbewegung sind grundsätzlich so ziemlich alle Meinungen vertreten auch wenn manches vielleicht tatsächlich etwas besser reflektiert werden könnte.Dass die Bewegung eher konservativ geprägt ist, liegt einfach daran, dass praktisch die gesamte politische Linke den Feminismus zur heiligen Kuh erklärt hat und sich nur in sehr kleinen Schritten vom Feminismus zu emanzipieren vermag
In cauda venenum oder wie Goethe sagte: Getretner Quark wird breit, nicht stark.
So stell ich mir keine erfolgreiche Diskussion vor.
Am Ende wird persönlich beleidigt.
Eigentlich schade, es scheitert an den Handelnden.
Diskussion bedingt aber Achtung vor dem Gegenüber.
Diskussion-nicht erwünscht ?!
Ich gebe dir absolut Recht! Ohne gegenseitigen Respekt und Achtung ist keine vernünftige Diskussion möglich.
Ich bin mir auch ganz sicher, dass du mit diesem Kommentar den obigen Kommentar von @Lara Jil gemeint hast …
Nein, den meinte ich nicht, wie sich aus dem Beitragsstamm auch ergibt.
Ich hatte festgestellt, das Lara Jil eine Meinung relativ sachlich dargelegt hatte. Unabhängig , was man von der meinung eines menschen hält, hat keiner das Recht, diese Meinung abzuwerten und damit den Argumentierenden abzuwerten.
Man hüte sich davor, den denkenden zu bekämpfen, wenn man mit den Gedanken nicht fertig wird.
Es sollten doch Sachargumente, Fakten und Erfahrungen einfließen, diese sollten im Diskurs hin und herfliegen, diese sollten die Argumente des Andersdenkenden treffen, aber es darf nie wieder auf Andersdenkende geschossen werden. Dies aber sehe ich hier in dieser Diskussion , wenn auch noch in verbaler Form.
Lara Jil hat Schwachsinn gepostet. Das kann er/sie/es auch woanders tun. Und ich habe nur darauf verwiesen, dass es sich um Quark handelt. Da werde ich mit Sicherheit kein Blatt vor den Mund nehmen. Das wünscht ihr Jungs euch doch immer: Klartext. Hier kannst du Klartext haben, bis dir der Kopf raucht.
Sachargumente, Fakten? Ja bitte gerne. Wo sind sie denn? Ich finde keine?
Und mir zu unterstellen, ich würde “auf Andersdenkende schießen”, ist eine Unverschämtheit sondergleichen. Wer hier kommentiert, macht dies freiwillig, nicht weil ich ihn/sie dazu gezwungen hätte. Ich habe es nicht nötig, jemanden wegen einer anderen Meinung zu bedrohen oder durch Offenlegung seiner/ihrer Adresse zu gefährden!
Bedrohung ergibt sich nicht aus der “Offenlegung” von Adresse und Telefonnummer. Meine ist bekannt, ich habe damit kein Problem.
Und es handelt sich nicht um Quark, Du siehst es als Quark an. Es ist aber Lara Jil`s Meinung, und die hat dieselbe Berechtigung, nicht als Quark bezeichnet zu werden wie jede Andere auch.
Was ist es denn anders als ein Abschuss, wenn ich eine Meinung eines Menschen als Quark bezeichne??
Sachargument ist und bleibt der Frauenhausmissbrauch. Und wenn es nur ein Fall sein sollte, so ist es genau ein Fall zu viel.
Eine Frau aus meinem Nachbarort (nein, Adresse wird nicht genannt) beendet jede ihrer vielen Beziehungen mit einem Aufenthalt dort. Meistens bringt sie von dort -was weiss ich wie das da abläuft- ihren neuen Lover gleich mit. Soll sie, aber so richtig ist es nicht. Für ihre 6 Kinder übrigens auch nicht. Wobei, die Männer die sie hat dürfte das kein Problem sein…
Nun, schön für dich, wenn du damit kein Problem hast. Warum dann eine yahoo Mailadresse??? Aber egal, andere haben ein Problem damit.
Und Lara Jil´s Meinung ist nun mal meiner Meinung nach Quark. Und wenn ich das meine, sage ich es auch so.
Und immer dieses “Missbrauchsargument” – das nervt. Wenn wir alles abschaffen, was missbraucht wird, sollten wir vielleicht gleich die ganze Menschheit abschaffen. Auf jeden Fall aber jede Art von Sozialleistungen, denn da wird sicherlich auch immer wieder mal etwas “missbraucht”.
Warum dann eine yahoo Mailadresse?
Was ist denn das für ein Argument ?? Wäre eine E-Mailadresse bei einem anderem Anbieter etwas anderes, wie wäre es mit web.de oder wie. T.-Online ist mir zu teuer, mit 1+1 war ich nicht zufrieden…..
Über einen eigenen Maildienst verfüge ich nicht, die Anschaffung und der Betrieb eines eigenen Hostservers sprengt leider meine Möglichkeiten.
Das soll mal weiter Strato oder so machen.
Zu Missbrauch- bei Sozialleistungen, Renten, Arbeitsrecht und Steuerrecht wird aber sehr wohl hingeschaut!
Und gerade da hat der Missbrauch auch eine Negativdebatte ausgelöst. Und – zu Veränderungen geführt.
Genau, natürlich richtet es sich nicht gegen Frauen, wenn Frauenhäuser verunmöglicht werden sollen. Einen Fluchtort für geschlagene und vergewaltigte Frauen und ihre misshandelten Kinder sollte es auf keinen Fall geben. Es ist schließlich eine Menschenrechtsverletzung, wenn der Patriarch nicht zu seinem natürlichen Recht kommt.
Menschenrechtsverletzungen an Frauen kann es natürlich per definitionem nicht geben, denn für Maskulinisten sind Frauen keine Menschen.
Dass Obdachlosenunterkünfte schlechter ausgestattet sind als Frauenhäuser, kannst Du sicher belegen, oder? Nein, doch nicht? Dachte ich mir.
Obdachlosenunterkünfte na dann schau die dir mal an. Viele Obdachlose gehen da nicht hin, um nicht noch ihrer letzten Habseligkeiten beraubt zu werden.
Es ist schließlich eine Menschenrechtsverletzung, wenn der Patriarch nicht zu seinem natürlichen Recht kommt.
Menschenrechtsverletzungen an Frauen kann es natürlich per definitionem nicht geben, denn für Maskulinisten sind Frauen keine Menschen.
Und das sind nichts anderes als dümmliche geradezu blöde Unterstellungen.
Oder ist es ein Wunschdenken ??
Aber ein Gedankenaustausch mittels Unterstellungen wird genau das bringen, was nur ganz Wenige wollen: Hass und Krieg.
Wollt ihr das ??
In cauda venenum, zu deutsch:
Im Schwanz (befindet sich) das Gift
ist wohl ein sehr deutliches Zitat, was den Sexismus des Feminismus gegen den Mann verdeutlicht.
Nix mit Goethe, nur Hass ausdrückend!
Schade, solche Ansichten. Schade, ein derartiger Hass. schade dass es so etwas gibt, Schade wenn dies Schule macht.
“In caude venum” heißt nichts anderes als “das Schlimmste kommt immer zuletzt”. Was das mit Sexismus zu tun hat, weiß ich nun wirklich nicht. Und der Rest? Pure Rabulistik.
Was für Rabulistik??
Übersetzung „cauda“: männliches Glied, Endstück eines Organs, Schwanz
Übersetzung „Venenum“: Gift, Schönheitsmittel, Zaubermittel
In, ist wohl klar
(http://www.albertmartin.de/latein/)
“Jemand, der wortverdreherisch und unaufrichtig zu argumentieren versucht, wird Rabulist genannt.”
Ganz schöne Sachdienliche Äußerung in einer Diskussion, aber ich merke eine Gegenüber, die keinem Argument zugängig ist.
Übrigens, gerade Goethe hatte doch wohl nur in seinen Gedichten für die holde weiblichkeit seinen Sinn, ansonsten war er doch der Kachelmann oder Tiger Woods seiner Zeit.
Es ist ja ziemlich unsinnig, ein lateinisches Sprichwort wörtlich zu übersetzen. Machst du das in jeder Sprache so? Dann musst du dich nicht wundern, wenn man sich über dich wundert …
Welchen Argumenten sollte ich denn zugänglich sein? Wurden schon Argumente vorgetragen, die irgendetwas mit dem Ausgangsbeitrag, den ich geschrieben habe (Veröffentlichung von Frauenhausadressen durch Maskulinisten) zu tun haben? Ich habe keine gefunden. Und selbst wenn: so kann ich sie völlig emotionslos zur Kenntnis nehmen und – dennoch anderer Meinung sein und bleiben.
Was Goethe mit der “holden Weiblichkeit” hatte (was auch immer das sein mag), ist mir ziemlich schnurz, wenn ich ein Zitat anwende.
In cauda venenum hat mehrere Bedeutungen, die ursprüngliche ist nun mal:
Im Schwanz ist das Gift
eine weitergehende Möglichkeit, es zu nutzen ist
Das dicke Ende kommt
Aufgrund dieser Mehrfachbedeutung, wobei die erstere die Ursprüngliche ist, sollte dieses Sprichwort im Diskurs um geschlechtsbezogene Dinge wohl sehr vermieden werden.
Auch zu
Nec fidum femina nomen.
gibt es so etwas, nun stell Dir vor, ein Männerrechter würde es verwenden….
ABER Anstatt dir einfach am Kopf zu kratzen, vielleicht mal Mist murmelnd, oder auch “scheisssprichwörter” (leise, denn das sagt
manFrau nicht, gehst DU zum Angriff über, unterstellst mir Unsinnigkeit, unterstellst, man würde sich über mich wundern. Naja, …Zurück zu deinem Ausgangsbeitrag: zumindest ich habe eine etwas andere Meinung kundgetan:
Nämlich dass die Frauenhäuser zurück in aus dem rechtsfreiem Raum geholt werden müssen, dass jeder Form von Missbrauch ein Riegel vorgeschoben werden muss und das dies die derzeitigen Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser daran wohl zu wenig Interesse haben.
Eine Form, Missbrauch zu verhindern, die sogar der Einrichtung helfen würde, wäre bei offensichtlichem Missbrauch den Frauen die Kosten aufzuerlegen.
Damit klar wird, wie ich es meine:
Frau, nichts auszustehen, keinerlei Gewalt, weder seelisch noch körperlich, will eine eigene Wohnung und Sozialgeld.
Kann sie zum Amt gehen und beantragen. Kein Problem, gar keines, denn sie lebt nicht bei einen ihrer Unterhaltspflichtgen Eltern.
Nein, geht ins Frauenhaus, setzt eine Maschinerie in Gang, man will sogar die Polizei als Umzugshelfer Benützen (!)
Hier wäre es ein Einfaches, den Missbrauch zu benennen.
Aber, hier willst du ja nur eine Meinung vertreten haben, Männer sind böse, und wenn sie Mittel suchen, z.B. die Entziehung ihrer Kinder zu verhindern.
Da kannst Du jetzt mich eine doofe Sau nennen, es ist egal.
Nicht egal ist aber, dass Einrichtungen die durch offene, einladende Missbrauchsmöglichkeit sich selbst nicht nur schaden, sondern bei dem Nichtsuchen der Missbrauchsverhinderung ihre eigene Existenz irgendwann in Frage stellen.
Kein Mann würde eine
rm verfolgtenm, geprügeltenmFrauMenschen nicht jede Hilfe zuteil werden lassen.Falschheit, dein Name ist Weib. Na, von mir aus. Wie bereits mehrfach erklärt, musst du hier nicht schreiben und dich von mir angreifen lassen. Und SCHEISSE sage ich sogar manchmal ganz laut. Stell dir bloß mal vor!
Gut, Scheisse sagen find ich gut, echt, menschlich.
Aber, kannst du nicht ohne Angriff leben ??
Bist Du nicht in der Lage, mal eine Nicht-deine Ansicht nur mal ein bisschen zu überdenken??
Was hat DICH derart verbittert ?
Wer hat DICH derart verbittert ?
Was soll der blöde Abwehrsatz “Wie bereits mehrfach erklärt, musst du hier nicht schreiben und dich von mir angreifen lassen.”
Denke manchmal auch trotz deines global-gefestigten Feindbildes “Mann” über vorgebrachte Argumente nach.
Vielleicht musst du irgendwann lernen, dass jeder der mit dir diskutiert eine Bereicherung für Dich sein könnte und dein Weltbild erweitern. So wie auch er/sie seines
Wer das nicht braucht, ist einfach überheblich. Bist du das ??
Nec scire fas est omnia
Nemo errat uni sibi, sed dementiam spargit in proximos.
Na mal nicht so empfindlich. “Schule” haben schon immer noch ganz andere Äußerungen gemacht. Denk mal an die ganzen frauenfeindlichen Philosophen, die auch heute noch, nach mehreren Huntert Jahren, fleißig zitiert werden.
Ist schon ne heikle Sache, das mit dem austeilen und einstecken…
Ist schon ne heikle Sache, das mit dem austeilen und einstecken…
Wo, wie bitte, habe ich gegen einen/eine der Diskutantinnen/Diskutanten ausgeteilt/persönlich beleidigt ??
Eine andere Sicht auf Dinge zu haben und andere Erfahrungen mit einer Sache haben, ist das “austeilen” ??
Wem habe ich seine Ansicht/Meinung alls doof, unwissend, blödsinnig oder so vorgeworfen?
Das scheint zwar hier etwas der Stil zu sein, aber doch bitte derartige Diskurskultur ohne mich. Das ist ja schlimmer als bei den Maskulinen hier!
incredibul schrieb:
Kriegt das endlich in den Kopf rein: Männerrechte gehen mit Frauenrechten Hand in Hand. Maskulismus hätte es ohne Feminismus nicht gegeben. Gerade das Sorgerecht ist noch ein Relikt von der Zeit VOR der Gleichberechtigung, als die Frau am Herd zu stehen hatte und der Mann nur ne Familie haben konnte, wenn er ein Familenernährendes Gehalt hatte. Der Feminismus hat die Männer genauso wirtschaftlich befreit wie die Frauen gesellschaftlich.
Selten so gelacht. Die meisten Männer müssen heute genauso arbeiten wie vor 50 Jahren auch. Wo hat der Feminismus die Männer da befreit?
Wenn Männerrechte und Frauenrechte deckungsgleich wären, gäbe es längst ein automatischen Sorgerecht für Männer.
Die Wahrheit ist: Der Feminismus hat den Frauen heute vielfältige Wahlmöglichkeiten beschert, für Männer jedoch nicht. Spätestens bei einer Trennung darf Mann wieder Vollzeit malochen, egal ob er will, oder nicht. So kommt man natürlich nicht weiter.
Maskulisten, die wirklich für eine Emanzipation sind, wo der Mann nicht gezwungen ist, der Ernährer zu sein, auch ein Recht auf seine Kinder hat etc., müssen eigentlich den Schulterschluss mit Feministen wagen.
Ja, in der Theorie schon.
Es sind jedoch gerade die Frauenverbände die ein automatisches Sorgerecht blockieren, namentlich der feministische djb, der VAM(V), und die FeministInnen aller Bundestagsparteien.
Aber im Gegensatz zu dem gegenwärtigen Maskulismus, scheint mir, gibt es leider nur beim Feminismus Strömungen, die vernünftig sind und sich von den radikalen deutlich abgegrenzt haben.
Jede Gesellschaft bekommt die Männerbewegung die sie verdient. Wenn sie sich radikalisiert, sollte Frau mal Ursachenforschung betreiben.
Übrigens: Feministinnen haben sogar Bomben gezündet, was man von der ach so radikalen Männerbewegung wohl nicht sagen kann.
Tatsache, da ist er.
Ich war mal wieder zu blind, entschuldigung.
Ich werde mich zukünftig daran halten.
Das ist doch absurd. Wo haben Frauen Wahlmöglichkeiten? Frauen müssen heute genauso Vollzeit Malochen wie Männer auch, im Gegensatz zu früher. Frauen haben da genauso wenig eine Wahlmöglichkeit wie Männer. Frauen, die Kinder haben wollen und Beruf, müssen aber im Gegensatz zu Männern, die das wollen, meistens zurückstecken.
Klar gibt es im Bereich Männerrechte Dinge zu verbessern (Die Franzosen, wo das Kind im Falle einer Scheidung aussuchen kann, wo es leben will, und wo es ganz selbstverständlich ist, dass fast alle Frauen voll Berufstätig sind, haben 2,02 Kinder pro Frau.) Aber niemand stellt dort den Feminismus in Frage. Und auch im Bereich der Frauenrechte gibts nach wie vor Dinge zu verbessern.
Die (angeblichen) Feministinnen (nicht jeder, der Maskulisten blöd findet, ist ein Feminist) argumentieren eigentlich ganz gut. Im Gegensatz du dir: Eine völlig Karikaturesken Überzeichnung einiger Minderheitenströmungen des Feminismus. Da hier einfach fehlende Sachkenntnis hast, sehe ich einen dringenden Bedarf, dich hier mal aufzuklären.
Grob lassen sich feministische Strömungen in Gleichheits- und Differenzfeminismus unterteilen. Die einen gehen eher von einer Gleichheit, die anderen von einer Unterschiedlichkeit der Geschlechter aus.
„Die, die den Sozialismus wiederhaben wollen“: Tja, stell dir vor, es gibt auch Feministinnen, die den Anarchismus haben wollen. Individualfeminismus, der libertäre Ansätze hat. Ökofeminismus. Postmoderner Feminismus. Oha, das ganze politische Spektrum scheint da ja vertreten zu sein. Wahnsinn.
„Die, die die Männer auslöschen wollen“: Damit meinst du Valerie Solanas, die eine paranoide Persönlichkeitsstörung hatte und auf Andy Warhol geschossen hat. Nicht wirklich verbreitete feministische Position, die aber eben ziemlich bekannt ist, weil Valerie Solanas eben prominent war. Und das SCUM Manifesto ist brilliant geschrieben, Valere Solanas hat in einem Interview selbst gesagt, dass es sich um eine satirische Provokation handelte, die die Debatte anheizen soll. Da sieht man aber wieder, das Maskulisten oft nicht das „große Ganze“ sehen, sondern einzelne Fakten aus dem Zusammenhang reißen. Valerie Solanas ist eine einmalige kriminelle Gestalt, sie war das einzige Mitglied von der Society of Cutting Up Men und bestimmt keien repräsentative Person für den Feminismus.
„die Esoterik Tanten“: Gutes Beispiel dass der Feminismus eben nicht homogen ist. Luisa Francia, Antipode zu Alice Schwarzer.
Dann sucht man sich unter den Feministen halt die Verbündeten, die das anders sehen. Muss man halt erstmal die Hand ausstrecken. Ihr seid doch für eine Abschaffung der Wehrpflicht bzw. das Frauen auch an die Waffe müssen. Ratet mal wer da eure Verbündete sein kann, und da müsst ihr jetzt ganz fest schlucken: Alice Schwarzer.
” dass es sich um eine satirische Provokation handelte”
Ist klar, Mein Kampf war dann wohl auch nur eine satirische Provokation
OMG
Solanas hat das in einem Interview selbst gesagt. Und wer es liest, kommt nicht umhin, ihr zuzustimmen.
Ich kann mich jedoch nicht an einen Beleg dafür erinnern, dass Hitler dasselbe selbst von seinem Werk behauptet hätte.
Hallo Incredibul
Witzig, dass die Eva-Herman-Front immer mit diesem Beispiel ankommt. Und das obwohl ein Antifeminist (“Maskulist”) namens Marc Lepine 1989 tatsächlich einen politisch motivierten Amoklauf unternahm. Dabei starben 14 unschuldige Frauen in einer Hochschule in Montreal, die überhaupt nichts mit Feminismus am Hut hatten, die er aber mit den Worten “Ich hasse Feministinnen” hinrichtete.
Mir ist nicht klar, wie man vor diesem Hintergrund noch von Valerie Solanas hyperventilieren kann. Ist denen denn überhaupt nichts zu doof?
Also meine Damen und Herren, wann immer so ein verwirrter Spaten mal wieder meint euch Solanas unter die Nase reiben zu müssen, reibt ihr ihm einfach Lepine unter die Nase. Mit diesen billigen Tricks können wir auch spielen.
Es grüßt,
terrormumu
Das ist doch absurd. Wo haben Frauen Wahlmöglichkeiten? Frauen müssen heute genauso Vollzeit Malochen wie Männer auch, im Gegensatz zu früher. Frauen haben da genauso wenig eine Wahlmöglichkeit wie Männer. Frauen, die Kinder haben wollen und Beruf, müssen aber im Gegensatz zu Männern, die das wollen, meistens zurückstecken.
Was für Wahlmöglichkeiten haben Männer denn? Wo sind die vielen Frauen, die es Männern ermöglichen zwischen Vollzeit, Teilzeit oder Hausmanntätigkeit zu wählen? Diese Wahlfreiheiten haben praktisch nur Frauen. Und wenn ich meine Rolle als Vater ernst nehme, also Arbeitszeit reduziere um mich ums Kind zu kümmern, habe ich exakt die gleichen Nachteile wie eine Mutter, die dasselbe macht, vermutlich sogar noch mehr Nachteile, denn bei Arbeitgebern dürften arbeitszeitreduzierende Mütter “normaler” sein als arbeitszeitreduzierende Väter.
Dann sucht man sich unter den Feministen halt die Verbündeten, die das anders sehen.
Wird ja schon gemacht:
Claudia Fischer, Dr. Karin Jäckel, Beate Kricheldorf etc.
Alles Frauen, die erkannt haben, daß Diskriminierungen kein Geschlecht haben und sich für ganzheitliche Lösungen einsetzen.
Mannifest
Und: Alice Schwarzer könnt ihr gerne behalten. Aber so wie es aussieht, wollt ihr sie ja selbst schon längst nicht mehr. Entsorgt sie doch bitte selbst.
Meine Güte, hör doch auf zu jammern!
Es ist doch deine freie Entscheidung, ob du arbeitest oder nicht. Ob du eine Familie hast oder nicht. Was du für diese Familie tust oder nicht. Und wenn du “die gleichen Nachteile wie eine Mutter” hast – dann tu was dagegen, statt den Frauen/Müttern, die schon jahrzehnte dagegen kämpfen, in den Rücken zu fallen!
Aber danke für die genannten Namen, ins. Beate Kricheldorf.
Da weiß ich jetzt wenigstens wo diese Theorien herkommen, dass Männer keine Wahl hätten. Natürlich sind mal wieder die Mütter schuld. Wie praktisch. Enthebt das doch den erwachsenen Menschen aus der Verantwortung für sein Leben.
Zu deiner Information: Deine zynische Äußerung über Alice Schwarzer bewegt dich an die Grenze des virtuellen Rauswurfs. Verwarnung!
Meine Güte, hör doch auf zu jammern!
Es ist doch deine freie Entscheidung, ob du arbeitest oder nicht. Ob du eine Familie hast oder nicht
Ja, natürlich. Ich habe nicht gejammert, sondern lediglich festgestellt, daß Teilzeit-Familienväter genauso benachteiligt sind wie Teilzeit-Mütter. Wieso Du damit ein Problem hast, erschließt sich mir nicht.
Aber danke für die genannten Namen, ins. Beate Kricheldorf.
Da weiß ich jetzt wenigstens wo diese Theorien herkommen, dass Männer keine Wahl hätten. Natürlich sind mal wieder die Mütter schuld. Wie praktisch
Diese Theorie kommt von ihr? Und wieso sollten Mütter daran schuld sein?
Das Männer weniger Wahlmöglichkeiten für ihre Lebensgestaltung haben, liegt an vielen Faktoren: Einerseits am weiblichen Partnerwahlverhalten, andererseits an fehlenden rechtlichen Rahmenbedingungen, und teilweise auch an den Männern selbst.
Zu deiner Information: Deine zynische Äußerung über Alice Schwarzer bewegt dich an die Grenze des virtuellen Rauswurfs. Verwarnung!
Auch das verstehe ich nicht. Sogar ich, der sich für interne Probleme des Feminismus die Bohne interessiert, habe mitbekommen, daß Frau Schwarzer heute selbst von vielen anderen (modernen) Feministinnen verlacht und abgelehnt wird.
Schwarzer selbst sprach doch schon öfter vom Girlie-Feminismus, den sie offenbar ablehnt.
Ich habe kein Problem. Natürlich haben teilzeitarbeitende Väter genauso viele Schwierigkeiten wie Mütter. Wer hat das bestritten?
Wenn du schon Beate Kricheldorf ins Feld führst, solltest du wenigstens wissen, was sie so schreibt und welche Meinungen sie vertritt.
Ob ich “jemanden ablehne” oder mit “entsorgt sie” verschwinden lassen möchte, sind zwei Paar Stiefel.
Wenn du schon Beate Kricheldorf ins Feld führst, solltest du wenigstens wissen, was sie so schreibt und welche Meinungen sie vertritt.
Habe ich gelesen. Wo da Mütter irgendwie schuldig sein sollen, konnte ich jedoch nicht erkennen.
Das sind nicht wirklich Feministinnen. Dr. Karin Jäckel tritt z.B. für ein restriktives 50er-Jahre-Geschlechterrollen-Familienbild ein. Sowas als Männerrechte zu bezeichnen ist für mich eine Unverschämtheit und Etikettenschwindel.
Diese Wahlfreiheiten haben Männer durchaus. Die fängt damit an, dass man sich eine selbstbewusste, emanzipierte Frau als Partnerin sucht. Ich erlebe jeden Tag, wie Männer und Frauen in meinem Umfeld von den Errungenschaften der Gleichberechtigung profitieren. Tatsächlich ist in meinem engsten Freundeskreis genau das jeweils einmal vertreten. Ob sowas möglich ist hängt eben von der Partnerin ab, und nicht von der Politik. Es hängt sicher auch vom Beruf ab, aber da ist ja die Krux mit dem Maskulismus: anstatt tatsächlich das Problem zu erkennen (Unternehmen, die von dem antiquierten Rollenbild ausgehen und für Männer keine flexiblen Arbeitsverhältnisse anbieten), schimpfen sie auf die Feministinnen. So kann das ja auch nichts werden. Ausser, Maskulisten wollen heimlich die alten Geschlechterrollen zurück. Wenn Leute wie Karin Jäckel da ihren Senf dazugeben dürfen, dann muss ich das befürchten. Ich lehne Feministische Positionen ab, die Deutungshoheit haben wollen, was „weiblich“ ist, und was nicht. Für den Maskulismus heißt das leider, dass ich ihn in seiner Gänze momentan ablehnen muss, weil andauernd irgendwas von männlichen „Werten“ und „Tugenden“ erzählt wird (z.B. hier: http://www.maennerarzt-linz.at/index.php?id=138). Was man für Werte und Tugenden hat (oder haben will), muss jeder Mensch gefälligst selbst für sich herausfinden.
Achso: Man muss nicht jede Position mit Alice Schwarzer teilen, aber die Frau ist schon auf einem höheren intellektuellem Niveau als die angeführten „Feministinnen“, mit denen der Kontakt gepflegt wird.
Den Linzer Männerarzt kannte ich noch gar nicht. Danke für den Link. Ist ja echt witzig …
Da habe ich allerdings einen vollkommen gegensätzlichen Eindruck, wenn ich mir so die gängigen maskulinistischen Kommunikationsplattformen anschaue …
Aber das hier finde ich wirklich ganz schlimm:
Ich wünschte, dass wir Menschen endlich Abstand nähmen von diesen stupiden Rollen- und Eigenschaftszuweisungen. Ich möchte gerne alles zugleich sein: stark und mutig, schwach und weich, zart und hart, frech und schüchtern. Je nach Situation und meiner augenblicklichen Empfindung. Und ich wünsche mir, dass das auch Männer können. Einfach jede/r Mensch. Das wäre die Befreiung aus den Rollenkorsetts, die alle Geschlechter offenbar immer noch tragen (müssen).
Warum nicht einfach damit aufhören?
Warum nicht einfach damit aufhören?
Weil Geschlecht kein rein soziales Konstrukt, sondern auch biologisch bedingt ist?
Geschlechterrollen sind nicht angeboren.
Du sagst also Geschlechter wären rein sozial bedingt?
Ich sagte: GeschlechterROLLEN sind nicht angeboren.
Halte ich in dieser Pauschalität für falsch.
Meiner Meinung nach sind Geschlechterrollen sowohl biologisch als auch sozial bedingt.
Das sind nicht wirklich Feministinnen. Dr. Karin Jäckel tritt z.B. für ein restriktives 50er-Jahre-Geschlechterrollen-Familienbild ein. .
Sorry, aber das ist einfach nur Quark. Gib mir auch nur eine einzige Quelle an, in der sie Kinder und Küche für die Frau fordert, und ran an die Arbeitsfront für den Mann.
Diese Wahlfreiheiten haben Männer durchaus. Die fängt damit an, dass man sich eine selbstbewusste, emanzipierte Frau als Partnerin sucht.
Sicher, das gelingt einigen Männern durchaus. Die große Mehrheit der Frauen verpartnert sich aber nach “oben”. Deshalb funktioniert Deine Theorie leider nur sehr selten. Und die Wahlfreiheit als alleinerziehender Vater zu fungieren, klappt so gut wie nie, wenn die Mutter es nicht will.
aber da ist ja die Krux mit dem Maskulismus: anstatt tatsächlich das Problem zu erkennen (Unternehmen, die von dem antiquierten Rollenbild ausgehen und für Männer keine flexiblen Arbeitsverhältnisse anbieten),
Pffffffff. “Flexible Arbeitsverhältnisse”, wenn ich das schon höre. Was hat denn die Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse gebracht, außer der Anforderung an beide Elternteile doch bitteschön morgens, mittags, abends oder gar nachts zu arbeiten wenn der Arbeitgeber in die Trillerpfeife pustet, und der daraus resultierenden faktischen Zwangsfremdbetreuung der gemeinsamen Kinder?
Nicht wenige Eltern dürften die Nase gestrichen voll haben von Terminkalendern die dauernd gegenseitig abgestimmt werden müssen, von nicht eingeplanten Überstunden und Wochenendarbeit oder von Krankheiten der Kinder die dann alle Planungen wieder über den Haufen werfen, und im Zweifel nur Zeit und Nerven kosten und Streß verursachen, gerade bei den Kindern.
Da lob ich mir einen planbaren 9 to 5 Job, und es wäre mir völlig egal ob meine Partnerin oder ich ihn ausführe, während der jeweils andere betreut und ggf. etwas dazuverdient.
Für den Maskulismus heißt das leider, dass ich ihn in seiner Gänze momentan ablehnen muss, weil andauernd irgendwas von männlichen „Werten“ und „Tugenden“ erzählt wird
Die Männerbewegung (Maskulismus finde ich eine doofe Bezeichnung), ist wesentlich vielschichtiger als Du glaubt. Man findet Positionen, die quer durch die politische Landschaft gehen, von ganz links (z.B. rote Männer) bis in die rechte Szene.
Ausser, Maskulisten wollen heimlich die alten Geschlechterrollen zurück.
Wenn es so wäre, was wäre daran so furchtbar schlimm? Willst Du etwa Paaren verbieten in einer traditionellen Rollenverteilung zu leben?
Ein erster Sieg! Die Maskulinistenseite kraut/chan ist offline.
Nanu? Das verwundert mich jetzt doch etwas …
Sonst ziehen die doch immer einfach nur um?
(Allerdings ist kraut/chan keine Maskulinistenseite … für mich ist das eine Plattform für Dissoziale.)
Maskulisten sind leute, die glauben, dass Feministen nicht etwa die Gleichberechtigung, sondern sonderrechte wollen.
Und ehe du fragst, ich bin gemäßigter gleichberechtigist und halte beide Parteien für eher schwachsinnig.
Wobei ich mich doch frage, wie Janina darauf kommt, dass eine im Sterben liegende Festplatte als Sieg auf dich zurückzuführen wäre.
(Und erst recht, wie jemand darauf kommt, ein anonymes Imageboard ohne erklärte Zielgruppe sei eine Plattform für “Maskulisten” oder “Dissoziale”.
Tatsächlich hat die Seite einen sehr hohen Anteil an Studenten, Akademikern, etc. Diejenigen, dessen Beruf im Board bekannt ist, sind ein Zahnarzt und ein Erzieher eines Kinderheims.
Soviel zum Thema “Dissozial”.
Zahnärzt/innen, Akademiker/innen und Student/innen können so gut dissozial sein, wie jeder andere Mensch.
Anscheinend leisten sich jetzt manche Männer die Freiheit, zu Angriffen aufzurufen. Wer meint, den von angeblich ihren Frauen verfolgten Männern Adressen der Frauenhäuser mitteilen zu müssen, ist schwer psychisch gestört und fremdgefährdend. Das ist dann wohl die deutsche Art vermeintliche Ungerechtigkeit auch per Gewalt zu regeln. Kriminelle fordern Männerrechte.
Erst gibt es die Adressen. Dann fährt man mal eben hin und passt die Ex mit ein paar Schlägen ab, um sie und die Kinder nach Haus zu führen. Später kann dann auch mal ein Brandsatz ins Haus fliegen.
Alles Phantasie verängstigter Weiber? Nö.
Wenn die Männerbewegung nicht aufpasst, hat sie ein Radikal-Maskulismus-Problem. Oder will sich die Männerbewegung auch mal eine Parallelgesellschaft leisten, die alles mit Gewalt regelt?