Wenn ich dann solche Präsentationen sehe, wird mir regelmäßig schlecht. Nicht, weil die dort dargestellten Mädchen über Fashion und Style bloggen. Das ist nicht das Problem. Sondern eben die Art der Darstellung dieser “Blogger Babes” und wie sie von den Passagieren der MS Arschloch beschrieben werden:
Sie sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern weiß dies der Welt auch in selbst gemachten visuellen Meisterwerken zu präsentieren.
Das Mädchen, das uns erst noch mit falschen Versprechen ihrer entblößten Brüste, den Kopf verdrehte und uns anschließend auf eine sexy Art und Weise in Grund und Boden beleidigte.
Wir sind gespannt, was aus diesem hübschen Gesicht wohl noch so alles werden kann und sind bereits jetzt eifersüchtig auf alles, was ihr näher als zehn Meter Luftlinie kommt.
Die 21-jährige Blondine aus Niedersachsen ist mit ihrem eigenen Blog Bekleidet, ihrem gekonnten Faible für Mode und dem unglaublich tollen Aussehen zum neuen Liebling aller Nerds, Narzisten und Neiderinnen aufgestiegen.
Die 19-Jährige gibt nicht nur ein äußerst positives Erscheinungsbild ab, sondern macht zusätzlich noch die schönsten Fotos der Welt, (…)
Welche Frau möchte in dieser Liste von Babes auftauchen? Ich vermute mal – keine.
María Amelia, die (vermutlich) älteste Bloggerin der Welt sicherlich nicht.
Komischerweise wird ja den Bloggerinnen oft vorgeworfen, dass sie nicht über interessante oder wichtige Themen schreiben würden (insbesondere in den Kommentarspalten von Blogs, geschrieben von Kommentator_innen, die selbst keine Blogs führen oder sich so dafür schämen, dass sie die Anonymität einer Verlinkung vorziehen :sick: ).
Jedoch: Was bitte ist denn wichtig? Was ist interessant, was relevant? Und für wen? Schreibt nicht jede_r stets über das Interessante, Relevante? Nicht alles ist relevant für jede_n.
Es gibt sicher genügend Menschen, die Hartz IV uninteressant finden, da sie nicht betroffen sind. Die Sarazzin uninteressant finden, da sie nicht betroffen sind. Die Feminismus uninteressant finden, da sie nicht betroffen sind. Natürlich ist die Einschätzung, ob mensch betroffen ist oder nicht, immer sehr persönlich und kann sich außerordentlich schnell ändern.
Jedoch, wenn es so sein sollte, dass es “irgendwo dort draussen” eine Relevanz- und Wichtigkeitsbestimmungsstelle gibt, die vorschreibt, was wir als wichtig und relevant zu betrachten haben, dann, ja dann gilt für mich: Ihr könnt mich mal am Allerwertesten! Was für mich wichtig ist, entscheide ich alleine! Und alle Linkstatistiken oder Blogcharts der Welt können daran nichts ändern. Nur um in einer beliebigen Verlinkungsstatistik scheinbar wichtig zu sein, werde ich mich sicher nicht verbiegen. Meine Themen interessieren die männlichen Alphablogger nicht? Na und?
Eines aber erklärt diese Relevanz- und Wichtigkeitsdebatte nicht: Wieso Frauen nicht berücksichtigt, gehört, eingeladen, beteiligt werden, obwohl sie sich mit den gerade aktuellen, wichtigen und relevanten Themen fachlich und sachlich auseinandersetzen? Wieso beim Wort “Feminismus” sofort eine Horde Fanboys auftaucht, beim Wort “Politik” oder “Gesellschaft” aber nicht?
Es ist wohl doch ganz so “wie im richtigen Leben“: Frauen müssen hübsch sein, jung sein, dürfen gern auch Schuhe oder Handtaschen sammeln, das ist eine gern belächelte, aber liebenswerte Marotte. Eigene Meinungen zu Politik, Gesellschaft und Sozialem gesteht mann ihnen jedoch nur zu, wenn sie dabei nicht zu allem Überfluss auch noch feministisch sind. Weisen sie das böse F-Wort nicht hellauf empört weit von sich, werden sie von den Fanboys überrannt, die letztlich doch nur Hateboys sind.
Links zum Thema:
- Bloggingtom – Die hübschesten Bloggerinnen
- Welt.de – Zu cool für die Schule
- Chip.de – Die hübschesten Bloggerinnen
- fanfarella – Wenn Bloggerinnen einander treffen
- Annalist – Relevanz, Bloggerinnen und was dann kam
- Mädchenmannschaft – Top 100 Bloggerinnen
- mediauser – Sexy Bloggerinnen im Playboy
- und viele mehr, eure Vorschläge in die Kommentare
Neue Links zum Thema:
- Annalist – Er Sie Es bloggt
- Kaffee bei mir? – Ladies, fangt an zu bloggen!
- FAZ.net – Ohne Frauen bleibt die Netzpolitik blass
- Mädchenmannschaft – Frauen als Farbtupfer der Netzpolitik
- engl@adabsurdum – ausgeleiert
- written in basic – Wenn man glaubt, nix zu sagen zu haben
- taz.de – Wie im echten Leben
- Kaffee bei mir? – Frauen bloggen











Ja ja, die bloggenden Frauen. Ich hab auch schon mehrmals damit geliebäugelt, selbst zu bloggen. Gedanken und Themen, die einen tagtäglich beschäftigen, hat man ja genug. Leider hab ich aber nicht die Zeit und die Energie, um das Ding dann zu pflegen. Vielleicht fehlt mir auch oft ein Stück weit Kreativität und die nötige innere Ruhe, um regelmäßig Texte zu schreiben. Ich äußere mich schon in Blogs und Foren, wenn mich was interessiert. Warum also das alles nochmal in einem eigenen Blog schreiben?
Man sagt jetzt überall, Maskulisten vermehren sich wie die Kaninchen, fast täglich erscheint ein neuer Blog eines selbsternannten und gefühlt diskriminierten Männerrechtlers. Prima. Und was steht drin? Genau das gleiche wie in den anderen. Nicht dass mich das stören würde, aber es fällt halt irgendwann auf, dass die scheinbar nur alle voneinander abschreiben. Für manche scheint Quantität über Qualität zu stehen. Und zu denen möchte ich nicht gehören.
Meiner Meinung nach ist das übrigens auch der Grund, warum Maskulisten im Netz so wenig Contra bekommen, wenn sie dort wiedermal ihre Platte abspulen und aus irgendeiner “Informationsdatenbank” ihre “Fakten” rauskopieren. Viele Frauen haben einfach besseres zu tun, als den ganzen Tag im Internet nach vermeintlichen WasauchimmerfürFeindlichkeiten zu schnüffeln und darauf hin in den Foren Alarm zu läuten und zum Angriff aufzurufen. Ehrlich Leute, so viel Zeit hätte ich auch gerne. Dann würde ich auch einen eigenen Blog betreiben.
Zeit ist immer ein Problem, da hast du Recht. Aber mensch muss ja nicht täglich bloggen. Ich habe Feeds abonniert, da kommt nur einmal im Monat ein Beitrag. Aber der ist dann richtig gut.
Ich mache das, weil ich sonst platze. Und weil ich nur in meinem eigenen Blog wirklich schreiben kann, was mir in den Sinn kommt. Auf anderen Seiten, wird vielleicht mein Kommentar nicht veröffentlicht. Oder der Rahmen, das Umfeld gefällt mir nicht. Oder ich äußere mich auf bestimmten Seiten generell nicht, zerrupfe sie aber dafür hier.
Ich mache das, weil es Spaß macht, Wind zu säen und dem Sturm zu trotzen.
Gefahr zu platzen, sehe ich bei mir nicht.
Allerdings fallen mir in schöner Regelmäßigkeit Dinge auf, auf die ich zu gern hinweise, die aber immer wieder untergehen, nicht beachtet, oder totgeschwiegen werden. Damit meine ich hauptsächlich Unlogiken, Widersprüchlichkeiten und zweierlei Messen in der maskulistischen Argumentation. Wenn ich das alles aufführe, würde das in NullKommaNix einen Blog füllen.
Jepp. Eine Frage der Prinzipien. Kenn ich.
Stimmt, Piratenweib – ich fing an zu bloggen, weil man mich andernorts mundtot machen wollte. In meinem blog schreibe ich über das, was mir wichtig ist, und ohne dass mir jemand vorzuschreiben hätte, was ich darüber schreibe.
Beliebt bin ich nicht, aber darauf bin ich auch nicht aus. Mehr Leser hätte ich natürlich auch gerne.
PS: dieser Beitrag zieht ja mal wieder die passenden Kommentatoren an – graus.
Aha! Ein politischer Blog von einer Frau geführt. Der kommt gleich mal auf meine Linkliste.
Hach, wer will schon beliebt sein? Lieb sein liegt mir eh nicht …
^_^
Platzen bis zum Bloggen. Schönes Bild und so zutreffend.
Blogs sind das was sie sind: Orte, an denen Platz eingenommen wird und geflämmt, informiert, nachgedacht. Warum auch nicht.
Wem ein Blog gefällt und wem nicht, bestimmt weder chip noch c’t und erst Recht nicht die Prints taz, faz, welt, bild oder sonstwer. Frauen haben es schon lange nicht mehr nötig, sich von den großen Jungs der Medien- und Technikwelt erst eine Erlaubnis zu holen oder gar in Süper-Bloggar-Show eine Rangliste einzunehmen.
Warum bloggen Frauen?
Darum!
Ich lese, was mir gefällt, und da sind einige BloggerINNEN dabei. Ich differenziere da gar nicht. Mir ist ziemlich egal, ob da Unterschiede bestehen.
Aber ich bin ja auch kein Alphatier.
Zum Glück!
Ich lese auch Blogs von Bloggern, trotzdem sie männlich sind.
Erstens: Ich denke Frauen die Blogs betreiben, indem es um sie und ihre Klamotten, insbesondere wie ihnen diese stehen, geht, finden die zitierte Darstellung vollkommen in Ordnung.Die beschriebene Selbst hat sich ja auch nicht negativ geäußert.
Zweitens: Ich sehe einen gewissen Widerspruch zwischen dem oberen Teil des Beitrags und dem unteren.
Oben schreibst du, dass Frauen zu anderen Themen schreiben und das es egal ist, ob die wichtig sind oder ihr Blog viel beachtet wird.
Dann geht es um ein Einladungen zu einer Diskussionsrunde und es werden die Blogs eingeladen denen es um Aufmerksamkeit geht, die dauerhaft zu Themen schreiben die viele Leute im Netz interessieren etc. Warum sollte man da dann wieder die kleineren Frauenblogs, die gelegentlich zu dem Thema schreiben raussuchen?
Es wäre ja eine reine Quote, durch Leserzahlen etc nicht gedeckt. Wenn einem Relevanz egal ist muss man dann nicht auch akzeptieren, das andere einen für nicht so relevant halten?
@Onyx
Als ob die feministischen Blogs neue Themen und neue Zahlen hätten und nicht voneinander oder der feministischen Literatur abschreiben würden. Da wird genug Zeit auf Zahlen investiert. Daran kann es sicherlich nicht liegen.
Mein lieber Scholli, du hast es drauf, Texte zu verdrehen und insgesamt Aussagen zu verallgemeinern. Natürlich ist es wurscht, dass es Frauen gibt, die über Mode und ihr Aussehen schreiben, sich darüber definieren und das alles toll finden. Das ist ihr gutes Recht. Ebenso wie es das gute Recht von Männern ist, über ihr tägliches Masturbations- und Befeuchtungspensum von Zeitungsbildchen zu schreiben, sich darüber zu definieren und es toll zu finden. Bitte sehr. Das sind zwar keine allgemein relevanten Themen, aber für diese Menschen relevant. Wie ich auch schrieb, hängt Relevanz von der persönlichen Einstellung und Betroffenheit ab.
???
Woran bitte bemisst sich die “Größe” eines Blogs? Nach der Anzahl der Beiträge, der Kommentare? Nach der Größe der SQL-Datenbank? Nach dem Layout? Nach dem verwendeten CMS? Nach Anzahl der Feed-Abonnenten? Nach Anzahl der Leser_innen?
Übrigens sollte “man” Frauen “raussuchen” bzw. beteilige, weil sie die Hälfte der Welt sind. Ganz einfach. Eine jegliche Veranstaltung, Aktion oder whatever ohne Frauen zeigt und spricht nur für einen Teil der Beteiligten, Betroffenen. Ist mir aber klar, dass du das nicht verstehst.
Die Größe eines Blogs bemisst sich würde ich sagen nach seiner Reichweite, also der Leserschaft, der Eingebundenheit in die Blogosphäre, eine Gesamtbetrachtung eben. Klar kann man das mitunter schwer bestimmen aber schätzen kann man es schon.
Meiner Meinung nach wäre es sexistisch, wenn man Frauen, die die gleiche Reichweite liefern ignorieren würde. Geschieht dies? Ich denke nicht.
Leute sprechen eh immer nur für einen Teil der Betroffenen.
Statt Ungleichheiten auf der Nachfrageseite zu suchen könnte man auch einfach mal Ungleichheiten auf der Angebotsseite untersuchen. Wenn eine Frau mit geringer Reichweite Beachtung finden kann ist das aus meiner Sicht erst einmal eine Bevorzugung.
Damit zumindest hast du Recht.
Um deine Frage zu beantworten: Was lesenswert ist und was relevant und Interessant ist, das entscheiden die Leser. Und da weibliche Bloggerinnen immer ganz unten im Ranking sind, schreiben sie wohl über sachen, die keinen Interessieren oder nur ganz wenige. Warum da wiederum jetzt wieder so ein tamtam drum gemacht wird, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ach ja, und das Böse F wort lehnen die allermeisten Frauen ab, die haben genug von dem ewigen Narzistischen geheul der Femis. Ausser Ich,Ich, ICH kommt da nämlich nichts rum. Ich habe gestern gerade mal wieder einen schönen Artikel einer Französischen Feministinn der ersten Stunde und Anhängerin von Simone gezeigt, der ihr mal wieder die Zornesröte ins Gesicht getrieben hat, weil diese Frau einfach nur mist von sich gibt.
Gibt´s eigentlich auch männliche Bloggerinnen?
So, und ich habe jetzt auch genug von dem ewigen narzisstischen Geheul der Maskus.
Merkst du eigentlich noch was? So wegen “Ich”?
Übrigens: Wenn dir das “Ich” hier auf den Sack geht – du musst hier nicht lesen!
Mir geht allgemein dass “Ich” von den Femis auf den Geist. Ich denke auch, dass der Einsatz für Frauen von den Feministinnen nur darauf beruht, dass sie selbst weiblich sind. Nach dem Motte, kriege ich Geld und Unterstützung für Frauen, bekomme ich automatisch Geld und Unterstützung für mich. Es ist also eine rein Egoistische Handlungsweise.
Nach deinem Sprachgebrauch (Gendersprech) gibt es auch Männliche Bloggerinnen. Es muss ja überall -innen angehängt werden.
Und was daran Narzistisch ist, sich dafür einzusetzen, dass auch ein Vater seine Kinder sehen und Erziehen darf, erschliest sich mir nicht. Oder sich dafür einzusetzen, dass Mann und Frau die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt oder beim Studium bekommen.
Oh, sorry, ich dachte, es geht dir auf den Sack.
Mir geht “Ich” eigentlich nicht auf den Geist, es ist doch die natürlichste Äußerung der Welt. Ich glaube, das zweite Wort, das Kleinkinder lernen ist “ich”. Wer nicht “ich” sagen lernt, wird ihre bzw. seine Bedürfnisse nicht erfüllt bekommen.
Dass Feministinnen irgendwoher Geld bekommen, ist ein bei Maskulinisten verbreiteter seltsamer Irrglaube. Würde ich die Geldverteilungsstelle kennen, wäre mein Hauptberuf ab sofort Feministin. Für eine Einstellung Geld zu erhalten, statt für Arbeit – das wär´s doch. Aber sorry, mein Junge, das ist ein feuchter Traum. Gibt´s nicht.
(Egoismus ist übrigens nichts per se Schlechtes.)
Au weia. Immer noch nicht verstanden? Du Armer!
Ja, aber was ist dann bitte daran narzisstisch, sich für gleichen Lohn für Frauen und Männer einzusetzen, oder dafür, dass Kinderhaben kein Armuts- und Karriererisiko für Frauen ist?
Oh doch, es findet Jährlich eine Transferleistung von 90 Mill. Euro von Männern hin zu Frauen statt, durch die Sozialleistungen. Mal ganz abgesehen von den ganzen Fördertöpfen und stellen für Frauenbeauftragte. Mit dem Feminismus kann man schon richtig gut absahnen.
Doch, egoismus ist etwas schlechtes. Man denkt immer nur an sich und nie an andere, ist immer nur auf eigenen Vorteil bedacht. Kritisiert ihr Linken das nicht immer am Kapitalismus und der Ellbogengesellschaft? Aber wenn es um Frauen geht, ist Egoismus ja was tolles, verstehe. Manche sind gleich, andere Gleicher.
Punkt eins: Frauen erhalten für die gleiche Arbeit schon jetzt den gleichen Lohn. Alle differenzen lassen sich erklären, Teilzeit, keine überstunden, keine Gefahrenzulagen usw.. Und ein sehr schönes Beispiel: Auch für Männer ist Kinderhaben ein Armutsrisiko sogar in zweierlei Hinsicht: Wenn sich die Frau scheiden lässt, muss er für die Frau und das Kind aufkommen, bezahlt der Frau also ihr daheimbleiben und vormittags Britttalk schauen und zweitens, wenn ein Mann zuhause bleibt, hat er genau die gleichen Einschränkungen wie eine Frau. Warum also nicht dafür Kämpfen, dass Kinderkriegen kein Armutsrisiko für Menschen ist? Das meinte ich mit Egoismus im Feminismus, immer nur Frau Frau Frau, das die Männer genauso darunter leiden kommt euch gar nicht in den Sinn. Meinst du es macht spass, 50 bis 60 Stunden in der Woche zu Arbeiten, damit die Frau Halbtags oder Teilzeit Arbeiten kann? Und das hat nichts mit Karriere zu tun, nur 2% der Männer machen Karriere, nur mal vorweg genommen.
@imion
egoismus ist was schlechtes? ich erinner dich mal dran wenn der/die eisverkäuferIn das eis das DU gekauft hast ohne dich zu fragen an einen obdachlosen verschenkst.
du widersprichst dann sicherlich nicht sondern gehst fröhlich deiner dinge
glaubst du ernsthaft, dass man frensehschuaen kann wenn man zwei kleine kinder daheim hat? gestatte mir ein kurzes sarkastisches lachen.
dann erklär mir mal warum ne verwandte von mir vollzeit weniger verdient als ihr männlicher mitarbeiter, dann erklär mir mal warum ich als anwältin um 2punkte besser sein muss um die gleichen einstellchancen, die ein männlicher bewerber hat, zu bekommen.
es kommt dir aber auch nicht in den sinn, dass es die letzten tausend jahre immer andersrum gelaufen ist oder?
ich würd sagen die frauen haben ihre hausaufgaben gemacht.
du weist schon was karriere heisst? nämlich dass man allgemein aufsteigt, d.h. besserer job, besseres gehalt, etc. das sind definitiv mehr wie zwei prozent.
Es gibt einen unterschied, ob ich mir ein Eis kaufe, von dem Geld, für das ich geschuftet habe und der Einstellung das alles sich um mich drehen muss, weil ich eine Frau bin, und die Gesellschaft gefälligst dafür sorgen soll, dass ich alles machen kann, was ich will.
Ja, ich glaube das nicht nur, ich weis es. Kleine Kinder sind nicht so fordernd, wie Frauen es uns immer weis machen wollen. Ich denke sogar, dass Frauen einfach nicht in der lage sind, mit Stress usw. umzugehen und deshalb wesentlich schneller überfordert sind. Die Männer die Zuhause bleiben, heulen nämlich nicht so rum, wie die Damen.
Ist deine Verwandte in einer Beschäftigung mit Tarifvertrag oder musste sie ihr Gehalt selbst aushandeln? Du bist doch erst 16, wie kannst du da schon Anwältin sein? Desweiteren hätte ich dazu gerne mal einen Beleg, und nach welchen Kriterien diese Punkte vergeben werden. Und eine Frage an dich: Nach einer Studie der Hans Böckler Stiftung verdienen Frauen auch im ÖD wesentlich weniger als die Männer. Diskrminierung trotz Tarifvertrag und 45000 Frauenbeauftragten? Ha, ha, selten so gelacht. Nein, zum ÖD gehört nämlich unter anderem der Bauhof, und weist du, wer im Winter die Nachtschichten einlegt, um die Strassen freizuhalten, wer bei Wind und Wetter draussen ist. Jep, es sind nicht die Frauen. Daher kommt unter anderem auch die unterschiedliche Bezahlung.
Es gab keine Jahrtausendelange unterdrückung. Siehe meine Arugementation hier: http://www.piratenweib.de/gluckwunsch-osterreich#comment-4096, kannst ja mal drauf eingehen. Piratenweib hat das bisher noch nicht getan.
Nein, es sind nicht mehr als 2% der absolute Grossteil der Bevölkerung steigt nicht auf, es gibt höchstens eine Gehalterhöhung aufgrund von Gehaltsverhandlungen. Das wars. Die Plätze sind einfach begrenzter, je weiter man nach oben kommt. Nach deiner These müsste es irgendwann mal so sein, dass wir mehr Führungskräfte haben, als angestellte ohne Führungsverantwortung.
Natürlich nicht! Warum sollte ich auf derartigen blinden Unfug eingehen?
Wenn man schon mit solchen Behauptungen um sich wirft, dann sollte man diese auch Belegen können. Ach ich vergass, Belegen ist ja so ne sache, angeblich herrscht im WWW ja ein übler Sexismus gegen Frauen, nur Belegen kann man den natürlich nicht. Ist mehr so ein Gefühl, was von den bösen augenrollenden smilys ausgeht, die sind wahrhaftig von einem Teuflichen Patriachat erdacht.
Und statt “augenrollendem Smilie” gibt´s von mir ein Küsschen. :kiss:
Du bist wirklich sehr niedlich.
kleine überraschung: die gesellschaft hat dafür zu sorgen, dass menschen sich frei entfalten können und frauen gehören eben auch zu den menschen.
du hast noch nie kinder erzogen, wenn du so etwas schreibst, sorry. erziehen ist ein sch**ss job.
tarif soweit ich weiss.
stell dir vor dass es doch noch minderjährige gibt die sich informieren können. *kopf->tischplatte*
wenn nochmal jemand mit meinem alter kommt (das übrigens inzwischen auf stolze 17 gealtert ist) gibts ärger
hm studium? abschluss? mehr sag ich dazu besser nicht
zum ÖD darf ich dir mal ne kleine anekdote aus meinem dorf erzählen: frau s. wurde nämlich im winterdienst abgelehnt, die begründung: als frau sei sie nicht so belastbar.
warum du da nur an die führungskräfte denkst ist mir schleierhaft.
definition von karriere: erfolgreicher beruflicher Aufstieg
bei deinen zwei prozent würden 98% der angestellten immer noch auf lehrlingniveau(oder was kommt nach dem lehrling?) herumturnen.
der einfachheit halber geh ich auch gleich auf deinen link ein:
sagt dir “das recht der ersten nacht” was? vermutlich nicht. das recht auf verkauf in die leibeigenschaft? die damaligen besitzrechte? nein, sonst würdest du das nicht schreiben.
bist du wirklich so naiv anzunehmen dass es nur männer waren?
das ist kein witz? nein? das glaubst du wirklich?
Falsch, die Gesellschaft hat dafür zu sorgen, dass jeder die gleichen Möglichkeiten hat. Dies geschieht durch Schulen, Infrastruktur usw. Freie Entfaltung hört da auf, wo sie andere Verletzt.
Doch, ich habe über 10 Jahre jüngere Geschwister, ich bin Patenonkel. Also erzähl nicht so ein mist. Es ist kein lockerer Ferienjob, aber auch nicht die Hölle, so wie es immer geschildert wird.
Deine Bekannte hat also eine Tarifvertrag, dann erklär mir mal bitte, wie es da möglich ist, für die gleiche Tarifgruppe ein unterschiedliches Gehalt zu bekommen? Und falls nicht die gleiche Tarifgruppe, dann soll sich mal deine Bekannte ihre Stellenbeschreibung mit der ihres Kollegen vergleichen, und mal überprüfen, wo die unterschiede sind. Dann nach der Stellenbeschreibung, richtet sich das Gehalt.
Das wollte ich wissen, ob du schon Anwältin bist oder nicht. Wo hast du dich denn Informiert? Und sag bitte nicht Terre de femme. Meine Schwägerin ist Anwältin, und Überraschung, in ihrem Jahrgang hatte keine Frau solche Probleme.
Nicht Belastbar ist Korrekt. Und weist du wem sie das zu verdanken hat, den ganzen Frauen, die sich zu fein sind, mal ein paar sachen zu schleppen, und sich immer wieder auf das Arbeitsplaztschutzgesetz beziehen. Dort ist nämlich geregelt, dass Frauen nur 15 kg heben dürfen. Schafft das ab, da würde ich euch auch unterstützen. Mal ganz davon abgesehen, dass es den ÖD normalerweise nicht interessiert. Frauen dürfen bei der BW auch Ladeschütze im Panzer werden, und die Granate wiegt 20 kg.
Vom Lehrling zu einer festen Anstellung ist keine Karriere.
Das recht der ersten nacht!?%&$§
Hach der war gut(Lachträne aus dem Auge wisch). Das Recht der ersten Nacht ist eine Fiktion. Es taucht in Gedichten und ein Paar Romanen auf. Das wars. In der Realität war es eine Abgabe, die in Form von Geld oder Land oder sonstigen Naturalien (nein kein Sex) zu leisten war. Ist heute übrigens immer noch so, wenn du Heiratest musst du eine Gebühr bezahlen. Schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Recht_der_ersten_Nacht
Ja, in den Bergwerken haben fast nur Männer gearbeitet, mit ausnahme von kleinen Jungs, die in die engen Tunnel mussten. Für die Frauen wurde diese Arbeit untersagt, weil zu Gefährlich, und oh wunder, dagegen hatten die Feministinnen nichts. Mal will ja die angenehmen jobs, neber der Kaffeemaschine, und nicht die, die Belastend sind.
Oh ja, die Geschichte ist voll von Herrscherinnen.
Leute, ehrlich. Informiert euch über die Geschichte, hier tun sich lücken auf, gepaart mit Mythen und fiktionen die sind nicht mehr auszuhalten. Die meisten glauben hier wahrscheinlich auch noch, dass die Hexenverfolgung ausschlieslich Frauen getroffen hat, und das dabei 12 millionen Menschen umgekommen sind.
Danke, gleichfalls. Ich empfehle zusätzlich einen Orthographiekurs.
und dass frauen gleichgestellt werden verletzt natürlich andere?
und als patenonkel und ältere bruder erlebst u natürlich die depressione und durchwachten nächte ebenso wie eine vollzeitmami/ein vollzeitpapi.
es gibt so etwas, dass nennt sich doktorarbeit, ist von nem/ner soziologen/in
im winterdenst muss man mehr als 15kg heben *lachtränen*
doch man stelle sich vor
du glaubst wirklich was du da schreibst? bei wirklichen informationen bringt wikipedia eben nicht mehr viel.
ich empfehle dir einen geshcichtskurs elfte klasse, muss noch nicht mal LK sein.
ich weiss aus gesicherte quelle anderes, selbst im dritten reich arbeiteten viele frauen unter tage.
bei sowas kann ich deinen tipp nur zurückgeben.
Wenn du lust hast, könntest du bitte mal die Stelle heraussuchen, in dem das Recht der ersten Nacht mit Sex geregelt ist. Den Bullen darfst du dir auch aussuchen.
weisst du was, wir drehen den spiess mal um: gegenbeweise?
@toxic
Das Frauen gleichgestellt werden, verletzt niemanden. Es verletzt aber, wenn es sich in eine Bevorzugung umwandelt, siehe Fraunquoten, Fraueneinrichtungen usw. Dort wird Geld verprasst, dass an anderer Stelle sinnvoller wäre. Oder in der Gesetzgebung: Nach dem Sozialgesetzbuch bekommt eine Behinderte Frau die opfer einer Gewalttat geworden ist, Selbsverteidigungskurse usw von der krankenkasse bezahlt, ein behinderter Mann nicht. Warum?
Gib mal einen Link, zu der Doktorarbeit. Ich frage mich, auf was für Daten sich diese Doktorarbeit stützt.
Ja muss man, meinst du das Salz kommt allein in die Fahrzeuge?
Wenn du für dich, dass als Karrier definierst, bitte schön, der Rest der Welt tut das nicht.
Das Recht der ersten Nacht ist eine Fiktion. Es ist aber mal wieder schön anzusehen, wenn es in das eigene Weltbild nicht passt, dann ist Wikipedia ja unseriös. Nur zur Info, er gibt Quellen an, mehr also, als im Geschichtsunterricht gemacht wird, dort musst du einfach das hinnehmen, was Lehrer und Geschichtsbuch schreiben. Es gibt einfach so viele Geschichtsirrtümer, die sich aufgeklärt haben. Viele sind einfach von falschen Tatsachen ausgegangen. Und so ist es auch hier. Das Primea Noctis taucht lediglich in ein paar Gedichten und Romanen aus jener zeit auf. Daraus eine Geschichtliche Tatsache zu machen, wäre genauso, als wenn in Tausend Jahren die Historiker nach dem Schauen Matrix annehmen würden, dass unsere Welt von Maschinen beherrscht worden ist.
Quelle, für das Arbeiten unter Tage?
Frauen die Geherrscht haben, nur zur Zeit Friedrichs: Maria Theresia, Zarin Elisabeth, Marquise de Pompadour. Davor und danach gab es nocht etliche andere.
Gut dann drehen wir den Spiess um, da ich bisher der einzige war, der Quellen und Beweies geliefert hat, bist du jetzt dran, dies zu tun. Bitte einen Beweis, dass es das Recht der ersten Nacht gegeben hat, bitte einen Beleg, dass Frauen genauso im Bergwerk involviert waren wie Männer, Bitte einen Beweis, das es keine Herrscherinnen gegeben hat.
Solange Gleichstellung nicht erreicht ist, sind Mittel zur Erreichung ebendieser keine Bevorzugung!
Wo steht das? Wenn das stimmt – hast du schone eine Petition beim Bundestag eingereicht, um das zu ändern? Wenn nein, warum nicht?
Also, bei uns werden die Fahrzeuge mit einem Bagger beladen und nicht mit der Schaufel oder aus Säcken. Mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit ist es im “Bauhof deines Vertrauens” ebenso.
Das ist es nicht, auch wenn du es gern so drehen würdest.
Recht der ersten Nacht
Zitat: Obwohl viel bestritten von der Wissenschaft (vgl. besonders K. Schmidt, Das Jus primae noctis, Freiburg 1881), läßt sich das J. ooch nachweisen. Es wird uns bezeugt aus alter Zeit von den Adyrmachiden, den Kephalenen, später von den Germanen, Schotten, Iren und Basken, aus neuester Zeit von südamerikanischen Stämmen und von den Völkern des Morgenlandes, von Eskimos, dem australischen Stamme der Wa Teita und von den Australnegern, also aus allen Zeiten und allen Ländern. (…)
Als Überbleibsel hiervon ragte dann noch lange in die Zeit höherer oder sagen wir offen mit einem gewissen Beigeschmack »verfeinerter« sittlicher Auffassung der Geschlechtsgemeinschaft der sogen. Jungfernzins herein, d. h. eine Abgabe, die der Ehemann dem Grundherrn dafür geben mußte, daß dieser einstmals das Recht hatte, die Blüte seiner weiblichen Hörigen, falls ihm beliebte, zu pflücken. Vgl. Wilutzky, Vorgeschichte des Rechts (Bresl. 1902–03, 3 Tle.).
Mehr?
Zitat:
Hätten wir das also schon mal belegt. Diese Quellen reichen dir nicht? Es gibt noch unendlich viele andere, lies mal die mittelalterlichen Originalschriften, da lernst du was fürs Leben.
Arbeiten unter Tage?
Hier ist der Rekursivbeweis:
Warum sollte etwas verboten werden, was es gar nicht gab/gibt?
1891 wurde das Arbeiten von Frauen unter Tage im Reichstag verboten (Gültigkeit fürs gesamte Reich). Warum wurde es verboten? Weil es vorher erlaubt und gang und gäbe war. Bereits im Jahr 1827 erließ das Oberbergamt Bonn eine Verordnung über Frauenarbeit im Bergbau: Die Arbeit unter Tage wurde verboten und die Tätigkeit über Tage sehr beschränkt. (…) Doch während die Verbote im rheinischen Kohlenbergbau strikt eingehalten wurden, setzte man Frauenarbeit in der Grube trotz allgemeiner Verbote etwa in Schlesien toleranter um. Quelle: RuhrUni Bochum
Und wenn du jetzt hier (weiterhin) ernstgenommen werden willst, bringst du bald mal selbst Beweise und Quellen für deine Behauptungen. Was wohl schwerfallen dürfte.
Ach, fast hätte ich sie vergessen: die unzähligen herrschenden Frauen, die zu allen Zeiten der Geschichte die Männer so brutal unterdrückt haben. :sleep:
@Piratenweib
Gleichstellung ist bevorzugung. In der Gleichstellung sind alle im Ziel gleich, das heist, die langsameren bekommen mehr aufmerksamkeit und werden gefördert. Gleichberechtigung heist, alle haben die gleichen chancen am Start. Und nur mit Gleichberechtigung funktioniert es
Hier, unter Punkt 5: http://www.manndat.de/index.php?id=292. “5. Gleiche Sozialleistungen für männliche Behinderte
Ab 1.07.2001 sind laut §44 Sozialgesetzbuch IX Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse für behinderte Mädchen und Frauen eine gesetzliche Sozialleistung, für männliche Behinderte jedoch nicht. Dies widerspricht dem Gleichberechtigungsgrundsatz. Behinderte werden immer häufiger Opfer von Überfällen oder Belästigungen. Dies betrifft auch männliche Behinderte. Auch wenn die registrierte Zahl bei den männlichen Behinderten als Opfer solcher Übergriffe noch niedriger sein sollte, rechtfertigt dies nicht die Ungleichbehandlung, da auch männliche Behinderte vermehrt Ziel von Angriffen werden.”
Und für einen Mann sind Petitionen sinnlos. Schau dir die Wehrpflicht an, wie viele Tausend Männer haben dagegen geklagt uns sind auf die Strasse gegangen und wir haben sie immer noch. Nein, die einzigen die hier was geschenkt bekommen, sind Frauen. Schau die Petition für das Bedingungslose Grundeinkommen an, über 50000 Unterschriften waren nötig. Für die Frauenquote läscherliche 541.
Nö, die Säcke werden hochgehieft, und dann hintenreingeschütet.
Piratenweib, das ist nicht dein Ernst: “Obwohl von der Wissenschaft bestritten…….” ne ist klar, wird zwar von der Wissenschaft bestritten, ist aber trotztdem war, ach und dann auch noch von 1907 die Quelle, super, kannst du auch einen Beleg bringen, der den heuten wissensstadn wiederspiegelt? Und, nur zur Info, im 19 Jahrhundert sind die meisten Geschichtsirrtümer aufgetaucht, wie z. B. dass immer geklaubt worden ist, dass die Welt eine Scheibe ist.
Hier, das sind Belege:
# Alain Boureau: Das Recht der Ersten Nacht. Zur Geschichte einer Fiktion. Patmos, Düsseldorf 1996, ISBN 3-538-07043-1 oder ISBN 3-491-96002-9
# Wilhelm Schmidt-Bleibtreu: Ius primae noctis im Widerstreit der Meinungen. Eine historische Untersuchung über das Herrenrecht der ersten Nacht. Röhrscheid, Bonn 1988. ISBN 3-7928-0498-0
# Jörg Wettlaufer: Das Herrenrecht der ersten Nacht. Hochzeit, Herrschaft und Heiratzins im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Campus, Frankfurt am Main u. a. 1999, ISBN 3-593-36308-9
Stimmern der Proletarischen Revolution, ist nicht wirklich dein Ernst. Na ja, was solls. Jakob Grimms Weistümer, ah, also sind die Weistümer eines Mannes Plötzlich geltendes Recht. Wie gesagt, zeigt mir den Bullen in dem das drin steht.
Merkst dus, Frauenarbeit unter Tag wurde verboten, während die Männer weiterhin schön ihren 16 Stunden dienst schieben durften. Eine Wahnsinnige unterdrückung der Frau, und die Feministinnen jener Zeit, haben wahrscheinlich massenhaft dagegen Protestiert.
Und ein Beispiel von Herrschenden Damen habe ich genannt, und das waren nur die drei, die gegen Friedrich Krieg geführt haben(Stichwort Friedrichs unterröcke). Davor und danach gab es noch etliche weiter. Und wie gesagt, es wurden weder Frauen allein unterdrückt noch Männer allein unterdrückt, es wurde das Gesamte Volk ausgebeutet und unterdrückt.
Da hab ich doch erstmal ins SGB reinschauen müssen, deine Manndat-Quelle ist ja schließlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Gefunden habe ich unter §44, Abstaz 3 folgendes:
Es geht also um Übungen, die der Stärkung des Selbstbewusstseins dienen. Von Selbstverteidung steht da eigentlich konkret nichts. Aber natürlich sollten auch behinderte Männer, die Opfer einer Attacke wurden, solche Kurse erhalten.
Bezüglich des “Rechts der ersten Nacht” sind meine Quellen so gut wie deine. Niemand weiß nichts genaues nicht. Aber alle Legenden haben einen wahren Kern …
Und vom wurde es verboten? Von Männern. Merkst du eigentlich noch was?
Und jetzt wieder zurück zum Thema “Bloggende Frauen!”
Weder das “Recht der ersten Nacht” noch Frauenarbeit unter Tage noch das Sozialgesetzbuch noch herrschende Damen in der Antike oder sonstwann haben mit diesem Thema etwas zu tun.
Sollen Frauen es genau so wie Maskulisten machen und einfach für alle sprechen? Wenn ICH von MIR ausgehe, dann berichte ICH von MEINER Sichtweise und teile MEINE Gedanken mit.
Maskulisten erzählen gern in der Pluralis Majestatis. Deswegen reden sie nicht in der ICH-Form. Weil sie der Einfachheit halber von sich auf alle schließen. Das ist alles. Besser macht es das allerdings nicht.
Macht ihr doch schon seit 40 Jahren. Der Feminismus masst sich doch an, für alle Frauen zu sprechen.
Frauenimnet, Bundesfrauenkonferenz, Frauenbeauftragte usw.
Und du maßt dir an, für alle Männer zu sprechen? :whistle:
Mache ich dass?
Das fragst du mich?
Ja, denn du hast mir den Vorwurf gemacht. Also Begründe ihn mal.
Was für´n Vorwurf? Ich hatte dir, glaube ich mich zu erinnern, lediglich eine Frage gestellt.
Den Artikel habe ich meiner Frau gezeigt. Nur als Ergänzung.
Ich les irgendwie mehr Bloggerinnen als Blogger.
Ich denke, Männer neigen einfach dazu, mal schneller und unreflektierter ihre Weisheiten raus zu hauen. (wie ich hier
)
Und allein deswegen schon erstellen sie schneller Blogs und kommen so auf Masse. Da auch noch die Blog(leser)szene sich im Schulterklopfen eher “in sich selber dreht” und von aussen eh kaum wirklich wahrgenommen wird, gibt es halt viel männliches Schultergeklopfe. Und Feminismus ist halt innerhalb der breiten Masse ein, Verzeihung und ich duck mich auch schon, ein Nischeninteresse. (Damit meine ich nicht(!) die Wichtigkeit etc. und ich hab auch ganz feste “Leiderfalten” auf der Stirn *schaut verlegen*) – da wird es eben noch weniger “das-ist-auch-mein-Thema”-Schulterklopfer geben.
Ich glaube ja manchmal, das sich Frauen (jetzt verallgemeinere ich sicherlich auch arg männlich) für viele Themen, die andere zum Blog eröffnen verleiten, einfach zu schade sind und denken: wieso soll ich darüber um alles in der Welt ein Blog schreiben?
Alles natürlich unreflektiert hier raus gehauen.
Liebes Piratenweib,
mir wurde bei ‘solcher Präsentation’ auch ganz schlecht, man möchte sich schwallartig erbrechen.
Ist es nicht problematisch, wenn Männer Frauen vorzuschreiben/erklären versuchen, was letztere unter dem Begriff Feminismus zu verstehen haben? DAS ist nämlich ein Beispiel für den Versuch von Vorherrschaft …
So mancher Kommentator sollte darüber nachdenken.
“Das ist ein weites Feld”, würde Fontane jetzt sagen.
“Den Feminismus” gibt´s ja eigentlich gar nicht. Ich glaube fast, dass jede_r Mensch, jede Frau und jeder Mann, darunter etwas anderes versteht und auch völlig unterschiedliche Ziele damit verbindet. Und das ist gut so.
(Abseits davon: Ich mag dein “Männeken” richtig gern. Und Baphomet gefällt mir auch schon ziemlich gut.)
was mir grad in den kopf kommt, ist, dass Männer eher über sachliche themen schreiben – bloggerinnen verfallen gern in die geschlechterspezifische rolle und schreiben daher sehr emotional – und dabei dann subjektiv – daher glaube ich, dass blogger großere interessengruppen ansprechen können…
Hmmm … ich kenne auch ´ne Menge Frauen, die nur über Technisches oder Politisches bloggen (wobei etwas Politisches natürlich stets persönlicher ist als etwas Technisches). Das ganze ist eine schwierige, verzwickte Sache.
Dennoch: wenn nur Sachliches, Technisches relevant ist, frage ich mich schon, in was für einer Welt wir eigentlich leben?
Hätte ich fast vergessen: Ein Technikblog von einer Frau kommt natürlich auf die Linkliste. Bloggst du jetzt regelmäßig? (Ich frag nur, weil dein Blog noch neu ist …)
Hallo Piratenweib!
Was geht mich Amy & Pink an?! Von den von denen aufgezählten jungen Damen kenne ich keine einzige. Sie interessieren mich auch gar nicht. Das dürften andere genau so gehen. Auf der anderen Seite fallen mir sehr wohl auf Anhieb Frauen ein, deren Blogs ich gern lese. Einige, noch nicht einmal alle stehen ja bei Dir in der Blogroll.
Anne Roth (eine der Bloggerinnen, die mir auf Anhieb einfalen) hatte das Thema “Bloggen Frauen anders?” ins Rollen gebracht, indem sie darauf hinwies, daß in den Deutschen Blogcharts weibliche Blogs unterrepräsentiert sind. Damit wollte sie wohl den Cyberfeministen entgegentreten, die behaupten, daß im WWW das Geschlecht der Teilnehmer nicht wahrnehmbar sei. Wenn man statistische Untersuchungen anstellen würde, würde man sicherlich feststellen, daß Frauen sich für andere Dinge interessieren, anders (nicht nicht!) wahrgenommen werden und dergl. mehr. Genderisten schließen daraus dann recht fix, daß hier Diskriminierung, Sexismus, Frauenfeindschaft und andere schlimme Dinge vorliegen. Das wird dann in den Gender-Blogs bejammert.
Piratenweib:
Ist vielleicht manchmal so. Ist aber auch nicht weiter schlimm. Die Dir sicherlich bekannte Bloggerin Stricktier schrieb hier
Siehst Du, das geht mir genauso.
Eben. Stricktier (und auch du) sagen es: Was relevant ist, entscheidet jede_r Mensch für sich allein.
Es gibt keine vom Grundsatz her relevanten Themen.
Und warum machst du dann so ein TamTam daraus, dass Bloggerinnen im Ranking weiter unten stehen, weil die Leser, jeder für sich, entschieden haben, das diese Blogs für sie selbst nichts relevantes beinhaltet? Schon mal daran gedacht, dass aus diesem Grund Bloggerinnen nicht eingeladen werden und nicht aus dem Grund weil sie Frauen sind?
Ich mach gar kein “TamTam”, wenn du verstanden hättest, was ich schrieb, wäre dir das klar. Mir ist nämlich wurscht, was andere für relevant halten. Ich schreibe, was ICH (dein Lieblingswort) für relevant halte.
Übrigens geht´s beim Verlinken von Blogs nicht um die Leser_innen (oder vielleicht doch um die Leser?), sondern um Blogbetreiber_innen. Diese müssen nämlich verlinken. Und “zu irgendwas einladen” und “verlinken” sind zwei Paar Stiefel.
Tja und welche werden verlinkt, die für den Blogbetreiber als Leser relevant sind. Wie gesagt, ich verstehe das Tamtam, dass Bloggerinnen nicht so hoch im Ranking, oder nicht so oft verlinkt werden oder zu etwas nicht eingeladen werden nicht. Wenn sie etwas Relevantes für die anderen Blogbetreiber als Leser oder für die anderen Leser schreiben würden, würden sie auch höher im Ranking stehen, öfters verlinkt werden oder zu etwas eingeladen werden. Nichts mit Diskriminierung, Sexismus im Internet oder neuer Sexismus. Einfach Angebot und Nachfrage.
Na, deine Nachfrage scheint ja bei mir Befriedigung zu finden.
Anne hat eine tolle Zusammenfassung der aktuellen Debatte: http://annalist.noblogs.org/post/2010/08/31/er-sie-es-bloggt-the-sequel/
Hihi, jetzt ist sie zweimal gepingt
(Ich habe neue Links ergänzt.)
Danke für das Kompliment.
Es scheint aber so zu sein, dass Themen von einem Mann geschrieben für wichtiger gehalten werden als von einer Frau Geschriebenes.
In Diskussionen ist es oft ebenso, bei nicht relevanten Gesprächsbeiträgen von Männern wird beifällig genickt, machen Frauen das Gleiche, wird mitleidig gelächelt.
Mich stört nicht, wenn Männer oder Frauen über Themen schreiben, die für mich nicht wichtig sind. Mich stört aber das unterschiedliche Maß, das oft/manchmal angelegt wird.
Ich wünsche mir eine Welt, in der so bescheuerte(weil eigentlich unwichtige) Diskussionen nicht mehr notwendig sind, in der nicht mehr nach dem Geschlecht (oder Schönheit/Alter/Status etc) beurteilt wird.
In der jeder Mensch unabhängig vom Geschlecht sein Ich ausleben kann.
Ich finde es auch ziemlich seltsam, dass Themen wie z.B. Familie und Kinder als nicht-relevant eingestuft werden. Dabei beruht doch unsere Gesellschaft darauf, dass es Kinder gibt und wie es diesen Kindern geht, wie sie großwerden und was sie später für diese Gesellschaft tun (können und/oder wollen).
Das wünsche ich mir auch.
Das ist doch völliger quatsch. In den allermeisten Fällen weis man gerade im WWW nicht, ob derjenige gegenüber ein Mann oder eine Frau ist. Genauso bei den Blogs. Die wenigsten schauen sich an, ob der Bloggende eine Mann oder eine Frau ist, es wird nach inhalt bewertet. Und dass ein Blog über den Aktuellen eyeliner sich nicht messen kann, mit einem Blog über aktuelle Politische Themen, sollte schon einleuchten.
Hehehe, ich glaube, du kommentierst so fleißig, weil du dich hier mal mit einer Frau virtuell kloppen kannst.
Mit einem Mann würde dir das doch nur halb so viel Spaß machen …
Und was ist “eyeliner”?
Ha, ich doch gar nicht, ob es hier überhaupt Frauen gibt, am ende seid ihr alles Männer, vielleicht bin ich auch eine Frau, wer weiss? :p
Ist der Eyeliner nicht dieser Stift, mit dem man eine linie um das Auge zieht, das so einen dunklen touch verleiht?
Jaja, wer weiß, wer weiß …
Hallo Piratenweib,
da haben wir was gemeinsam.
LG,
Käthe
Ja, wir haben das eine oder andere gemeinsam …
Ich denke, man kann die Debatte auf ein kurzes Fazit bringen. Jeder, der schreibt, schreibt über das, was ihm selbst wichtig ist, und nur darauf kommt es an. Niemand hat das Recht, anderen ihre Wichtigkeit abzusprechen, nur weil sie keine Ahnung oder kein Interesse daran haben. Und wenn Frauen auf irgendwelchen Alpha-Bloglisten nicht erscheinen, weil sie über vermeintlich unwichtige Dinge schreiben, spricht das nicht etwa gegen die Bloggerinnen, sondern gegen die, die das entschieden haben. Weil sie sich mit dieser Begründung ein wenig zu weit aus dem Fenster lehnen.
Irgendwelche Einwände?
Nö. Passt.
Nö passt nicht. Damit nimmst du dem Leser die Freiheit für sich zu entscheiden, was für ihn persönlich relevant ist und was nicht. In deinem Fall die “Alphabloglisten”. Dort erscheinen die Blogger, die am meisten Gelesen werden, die Leser entscheiden also selbst, was für sie Relevant ist und was nicht.
Quark. Ich nehme niemandem die Freiheit. Du kannst gern die Alphabloglisten von vorn bis hinten durchlesen und jede_r andere auch. Ganz wie´s beliebt. Ich sagte bereits, dass es mir relativ wurscht ist, ob jemand über Traktoren, Lippenstifte oder Sozialpolitik schreibt. Die Relevanz dieser Themen ist stets abhängig von der persönlichen aktuellen Situation der Leser_innenschaft.
Was ist also so schlimm daran, das die Blogs von Frauen nicht ganz oben im Ranking auftauchen?
Wo schrieb ich doch gleich, dass es schlimm ist?
Na hier. Zitat:”Eines aber erklärt diese Relevanz- und Wichtigkeitsdebatte nicht: Wieso Frauen nicht berücksichtigt, gehört, eingeladen, beteiligt werden, obwohl sie sich mit den gerade aktuellen, wichtigen und relevanten Themen fachlich und sachlich auseinandersetzen?”
Wie gesagt, die Leser haben entschieden, was für sie wichtig ist. Und da waren nun mal keine Themen dabei, die von Frauen geschrieben worden sind. Warum ist das verwerflich? Müssen wir ein Blogquote einführen, dass mind. 40% der verlinkten Blogs von Frauen stammen müssen?
Und wo habe ich geschrieben, dass das schlimm ist?
Du kritisierst doch die ganze Zeit, dass Frauen nicht eingeladen werden, nicht auf Bloglisten erscheinen usw. Da gab es schon einmal ein Thema dazu hier im Blog, und über allem hängt der Sexismusvorwurf: Die werden nur nicht eingeladen weil sie Frauen sind.
Oho, die Frage nach Erklärungsmöglichkeiten ist also schon Kritik? Hmmm …
Also eins ist klar: Wir brauchen mehr bloggende Frauen
Interessanter Beitrag.
Ich muss gestehen, alle Kommentare hierzu habe ich noch nicht gelesen.
Jedoch bin ich auch der Auffassung, dass doch jeder über das schreibt, was ihn/sie interessiert. Und somit kann auch jeder entscheiden a) was er/ sie bloggt und b) was er/sie liest. Daher kann ich nicht verstehen, dass du -gegen- “soetwas” bist.
Letztendlich ist das doch auch “nur” ein Blogeintrag,der von jemadem verfasst wurde, den das interessiert und es eben auch von jenen, eben Interessierten, gelesen werde kann.
Wenn ich etwas nicht mag und mich nicht interessiert lese ich es für gewöhnlich auch nicht.
Dennoch finde ich Deinen Beitrag interessant und er bot ja einen oprimalen Nährboden für eine Disskussion
Das
ist doch das beste, was man über einen Blogbeitrag sagen kann. Danke fürs Kompliment.
Schöner Beitrag.
Aber bekommen Bloggitessen eine Relevanzkrise, treten sie aus der Identicaste aus, wird nicht mehr weiter gezwittert, passiert das alles, wenn sie nicht auf einer Maskuliste oder gar im Emma-Quartalsblatt stehen? Ich bin ja noch nicht mal Hete-Gröhl, um pinkfarben aufgehübscht irgendwelche Facebücher zu füllen. Oder wie heiset das nochmal richtig? Weder von FAZken anlabern, noch anTAZschen lassen wir uns.
Wir sind Alphamädchen und müssen nicht beachtet werden. Wir machen uns einfach breit, stoßen schon mal den und den von der Webkante.
Nur weiter so, lasst uns das Web entern, mit Logs das geschwinde Fortschreiten unserer Armada messen und uns die zugehörige Beute aneignen.
Hon y soit…
Haste das hier gesehen?
http://www.amypink.com/2010/09/janey-lane-fashion-blogger-exposed/
Das ist doch wohl unterste Schublade! Das arme Mädchen da oben ohne posten!
Tja, das muss das Mädel aber selbst wissen. Manche mögen es, so abgelichtet und veröffentlicht zu werden.
Unangenehmer finde ich da solche Kommentare:
DAS ist eklig.