One Step too far – Street Harassment 56
Er: “Ich wäre glücklich, wenn mir heute eine auf der Straße gesagt hätte, ich wäre sexy.”
Sie:
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Er: “Ich wäre glücklich, wenn mir heute eine auf der Straße gesagt hätte, ich wäre sexy.”
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Liebe Leser_innen,
haltet eure Blogrollen fest! Denn diese 21 Blogs, die in der vergangenen Woche an der Pinnwand der Girls on Web Society vorgestellt wurden, werden eure Linklisten aufmischen.
Die Aktion (RE)EVOLUTION hier zu finden, hat sich folgendes auf die Fahnen geschrieben:
(RE)EVOLUTION ist ein Kongress des kritischen Journalismus, der politischen Blogosphäre, von Künstlern und Kunstschaffenden.
(RE)EVOLUTION ist Empfänger und Sender für gesellschaftliches Umdenken nach dem Scheitern von dreißig Jahre neoliberaler Ideologie.
So weit, so schlecht. Denn offenbar wurde hier völlig übersehen, dass auch Frauen politisch bloggen und somit allgegenwärtiger Bestandteil der Blogosphäre sind.Künstlerinnen sind sie offenbar auch nicht, und von geschlechtergerechter Sprache haben moderne Blogger auch noch nie etwas vernommen.
Wie kritisch geht dann der dort gepriesene Journalismus mit den eigenen eingefahrenen Weltbildern um? Kritisch gegenüber Klassenstrukturen, nicht aber gegenüber Geschlechterstrukturen. Neoliberalismus nein, Patriarchat ja? Zumindest kommt mensch leicht auf diese Idee, wenn sie/er die Liste Mitwirkenden betrachtet: 100% Männer, teils bekennende Anti-Feministen wie Spiegelfechter-Betreiber Jens Berger und Ad-Sinistram-Betreiber Roberto LaPuente.Die einzige Frau, Teil eines Frau/Mann-Duos wird mit wahrhaft fortschrittlichen Worten beschrieben:
CURLY www.myspace.com/thedaimons
ist eine charmante, erotische Person. Eine Frau mit Strahlen in den Augen, einem reichen Herzen und einer leidenden Stimme. Curly ist oftmals naiv und von Natur aus ängstlich, sie ist ein Komödiant, ein Tollpatsch und auch, zum Vorteil aller Besucher, eine begabte Hausfrau.
Herzlichen Dank für diese Einordnung, liebe Blogger und Journalisten.
Tja, Frauen – wird es Zeit für einen Bloggerinnen-Kongress? Mit 100% Frauen?
Diese schlichte Formel verwendet die ARD in der Sendung Report Mainz für ein Phänomen, welches in bundesdeutschen Krankenhäusern und Altenheimen vermehrt um sich greift.
Vor einigen Tagen bekam ich eine eMail, die mich aufrief, mich an einer politischen Aktion zu beteiligen. Nun pflege ich mich zunächst genau zu informieren, bevor ich meinen Blog – und somit meinen Namen – für eine Aktion einsetze. Nach Recherchen bin ich zur Überzeugung gekommen, dass diese Aktion unterstützenswert ist.
Eine heute veröffentlichte Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes sorgt für einige Aufregung. Es geht um das Sorgerecht nicht-verheirateter Väter, bzw. von Vätern, die mit der Mutter des betreffenden Kindes nicht verheiratet sind – was in Einzelfällen durchaus einen Unterschied macht.
Diese These wird zumindest in einem Forum der Maskulinistenszene aufgestellt. Ein Mensch, der sich selbst Misogyn nennt, äußert sich dort so:
Frauen verwenden für Vergewaltigung keine euphemistischen Worte, denn es gibt keine. Und genau das ist der Grund, weshalb mich obiger Foreneintrag stutzig gemacht hat. Dem Rest des Textes braucht mensch keine Aufmerksamkeit zu schenken, denn er ist so wie 90% der Texte in diesen Hetz- und Hassforen sind. Aber dieses “Euphemismus”?
Beim zweiten Internationalen Architektur Kongress CIAM wurde das Thema “Errichtung von Wohnungen zu tragbaren Mieten für die mindestbemittelte Schicht der Bevölkerung” als Hauptthema behandelt.

In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts bezahlte man für eine durchschnittliche Reihenhauswohnung mit ca. 60 bis 70m² etwa 70 Deutsche Mark. Ein ungelernter Arbeiter konnte sich eine solche Wohnung mit einem durchschnittlichen Einkommen von 38,40 Deutsche Mark nicht leisten.
Auf dem Kongress wurden etliche Modelle für Kleinstwohnungen vorgestellt.
Das folgende Modell lässt sich so beschreiben:
Die Wohnung soll 48,5m² groß sein (es gibt auch Entwürfe mit nur 30m² Grundfläche), aus 2 Stockwerken bestehen (die Grundmaße betragen 7,5m x 4,2m) und eine 12,2m² große Fensterfläche haben. Durch die Eingangstür gelangt man direkt in das ca. 17,8m² große Wohnzimmer, somit der größte Raum in der gesamten Wohnung. Vom Wohnzimmer gelangt man in die 3,9m² große Funktionsküche und in einen weiteren kleinen Flur, von dem das kleine Badezimmer (1,8m²) abgeht und eine kleine Treppe ins Obergeschoss führt. Im Obergeschoss befinden sich neben dem 3,6m² großen Flur drei Schlafzimmer, zwei mit 7,4m² un eines mit 5,2m².
Die Idee war, das jedes Zimmer seine eigene feste Funktion hatte, z.B. sollte das Schlafzimmer nur noch zum Schlafen genutzt werden. Das Wohnzimmer wurde als Gemeinschaftsraum definiert, in dem alle anderen Aktivitäten stattfinden sollten. Somit war das Wohnzimmer ein Multifunktionsraum.

Quelle: http://www.landesausstellung1905.de
Wie Berichten zu entnehmen ist, plant das Arbeitsministerium, die Wohnungsgröße für Hartz IV Empfänger von 45qm auf 25qm anzupassen. Dieser Vorschlag resultiert aus einer Expertengruppe des Arbeitsministeriums.
Quelle: BAFöG Aktuell
Immerhin noch zweieinhalb bis vier mal so viel wie einem Hund in Zwingerhaltung zusteht (6 bis 10 qm). Eine Wohnfläche für ein Kind ist übrigens laut Gesetz nicht vorgeschrieben, meist werden bei Wohngeld- oder Hartz IV- Bezug hier 10 qm erlaubt – die gleiche Fläche, die dem o.g. großen Hund zur Verfügung steht.
Links zum Thema:
Wie ich gerade erfuhr, wird unsere allseits beliebte Frau Eva Herman, ihres Zeichens Sonderbeauftragte für Gesellschafts- und Moralfragen beim KOPP Verlag (Handlung für Verschwörungstheorien aller Art) mit einem ganz besonderen Preis ausgezeichnet. Und diesen Preis hat sie sich wirklich redlich verdient.
O-Ton der Preisverleiherin “Bund für Geistesfreiheit München”:
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Ein kluger Mensch namens Paul Lafargue hat im Jahre 1883 bereits eine Weitsicht bewiesen, die ich manchen unserer heutigen Wissenschaftler_innen und Politiker_innen wünschen würde.
Er schrieb:
Die Ökomomen werden nicht müde, den Arbeitern zuzurufen: Arbeitet, damit der Nationalreichtum wächst! Und doch war es einer von ihnen, Destutt de Tracy, der sagte: »Die armen Nationen sind es, wo das Volk sich wohlbefindet; bei den reichen Nationen ist es gewöhnlich arm.« Und sein Schüler Cherbuliez setzt hinzu: »Indem die Arbeiter zur Anhäufung produktiver Kapitalien mitwirken, fördern sie selbst den Faktor, der sie früher oder später eines Teils ihres Lohnes berauben wird.«
In einer kürzlich geführten Offline-Diskussion (vom gerade durchgeführten Banken-Stresstest angestoßen) ging es nach einem Gehacke auf die Banken allgemein, Bankmanager im besonderen, Josef Ackermann im speziellen, letztlich um die Frage der “Systemrelevanz”.
Der gesamte “Rettungsschirm” für die Banken wurde von der Politik mit der angeblichen Systemrelevanz der am Rande der Insolvenz stehenden Banken begründet. Warum eigentlich? Was bedeutet “systemrelevant”? Was soll das in diesem Zusammenhang?
Also, ich mach das sicher nicht mit. Da kann das so “rechtssicher” sein, wie es will. Datensicher ist nämlich ganz und gar nicht!
Dazu will ich auch gar nicht lange rumschreiben, über die technischen Mängel hat nämlich ganz wunderbar ausführlich schon Hadmut Danisch geschrieben, der als Informatiker da Durchblick hat.
Was mich in erster Linie stört, ist
Also, ich finde ja die Online-Frankierung mit Stampit oder auch der Internetmarke echt klasse, so muss ich nicht aufs Postamt gehen, nicht Schlangestehen und mich nicht mit – möglicherweise – genervten Postangestellten herumärgern. Ich frankiere daheim am Rechner und werfe meine Post in den nächst erreichbaren Briefkasten. Fertig. Und das werde ich auch weiterhin so machen. Und wenn ich in 9 Jahren mal wieder einen neuen Personalausweise brauche, dann werde ich es sicher einrichten können, einmal das offzielle Amt persönlich aufzusuchen. Dafür brauche ich keinen online-Antrag. Auch das Auto melde ich ja nicht wöchentlich um, und werde eben alle paar Jahre mal aufs Zulassungsamt pilgern. Bewegung soll ja auch gut tun …
Wer´s trotzdem machen will, kann sich schon jetzt online bei der Post registrieren lassen. Das ist wenigstens kostenlos … noch.
Aus dem Forum, welches nicht genannt werden soll.
Es werden immer weniger…..
B***tgr**s, Freitag, 05. Februar 2010, 12:27 @ M*x
Was habt ihr denn bisher so an Femis erlegt?Ich habe real eine Frauenbeauftragte abgeschossen (leider nur beruflich) und eine Feministin völlig fertig gemacht – absolut mundtot
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Gibt zwei Kerben und zwar nicht am PC :-P
Greets
Ohne Worte.
Nun ist es also passiert. Während ganz Schland im Fußballfieber taumelte, schlug die schwarz-gelbe Bundesgurkentruppe erneut und erbarmungslos zu: Mit der sogenannten “Gesundheitsreform”, einem Freibrief für Unternehmen und Krankenkassen und einer ewigen Zahlkasparoption für Arbeitnehmer_innen und Versicherte.
Nachdem Bundesgesundsoberkommissar Rösler seine Wunsch-K0pfprämie nicht durchdrücken konnte, hat er nun zu einem beinahe noch perfideren Mittel gegriffen, um die Armen auszubluten und das Kapital weiter nach oben zu verteilen. Bravo, Liberale und Christsoziale, das habt ihr gut hinbekommen. Eine wahre Meisterleistung.
Willkommen! Meine Themen sind Gesellschaft, Wirtschaft, Soziales und Politik aus anarchistisch feministischer Sicht, manchmal mit Bosheit, Witz und Ironie, manchmal ernst und sachlich, manchmal persönlich.