Ein Hoch auf die Mutbürgerin von 1911 – 2011 – 2111!

100 Jahre Frauentag. Was hat sich in 100 Jahren verändert? Was nicht? Zeit eine kleine Bilanz zu ziehen und Ziele für die nächsten 100 Jahre zu planen. 

Deutschland 1911

  • Frauen haben weder passives noch aktives Wahlrecht.
  • Frauen haben nach der Heirat kein Vermögen mehr. Über das Familieneinkommen verfügt allein der Ehemann.
  • Frauen dürfen keiner Partei oder politischem Verein (Preußen) angehören.
  • Frauen dürfen nicht an politischen Versammlungen teilnehmen (Preußen).
  • Frauen brauchen sind Ehemann oder Vater untergeordnet – er hat bis 1958 das Entscheidungsrecht in allen Rechtsfragen.
  • Frauen haben keine Rechte über die gemeinsamen Kinder
  • Frauen dürfen erst ab 24 Jahren ohne Genehmigung des Vormunds heiraten.
  • Frauen dürfen unter keinen Umständen legal abtreiben.
  • Frauen bekommen ab 1854 keinen Unterhalt mehr für uneheliche Kinder.
  • Frauen dürfen kaum Sport treiben.
  • Frauen dürfen in der Ehe vergewaltigt werden.
  • Frauen dürfen nicht arbeiten, wenn ihr Ehemann es nicht erlaubt. 
  • Lehrerinnen dürfen nicht heiraten oder müssen ihren Beruf aufgeben.
  • Arbeitsverträge von Frauen können durch ihren Ehemann gekündigt werden.
  • Frauen dürfen nicht überall und längst nicht alles studieren. Es gibt kaum Mädchengymnasien.
  • Aufgabenteilung in der Ehe ist gesetzlich vorgeschrieben: \”Dem Mann der Staat, der Frau die Familie\”.
  • Frauen werden in der Schule auf die Ehe vorbereitet, nicht auf Berufstätigkeit oder das \”Leben\”. 
  • Frauen haben schön und dekorativ zu sein, Intelligenz und Bildung sind Nebensache, keinesfalls dürfen sie gebildeter sein als ihre Männer. Frauen mit höherer Bildung gelten als Blaustrümpfe, über die abfällig die Nase gerümpft wird.
  • Frauen sind entscheidend in Fragen der Sittlichkeit – sprich: bescheiden, sittsam und rein – so soll eine Frau sein.
  • Frauen wird ein \”moralisch einwandfreies\” Leben abverlangt, entsprechen sie dem nicht, sind sie Freiwild.
  • Frauen sollen in der Öffentlichkeit nicht reden.
  • Frauen verlieren bei Heirat ihren Namen.
  • Frauen dürfen von ihren Ehemännern gezüchtigt, d.h. geschlagen werden.
  • Frauenkleidung ist gesundheitsschädlich (Schnürkorsett) und extrem unpraktisch.

Deutschland 2011

Fast alle der oben genannten Dinge haben sich geändert. Jedoch:

  • Frauen sollen noch immer schön und dekorativ sein.
  • Frauen verdienen weniger, trotz gleicher Arbeit.
  • Frauen mit Kindern werden im Arbeitsleben benachteiligt – auch durch gesetzliche Konstrukte wie Elternmonate
  • Frauen sind in Führungsebenen kaum vertreten.
  • Abtreibung ist noch immer bei Strafe verboten. Für die Ausnahmeregelung des §218 müssen Frauen sich entmündigen lassen indem sie sich einer Zwangsberatung unterziehen müssen. 
  • Obwohl Frauen ausgezeichnete Schulbildung haben, folgt dieser keine entsprechende Karriere.
  • Frauen wird in Medien und Werbung ein Selbstbild eingeimpft, dem nur wenige entsprechen können und das – wenn ihm nachgeeifert wird – enorme Energien bindet oder sogar krank macht.
  • Frauen sind noch immer entscheidend in Fragen der Sittlichkeit: Bei Vergewaltigung schwingt noch immer das \”ist sie nicht irgendwie selbst oder mit Schuld?\” mit. 
  • Frauen sind stärker von Armut bedroht, insbesondere wenn sie Kinder haben. 
  • Frauen sind noch immer für regenerative und reproduktive Arbeit \”Care Work\” zuständig.
  • Frauen wird immer noch Eigenschaften qua Stereotyp zugeschrieben, z.B. höhere soziale Kompetenz. 
  • Frauen und Kinder werden noch immer körperlich misshandelt, ohne dass dies tatsächlich gesellschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen würde.
  • Frauen wird technisches Verständnis abgesprochen. 
  • Frauen werden (insbesondere im Internet) beleidigt, beschimpft und bedroht. Rechtliche Ahndung so gut wie unmöglich.
  • Taten gegen die körperliche und sexuelle Selbstbestimmung werden als lässliche Kavaliersdelikte behandelt und machen so das Aufrechterhalten der rape culture weiterhin möglich.
  • Frauen wird die Glaubwürdigkeit abgesprochen. 
  • Frauen haben noch immer Angst vor der beständigen Androhung von Gewalt – diese kollektive Angst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird – \”geh nicht allein im Dunkeln …\” Dazu muss kein realer Mann eine reale Drohung aussprechen – die unaussprechliche Angst geht mit jeder Frau stets mit.
  • Frauen vor Gericht werden noch immer nach ihrer Lebensführung in ihrer Glaubwürdigkeit beurteilt \”Eine Hure kann nicht vergewaltigt werden …\”.
  • Frauen geben noch immer häufig die Arbeit auf, wenn sie Kinder bekommen und machen sich so abhängig von Ehemann/Partner.
  • Frauen mit Kindern ohne Partner haben ein enorm hohes Armutsrisiko.
  • Frauen mit Kindern haben ein besonderes hohes Armutsrisiko im Alter, da sie durch ihren (zeitweiligen) Ausstieg aus der Berufstätigkeit kaum Rentenansprüche sammeln können.
  • Männer sind auch heute noch kaum bereit, die Hälfte von Haushalt und Kinderziehung-/versorgung zu übernehmen.
  • Die strukturelle Diskriminierung ist noch nicht annähernd beseitigt, schon kommt der antifeministische Backlash (wieder) zu Kräften. Antifeminist_innen und Maskulinist_innen behaupten die Diskriminierung des Mannes durch Gesetze und Regeln, die – realistisch betrachtet – Frauen zum Nachteil gereichen. Diskussionsfähigkeit? Mangelware.
  • Frauen werden in der Öffentlichkeit und den Medien insbesondere noch immer nach ihrem Aussehen beurteilt, erst in zweiter Linie nach ihren Fähigkeiten.
  • Frauen sind – auch in Deutschland – noch immer Handelsware.
  • Frauenkleidung ist teilweise extrem unpraktisch und gesundheitsschädlich (Stilettos).

Deutschland 2111

  • Frauen verdienen bei gleicher Leistung gleiches Geld.
  • Frauen übernehmen nicht automatisch Kindererziehung-/versorgung und sonstige reproduktive Tätigkeiten. Diese werden ihnen auch nicht als \”typisch weiblich\” anerzogen.
  • Frauen haben volles Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper. Dies schließt das Recht auf Abtreibung in den ersten drei Monaten ein.
  • Frauen lieben, wen immer sie wollen, unabhängig von Geschlecht und Status.
  • Frauen, die Kinder erziehen, sind nicht mehr von Armut betroffen/bedroht als Kinderlose.
  • Frauen werden nicht vergewaltigt, nicht misshandelt, nicht geschlagen, nicht bedroht – zumindest nicht alltäglich.
  • Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung werden nicht als Kavaliersdelikt betrachtet, sondern entsprechend ihrer Schwere bestraft.
  • Frauen können sich problemlos und angstfrei im öffentlichen Raum bewegen.
  • Frauen mit Kindern haben keine Probleme eine Arbeitsstelle zu bekommen, sie werden bei Einstellungsgesprächen nicht nach ihrer Familienplanung befragt.
  • Frauen mit Kindern haben keine Probleme eine außerhäusliche gute und bezahlbare Kinderbetreuung. 
  • Frauen können Kinder und Karriere haben, ebenso wie Männer. Unternehmen und Staat haben ein kinderfreundliches Umfeld geschaffen, in welchem sich alle wichtigen Lebensbereiche kombinieren lassen.
  • Frauen haben im Alter kein höheres Armutsrisiko als Männer, sind abgesichert durch ein bedingungsloses Grundeinkommen.
  • Haushaltstätigkeiten, Pflege- und Erziehungsarbeit sind als wichtige Arbeit anerkannt und kein Armutsrisiko.
  • \”Hauptsache Arbeit\” als Wert an sich, das gibt es nicht mehr. Arbeit und Einkommen sind nicht voneinander abhängig, dank bedingungslosem Grundeinkommen.
  • Steuerlich werden Frauen genauso wie Männer behandelt. Jede Steuerpflichtige zahlt ihre eigenen Steuern. Es gibt kein Ehegattensplitting mehr, welches Einverdienerehen bevorzugt. 
  • Frauen wird weder Kinderlosigkeit noch Kinderreichtum vorgeworfen.
  • Frauenquoten sind nicht (mehr) nötig, da es in allen Berufszweigen und -ebenen einen ausgewogenen Anteil an Frauen gibt.
  • Frauen sind keine Handelsware, es gibt keine (Zwangs)-prostitution. Pornos sind als erotische Filme für alle Geschlechter konzipiert. Es wird niemand unterdrückt, gequält und misshandelt. Pornos spiegeln Realität, nicht die Fantasien eines Geschlechtes.
  • Frauen und Männer in Partnerschaften teilen sich alle haushaltsnahen Tätigkeiten, wie Gärtnern, Ölwechsel, Spülen, Waschen, Putzen, Heimwerken etc.
  • Frauen werden in den Medien nicht mehr als schweigende dekorative Objekte dargestellt, sondern als Menschen.
  • Frauen werden nicht an ihrem Aussehen gemessen.
  • Frauen sind glaubwürdig und werden vor Gericht nicht nach ihrer sittlichen Lebensführung beurteilt.
  • Frauen können sich auch nachts und im kurzen Rock ohne Angst im öffentlichen Raum bewegen
  • Frauen werden nicht von neuen Bekanntschaften vergewaltigt (Date Rape).
  • Frauen sind gut ausgebildet und werden von Unternehmen als Mitarbeiterinnen auf allen Ebenen geschätzt. 
  • Frauen werden nicht beleidigt und beschimpft wegen ihres Frauseins – auch nicht anonym.
  • Frauen engagieren sich in der Politik und stellen die Hälfte aller Politiker_innen in allen Ebenen, so wie sie die Hälfte der Wähler_innen stellen. 
  • Werbung und Medien produzieren kein künstliches Frauenbild, sondern spiegeln die Realität. Größe 0 ist nicht die Realität.
  • Frauen müssen nicht hungern, um schön zu sein. Normalgewicht ist attraktiv. Dicke und Dünne werden aktzepiert und nicht diskriminiert oder belacht.
  • Stationen im Frauenleben wie Menstruation, Schwangerschaft, Menopause sind normal und darüber kann gesprochen werden. Es gibt keine blaue Ersatzflüssigkeit (mehr) – Blut ist rot.
  • Weibliche Genitalien werden als Körperteile wahrgenommen, die sind, wie sie sind. Sie sind nicht schöner oder hässlicher als Penisse. Sie sind.
  • In der Aktkunst werden nicht mehr nackte Frauen als nackte Männer abgebildet. 
  • Frauen werden nicht als \”schöner\” wahrgenommen als Männer.
  • Es gibt keine sexistischen Witze.
  • Frauen, die Zeit für sich selbst einfordern, werden nicht als egoistisch bezeichnet.
  • Frauen und Männer teilen sich die Kindererziehung hälftig, Elternmonate müssen gleichviel von beiden Elternteilen (so vorhanden) wahrgenommen werden. Frauen werden nicht als \”die, die irgendwann wegen Kindern aussteigen\” in Firmen wahrgenommen, da auch Männer gleichermaßen \”aussteigen\”.
  • Mädchen und Jungen werden in Kindergärten und Grundschulen von Frauen und Männern erzogen und unterrichtet und erleben alle Geschlechter als liebevoll und führend zugleich.
  • Kirchen machen Menschen keine Vorschriften fürs Sexualleben. Frauen, die Mitglied einer Kirche sind, haben das Recht zu verhüten wie alle anderen.
  • Frauen können Frauen lieben, dies ist nicht ungewöhnlich und niemand macht darüber verletzende, beleidigende Bemerkungen. 
  • Über geschlechtergerechte Sprache wird kein Wort mehr verloren – sie ist längst Alltag. Für Worte und Wendungen, die nicht geschlechtergerecht gesprochen/geschrieben werden können, gibt es neue Worte und neue Formulierungen. 
  • Frauen sind so verschieden, dass kein Stereotyp greift. 
  • Es gibt keine Geschlechterstereotypen mehr.

Utopie? Ja. Unmöglich? Nein.

Die Frauen der ersten Frauenbewegung haben uns viel erstritten. Das war nicht einfach. Es erforderte außerordentlichen Mut. Diese wahrhaften Mutbürgerinnen können uns auch heute noch Vorbild sein. Denn der Karren ist noch lange nicht aus dem Dreck. Es gibt noch vieles zu ändern und zu verbessern, für alle Menschen. Vieles von \”Deutschland 2111\” ist relativ einfach zu verwirklichen (aber nicht einfach zu erkämpfen), denn es sind Dinge, die von Gesetzen vorgeschrieben und geregelt werden. Gesetze ändern ist leicht. Leicht im Vergleich zum Ändern der gesellschaftlichen Ansichten. Leicht im Vergleich zum Ächten von Sexismus, von Gewalt und Benachteiligung. Aber das eine hängt vom anderen ab.

Also, packen wir´s an.

92 Comments

  1. Katja 8. März 2011 14:17 Antworten

    Es liegt zwar noch ein langer Weg vor uns, aber ich finde, dass wir uns schon gut machen! (Das sieht man nicht zuletzt an den vielen Blogs, die Frauen betreiben)

    Also: ich wünsche uns einen schönen Frauentag!

    http://www.das-technikblog.de/

  2. GwenDragon 8. März 2011 17:00 Antworten

    Ui, Piratenweib erstellt eine AGender 2111 ;)

    Na, denn auch mit sozialistischem Gruß des Geister von Clara Zetkin und Rosa Luxemburg und von mir mit leicht geballter Faust und geschwungener Doppelaxt:
    Einen erfolgreichen Frauentag – mit oder ohne Kampf.

    http://www.gwendragon.de/blog/

  3. Christian 8. März 2011 19:46 Antworten

    Wie hoch würdest du denn die Mitverantwortung der Frauen an bestehenden Unterschieden sehen oder ist es allein schuld der Männer?

    http://allesevolution.wordpress.com

    • Piratenweib 8. März 2011 20:41 Antworten

      Habe ich irgendwo von “Schuld” geschrieben?

  4. Angelika 8. März 2011 20:31 Antworten

    ganz genau !
    wichtiger . denn . eh und je .

    “Frauenrechte sind Menschenrechte” – warum treffe ich täglich frauen, die das weder “kapiert” haben noch eine notwendigkeit für den 8. März als “Frauentag/IWD” erkennen/wollen … geschweige denn, mutige und fröhliche Feministin/Emanze werden/sein/leben wollen ?!

    IMO : es bleibt VIEL zu tun.

    als u.a. seglerin wünsche ich euch, uns & mir “immer genug wasser unter’m kiel” um als feministin mutig durch’s leben zu “segeln”

    cheerio

    • Bruno 8. März 2011 22:02 Antworten

      “Frauenrechte sind Menschenrechte” –

      Quark. Menschenrechte sind völlig unabhängig vom Geschlecht zu gewähren. Menschenrechte sind weder an das Geschlecht gebunden, noch an Rasse, Aussehen oder Religion oder sonstwas.

      Der Frauentag sollte übrigens mal dazu genutzt werden um auf die verheerenden Schäden hinzuweisen, die der Feminismus angerichtet hat, z.B. die nahezu komplett ruinierten Beziehungen zwischen den Geschlechtern, die Jungen-Katastrophe, die demographische Katastrophe etc. Da wäre noch ´ne Menge aufzuarbeiten. Aber zur Selbstkritik war und ist der Feminismus ja nicht in der Lage.

      • Piratenweib 9. März 2011 09:24 Antworten

        Tststs …

        • Sebastian 9. März 2011 11:54 Antworten

          Genau die Antwort habe ich auch erwartet, wie Bruno schon schrieb, Selbstkritik….Fehlannzeige….

      • E. Gal 9. März 2011 16:01 Antworten

        Was für eine männliche Überheblichkeit, hier zu brüllen, Männer sind benachteiligt und dann doch alles unter Menschen zu summieren. Geschlechtereinheitsbrei.
        Welche Art von Maskulogik ist das denn?

        Wird der Männertag (nicht der ominöse Saufhelden-Vati-Tag!) von Männern genutzt, um was für Frauen zu tun? Nein.
        Warum sollte dann der Frauentag dafür herhalten?

        Ich halte dieses pseudoagalitäre neoliberale “Wir sind alle Menschen”-Getue nicht aus.

        • Bruno 9. März 2011 23:51 Antworten

          Was für eine männliche Überheblichkeit, hier zu brüllen, Männer sind benachteiligt und dann doch alles unter Menschen zu summieren. Geschlechtereinheitsbrei.

          Wenn ein Schwarzer in den USA um 1965 rum sich über seine Benachteiligung in der Gesellschaft beklagt hätte, wäre er demnach kein Mensch, oder wie?


          Wird der Männertag (nicht der ominöse Saufhelden-Vati-Tag!) von Männern genutzt, um was für Frauen zu tun? Nein.
          Warum sollte dann der Frauentag dafür herhalten?

          Das der Frauentag dazu benutzt werden sollte etwas für Männer zu tun, wurde doch gar nicht gefordert. Abgesehen davon halte ich diesen Tag für ideologisch so überfrachtet und mit soviel altertümlichen Klimbim behangen, daß dies auch gar nicht möglich wäre. Jedenfalls nicht von den ProtagonistInnen dieses Tages. Abschaffen wäre konsequent.

          Ich halte dieses pseudoagalitäre neoliberale “Wir sind alle Menschen”-Getue nicht aus.

          Wer ist denn für Dich ein Mensch? Nur ein Frau, oder wie?

          • onyx 10. März 2011 13:09 Antworten

            Wenn ein Schwarzer in den USA um 1965 rum sich über seine Benachteiligung in der Gesellschaft beklagt hätte, wäre er demnach kein Mensch, oder wie?

            Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Setzen 6.

            http://onyx0815.wordpress.com/

  5. onyx 9. März 2011 20:30 Antworten

    Wahrscheinlich ist Feminismus auch am Klimawandel, Aids und Kinderarmut schuld. Während der Maskulismus natürlich nur die Rettung der Menschheit im Sinn hat. Manche kapieren es echt nie… :sleep:

    http://onyx0815.wordpress.com/

    • Bruno 9. März 2011 23:44 Antworten

      Wahrscheinlich ist Feminismus auch am Klimawandel, Aids und Kinderarmut schuld.

      Zu spät, dies hat der Feminismus ja bereits auf die Männer geschoben, ebenso wie die Finanzkrise.

      • G Hässig 10. März 2011 23:11 Antworten

        Wahrscheinlich ist Feminismus auch am Klimawandel, Aids und Kinderarmut schuld.

        Zu spät, dies hat der Feminismus ja bereits auf die Männer geschoben, ebenso wie die Finanzkrise.Wahrscheinlich ist Feminismus auch am Klimawandel, Aids und Kinderarmut schuld.

        Ach, nee. Ehrlich? Niemals. Immer dieses Feminingedöns.

        Klimawandel kommt vom Klimakterium, einer von Frauen übertragenen Bakterie, die herumwandelt und das Klima annagt (ähnlich der Steinlaus). Aids kommt von Affen, welche die NASA oder war das doch die Gruppe 42(?) infiziert hat, die dann Freunde von schwulen Popstars wurden, die wiederum … . Und die Kinderamut kommt von den Kindern, das ist ein Kinderkrankheit wie Masern.

  6. Angelika 10. März 2011 23:28 Antworten

    @Piratenweib – weia, was machen denn diese mansplainer und maskulinguisten hier bei dir ?! ach wie trollig :whistle:
    //geekfeminism// yeah.

    • GwenDragon 11. März 2011 21:35 Antworten

      Ach du Schreck, jetzt kommen diese weiblichen Brillenschlangen hier vorbei und schreien GeeeeekFeminissssm. Schrecklich! :ninja:
      Hier muss ein Hort von ITlerinnen sein oder das ist ansteckend. ;)

      Was so ein Geek ist, sieht eine dort und dort.

      L-Geekas!

      http://www.gwendragon.de/blog/

  7. Hella 11. März 2011 15:34 Antworten

    Schuldig hin oder her, Fakt ist die Unterdrückung der Frauen konnte nur in einem Männerhirn reifen. Welch eine Angst mußten die Männer vor Frauen gehabt haben?
    Es werden auch noch einige Jahrzehnte vergehen bis das Verbrechen an den Frauen gesünd ist.

    • Bruno 11. März 2011 21:39 Antworten

      Wieso sollten heutige Männer irgendwelche Abbitte leisten für (eingebildete oder tatsächliche) Diskriminierungen in der Menschheitsgeschichte?

    • GwenDragon 11. März 2011 21:41 Antworten

      Fakt ist die Unterdrückung der Frauen konnte nur in einem Männerhirn reifen.

      Genau. Aber hinter jedem bösen Männerhirm steht eine Frau, die davon profitiert oder von ihm lernen.

      Wie sühnen wir das dann? Ach so. Augen zuhalten und den Nebenwiderspruch des Feminismus ignorieren.

      Erfrischend, ich hatte schon lange nicht mehr Kontakt zum Betonfeminismus.

      :ninja:

      Oder war das alles ein Scherz, Hella?

      http://www.gwendragon.de/blog/

    • Sebastian 15. März 2011 15:20 Antworten

      ^_^ Ich glaube die wenigsten Männer haben Angst vor Frauen…wieso auch?

      Kein Volk, schon gar nicht die Hälfte der Weltbevölkerung lässt sich auf Dauer unterdrücken, ohne das es an der Untedrückung aktiv mitschuld hat.

      Damit hatte Ghandi wohl recht.

      • Piratenweib 15. März 2011 17:05 Antworten

        Gandhi sagte:

        „Kein Volk kann auf Dauer unterjocht werden, wenn es nicht irgendwie an seiner Unterjochung teilnimmt.“

        Und klar, du hast absolut Recht. Frauen haben – wenn sie sich nicht gewehrt, sondern sich der herrschenden Norm gebeugt haben – selbstverständlich an der Aufrechterhaltung der Unterdrückung mitgearbeitet und tun das noch heute. Der Feminismus ist auch angetreten, um genau das zu ändern. Um Frauen wach zu rütteln und an einer Bewusstwerdung der Zustände zu arbeiten.
        Insofern hat Ghandi Recht. Aber es braucht Erkenntnis, Aufklärung und ein Mindestmaß an Freiheit (= elementare Menschenrechte), um sich selbst, der Umstände und der Möglichkeiten zur Veränderung bewusst zu werden und diese nicht nur zu fordern, sondern auch selbst um zu sezten.

        • Bruno 15. März 2011 22:25 Antworten

          Der Feminismus ist auch angetreten, um genau das zu ändern. Um Frauen wach zu rütteln und an einer Bewusstwerdung der Zustände zu arbeiten.

          Das würde ich sogar unterschreiben.
          Leider versagt der Feminsmus total, wenn es um exakt Gleiches für Männer geht.

          • Piratenweib 16. März 2011 11:39 Antworten

            Können Männer sich nicht wenigstens einmal um sich selber kümmern? *rolleyes*

            • Bruno 16. März 2011 18:11 Antworten

              Klar, dafür gibt´s ja die Maskulisten, aber die sind Dir ja auch nicht recht.

              • Piratenweib 16. März 2011 19:37 Antworten

                Wenn es sich um sexistische Idioten handelt, sind sie mir allerdings nicht recht. Es gibt aber auch Männerrechtler_innen, die für die Emanzipation von Männern einstehen und dafür, dass Männer insbesondere in familiären Belangen nicht weiterhin benachteiligt werden. Das finde ich durchaus unterstützenswert.

  8. Angelika 12. März 2011 03:59 Antworten

    @GwenDragon : biiiittteee

    öhm . yeah . right . :kiss:

    “labelling is dis-abelling” also in fee-minism.

    “women of the world : UNITE”

  9. Hella 12. März 2011 21:44 Antworten

    Ich meinte, für jede Frau die nicht unterdrück, misshandelt……
    wird eine gesühnt.
    Aber wenn ich bedenke das Weltweit Frauen versklavt , prostituiert ,beschnitten…… werden,
    werden ganze Weltenalter voll Liebe notwendig sein.

    • Bruno 13. März 2011 13:22 Antworten

      Tja, nur dummerweise werden weltweit auch massenhaft Männer beschnitten, versklavt, zu Zwangsdiensten verpflichtet, zwangsverheiratet etc.
      Zahlen die Frauen das jetzt auch zurück?

      • toxicblood 15. März 2011 16:41 Antworten

        @bruno
        geht das zu mehr als 50% von den frauen aus? nein. setzen sechs

        • Bruno 15. März 2011 17:19 Antworten

          geht das zu mehr als 50% von den frauen aus?

          Natürlich. In den meisten Staaten, so auch in Deutschland, gibt es eine weibliche Wählermehrheit. Aber offenbar stört sich die holde Weiblichkeit nicht an sexclusiven Zwangsdiensten für junge Männer, sondern nehmen deren Dienstleistungen gerne in Anspruch, sei es als Landesverteidiger oder als jemand der ihnen im Altersheim später den Hintern abwischt oder das Essen reicht.

          • Piratenweib 16. März 2011 11:38 Antworten

            Na, Männer nehmen die sexclusiven Dienstleistungen von Frauen ja auch äußerst gern in Anspruch.
            Willst du Tätigkeit in einem Altersheim damit abqualifizieren?
            Ich hatte übrigens schon mal (oder sogar ziemlich oft?) erwähnt, dass ich an “Landesverteidiger_innen” nicht interessiert bin. Mich braucht niemand zu verteidigen – gewungenermaßen schon dreimal nicht.
            Aber wenn auch die Hälfte der Wählerinnenschaft weiblich ist – welche Partei stellt sich denn zur Wahl, die Wehr- und Ersatzdienste abschaffen will? Und wie war das vor 30 Jahren? Vor 20? Vor 100?

            • Bruno 16. März 2011 18:08 Antworten

              Na, Männer nehmen die sexclusiven Dienstleistungen von Frauen ja auch äußerst gern in Anspruch.
              Willst du Tätigkeit in einem Altersheim damit abqualifizieren?

              Im Gegenteil, ich da sogar schon mal gearbeitet. Nicht als Gärtner oder Fahrer, sondern auf Station in der Pflege.
              Die Tätigkeit dort ist für Frauen aber kein Zwangsdienst, von daher hinkt Dein Vergleich.

              Ich hatte übrigens schon mal (oder sogar ziemlich oft?) erwähnt, dass ich an “Landesverteidiger_innen” nicht interessiert bin. Mich braucht niemand zu verteidigen – gewungenermaßen schon dreimal nicht.

              Nunja, diese Aussage lasse ich mal so stehen, und werde Dich daran wieder erinnern, wenn auch bei uns mal ein Atomkraftwerk hochgeht, und es -wie üblich- wieder ausschließlich Männer sind, die unter lebensgefährlichen Bedingungen im Meiler verbleiben um auch Dich zu retten.

              Aber wenn auch die Hälfte der Wählerinnenschaft weiblich ist – welche Partei stellt sich denn zur Wahl, die Wehr- und Ersatzdienste abschaffen will? Und wie war das vor 30 Jahren? Vor 20? Vor 100?

              Das wären dann wohl die GRÜNEN, oder? Die Partei mit dem höchsten Frauenanteil, mit Frauenquoten und Frauenstatut. Jene Partei war schon immer gegen Zwangsdienste, und konnte in der Regierungsverantwortung zwar nicht die Abschaffung durchsetzen, dafür aber einen Angriffskrieg führen. Oder welche Partei meintest Du?
              Die Aussetzung des Wehrdienstes hat die aktuelle Koalition beschlossen, natürlich nicht etwa aus Einsicht, sondern wegen der Kosten, was die Sache keineswegs besser macht.

              • Piratenweib 16. März 2011 19:42 Antworten

                Nee, mit dem Altersheim hast du verglichen, nicht ich.

                von daher hinkt Dein Vergleich.

                Nicht ich habe damit verglichen, sondern du.

                wenn auch bei uns mal ein Atomkraftwerk hochgeht, und es -wie üblich- wieder ausschließlich Männer sind, die unter lebensgefährlichen Bedingungen im Meiler verbleiben um auch Dich zu retten.

                Das ist Schwachsinn hoch siebzehn und das weißt du auch. Wenn ein “Atomkraftwerk” hochgeht, gibt es niemanden, der “mich” retten kann, wird und soll. Ich habe für diesen Fall selbst Vorsorge getroffen.

                Das wären dann wohl die GRÜNEN, oder?

                Wüsste nicht, dass die Grünen die Wehrpflicht abschaffen woll(t)en?
                Übrigens bin ich Anarchistin – ich brauche keine Vertreter_innen, keine Partei. Basisdemokratie oder Anarchie.
                Frei nach Goethe, dem alten Sexisten: “Bin weder Fräulein, weder schön, kann ungeleitet nach Hause gehn.” Nun – ich kann überall hin ungeleitet gehn.

                • Bruno 16. März 2011 23:59 Antworten

                  Wenn ein “Atomkraftwerk” hochgeht, gibt es niemanden, der “mich” retten kann, wird und soll. Ich habe für diesen Fall selbst Vorsorge getroffen.

                  Nun, aktuell dürften Millionen von Japanern (Männer, Frauen und Kinder) heilfroh sein, daß sich dort 50 Männer quasi opfern.

                  • Piratenweib 17. März 2011 06:50 Antworten

                    Ob diese Männer noch dort bleiben oder peng – diese Männer sind schon tot. Und ändern können sie auch nichts mehr. Zu spät.

                    • Sebastian 17. März 2011 16:02

                      Naja vielleicht schaffen sie es noch, den Reaktor zu kühlen bis denen noch was einfällt, aber tot sind sie das würde ich auch mal behaupten.

                      Trotzdem habe ich große Ehrfurcht und Respekt vor diesen Männern.

                    • Bruno 17. März 2011 20:03

                      Tot? Wieso sind die tot? Die sind im Meiler.

                    • Piratenweib 18. März 2011 11:05

                      Sie werden in wenigen Wochen tot sein. Sie sind tot. Vermutlich sind es keine allzu dummen Menschen, daher wissen sie ganz genau, dass sie diesen Einsatz nicht überleben. Sie sind in diesem Bewusstsein dort geblieben. Vermutlich hat das auch etwas mit der japanischen Mentatlität zu tun, die ihnen stete Pflichterfüllung und Einsatz auch in lebensgefährdender Form abverlangt. Ich denke, in Europa sähe es anders aus. Es kann auch ernsthaft niemand erwarten, dass Menschen freiwillig in diesem hochgefährlichen Umfeld verbleiben.
                      (Übrigens sind es etwa 300 Mitarbeiter_innen, die dort im AKW verblieben sind und sie wechseln sich in Schichten ab.)

                • Sebastian 17. März 2011 15:59 Antworten

                  Welche Vorsorge? Gasmaske und Jodtabletten *lach*

                  Das einzige was vielleicht hilft, ist ein dicker Bleibunker mit Filteranlage

                  • Piratenweib 18. März 2011 11:07 Antworten

                    Meine Vorsorge? Ganz einfach: Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre. Vielleicht ist es dein letzter. Ein Bunker ist nur ein erbärmlicher Versuch, den Tod zu verzögern.
                    Besser um keinen Strahlentod zu erleben – und das will niemand – ist, dem zuvor zu kommen.

          • GwenDragon 16. März 2011 18:37 Antworten

            Aber offenbar stört sich die holde Weiblichkeit nicht an sexclusiven Zwangsdiensten für junge Männer, sondern nehmen deren Dienstleistungen gerne in Anspruch, sei es als Landesverteidiger oder als jemand der ihnen im Altersheim später den Hintern abwischt oder das Essen reicht.

            Welche Zwangsdienste?
            Zum Militär gehen Berufs- bzw. Zeitsoldaten und das ist deren Entscheidung, kein Zwang. Es gibt keine Pflicht, den Wehrdienst auszuüben.
            Zudem brauchen wir keine Landesverteidigung, gegen wen bitte? Deswegen verzichte ich gern auf Männer und Frauen, die zum Militär wollen.
            Was das Altersheim anbelangt, gibt es dort Altenpflege durch beiderlei Geschlecht und keine Person wird gezwungen, den Beruf Altenpflege auszuüben.

            So richtig realistisch ist der Einwurf nicht.

            http://www.gwendragon.de/blog/

            • Bruno 16. März 2011 23:56 Antworten

              Es gibt keine Pflicht, den Wehrdienst auszuüben.

              Stimmt, alternativ gibt´s den Zivildienst, ebenfalls auf Zwangsbasis und ebenfalls ganz sexclusiv für Männer.


              Deswegen verzichte ich gern auf Männer und Frauen, die zum Militär wollen.

              Du ja, ich auch. Andere, und die entscheiden das, sind da aber anderer Meinung.

            • Sebastian 17. März 2011 15:56 Antworten

              “Welche Zwangsdienste?”

              Lebst du hinter dem Mond? Ach ich habe mir meinen, immerhin nur 9 Monatigen Sklavendienst nur eingebildet.

              “Zudem brauchen wir keine Landesverteidigung, gegen wen bitte?”

              Du bist ganz schön naiv, was glaubst du was los ist wenn Deutschland nicht mehr für jeden Mist zahlt bzw. zahlen kann. Neid uns Mißgunst haben schon 2 mal den Kontinent in Brand gesteckt.

              Staaten heben keine Freunde.

              • Piratenweib 18. März 2011 11:08 Antworten

                Das ist aber schon recht seltsam, dass du glaubst, das Militär hätte uns gegen irgendwelche Angreifer in den Weltkriegen geschützt, wo doch wir (Deutsche) die Angreifer waren. Das nennt man wohl Verdrehung der Tatsachen, und es ist nicht naiv, sondern hochgradig dumm.

                • Sebastian 18. März 2011 19:08 Antworten

                  Naja ob ich mich jetzt damit beliebt mache ist eine andere Geschichte.

                  Zum 1. Weltkrieg ist ganz klar, dass die Entente uns zuerst angegriffen hat, von Russland aus. Das bestreitet heute niemand mehr, soviel ich weiss.

                  zum 2. Weltkrieg: Hatte Polen nicht Deutschland und bestimmte Gebiete zuerst angegriffen zwischen den Weltkriegen, als dann Freikorps gebildetet wurden, um Schlesien z.B. vor der polnischen Aggression zu schützen?

                  Hatte nicht Polen vor Deutschland mobil gemacht? Und getönt es werde in Tagen in Berlin stehen.

                  Von daher war der Angriff auf Polen ein Präventifschlag,
                  wie man heute so schön sagt. Zu einem Weltkrieg ist es erst geworden, als England und Frankreich Deutschland den Krieg erklärt hat, nicht umgekehrt.

                  • Piratenweib 19. März 2011 13:24 Antworten

                    1. Meines bescheidenen Wissens nach wurde der 1. Weltkrieg durch das Attentat von Sarajewo ausgelöst, welches zum Krieg zwischen Österreich (inkl. Ungarn) und Serbien führte. Die Deutschen sicherten Österreich/Ungarn ihre Unterstützung zu und damit kam der Stein ins Rollen. Zuletzt waren 3/4 der Erdbevölkerung im Kriegszustand. Mit Folgen, die wir noch heute tragen.
                    2. Nein.

                    Auch ein “Präventivschlag” (was für ein irrsinniger Euphemismus) ist Beginn eines Krieges, ein Angriff, Kriegsauslöser, Kriegsstart. Wie auch immer du es nennen willst, es war, ist und bleibt ein Verbrechen.
                    Weiterhin werde ich hier keinerlei Verteidigungshymnen auf Krieg und Militär freischalten. Das ist schließlich ein pazifistischer Blog. Geh woanders hin damit.

                • Sebastian 18. März 2011 19:12 Antworten

                  Nicht damit Leute denken ich wäre rechts oder sonstwas:

                  http://de.wikipedia.org/wiki/Freikorps#Freikorps_nach_dem_Ersten_Weltkrieg_.281918.E2.80.931923.29

                  Also von wegen friedliches Polen. Zu dem Zeitpunkt war Polen eine hochagressive Nation, die Minderheiten abgeschlachtet haben, nicht nur Deutsche, sondern auch Ukrainer und Juden. Und im Übrigen auch Nachbarländer überfallen hat, wie Deutschland und die Ukraine, und sogar Russland.

                  Selbst dem Völkerbund wurde es irgendwann sogar zu bunt.

                  • Piratenweib 19. März 2011 13:20 Antworten

                    Natürlich bist du rechts oder sonstwas – das wissen wir doch schon ;-)

                    Der Link zu Wikipedia belegt aber lediglich den Kampf um Oberschlesien. Wie du darauf auf ein besonders aggressives Polen kommst – insbesondere wo es doch in dem Artikel um deutsche Freischärler geht, die den militaristischen Hals nicht vollkriegen konnten – ist mir unerklärlich.

              • G Hässig 18. März 2011 20:15 Antworten

                “Welche Zwangsdienste?”

                Lebst du hinter dem Mond? Ach ich habe mir meinen, immerhin nur 9 Monatigen Sklavendienst nur eingebildet.

                Ein Mann, der sich zur Armee zwingen lässt, ist unkreativ und auch noch brav. Oder hat dich die MP geholt?

                “Zudem brauchen wir keine Landesverteidigung, gegen wen bitte?”

                Du bist ganz schön naiv, was glaubst du was los ist wenn Deutschland nicht mehr für jeden Mist zahlt bzw. zahlen kann.

                Jetzt ist die Armee schon dazu da, um Asylanten abzuwehrn? Du bist wirklich völlig druch die Mangel gedreht worden in der Armee.

          • toxicblood 16. März 2011 19:45 Antworten

            @bruno
            du wagst es schlimmste körperliche und seelische gewalt, wie beschneidung und vegewaltigung(physisch+psychisch) auf eine stufe zu stellen mit solchen lapalien? die bei weitem nicht mal 100millionen oder gar milliarden betreffen, sondern gerade mal vielleicht deutschland?
            und was ist so entwertend wenn alte menschen hilfe brauchen, weisst du wie sehr du damit alte menschen degradierst, glaubst du diese menschen sehen sich gerne in dieser position.

            und warum soll dass mehrheitlich von frauen ausgehen? weil die männer alle mit spätestens 50jahren in irgendwelchen kriegen fallen?
            oder sind in deiner welt nur frauen so schwach, dass sie im alter bettlägrig werden?

            oder bist du froh, wenn du als alter hilfsbedürftiger mensch einfach in deinem schlag verreckst, weil sich niemand “erniedrigen” will, dir dein essen zu reichen?

            die menschen in alters- und pflegeheimen gehen einer sehr verantwortlichen tätigkeit nach von der du, allem anschein nach, nicht den blassesten schimmer hast, also halt bei diesem thema die finger still wenn du nicht mit vollgas auf die nase fallen willst

            • Bruno 17. März 2011 00:10 Antworten

              du wagst es schlimmste körperliche und seelische gewalt, wie beschneidung und vegewaltigung(physisch+psychisch) auf eine stufe zu stellen mit solchen lapalien? die bei weitem nicht mal 100millionen oder gar milliarden betreffen, sondern gerade mal vielleicht deutschland?
              und was ist so entwertend wenn alte menschen hilfe brauchen, weisst du wie sehr du damit alte menschen degradierst, glaubst du diese menschen sehen sich gerne in dieser position.

              Ich verstehe Deine Frage nicht. Worauf willst Du hinaus? Wen degradiere ich, und wohin? Verstehe ich echt nicht.

              und warum soll dass mehrheitlich von frauen ausgehen? weil die männer alle mit spätestens 50jahren in irgendwelchen kriegen fallen?
              oder sind in deiner welt nur frauen so schwach, dass sie im alter bettlägrig werden?

              Ich hatte geschrieben, daß Frauen in den meisten Staaten die Mehrheit der Wähler stellen, und folglich ebenso für Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen gegen Frauen und Männer verantwortlich sind. Streitest Du das ab?

              oder bist du froh, wenn du als alter hilfsbedürftiger mensch einfach in deinem schlag verreckst, weil sich niemand “erniedrigen” will, dir dein essen zu reichen?

              die menschen in alters- und pflegeheimen gehen einer sehr verantwortlichen tätigkeit nach von der du, allem anschein nach, nicht den blassesten schimmer hast, also halt bei diesem thema die finger still wenn du nicht mit vollgas auf die nase fallen willst

              Im Gegensatz zu Dir habe ich einen 15-monatigen Zwangsdienst im sozialen Bereich geleistet und auch einige Zeit auf Station gearbeitet. Ich habe gepflegt, getröstet, Leben gerettet und Tote transportiert darunter Palliativpatienten, Kleinkinder und Säuglinge, also erzähl Du mir hier nicht, ich hätte keinen Schimmer.

              • GwenDragon 18. März 2011 11:56 Antworten

                Ich hatte geschrieben, daß Frauen in den meisten Staaten die Mehrheit der Wähler stellen, und folglich ebenso für Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen gegen Frauen und Männer verantwortlich sind.

                Korrekt. Teilnehmer_innen am System Volksvertreter haben Mitverantwortung.

                Impliziert das eigentlich, dass Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen gegen Frauen und Männer durch Wahl der “richtigen” Partei zu ändern sind? Oder wie soll das geschehen?

                http://www.gwendragon.de/blog/

                • Piratenweib 18. März 2011 13:21 Antworten

                  Wenn mensch positiv denkt, dann ist ja genau das schon in einigem Umfang geschehen (politische Veränderung durch Wahl anderer Parteien). Ich denke aber, das politische System ist in sich korrupt, d.h. selbst eine Partei, die mit guten Idealen an den Start geht, wird auf ihrem Weg durch die Instanzen des Systems in sich selbst korrumpiert. Wird sie dann irgendwann mal tatsächlich so groß/bekannt/beliebt, dass sie “an die Macht” kommt, hat sie sich im Verlauf ihrer politischen Entwicklung bereits so stark assimiliert, dass von den Idealen (fast) nichts mehr übrig bleibt und sie sich letztlich den “Sachzwängen” geschlagen gibt. Traurig das. Darum bin ich Anarchistin. Ich entscheide lieber selbst, als das irgendwelchen Parteien zu überlassen, die “Sachzwänge” für “systemrelevant” halten.

                  • Sebastian 18. März 2011 18:52 Antworten

                    Da gebe ich dir sogar ausnahmsweise mal recht, gutes Beispiel sind die Grünen. Schade drumm. Alleine aus reiner Männerfeindlichkeit würde ich die heute nicht mehr wählen, die Kriege die sie zu verantworten haben machen sie sogar eigentlich zu einer verfassungswidrigen Partei.

                    • Piratenweib 19. März 2011 13:27

                      Ja klar, die Grünen sind Männerfeindlich (mich tot lach). Verfassungswidrig (noch mehr lach). Und jetzt geh weg.

                  • Sebastian 18. März 2011 18:57 Antworten

                    Aber was anderes: Du bist Anarchist. Schön aber wie willst du da was mitentscheiden? Bzw. über dich selbst entscheiden? Auf kleiner, lokaler Ebene mag das noch gehen, aber nicht auf Landes/ Bundesebene.

                    Wie willst du als Anarchistin etwa über Atompolitik entscheiden?

                    Also entscheiden wieder Andere über dich. Von Anarchie keine Spur.

                    • Piratenweib 19. März 2011 13:26

                      Ich entscheide stets und überall über jede Art von Politik für mich selbst. Da nehme ich Atompolitik keinesfalls aus. Ich brauche keine Stellvertreter, Volksvertreter aller Arten.

        • Sebastian 17. März 2011 16:04 Antworten

          Bescheidungen gehen aber zu 100% von Frauen aus.

          Tut mir aufrichtig leid was Frauen anderen Frauen antun. Wer stoppt diese Verbrecherinnen?

          • Piratenweib 18. März 2011 11:08 Antworten

            Du sicher nicht.

            • Sebastian 18. März 2011 19:00 Antworten

              Du aber auch genausowenig, denn dazu müsste man auch ohne wenn und aber die Frauen, die das machen “angreifen”, aber davor scheuen gerade Feministinnen zurück. Sie sagen lieber ” es ist das Patriarch” oder so einen Quatsch. Und nehmen dann die Täterinnen von der Verantwortung aus.

              Total daneben, denn jeder Mensch hat die VErantwortung für sein Handeln selbst zu tragen.

              • Piratenweib 19. März 2011 13:26 Antworten

                “Angreifen”? Soll ich sie hauen? Ich bin Pazifistin. Ich erwarte und stehe dafür ein, dass Menschenrechte universell sind. Und dafür gehört selbstverständlich körperliche Unversehrtheit. Niemand nimmt die Täterinnen aus der Verantwortung. Ich weiß echt nicht, wie du auf so einen Unsinn kommst. Und jetzt trage die Verantwortung für dein Handeln – geh woanders hin.

              • GwenDragon 19. März 2011 18:11 Antworten

                Wenn ich dir gleich eine reinhaue sollte, dann kommt das garantiert vom Patriarchat, mein lieber Scholli. :ninja:

                http://www.gwendragon.de/blog/

          • G Hässig 18. März 2011 20:08 Antworten

            Niemannd, der so uninteressiert und desinformiert ist wie du.

            Wenn du googlen könntest, anstatt zu trollen, dann würdest du Projekte von Männern und Frauen finden, die sich gegen die FGM wenden.

          • onyx 18. März 2011 22:41 Antworten

            Und wer stoppt die Verbrecher, die kleine Jungs beschneiden?

            http://onyx0815.wordpress.com/

            • GwenDragon 19. März 2011 18:01 Antworten

              Verbrecher? in den USA ist das Schnippeln Gang und gebe. Und noch nicht mal, weil sie jüdisch oder moslemisch sind, sondern aus “medizinisch-hygienischen” Erwägungen.
              Es ist mir ein Rätsel, warum Eltern zulassen, dass männlichen Säuglingen und Kindern an den Genitalien herum gemacht wird.

              Ich halte sowas für schwere Körperverletzung.

              http://www.gwendragon.de/blog/

              • onyx 19. März 2011 19:17 Antworten

                Und deswegen frage ich nochmal: wer stoppt nun diese Verbrecher?

                http://onyx0815.wordpress.com/

                • GwenDragon 19. März 2011 20:06 Antworten

                  Hier in Deutschland? Schein kein Thema zu sein.
                  Oder wo? Jungs-Männerorganisationen?
                  webjungs.de/tag/mannliche-genitalverstummelung/
                  http://www.beschneidung-von-jungen.de
                  http://www.männerrat.de
                  Fast nix zu ergooglen.
                  Und Mediziner finden das ganz praktisch. Hilft angeblich gegen Papillomviren. Von Waschen haben wohl manche Männer nix gehört? Arme Heterafrauen.

                  In GB:
                  http://www.norm.org

                  In den USA:
                  http://www.intactamerica.org
                  http://www.nocirc.org
                  http://www.noharmm.org

                  Der Mythos, dass es besseren Sex gibt, vor Aids oder Geschlechtskrankheiten schützt, ist wirklich abstrus.

                  Und wehe, der Schnitt im Säuglingsalter ist zu viel, dann muss er ein Mädchen werden wie David Reimer?

                  Sind deutsche Männer wirklich gegen männliche Beschneidung im Säuglingsalter?
                  Macht sowas später sexuelle Probleme, Schmerzen, Lustminderung?
                  Ich weiß es ja nicht. Bin weder Mann, noch Hetera.

                  Aber das wäre ein eigenes Thema für irgendein Blog.

                  Ich würde mein Kind, hätte ich eines, solch einer schweren Körperverletzung anheim fallen lassen.

                  http://www.gwendragon.de/blog/

                  • Piratenweib 20. März 2011 14:39 Antworten

                    Das mit der “Hygiene” finde ich auch irrsinnig. Auch Männer sollten in der Lage sein, ihren Körper zu waschen. Und besserer Sex? Ich denke nicht, dass das von “beschnitten oder nicht” abhängt, sondern von vielen Faktoren, die wenig mit rein körperlichen Merkmalen zu tun haben.

                  • GwenDragon 20. März 2011 20:17 Antworten

                    Wort vergessen.
                    Ich meine: Ich würde mein Kind, hätte ich eines, solch einer schweren Körperverletzung nicht anheim fallen lassen.

                    http://www.gwendragon.de/blog/

                • GwenDragon 19. März 2011 23:41 Antworten

                  Engagierte Leute? Männer und Frauen?
                  Ärzte? Juristen?
                  http://www.pictokon.net/200803/strafrechtliche-relevanz-der-beschneidung010-000.html
                  http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=61273

                  Es hat schon mal eine Petition an den Bundestag gegen Beschneidung von Kindern beiderlei Geschlechts gegeben.

                  Das scheint in Deutschland irgendwie ein religiöses Tabuthema zu sein, wohl um Moslems und Juden nicht vor den Kopf zu stoßen.

                  http://www.gwendragon.de/blog/

                  • Piratenweib 20. März 2011 14:29 Antworten

                    Ja, genau – Beschneidung ist eben ein religiöses Thema und das macht es so verflucht schwer, dagegen vorzugehen. Ich wünschte, es gäbe keine Religionen.

                • Bruno 20. März 2011 10:41 Antworten

                  Die Bundesregierung sicher nicht, denn die hat in sexistischer Weise ausschließlich weibliche Beschneidung unter Strafe gestellt. An Jungs kann weiterhin ungestraft herumgeschnippelt werden. In der Realität passiert das, hier in Deutschland, täglich, unsteril, teilweise mit Taschenmessern.

                  • Piratenweib 20. März 2011 14:30 Antworten

                    Das ist traurig. Wer tut etwas dagegen? Was hast du bisher unternommen?

                    • Bruno 20. März 2011 17:09

                      Nun, ich habe meine Bundestagsabgeordnete per Abgeordnetenwatch angeschrieben. Ihre Antwort war sinngemäß daß Beschneidung von Jungen längst nicht so schlimm wäre, wie Beschneidung von Mädchen, und daß deswegen allein Mädchen davon geschützt werden müßten.

                      Ja, ich habe bei der Antwort fast gekotzt.

  10. Hella 14. März 2011 21:54 Antworten

    Ich versuchs mal anders zu erklären

    Ganze Weltenalter voll Liebe werden notwendig sein,
    um das Verbrechen an Frauen, Männer, Kindern, Tieren zu vergelten.

  11. Meier 20. März 2011 13:07 Antworten

    Danke Hella, ich dachte, es bleibt oberflächlich hier.

    Da wird die ganze Zeit gestritten ob jetzt Mann mit Schwanz oder Mann ohne Schwanz besser ist. Und dabei merken sie nicht einmal, dass beide nur Opfer sind, und sich dabei auch noch sauwohl dabei fühlen.
    Solange es Gesetze gibt, wird niemand frei sein. Liebe braucht keine Gesetze und braucht keine Reglementierung. Im Gegenteil, sie wird dadurch vernichtet.
    Wer dies versteht, hat es begriffen, wer es nicht versteht kann es nie begreifen. Jesus umschireb es so: “Wer es fassen kann, des fasse es.”

    • Piratenweib 20. März 2011 14:34 Antworten

      Schwänze befinden sich ja definitionsgemäß hinten am Tier …

      Natürlich sind sie beide Opfer, nur dummerweise haben das sehr viele Männer offenbar noch nicht kapiert. Liebe braucht keine Gesetze auch richtig. Aber unsere Welt wird nicht von Liebe regiert. Wir haben noch einen ziemlich weiten Weg bis dahin.

    • GwenDragon 20. März 2011 19:50 Antworten

      Mensch Meier,

      Da wird die ganze Zeit gestritten ob jetzt Mann mit Schwanz oder Mann ohne Schwanz besser ist.

      :lol: Alberne Peniszentriertheit. M(a)chismo? Oder nur politischer Gag von Teufels Fritz?

      Emma würde darob die Augen rollen.

      Liebe braucht keine Gesetze und braucht keine Reglementierung.

      Darf ich darauf hinweisen, dass Liebe ein gänzlich bürgerlicher antiquierter Wert ist? Und das konservative Bürgertum damals wie heute bestimmt, was Liebe ist?

      Begehren scheint dem Herrn gänzlich unbekannt zu sein.

      http://www.gwendragon.de/blog/

  12. Meier 20. März 2011 13:58 Antworten

    Hehe , dachte ich mir, Wahrheiten sind unbequem, vermute ich doch Alice Schwarzer hier dahinter.

    Ihr werdet nie ans Ziel kommen! die Anarchie auszurufen und glauben das funktioniert, wenn ihr euch selbst nicht ändert?
    Vergewaltigung und Beschneidung sei psychisch traumatisierend? Natürlich ist sie das. Aber es beiliebe nicht das schlimmste, was man den Menschen antut. Das Trauma beginnt in fast allen Fällen bereits im Mutterleib, und geht bis zum Tode. Da wird auf die bemitleidenswerten Zwangsprostituierten geblickt und frau glaubt helfen zu müssen. Wohl Selbstschutz, um über die eigene tägliche Seelenprostitution vor dem Chef hinwegsehen zu können.
    Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Da kommt mir das Lachen! Zementierung der Ausbeutung des Menschen auf gleichem Niveau! Indem man das fordert, erkennt man die Aubeutung durch das Großkapitial an.
    Genauso zementiert der Ruf nach der Frauenquote nur das bestehende System, wo doch ein ganz anderes System vonnöten wäre.
    Man könnte dies noch lange so fortsetzen. Letztendlich verhindert das ganze Gezänk um Männlein und Weiblein echte Reformen und echte Freiheit aller Menschen.
    Divide et impera – teile und herrsche!
    Alice Schwarzer ist somit in meinen Augen eine der glühensten VerfechterInnen unserer unterdrückerischen Gesellschaft.

    • Piratenweib 20. März 2011 14:31 Antworten

      Also, mir ist nicht klar, was du von mir willst. Wenn du mit Alice Schwarzer diskutieren möchtest, dann mach das doch bitte dort in deren Blog. Was willst du dann hier? Ich bin nicht Alice Schwarzer.
      Und der Rest deines Kommentars – bist du Handlungsreisender in Verschwörungstheorien aller Arten?

    • GwenDragon 20. März 2011 19:14 Antworten

      Mensch Meier,
      ich schnappe mir mal den roten Hering. Aber vielleicht wendet sich dein Hinweis an die falsche Frau.

      Schwarzer ist genügend feministischen Frauen echt wurscht. Die Einschläfernde der FB ist nun wirklich kein Vorbild und keine Kämpfende gegen das Gesellschaftssystem.
      Grauenhafte Tätigkeit, Feminismus jedesmal mit Frau Schwarzer verbinden zu wollen. Wozu sowas? Keine Frau mit Verstand richtet sich danach aus, etablierten Pseudovorbildern zu glauben und wie gehirnamputiert nach zu laufen!

      Es sollte aber selbst einem(A) klar sein, dass die FB nicht nur aus kleinlichen nörgelden Genderas und Männerhasserinnen besteht, und eine Schnittmenge über den (A)F mit (A).
      Es kann kein Ziel sein, dass sich die Geschlechter vertragen und darauf warten, dass sich das Herrschaftssystem ändert bzw. solche Dominanzstrukturen gefällt werden.

      Letztendlich verhindert das ganze Gezänk um Männlein und Weiblein echte Reformen und echte Freiheit aller Menschen.

      Klar. Wohl die (A) Emma gelesen. :)

      Gibt viel zu tun. Ich vermisse nur die Mithilfe der Männer, die was verändern und diese Dominanzstrukturen abshcffen wollen. Mein Bedarf an M(a)chos ist derzeit gedeckt. :ninja:

      http://www.gwendragon.de/blog/

  13. Meier 20. März 2011 19:13 Antworten

    Du sagst Doch, Du bist Anarchistin.
    Anarchie ist ein herrschaftsloses Gesellschaftssystem, in dem keiner über den anderen bestimmt. Das erfordert daher eine hohe soziale Kompetenz von mir, da ich meine Bedürfnisse mit denen der anderen in Einklang bringen muß, ohne den anderen körperlich, geistig oder seelisch, überhaupt in irgend einer Weise zu schädigen. Anarchie bedeutet also nicht: Ich kann machen was ich will, sondern: Ich verzichte auf Machtausübung über andere.
    Aus diesem Blickwinkel heraus stellt sich z.B. also nicht mehr die Frage ob Männlein oder Weiblein die Erziehung der Kinder übernimmt, sondern ob es vertretbar ist, überhaupt legitim ist, Kinder sozusagen seelisch zu vergewaltigen, andere sagen, zu erziehen.
    Ebenso ist es müßig, zu fordern, dass die Bezahlung für gleiche Tätigkeit für Mann und Frau gleich sein soll. Da wird verkannt, das die Bezahlung unter den Frauen und unter den Männern ebenfalls nicht gerecht ist. Sondern es ist das Grundübel, die abhängige Beschäftigung, abzuschaffen. ArbeiterInnen und Angestellte sind als Eigentümer der Betriebe einzutragen und der erarbeitete Gewinn gleichmäßig aufzuteilen.
    Es gibt einige Bücher, die sich intensiv mit der Anarchie beschäftigen.
    Leider fahren inzwischen doch einige Menschen auf das perfide Spiel ab, Frauen so richtig scharf zu machen. Diese wandeln sich vom Opfer zum Täter dieses menschenverachtenden Großen Spieles. Mit Anarchie hat dies beileibe nichts zu tun.
    Soweit meine Meinung, übrigens: Jesus war Anarchist.

    interessanter link:
    http://www.matriarchat.info

    • Piratenweib 23. März 2011 08:45 Antworten

      Seltsam, dass deine Kommentare permanent im Spam landen … naja.

      Anarchie bedeutet also nicht: Ich kann machen was ich will, sondern: Ich verzichte auf Machtausübung über andere.

      Das ist richtig, sehe ich genauso.

      Aus diesem Blickwinkel heraus stellt sich z.B. also nicht mehr die Frage ob Männlein oder Weiblein die Erziehung der Kinder übernimmt, sondern ob es vertretbar ist, überhaupt legitim ist, Kinder sozusagen seelisch zu vergewaltigen, andere sagen, zu erziehen.

      Hmmm, wenn mensch “Erziehung” mit “Vergewaltigung” gleichsetzt, hat mensch da ein schräges Bild von Erziehung oder von Vergewaltigung? Bleiben wir mal bei der Erziehung. Wenn Erziehung für dich bedeutet: “Ich prügle irgendwelche altväterlichen Vorstellungen und Verhaltensweisen in meine Kinder, ob sie das wollen oder nicht”, dann hast du wohl Recht. Wenn Erziehung bedeutet: “Zunächst relativ hilflose Wesen auf ihrem Weg ins Leben so begleiten, dass sie ihre Anlagen entfalten können”, dann hast du sicher nicht Recht. Für mich ist Erziehung eher letzteres.

      Ebenso ist es müßig, zu fordern, dass die Bezahlung für gleiche Tätigkeit für Mann und Frau gleich sein soll. Da wird verkannt, das die Bezahlung unter den Frauen und unter den Männern ebenfalls nicht gerecht ist.

      Du solltest aber auch nicht verkennen, dass wir jetzt und heute nicht in einer Anarchie leben und mit den aktuellen Ungerechtigkeiten leben und umgehen müssen.

      Sondern es ist das Grundübel, die abhängige Beschäftigung, abzuschaffen. ArbeiterInnen und Angestellte sind als Eigentümer der Betriebe einzutragen und der erarbeitete Gewinn gleichmäßig aufzuteilen.

      Da stimme ich dir absolut zu. Abhängige Beschäftigung, wie wir sie heute haben, ist eine moderne Form der Sklaverei.

      Leider fahren inzwischen doch einige Menschen auf das perfide Spiel ab, Frauen so richtig scharf zu machen.

      Was du damit meinst, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

      Diese wandeln sich vom Opfer zum Täter dieses menschenverachtenden Großen Spieles.

      Frauen waren schon immer auch Täterinnen. Sie spielen in diesem Spiel ebenso mit wie Männer, sind nicht besser oder schlechter. In einem System, welches von vielerlei Seiten Druck auf Menschen ausübt, ist das auch nicht zu erwarten.
      Jesus war Anarchist? Naja … wer weiß schon genau, wie oder was Jesus war? Auf das große Märchenbuch kann mensch sich dabei wohl kaum stützen.
      Für mich gilt eher: Kein Gott, kein Herr.

  14. Bruno 23. März 2011 23:16 Antworten

    Eben gefunden:
    Das beste Statement zum Frauen(kamp)tag. Von Monika Ebeling (SPD), der einzigen Gleichstellungsbeauftragten die ihren Namen verdient. Eine tolle Frau, die meinen ungeteilten Respekt genießt.

    http://anonym.to/?http://geschlechterdemokratie.files.wordpress.com/2011/02/100-jahre-internationaler-frauenkampftag-sind-genug1.pdf

    • Piratenweib 24. März 2011 08:37 Antworten

      Hurra! Die Männerbewegung hat eine neue Heldin. Jetzt kann Esther Vilar endlich in Rente gehen.

      • onyx 24. März 2011 19:30 Antworten

        Auf solche Bekenntnisse muß man gar nichts geben. Die sogenannte Männerbewegung hat jede Woche eine neue Heldin. Je nachdem, wem wiedermal ein negatives Wort zum Feminismus einfällt. Sobald Äußerungen nicht mehr ins Bild passen, war es das mit Heldin. Erst geliebte Ikone, dann verhasste Feministin. Hermann, Schröder und wie sie alle heißen, sind lebende Beweise für den männerbewegten Opportunismus.

        http://onyx0815.wordpress.com/

        • Bruno 26. März 2011 21:38 Antworten

          Das ist bei Feministinnen nicht anders. Warren Farrell ist das beste Beispiel für feministischen Opportunismus.
          Und Frau Schwarzer taugt ja wohl ebenfalls in den eigenen Reihen längst nicht mehr als Vorzeigefeministin. Eine gefallene Heldin, die ihre besten Zeiten längst hinter sich hat, und es selbst nicht einmal merkt.

          • onyx 27. März 2011 18:08 Antworten

            “Warren Farrell ist das beste Beispiel für feministischen Opportunismus.”

            Falsch. Farell hat seine Meinung geändert. Dass das nicht nur Zustimmung erntet, ist klar.
            Aber Hermann und Schröder sind bei ihren Positionen geblieben, und wurden erst dafür geliebt und dann gehaßt.

            http://onyx0815.wordpress.com/

            • Bruno 28. März 2011 08:20 Antworten

              Falsch. Frau Schröder ist mal pro Frauenquote, mal contra, jetzt für eine Flexi-Quote. Sie hat ein Referat für Jungen und Männer gegründet, dieses ist jedoch bisher untätig geblieben. Sie wollte mit den Väterverbänden kooperieren, und gründet dann aber einen systemtreuen, feministisch orientierten Bundesverband Männer, der zwar ebenfalls untätig ist, aber Fördergelder abgreift.

              Und wenn Frau Herman Männern “geschlechtsbedingte, natürliche Aggressivität”, und Frauen für die besseren Menschen hält, dann ist es doch klar, daß mit ihr niemand was zu tun haben will.

              Farell hat seine Meinung keineswegs geändert, sondern Männer, als vorher von ihm ignorierte Gruppe, in seine Überlegungen miteinbezogen. Dafür ist er dann aus dem Vorstand der US-Feministinnen geflogen. Braucht es einen besseren Beweis, daß Feministinnen für Männeranliegen kein Interesse haben, trotz allem gegenteiligem Bla-Bla?

    • GwenDragon 25. März 2011 09:56 Antworten

      Das ist gut, dass sich die Frau der Familie annimmt und Männer therapiert!

      http://www.gwendragon.de/blog/

  15. Bruno 24. März 2011 20:10 Antworten

    Es geht nicht um Helden, sondern um eine vernünftige Politik.
    Rente wäre vielmehr für Frau Schwarzer angebracht.

  16. onyx 26. März 2011 15:36 Antworten

    Neue Heldin? Das würde ich nicht ernstnehmen. “Helden” hat die sogenannte Männerbewegung jede Woche. Je nachdem, wem wiedermal ein negatives Wort zum Feminismus einfällt. Sobald dann Äußerungen nicht mehr ins Bild passen, ist nix mehr mit “Heldin”. Von der geliebten Ikone zur verhassten Feministin bedarf es oft nicht viel. Hermann, Schröder, und wie sie alle heißen, sind der lebende Beweis für den männerbewegten Opportunismus.

    http://onyx0815.wordpress.com/

Hinterlasse eine Antwort

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>