Nun ist der Blogartikel von Christian leider von Pickup-Vokabular durchsetzt und er bezieht sich ausdrücklich auf Pickup-Techniken und Vertreter dieser “Ideologie” (Wer hat einen unangenehmeren Typen zu bieten als Max Tucker ist?). Für mich ist das ganze Pickup-Thema ein menschenverachtendes, denn es steckt sowohl Frauen als auch Männer in Rollenkorsetts mit Fischgräten, schlimmer geht´s nimmer. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
Aber eigentlich ist “Feminismus und Sexualität” ja ein sehr interessantes, wenn auch außerordentlich umfassendes Thema. Kaum in einem Blogbeitrag abzuhandeln. Versuchen wir mal etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen. Nehmen wir als Ausgangsfrage einfach “Haben Feministinnen besseren Sex mit Männern?” (weibliche Form & “mit Männern”, da auch im o.g. Blogbeitrag die Diskussion auf die Konstellation “Feministin <-> Mann” beschränkt wurde. Nur der Vergleichbarkeit halber, nicht dass ihr meint, ich würde das so definieren.)
Zunächst müssen wir die Ausgangsfrage zerlegen und die einzelnen Bestandteile definieren, damit wir wissen, wovon überhaupt die Rede ist.
- Was ist eine “Feministin”? Wodurch unterscheidet sich eine Feministin von einer nicht-feministischen Frau?
- Was bedeutet “mit Männern”? Welche Art von Männern? Feministische Männer? Konservative Männer? Maskulinistische Männer? Wodurch unterscheiden sich diese Typen von Männern und welchen Einfluss hat das evtl. auf Sex?
- Was ist “besserer Sex”? Oder einfacher: Was ist guter Sex? Oder: Was ist Sex? (Wir kennen ja alle die amerikanische Definition von Bill Clinton …) Welchen Einfluss hat die Definition von Sex bzw. die Definitionsmacht auf die Qualität von Sex? Und für wen?
Das sind ziemlich schwierige Fragen und jede für sich wäre eine wissenschaftliche Untersuchung nicht nur wert, sondern alle wurden in der Tat bereits wissenschaftlich behandelt. Da müssten wir ja eigentlich das Rad hier nicht neu erfinden, sondern könnten einfach ein bisschen bei den vorhandenen Studien abgucken … Aber die könnt ihr ja alle selbst ergoogeln. Ich versuche mal meine Einschätzung dazu hier darzulegen.
Zu 1.1: Was ist eine Feministin?
Nach meiner Definition ist eine Feministin eine Frau, biologischen oder sozialen Geschlechts, die sich der systemimmanenten Diskriminierung von Frauen bewusst ist und versucht, mit den ihr möglichen Mitteln dagegen anzugehen und für die soziale, wirtschaftliche und politische Gleichstellung von Frauen und Männern einzutreten.
Zu 1.2: Wodurch unterscheidet sich eine Feministin von einer nicht-feministischen Frau?
Die Feministin unterscheidet sich durch das Bewusstsein der vorhandenen Diskriminierungen sowie der Erfragung der Ursachen dafür von einer nicht-feministischen Frau. Jedoch kann auch eine nicht-feministische Frau durchaus für Gleichstellung eintreten, ist sich dessen jedoch evtl. nicht bewusst. Sie hat (noch) keine besondere “Antenne” dafür ausgebildet, Probleme als sexistisch diskriminierend oder spezifisch frauenunterdrückend zu identifizieren.
Zu 2.1: Was bedeutet “mit Männern”?
Als Männer bezeichne ich als Menschen, biologischen oder sozialen Geschlechts, die sich selbst als Männer definieren. Wenn wir davon ausgehen, dass der Typ/Charakter eines Mannes für das Praktizieren von Sexualität egal ist, würde das bedeuten, dass Sex ohne Nachdenken, Reflektieren und ohne Beachtung des Sexualpartners stattfinden kann. Dies mag für manche Menschen zutreffen. Jedoch ist guter oder besserer Sex nicht vorstellbar, der nicht auch auf den/die Partner_in eingeht. Somit ist es unerlässlich, einen charakterlich aktzeptablen Partner auszuwählen, mit dem auch außerhalb des sexuellen Betätigungsfeldes eine Auseinandersetzung sinnvoll oder bereichernd erscheint.
Ein Mann, der sich sehr konservativ oder maskulinistisch verhält und ausdrückt, wird eventuell nicht in der Lage und/oder Willens sein, auf die sexuellen Bedürfnisse seiner Partnerin einzugehen. Warum sollte eine Feministin, warum sollte irgendeine Frau mit einem solchen Mann Sex haben wollen? Oder ist eine vollständige Trennung zwischen Charakter und Überzeugungen auf der einen Seite und rein sexuellem Verhalten auf der anderen Seite möglich? Vielleicht ja, wenn quasi das “Denken abgeschaltet” wird. Somit wäre wieder nur “0815-Sex” möglich, jedoch keine rücksichtsvolle gegenseitige Befriedigung der jeweiligen sexuellen Wünsche und Bedürfnisse. Und welche Feministin kann ihr Gehirn abschalten bzw. will das zur Ausübung von Sexualität tun? Und warum?
Pickup-Anhänger können offenbar ihr Gehirn vollständig abschalten, um schnell zum sexuellen Geschehen zu kommen, ist ihnen keine Lächerlichkeit zu peinlich. Eine derartige Fähigkeit ist mir bei Feministinnen noch nicht untergekommen.
Zu 3.1 : Was ist Sex? Was ist besserer Sex?
Sex ist ein Kurzwort für Sexualität, oft als Geschlechtsverkehr (Vereinigung gegenschlechtlicher Lebewesen zum Zwecke der Fortpflanzung) bezeichnet.
Ich definiere Sex als geschlechtliche zwischenmenschliche Handlung. Diese Handlung kann verschiedene Ziele haben: Fortpflanzung, zwischenmenschlicher Kontakt, Liebesbeweis, sexuelle Befriedigung/Orgasmus, Ausdruck des Verbundenseins über das geistige hinaus uvm.
Es ist auch Sex, wenn lediglich eine_r der beiden Beteiligten, ihr jeweiliges Ziel erreicht! Zum Beispiel kann ein_e Beteiligte Sex als Liebesbeweis ausüben, die/der andere zur sexuellen Befriedigung. Diese Ziele sind teils auch ohne aktives Mitwirken des jeweils anderen erreichbar.
Besserer Sex ist es, wenn die Beteiligten sich über ihre jeweiligen Ziele verständigen. Wenn sie verstehen, was die/der andere sich wünscht und erleben möchte. Findet ein solcher Austausch nicht statt, so kommt es leicht zu Missverständnissen. Davon hören wir täglich: Fortpflanzung kontra Orgasmus. Liebesbeweis kontra Fortpflanzung. Orgasmus kontra Liebesbeweis. Das ist Sex, aber kein guter und erst recht kein besserer Sex!
Um “besseren Sex” zu haben, muss in erster Linie das Gehirn – unser wichtigstes Sexualorgan – eingeschaltet werden.
Der Austausch über die gegenseitigen Wünsche und Vorstellungen muss auch keineswegs in “Totlabern” bestehen. In meiner Definition von besserem Sex ist jedoch diese Verständigung eine Grundbedingung, um möglichst umfassende gegenseitige Bedürfnisbefriedigung zu erlangen. Grundbedingung dafür, nicht nur “ans eigene Vergnügen” zu denken, sondern die Vorstellungen des jeweiligen Sexualpartners ebenfalls zu berücksichtigen und ihre/seine Bedürfnisse zu befriedigen.
Ach übrigens:
Niemand behauptet, dass es einfach ist, “besseren Sex” zu haben!
Aber natürlich kann Mann (oder ein Pickup-er) Sex auch anders definieren: Sex ist gut, wenn ich befriedigt werde. Sex ist besser, wenn ich zweimal befriedigt werde.
Zu 3.2. Welchen Einfluss hat die Definition von Sex bzw. die Definitionsmacht darüber auf den Sex?
Sex findet theoretisch zwischen freien, selbstbestimmten Individuen statt. Praktisch findet er aber innerhalb einer in bestimmten Gesellschaft zwischen unterschiedlich sozialisierten Menschen statt. Gesellschaftliche Moralvorstellungen hatten zu allen Zeiten Einfluss auf die Ausübung von Sexualität. Ob diese nun als positiv und erstrebenswert galt oder als Todsünde, wurde von einer gesellschaftlichen Definitionsmacht vorgegeben. Diese wurde sehr oft von den vorherrschenden Religionsrichtungen ausgeübt und natürlich den Herrschenden insgesamt. Unsere Gesellschaft und ihre Institutionen wurden über Jahrtausende heteronormativ und androzentrisch geprägt.
Auch wir unterliegen heute noch vielfach Moralvorstellungen, die uns durch gesellschaftliche Normen vermittelt werden. Diese Normen beinhalten nicht nur positive Festlegungen, wie “Sex nur einvernehmlich auszuüben”, “Macht und Abhängigkeit nicht auszunützen” oder “kein Sex mit Kindern”, sondern durchaus auch Festlegungen, die nur schwer zu begründen sind, aber noch vor wenigen Jahrzehnten zum gängigen Erziehungsgut gehörten, wie “Selbstbefriedigung macht krank” oder “Homosexualität ist krank”.
Von diesen Definitionen, die von außen an uns herangetragen werden, sind wir auch heute keineswegs befreit. Hinzu kommen immer neue Anforderungen, zum Beispiel bezüglich unseres “sexy Aussehens” – und das betrifft keineswegs nur Frauen. Durch diese Fremdbestimmung ist es sehr schwer, an den eigentlichen Kern dessen zu kommen, was ein Mensch aus sich heraus als Bedürfnis, Ziel und Zweck ihrer/seiner Sexualität sieht.
Ich bin aber der Meinung, dass ein Bewusstmachen der Fremdbestimmung das Nachdenken über die eigene Sexualität und das Herausfinden der eigenen Wünsche und Bedürfnisse erst möglich macht. Denn wie soll mensch wissen, was sie/er will, wenn nicht nach intrinsischer und extrinsischer Motivation getrennt werden kann? Und – wenn eigene Wünsche so weit wie möglich bewusst geworden sind, erst dann kann mensch diese auch dem Sexualpartner mitteilen (Und nochmal: Das muss nicht in “Totlabern” ausarten!). Und erst dann ist der Weg frei für besseren Sex für alle Beteiligten!
Und deshalb können Feministinnen guten und besseren Sex haben.
Aber andere eben auch. Es ist wie so oft und mit fast allem: Das Gegenteil ist genauso richtig (ich glaube, das sagte Antje Schrupp).











Ich kann kürzer!
Haben Feministinnen besseren Sex mit Männern?
Also, ich würde sagen: Frau Schwarzer bestimmt.
So zwei, drei mal im Jahr, wenn´s in den Urlaub nach Ghana oder Jamaica geht.
Lol…
haben Feministinnen überhaupt Sex
, bissel Spass muss sein…
Nein im Ernst, nach Piratenweibs Definition bin ich auch Feministin, mit dem Unterschied das ich erkenne, das auch Männer, in anderen Bereichen, systematish diskrimminiert werden (Wehrpflicht) und auch, das es möglich ist das Diskrimminierung sowohl Männer als auch Frauen betreffen kann wie z.B. bei Hartz 4.
Allerdings würde ich mich selbst niemals so nennen, dafür ist der Begriff zu oft mißbraucht worden und hat einen schlechten Beigeschmack, weil jede/r sofort an Alice Schwartzer und co. denkt. Und mit DER will ich wirklich nicht in einen Topf geworfen werden. Aber es ist leider unumgänglich.
Ich bezeichne mich lieber als Humanistin.
Ach ja, der Christian. Der sucht offenbar immernoch Anschluß an die weibliche Bloggosphäre, um den Frauen mal so richtig ihre evolutionsbiologische Determiniertheit mansplainen zu können. Außerdem erklärt er Frauen gerne, dass gesellschafts- und geschlechterwissenschaftliche Ansätze nur ein (aus seiner Sicht) misslungener Versuch sind, den Gesetzen der Biologie zu entrinnen.
Anscheinend gibt ihm der Ja-Sager-Kreis seiner Kommentatoren (die üblichen Freaks) nicht genug Bestätigung, weshalb er immer wieder versucht, feministische Bloggerinnen dazu zu kriegen, auf seine kruden Welterklärungs-Thesen einzugehen (insofern hast Du ihm grad nen riesen Gefallen getan). Manchmal heult er auch rum, wenn keine mit ihm spielen will, weil er nicht versteht, dass den meisten Frauen ihre Zeit dafür zu schade ist, sich mit seinem geschlossenen Weltbild zu beschäftigen.
Allein schon die völlig durchsichtige Ablehnung einvernehmlichen Sex’ (und Yes means Yes bedeutet nichts anderes) ist schon bemerkenswert. Für manche Pick-Upper scheinen Frauen nichts anderes als schöne Gefäße für ihren Samen zu sein…
Apropos “ergooglen”: es gibt jawohl auch noch Bibliotheken und so!! *strengguck*
Ja, so ist das manchmal.
Ich hätte den Blog nicht entdeckt, wenn ich nicht durch einen Backlink gepingt worden wäre
Klar gibt´s auch Bibliotheken. Aber wer von den Leser_innen hier geht das noch hin? *seufz*
@Turbo
Wie man auf meiner Seite sieht bin ich für eine Diskussion offen. Natürlich bin ich dabei an Leuten interessiert, die eine andere Auffassung haben, sonst kommt ja keine Diskussion zustande.
Es fragt sich welches Weltbild geschlossener ist, eines in dem man die Diskussion sucht oder eines in dem man die Diskussion verbietet.
Meiner Meinung nach ist es ein Zeichen von Vertrauen in die eigene Meinung, wenn man Gegenmeinungen zulässt. Hast du davon genug?
Nur kurz in der Sache:
Yes means Yes ist keineswegs die einzige Form von einvernehmlichen Sex, sondern eine sehr strenge davon. Sie fordert nicht nur Einvernehmen, sondern die Erklärung vor jedem einzelnen Teilakt, teilweise sogar ausdrücklich. Ich halte das für zu formell und die Lust behindert und wie man an der allgemeinen Praxis sieht (yes means yes wird ja nicht praktiziert) scheinen die meisten Leute das genau so zu sehen.
Die bessere Erklärung für Yes means Yes.
Es bedeutet einfach: miteinander reden. Nicht nur einmal, nicht nur am Anfang des Kennenlernens, sondern stetig.
Es bedeutet: “Ja, ich trinke noch einen Kaffee bei dir” heißt nicht: “Ja, ich will Sex mit dir”. Sondern eben genau das Gesagte.
Kommunikation ist das A und O. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber offenbar wohl nicht für jeden.
Mitunter heißt “ja, ich trinke noch einen Kaffee bei dir”, dass man Sex will. Es ist ein “indicator of interest” wie man im Pickup sagen würde. Kommunikation hat eben neben dem sachlichen Inhalt weitere Ebenen: Sache, die Selbstkundgabe, die Beziehung und der Appell (nach von Thun).
Yes means Yes oder Zustimmungskonzept bedeutet auch nach der von dir verlinkten Seite, dass man ausdrücklich fragt, also alles in die Sachebene zieht um mögliche Mißverständnisse zu vermeiden. Ich kenne niemanden, der bisher diese ausdrückliche Zustimmung so in seinem Privatleben praktiziert und glaube auch nicht, dass es dem Sex gut tut.
Natürlich soll man auf den anderen und seine Reaktionen achten und ihn nicht zu etwas zwingen. Aber das geht auch ohne “Yes means Yes”. Ich halte auch meine Sexualpartner für fähig mir das deutlich zu vermitteln, wenn sie etwas nicht wollen und gestehe ihnen zu sich auch fallen zu lassen und nicht allem ausdrücklich, sondern nur konkludent zuzustimmen.
ich hab den text nur überflogen, trotzdem hier kurz meine sicht der dinge: guter sex zeichnet sich für mich durch offenheit, ehrlichkeit, neugierde und toleranz sich selbst und dem partner gegenüber aus. mir persönlich macht es mehr spaß mit frauen sex zu haben die sich selbst gut kennen und selbstbewusst ihre bedürfnisse äußern. meiner erfahrung nach fällt das vielen schwer, oft aus schüchternheit oder unerfahrenheit, manchmal wohl auch aus einem rollenbild oder anderen gründen. mit frauen die nur bestimmte dinge tun weil das ihnen so vorgelebt wurde habe ich wenig spaß im bett, und die dann wohl auch mit mir. auch wenn ich nicht ganz einschätzen kann wie oft das bisher vorkam. was zum beispiel bei mir gar nicht geht ist orgasmus vorspielen oder einfach nur beine spreizen. wenn jemand schüchtern oder unerfahren ist ist das kein problem, wenn beide tolerant und neugierig sind. ich wüsste nicht warum man nicht mit feministinnen guten sex haben können sollte. ganz im gegenteil – solange es keine bedürfnissverbote gibt. man kann mit rollenverteilungen ja sehr schön spielen. die eine feministin mag gerne kuschelsex, die andere steht drauf den körper des partners aktiv zur befriedigung zu benutzen – das sind beides keine kriterien für guten oder schlechten sex. korbinian
Danke, das hast du sehr schön gesagt!
Freiheit ist auch ein ganz wichtiges Stichwort für guten und besseren Sex: Freiheit eigene Bedürfnisse erkennen, äußern und ausleben zu können. Freiheit, gleiches dem Gegenüber zu schenken.
Ein häufiges Missverständnis ist ja, dass Feminist_innen während des Sex diskutieren/nachdenken/Geschlechterverhältnisse dekonstruieren. Dabei machen wir uns vorher Gedanken und probieren die dann aus, statt einfach nur hinzunehmen
Exakt so sehe ich das auch.
Es schadet aber auch nicht, während des Sex z.B. darauf hinzuweisen, dass mensch eine bestimmte Praktik / Verhalten nicht mag.
Ein häufiges Missverständnis ist ja, dass Feminist_innen während des Sex diskutieren/nachdenken/Geschlechterverhältnisse dekonstruieren. Dabei machen wir uns vorher Gedanken und probieren die dann aus, statt einfach nur hinzunehmen
Also mit anderen Worten:
Nachdem Frau tagsüber im Job gegen die böse Männerwelt gearbeitet hat, stellt es für dieselbe Frau kein Problem dar, sich dann abends vom Aufriß aus dem Latino-Club im Bett richtig rannehmen zu lassen?
Nun ja, dieses Verhalten ist zwar rein pragmatisch, aber auch nicht ehrlicher als die Verlogenheit der Altfeministinnen, die zwar offiziell auf Männer verzichteten, aber sich dann heimlich ihre Kicks bei Männern holten.
Au weia. Mir scheint, du hast ein großes Problem mit Sex – und mit dem Verstehen geschriebener Texte …
Nö, ich glaube eher Feministinnen haben Probleme mit Sex. Wäre es nichts so, würde es ja schließlich nicht problematisiert werden.
Die ganze Kunst der weiblichen Verführung, die Passivität, des Fallenlassens usw. usw., das alles dürfte ja entfallen. Jedenfalls ist das die Meinung von Frau Schwarzer, die dies ja stets kritisiert.
Ich hatte mal´ne Arbeitskollegin, die war auch feministisch eingestellt. Der übliche Kurzhaarschnitt, der übliche Holz- oder Indianerschmuck, androgyne Kleidung, monatliches “Hexentreffen” und immer gegen die Männer. Immerhin übernahm sie die finanzielle Hauptverantwortung in ihrer Ehe, was aber nicht gutging, denn nach 10 Jahren Schufterei und Überstunden nahm sie den Babynotausgang, ließ sich scheiden und bietet sich jetzt mit dem Prädikat “devot” in Lack und Leder im Internet für Sexkontakte an. Heute ist sie keine Feministin mehr…
Was für ein schräges Weltbild …
Schreib das doch bitte bei Christian in den Blog – er hat das Thema “problematisiert”.
Aber interessant, dass du weißt, dass deine Ex-Kollegin sich im Internet für Sexkontakte anbietet. Ist doch immer wieder schön, dass deine Kommentare hier so tief blicken lassen. LOL
Schreib das doch bitte bei Christian in den Blog – er hat das Thema “problematisiert”.
Nö, ich schreib´s hier bei Dir, schließlich hast Du den Thread ja eröffnet.
Aber interessant, dass du weißt, dass deine Ex-Kollegin sich im Internet für Sexkontakte anbietet. Ist doch immer wieder schön, dass deine Kommentare hier so tief blicken lassen. LOL
Sie hat mir erzählt und mir den Link geschickt. Hast Du damit ein Problem?
Das ist kein Thread, weil das kein Forum ist. Du darfst hier kommentieren, solange es mir recht ist.
Nö, ich brauch sowas ja nicht. Sicher hast du das Problem, sonst hätte deine Ex-Kollegin dich nicht per Werbemail informiert …
Das ist kein Thread, weil das kein Forum ist. Du darfst hier kommentieren, solange es mir recht ist.
Heute irgendwie autoritär drauf? Wo bleibt die allseits gepriesene weibliche Sozialkompetenz?
Sicher hast du das Problem, sonst hätte deine Ex-Kollegin dich nicht per Werbemail informiert …
Versteh jetzt nicht was Du meinst…
Scheint dein neustes Totschlagargument zu sein, wenn du nicht weiterweißt. Wirkt irgendwie hilflos.
Wenn man unsere beiden Artikel liest, dann sieht man schon, dass wir verschiedene Feministinnen zugrundelegen. Bei dir ist es fast schon jede selbstbewußte Frau die sich ein paar Gedanken zu Geschlechterfragen gemacht hat, ich meine insbesondere eine Feministin, die tief in der Theorie drin ist.
Pickup selbst ist übrigens nicht so simpel in der Theorie wie du es hier machst. Es gibt da durchaus tiefgreifende Diskussionen darüber was Frauen wollen und wie man dieses Wissen nutzt. Eine Frau wird jemanden, der in diesem Bereich gut ist für charmant und sexy halten, vielleicht sogar annehmen, dass sie eine überaus tiefe Verbindung mit ihm hat und er sie richtig versteht. „Das Gehirn ausschalten“ ist gerade nicht der Fall. Die Theorie gibt einem wesentlich mehr Möglichkeiten der Steuerung, so dass man auch mehr Nachdenken kann.
Ich habe übrigens nirgendwo behauptet, dass man mit Männerrechtlern besseren Sex hat oder diese besseren Sex haben. Das nur mal am Rande.
Darauf habe ich ja schon bei dir geantwortet …
Christian, aus deinem Blog:
Nein, ganz im Gegenteil. Feminismus ermutigt Frauen, ihre Sexualität zu entdecken, zu ihr zu stehen, Wünsche zu erkennen und auch einzufordern. Was ist daran sexfeindlich? Und Pornofeindlichkeit ist auch nicht das gleiche wie Sexfeindlichkeit. Oder bist du so naiv, Pornos für das 1:1 Abbild realistischer Sexualität zu halten?
Was du sexfeindlichen Ballast nennst, ist nichts anderes, als dass Frauen ermuntert werden, sich nicht alles nur stumm gefallen zu lassen. Eine Frau, die sich nur hinlegt, die Beine breit macht und alles über sich ergehen lässt, ist wohl kaum sexfreundlicher als eine, die genau weiß was sie will und das auch klar äußert.
Wenn letzteres einem Mann nicht gefällt, ist nicht SIE sexfeindlich, sondern ER, denn er möchte dann offenbar keinen Sex mit ihr, sondern nur Onanie am lebenden Objekt.
@onyx
Geh doch mal die von mir geschilderten Punkte durch. Meinst du wirklich, dass die Haltung, dass Männer potentielle Vergewaltiger sind und Sex haben um Frauen zu unterdrücken (ich sage nicht, dass alle Feministinnen so denken, aber es sind Positionen die in Teilen des Feminismus vertreten werden) Sex zu einer besseren Erfahrung für beide macht?
Das Gegenteil einer eine sexfeindliche Haltung ist übrigens nicht alles über sich ergehen zu lassen. Man kann auch Grenzen ziehen ohne Feministin zu sein, dann evt. nur weil es einem nicht gefällt und nicht weil man meint, dass man dadurch etwas über die Stellung der Frau in der Gesellschaft aussagt.
Dummerweise lassen sich Sex und Persönlichkeit nicht trennen. Daher funktioniert dein Weltbild nicht.
Dummerweise lassen sich Sex und Persönlichkeit nicht trennen.
Sehr richtig. Und genau deshalb dürften Feministinnen i.d.R. ziemlich miesen Sex haben.
Vielleicht daher die andauernde Unzufriedenheit?
Wer ist unzufrieden?
Bruno, nicht immer von dir auf andere schließen.
@piratenweib
Ich verstehe dein Argument nicht. Wenn Sex und Persönlichkeit sich nicht trennen lassen und jemand davon ausgeht, dass alle Männer Schweine sind, dann hätte man doch gerade weil es nicht zu trennen ist schlechteren Sex mit einer solchen Position?
Vielleicht kannst du noch mal etwas länger ausführen, was du mit deinem Argument genau meinst, da ich es tatsächlich nicht verstehe
Gibt´s jemanden, die/der davon ausgeht, dass alle Männer Schweine sind? Glaube ich kaum.
Ich hatte ja oben angeführt, dass bestimmte Meinungen in diese Richtung gehen.
Wer davon ausgeht, dass alle Männer potentielle Vergewaltiger sind und Männer durch die gesellschaft dazu angehalten werden Frauen auch durch subtile Mittel zu unterdrücken hat meiner Meinung nach nicht das positivste Männerbild. Nach deinem Gedanken, dass sich Persönlichkeit und Sex nicht trennen lassen müsste sich dies ja dann negativ auf den Sex auswirken.
In dem Falle, also “Männer sind Schweine und Vergewaltiger”, wird es wohl kaum zu sexuellen Handlungen mit Männern kommen, oder?
Daher ist es müßig über positive oder negative Auswirkungen auf den Sex zu debattieren, wenn es mit nahezu absoluter Sicherheit gar nicht zu Sex kommen wird.
Was die Frage, ob Feministen den besseren Sex haben (müssen) allerdings auch in gewisser Weise beantwortet
Wir könnten jetzt natürlich die Fälle immer eine Stufe abschwächen und dann überlegen, ob der Sex durch diese Haltung besser oder schlechter wird, aber ich denke es ist ein müssiges Gedankenspiel.
Du hast es begriffen. Es ist ein müßiges Gedankenspiel.
Da es letztlich nicht einmal einen Maßstab für “guten” oder “besseren” Sex gibt und selbst wenn es ihn gäbe, so könnten die beteiligten Personen den erlebten Sex doch wieder ganz unterschiedlich werten. Also: vielleicht sollten wir einfach nur für uns selbst sorgen und versuchen, stets guten Sex zu haben.
Schlechten Sex kann mensch nämlich genauso gut lassen.
Nein. Aber das sind einzelne Positionen, die nicht auf “den Feminismus” schließen lassen, so wie du behauptest. Maskulisten vertreten auch teilweise Positionen, die alles andere als sexfreundlich für beide sind. Darf ich jetzt auch daraus schließen, dass Maskulismus per se sexfeindlich ist?
@Onyx:
Ich habe auch gar nicht behauptet, dass man mit Feministinnen zwangsläufig und immer schlechteren Sex haben muss.
Lies mal meinen Blogbeitrag, insbesondere ab:
“Ich kann mir vorstellen, dass man mit einigen Feministen ganz wunderbaren Sex haben kann…”
Und ich würde auch der Aussage zustimmen, dass man mit einigen Maskulisten sicher als Frau sehr schlechten Sex hat, weil sie zuviel Hass auf Frauen haben.
Überrascht?
Meinem Empfinden nach gehören Feministinnen zu den unzufriedensten Menschen überhaupt.
Aber auch die durchschnittliche europäische Frau wird von Jahr zu Jahr unzufriedener, dazu gibt es verschiedene Erhebungen.
Deine Empfindungen seien dir unbenommen. Mehr als das ist es aber auch nicht, schon gar keine allgemeingültige objektive Tatsache.
Nicht nur meine Meinung, sondern objektiv belegbar:
In 40 Jahren haben sich die Frauen im Westen eine immer bessere Position erkämpft. Trotzdem werden sie immer unglücklicher.
Frauen aus der feministischen Generation sind also vielleicht auch deshalb unglücklicher, weil sie anspruchsvoller geworden sind und weil sie zwischen mehr Möglichkeiten wählen können.
Da scheint ja wohl kräftig was schiefgelaufen zu sein…
http://www.sueddeutsche.de/leben/das-unglueck-der-frauen-ganz-schoen-traurig-1.42941
Bitte weiterlesen, gleiche Quelle:
Also auf der Toilette kann ich dir da nur zustimmen, da müssen Frauen doch Tatsächlich warten, wenn sie aufs Männerklo gehen, weil es relativ wenige Kabinen gibt, dafür aber mehr Pissoirs gibt. Die müssen natürlich abgeschafft werden. Damit auf den Toiletten auch eine 50:50 Verteilung stattfindet. Natürlich nur auf den Männerklos, die sind eh viel sauberer.
Nö, Frauen müssen nicht warten, wenn sie aufs Männerklo gehen. Da sind nämlich alle Männer immer ganz schnell fertig und weg, wenn eine Frau die Herrentoilette betritt. Eigene Erfahrung. LOL
Und sauberer sind bei den Herren die Kabinen vielleicht – weil sie selten benutzt werden. Ich will den Jungs aber ihr Vergnügen am Gruppenpinkeln am Pissoir gar nicht nehmen. Können sie doch gern machen, wenn sie das mögen.
Damit dürfte dann auch die letzte Struktur beseitigt sein, an der Frauen scheitern, weil sie auf Männer zugeschnitten ist.
“Strukturen, die an männlichen Bedürfnissen orientiert sind.” Das ist mir zu Wischi-Waschi, was soll das sein?
Das Männer durch wachsenen Wohlstand zufriedener werden ist logisch, denn ein Mann hat duch wachsenden Wohlstand mehr Auswahl an potentiellen Partnerinnen, während das für eine Frau nicht unbedingt gilt. Oft ist das Gegenteil der Fall.
Ein gutverdienender Single-Mann ohne Kinder ist der größte Gewinner der durch den Feminismus ausgelösten Geschlechter-Revolution. Er hat alle Freiheiten, aber keinerlei Verpflichtungen. Natürlich hat eine Frau auch die Wahl kinderlos zu bleiben, aber irgendwie scheint ein Großteil damit nicht sehr glücklich zu werden. Die Sicherheit lebenslang vom Partner (oder alternativ vom Staat) versorgt zu werden ist auch nicht mehr da, dafür sind die Erwartungen Karriere zu machen enorm gestiegen. Keine guten Vorraussetzungen für ein zufriedenes Leben. Aber dafür können die Männer nichts, diese Suppe haben die FeministInnen den Frauen eingebrockt. Auch das Frauen angeblich “härter gegen sich selbst” sind, und “eher an sich zweifeln”, ist nicht den Männern anzulasten.
Es ist schön das immer Probleme gesehen werden. Was ist aber mit den konkreten Lösungsansätzen? Wie bekommen Frauen den Sex den sie haben wollen? Was müssen Sie tun? Was müssen Männer tun? Wie bekommen Frauen zwanglosen Sex ohne als Schlampe zu gelten? Was muss ich mit einer Frau reden? Was sind Ihre Bedürfnisse?
Ich liebe Frauen und bin immer offen und aufrichtig zu Ihnen gewesen. Ich bin sehr kommunikativ und auch beliebt. Aber warum, war ich immer nur der “Beste Freund” geblieben, obwohl ich über alles offen reden kann? Kein Sex, schlechter Sex usw. von den Beziehungsproblemen gar nicht zu reden.
Pickup (PU) gab mir eine Antwort. Pickup hilft mir auch in meiner Beziehung. Das ganze ist eher ein Spiel zw. Mann und Frau als eine Unterdrückung. Meine Frau ist jetzt wesentlich glücklicher. Fällt mir oft um den Hals und wir verstehen uns in vielen Beziehungen besser. Wir gehen sehr human miteinander um.
Die Sprache ist in der PU-Community zwar manchmal recht rauh, aber mir ist noch kein PUArtist untergekommen der Frauen als Warengut zurückgelassen hat. Oft wird gern auch von Manipulation geredet. Wenn das aber passiert ist, hat derjenige keine Ahnung von PU.
Wow, jetzt musste ich doch tatsächlich erstmal wieder den ganzen Artikel lesen – ist ja schon über 1/2 Jahr, das ich den geschrieben habe. Ich glaube, du hast irgendwas in meinem Artikel missverstanden. Ich sehe dort kein Problem. Ich beschreibe, wie Probleme gelöst werden.
Auch in den Kommentaren finden sich zahlreiche Anregungen dazu.
1. In dem sie ihn sich nehmen, fordern, ausführen, tun.
2. Was sie möchten und der/die Sexualpartner_innen ermöglichen.
3. Was sie möchten und der/die Sexualpartner_innen ermöglichen.
4. Selbstbewusstsein stärken.
5. Kommt auf die Frau an.
6. Kommt auf die Frau an.
Hinreichend beantwortet?
Das ist schön für dich.
Das kann ich dir nun wirklich nicht beantworten. Frag doch einfach mal die Frauen, mit denen du gern Sex gehabt hättest.
Das ist auch schön für dich, wenn ich auch den Zusammenhang mit PU nicht verstehe.
Meine grundsätzliche Meinung über solche Manipulationstechniken wie PU ändert das allerdings nicht. Das steht auf einer Linie wie mit Beeinflussungstechniken der Scientologie, Neurolinguistischem Programmieren und Co.
Leider sehe ich in keinem Kommentar irgendeine Lösung, deswegen fragte ich.
Alle Lösungsansätze sind relativ oberflächlich gehalten und durch Reden ist noch niemand zum Sex gekommen.
Warum sollte Sie? Viele Frauen werden so erzogen (manipuliert?) es nicht zu tun. Und außerdem herrscht die Meinung Die Männer sowieso nur das eine. (Manipulation?) – Ist es so schlimm der Frau die Angst zu nehmen, damit sie fordern kann? Oder anders gefragt, wie kann eine Frau, dass Fragen ohne gleich ein Schlampe zu sein? Evtl. wollen Frauen auch mal Männer aufreißen und Spaß haben
Wie aber genau? Game heißt es PU-kreisen und ist ziemlich gut definiert. Das Problem ist ja leider, dass es kaum Alternativen gibt. Einige Frauen haben glücklicher Weise das Problem erkannt und beginnen PU für Frauen zu entwickeln. In die Richtung geht auch folgendes Buch – Absolut Sex: Wie Sie jeden Mann um den Verstand bringen.
Wie kommuniziert man der Frau, was man möchte ohne als Idiot oder A… dazustehen? Das Problem ähnl. der Antwort siehe oben, wobei ich ja der Meinung bin, dass bereits PU in vielen Beziehungen ausreicht
Stimmt. Ist aber als Antwort zu einfach. Man muss sich zuerst selbst dem Problem des fehlenden Selbstbewusstseins bewusst sein. es gibt viele psychologische Hilfsmittel wie Bücher (Manipulation?) es zu stärken. Aber das beste Selbstbewusstsein hilft auch nicht, wenn es eher ein Gesellschaftliches Problem ist, dass Frau gleich als Schlampe gilt (Manipulation?) – da kam selbst der Feminismus (den ich übrigens begrüße) noch nicht sehr weit. PU hilft hier das ganze Salonfähig zu machen. Die Frau wird als Dame behandelt, alles was ihr in der Öffentlichkeit Unbehagen bereitet wird vermieden, aber ihr wird vermittelt sie darf mit dem Mann im Bett machen was SIE will – nicht umgekehrt! Wir Männer sind da ja bekanntlich pflegeleicht
PU macht den Mann selbstbewusst.
Da redet einem leider wieder die Gesellschaft dazwischen (Manipulation?) und vereitelt ein unbeeinflusstes Gespräch. Im Grunde wieder das selbe Problem wie in meiner letzten Antwort. Ist es eine Hilfe, wenn der Mann das Gespräch führt und Ihr alle Ängste nimmt und ehrliches Vertrauen aufbaut? PU hilft dabei.
Das war eher eine rethorische Frage, aber ich werde Sie Dir gern beantworten
Bei PU nennt sich der Mr. Nice Guy AFC (Average Frustrated Chump – Ständig frustrierter Typ). Der gilt mit seinen Frauenversteherkönnen (verständnissvoll, guter Zuhörer, Problemlöser usw.) laut unserer Gesellschaft als Gentleman schlecht hin. Dieser Kategorie gehören viele Männer an. Aber warum dann AFC? Offensichtlich wollen Frauen keinen Mann, der sich verbiegt. Frauen/Menschen wollen jemand, der seinen Standpunkt vertreten kann. Nur leider wird das den Männern nicht so vermittelt (Manipulation?). PU greift hier ein, um dem Mann einen kräftigen Tritt in den Hintern zu geben. Es stärkt das Selbstbewusstsein bei Männern und PU gibt die nötigen Hilfsmittel mit.
Hier scheint der Hund begraben zu sein. Seit dem ich die Techniken der PU bei Ihr anwende, ist unsere Beziehung besser geworden und Sie dazu noch selbstbewusster. Wenn das Manipulation ist, dann eine positive. Auch mein Umgang mit anderen Männern ist sozialer geworden. Der Zusammenhang besteht darin, dass PU den Umgang mit Mitmenschen und eben auch Frauen verbessert. Wäre es was schlimmes wenn Frau anfängt Männer aufzureisen und dabei darauf achtet dem Mann keine Sorgen zu bereiten, auch nicht im nachhinein? Genau das macht PU umgekehrt für die Männer.
Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Religionen bzw. jede Institution manipuliert in Ihrem Interesse – das ist eher eine Frage der Akzeptanz einer Manipulation. Frauen schminken sich und benutzen Wonderbras – ist auch Manipulation. Zur Verdeutlichung war das Wort oben recht häufig in Klammern
PU will nicht den Frauen schaden, sondern einfach nur beide Geschlechter wieder einander näher bringen.
Es gibt immer 2 Seiten der Medaille – aufrichtige Hilfe durch Technik oder böswilliger Misbrauch durch Technik. Es ist auch gut, dass es immer mehrere Meinungen gibt, sonst hätten wir hier nicht diese interessante Diskussion
Miteinander offen reden ist für dich keine Lösung?
Game im Sinne von “Spiel” oder im Sinne von “Jagd”? Schon diese missverständliche Bezeichnung – ganz zu schweigen von den menschenverachtenden Diskussionen in den einschlägigen PUA-Foren (Ja, ich habe dort gelesen!) – zeigt mir, wes Geistes Kind die (meisten) der Anhänger dieser “Spieltheorie” sind. Ich habe schon genug über die 10-Punkte-Skale und anderes geschrieben. Das werde ich jetzt hier nicht wiederholen.
Wobei das eine nicht gleichbedeutend mit dem anderen sein muss.
Tja, dann wird es wohl allerhöchste Zeit, in der Gesellschaft etwas zu verändern. Daran haben Männer einen entscheidenden Anteil. Auf geht´s! Hört auf an Stammtischen über das Aussehen von Frauen zu urteilen, hört auf, ihnen unerwünscht sexuelle Anträge hinterher zu rufen, hört auf, Frauen, die mehrere Sexualpartner haben (wollen), als Dorfmatratzen zu diffamieren. Fangt doch einfach damit an. Der Feminismus allein kann das doch gar nicht leisten. Gleichberechtigung haben wir erst erreicht, wenn jedes Individuum – egal ob Frau, Mann, Trans, Queer oder sonstiges – tun und lassen kann, was sie/er/es möchte, ohne von irgendjemand anderem dafür diffamiert zu werden. Ganz große Ausnahme von dieser Regel (für mich) sind allerdings pädophile Aktivitäten, die verboten bleiben müssen!
Das müsste ja nun eher der “durchschnittlich frustrierte Typ” sein. Nicht ständig. Dass ein frustrierter Typ ein Frauenversteher oder Gentleman sein soll, ist mir neu. Für mich ist der typische frustrierte Typ ein Frauenhasser oder Maskulinist.
Das ist etwas, was mir beim Stöbern in den bekannten großen Foren allerdings überhaupt nicht begegnet ist. Andere Männer (zumindest Alphas) sind Konkurrenz, das ist doch echt nichts neues. Altbekanntes Hahnenkampfgehabe.
Daran ist nichts schlimm, habe ich das irgendwo behauptet? Jede_r soll Spaß haben, wie sie/er (mit Einverständnis des erwählten Gegenübers) will. Das mit dem “keine Sorgen bereiten” ist aber nichts, was eine Person allein in der Hand hat. Die Emotionen lassen sich eben nicht mit Theorien beeinflussen – Schwangerschaften schon gleich gar nicht. Hier hilft nur offenes Reden.
Yep, ich akzeptiere nicht. Weder das eine noch das andere. Du bist hier auf einem feministisch-anarchistischen Blog, schon vergessen?
Findest du, dass es auch Manipulation ist, wenn sie dies für sich selbst allein tun und nicht für irgendwelche potentiellen männlichen Sexualpartner? Einfach, um sich selbst zu gefallen? Wer bist du, dass du glaubst, die Motivation von Frauen zu kennen?
Das will “Yes means Yes” auch oder auch “Wir lieben Konsens“. Probier´s doch auch mal damit.
Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass PU grundlegend missverstanden wird – auch von Befürwortern. Man muss dazu sagen, dass in den Foren mittlerweile oft Kopfnüsse für die Typen verteilt werden, die der Meinung sind, dass der Alpha ein machohaftes manipulatives Arschloch sein soll. Genau das soll er nicht sein – bringt auch nichts, da Frauen solche Typen meilenweit riechen. Mehr dazu weiter unten.
Okay, ich führe mal aus was ich meine. Reden ist wichtig. Es ist zum einen aber auch einfacher gesagt als getan und zum anderen müssen danach auch immer Taten folgen, damit man zu einer Lösung kommt. Wenn man nur über Probleme und mögliche Lösungsansätze redet und diskutiert, wird man zu keinem Schluss kommen. Klingt einleuchtend, aber ist vielen nicht bewusst und dann scheitert es. Es zählt eben viel mehr dazu. Wenn man romantische Stimmung und Feuer entfachen will, reicht auch Kerzen anzünden nicht mehr. Man muss Wege und Spaß am Leben finden. PU hat hierfür ganze Listen und Ideen wie man glücklicher und Zufriedener werden kann und wie man das mit anderen teilt.
Spiel- und Jagdtrieb liegen sehr nah bei einander. PU ist nicht menschenverachtend, nur weil in den Onlineforen sich so pervers aufgespielt wird. Da tummeln sich Männer in den Foren, die das Ganze genauso wenig begreifen. Außerdem schafft die Anonymität eine „befreitere“ Wortwahl. Das ist eher kindisch und zu belächeln. Jeder Mensch greift in verschiedenen sozialen Umfeldern auf seine verschiedenen sozialen Persönlichkeiten zurück. In der Bank als Geschäftsmann, in der Familie als verständnisvoller Vater, auf Arbeit als aufopfernder Mitarbeiter, unter Nachbarn als hilfsbereiter Freund oder eben im Internet als frustrierter Mann. Es soll PU-Workshops geben, bei denen Frauen anwesend sind, nur damit sie Männer verstehen.
Kein Mensch möchte klassifiziert werden, wenn er dadurch benachteiligt wird, sei es in Schule oder im restlichen Leben. Ich halte auch nicht viel von dieser Klassifizierung, aber sie hilft erst mal ein Bild zu vermitteln über welche Persönlichkeiten geredet wird, ohne gleich stundenlang den Menschen zu beschreiben. Frauen, Männer oder verallgemeinert alle Gruppierungen wie PU werden zu oft in Klischees gepackt, aber komischer Weise „weiß“ man sofort was im Zusammenhang mit einer Gruppierung gemeint ist.
Frauen sind hier tatsächlich im Vorteil. Sie werden sozialer erzogen, können Händchenhaltend durch die Fußgängerzone gehen, sich küssen, gegenseitig die Haare stylen usw.. Ihre kommunikativen Fähigkeiten, Intuition und Emotionen sind oft beeindruckend. – Die bekannten Waffen einer Frau
Männer haben in der Regel nicht die feine Sensorik für die Frauenwelt entwickelt bzw. anerzogen bekommen. PU will hierbei helfen – Wie erkennt man die Zeichen, wie reagiert man im Moment der Momente richtig usw. Wer denkt PU ist dazu da, die Frau so lang zu gängeln bis Sie resignierend zu allem Ja und Amen sagt, ist auf dem Holzweg. Solche Typen haben‘s nicht begriffen.
Jo, meine Rede! PU mahnt sogar, so eine Frau zu diffamieren. Es kann nicht sein, dass hier ein Vertrauen aufgebaut wird und es dann so auf schändliche Weise missbraucht wird. Steht auch zuhauf in den PU-Foren und –Blogs und Diffamierung wäre auch ein Eigentor für den Mann. Sexuelle Anträge sollten auch nie bei PU verbal kommuniziert werden. So blöd sollte man(n) nicht sein. Ein Lösungsvorschlag wäre, dass kollektives Bewusstsein in unserer Gesellschaft wieder mehr gefördert wird – Pfadfinderpflicht wäre ein Anfang? Das löst schon eine ganze Menge grundlegende Probleme, die wir in Deutschland haben.
Das ist eben das Misverständnis. Bsp.: Ein Mann ist unsterblich in eine Frau verliebt. Hält ihr die Türen auf. Hört ihr zu, wenn sie Probleme hat. Ist für sie da, wenn sie ihn braucht. Als er sich überwindet und Ihr sanft nähert bzw, seine Liebe beichtet bekommt er die Abfuhr: „Lass uns Freunde bleiben…“ – den hab ich übrigens auch oft selbst gehört. Danach lässt Sie sich von dem Maskulinist abschleppen. PU soll diesem sinnlosen Mist Einhalt gebieten. Der AFC trainiert seine Sensorik und wird zum Alpha – einem gestandenen Mannsbild der Menschen achtet, aber dabei nicht seine eigenen Interessen vernachlässigt. Ich denke der Frauenhasser wird geboren, wenn er oft genug als AFC gescheitert ist.
Der Zusammenhang besteht darin, dass PU den Umgang mit Mitmenschen und eben auch Frauen verbessert.
Das wundert mich aber. Zumal manchmal mehrere Gruppen losziehen und gemeinsam Ihre unzureichenden Kenntnisse in Sachen Frauen abzutrainieren.
PU ist übrigens auch altbackenes, was nicht neu erfunden worden ist. Die Sache hat einfach nur einen Namen und erste Versuche von Struktur bekommen. Konkurrenzdenken ist ja auch nix schlimmes und ist in allen Lebensbereichen anzutreffen. Ohne dem würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren.
Ich sollte aufhören rethorische Fragen zu stellen. Es sollte nichts anderes bedeuten was Du schon richtig erkannt hast.
Emotionen aber lassen sich mit Sicherheit theoretisch beeinflussen und ich hoffe, dass die, die wissen wie das geht, nur im Sinne ihrer Mitmenschen handeln. Das gilt für Nachrichtensprecher, Komiker, Zauberer, Buchauthoren, Werbefachfrauen/-männern, Politikern usw. Ich selbst steuere auch bewusst Emotionen und das schon bevor ich irgendwas von PU oder NLP gehört habe. Schwangerschaften lassen sich verhindern. Kondome sind bei PU Pflicht.
Ist Dein gutes Recht
und so wie ich nicht akzeptiere, dass PU-Methoden schlecht sein sollen. Dass ich hier bin, weiß ich und ich bin froh das hier mein Wort veröffentlicht wird. Danke.
Selbst wenn ich es für mich tue, bleibt es Manipulation, und zwar um meine Emotionen bzw. mein Selbstwertgefühl zu beeinflussen. Ich fühle mich wohler. Wobei ich der Meinung bin das mir ein Wonderbra nicht sonderlich stehen würde.
Das ist schön und ich glaube auch daran und jeder für sich wird nämlich nicht reichen.
Ich sehe schon, dass wir in vielen Dingen gar nicht mal so weit voneinander entfernt sind.
Das allerdings wage ich zu bezweifeln. Eine gute Gesellschaft kann auch ohne Hahnenkämpfe funktionieren – besser sogar. Ob es unsere Gesellschaft kann, wird sich hoffentlich noch zeigen.
Ja.
Dann sind wir uns ja zumindest in diesem wesentlichen Punkt einig.
Ja? Wo kann ich so eine Gesellschaft besichtigen die ohne Konkurrenz funktioniert?
Ohne “Hahnenkämpfe” kommen höchstens Matriarchate aus, und die sind, mangels Konkurrenz und männlicher Dynamik, sämtlichst allesamt auf dem technologischen Niveau der Jungsteinzeit stehengeblieben.
Demokratie, Marktwirtschaft, Familie & Co (damit unser Lebensstandard) ist nicht ohne Hahnenkämpfe Lebensfähig. Auch wenns hart klingt, aber wir Menschen brauchen Diskussion & Streit wie die Luft zum Atmen. Wenn 2 Gruppierungen Ihre Extreme verteidigen ist das wie ein Schutzmechanismus. Durch die Extreme betont man wie wichtig ein Problem ist und macht dadurch erst darauf aufmerksam. Das ist wichtig. Die Gegenseite verteidigt. Zwangsläufig versuchen beide Ihre Interessen zu waren, was zu einem goldenen Mittelweg führt (bitte auf eine große Menge von Konflikten beziehen, Einzelfälle in denen es nur Ja und Nein gibt können nur durch die Allgemeinheit entschieden werden)
Eine Zukunft in Harmonie wünsche ich mir auch. Und ein Utopia in dem jeder die gleichen Möglichkeiten bekommt, die er möchte – den selben Ferrari, das gleiche Haus wie der Nachbar – ist aber offensichtlich zum scheitern verurteilt. Allein nur weil Nachbars Frau hübscher ist als die eigene … Emotionen lassen sich nicht aberziehen oder kontrollieren. Das macht die Seele krank.
Unzufriedenheit, trotz eines hohen Lebensstandards ist ein großes Problem in der westlichen Welt. In der GEO war mal ein Artikel über die Slums in Südamerika und Asien. Der Autor hat noch nie so viele glückliche Kinder gesehen wie dort, obwohl die zwischen Müll und Fäkalien gespielt haben. Es gibt uns einfach niemand das Recht zu behaupten Slums wären schlecht und man müsse diese ausmerzen und die Leute in “luxeriöse” Plattenbauten stecken. Viele Leute dort wollen das nicht. Wohlstand vs. Zufriedenheit & Freiheit?
Freiheit vs. Sicherheit, Industrie vs. Naturschutz usw.
Ich möchte auf diesen Kontrollmechanismus Diskussion & Streit nicht verzichten :angel:
Wir brauchen nichts davon. Unsere sog. “Demokratie” ist gar keine, sondern eine Parteiendiktatur, Marktwirtschaft im neoliberalen Stil bringt nur einigen etwas, Familie hat sich – zum Glück – so verändert und vervielfältigt, dass wir keine Rückschritte in irgendwelche vorsintflutlichen Familienstrukturen brauchen.
Ich denke auch, dass wir Diskussionen brauchen – aber Extreme zu verteidigen ist etwas völlig anderes. So kann mensch keine Kompromisse schließen. So etwas führt in letzter Konsequenz zu Gewalt. Dazu sage ich nein.
Mich interessieren weder Nachbars Haus noch Ferrari noch Frau oder auch Nachbarins Mann. Wer wertschätzt, was sie hat, ist neidlos. Und Neid macht in der Tat die Seele krank. Du hast Recht, dass Unzufriedenheit in der Überflussgesellschaft ein großes Problem ist. Das ist aber nicht durch Diskussion und Streit aus der Welt zu schaffen, sondern es handelt sich um ein generelles Werteproblem unserer Gesellschaft. Bei uns gelten nur Geld und beruflicher Erfolg (Karriere) etwas, persönliches Befinden, Obsorge für andere oder einfach philosophisch freies Leben sind – bei uns – überhaupt nichts wert.
Ich möchte gern auf Streit und Neid verzichten.
Ein schönes Beispiel für einen Typen, der ein riesen Arsch ist, der PU nicht versteht, obwohl er den Kopf gewaschen bekommt. Das geht soweit, dass teilw. schon die Moderatoren resignieren. Der Typ ist einfach beratungsresistent.
Anleitung für besseren Sex….
Nachdem das Piratenweib sich zu dem Thema ausführlich geäußert hat, äußere ich mich auch zum Thema "Perfekter Sex": Guter Sex ist, wenn beide Spaß haben. Also redet miteinander über Eure……