via gulli.com – news – Free Music Charts Februar 2010.
Viele unterschiedliche Musikstile sind vertreten, so dass eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Es kann auch sehr spannend sein, einfach mal ein paar Stücke anzuhören, die man vielleicht normalerweise nicht konsumiert hätte. Vielleicht erweitert man damit ja seinen musikalischen Horizont?
Ladet euch einfach mal das Skript von Amarok fürs KDE herunter – wenn ihr einen Unix-Rechner habt. Ansonsten oder zusätzlich: einfach zu Jamendo surfen und kostenlos Musik hören.
Du brauchst Musik für eine private Veranstaltung? Fürs deine Webpage? Oder einfach nur so zum Anhören? Bei Jamendo wirst du garantiert fündig. Nur für kommerzielle Nutzung muss eine Gebühr bezahlt werden, denn auch bei Jamendo leben die Künstler nicht von Luft und Liebe allein ![]()
Oder machst du sogar selbst Musik? Willst bekannter werden? Auf zu Jamendo – als Künstler!
Viele Künstler bieten bei Jamendo ein oder sogar mehrere Alben zum kostenlosen Download an. Wer Gefallen an einem der Stücke findet, der kann sich bei den FMC direkt zur Webseite der Künstler bei Jamendo verbinden lassen. In Anbetracht des finanziellen Engpasses von Jamendo sind Spenden derzeit mehr als willkommen! Die Hälfte des gespendeten Geldes soll die Kosten von Jamendo decken, der Rest geht direkt an die Musiker.
Also, wer ein paar Euro für gute Musik (und Musiker) übrig hat, kann auch gern Jamendo unterstützen! Oder habt ihr die GEMA lieber? ![]()
Voten bitte nicht vergessen! Die nächsten Free Music Charts erscheinen am Montag, den 22. 03. 2010. gulli wünscht allen Freunden freier Musik viel Spaß mit eurer Auswahl.











Von Jamendo würde ich die Finger lassen, erstens ist es ungewiss, wie lange die noch (wieder) existieren, und zweitens fallen die durch technische “Schwierigkeiten”, “versehentliche” Löschungen usw. auf. (Und die machen Reibach mit Gratismusik.)
Lesenswert:
Kommentare eines ehem. Jamendo-Musikers
Trotzdem: Die Idee mit GEMA-freier Musik finde ich gut. Auch wenn die Umsetzung bei Jamendo nicht perfekt sein mag. Das kann ich nicht beurteilen, da ich keine Musikerin bin. Sicherlich ist die Abwägung zwischen “der Portalanbieter will auch etwas verdienen” und “wir machen alles umsonst und aus lauter Nächstenliebe” eine nicht so einfache Sache. Aber jemand, der ein solches Portal betreut, wird kaum die Zeit für einen anderen Job nebenher haben. Sogar so ein doofer Blog macht schon ´ne Menge Arbeit – wieviel mehr dann ein solches Projekt?
Heißer Tipp: im Info-Applet von Amarok zeigt das Skript auch neben zusätzlichen Infos einen Link auf den Jamendo-Service, unter dem sich dann alle Veröffentlichungen des Interpreten finden.
Leider hat Jamendo gerade die API geändert und es läuft etwas holprig, aber das ist sicher bald gefixt.
Ein paar CC-Künstler wenden sich allerdings wieder von Jamendo ab (z.B. river rat records), da Jamendo offenbar nicht sonderlich viel vom eingenommenen Geld (insb. für kommerzielle Nutzung) weitergibt. (Also wenn Jamendo als Label auftritt)
Hey, das ist schade. Da bin ich allerdings nicht so auf dem Laufenden. Wäre aber schade, wenn eine so gute Idee dann letztlich wieder am Geld scheitern würde. Wieviel gibt Jamendo denn weiter an die Künstler (in % oder so)? Hast du dazu Infos?
Die FAQ beantwortet das recht gut: 50% der Werbeeinnahmen gehen an die Künstler sowie die Spenden. Ausgezahlt wird ab 100 Euro. Sieht für mich ok aus.
Was die Zukunft von Jamendo angeht: Geld kommt ja durch Jamendo Pro rein, aber eben nicht genug um die Unmenge an Mitarbeitern zu bezahlen. Die Seite wird also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiterexistieren.
Hallo in die Runde!
Ich wußte nicht, dass jamendo wirtschaftliche Probleme hat und schon auf Spenden der Musiker angewiesen ist, von denen jamendo ja letztendlich lebt. Eigentlich schade…
Vielleicht hat das ja etwas mit der Größe des Unternehmens zutun und natürlich der Tatsache, das viele Internet Besucher immer noch auf der Suche nach kostlosen Dingen (mp3, Software usw.) sind, die sie selber nie im Leben für umsonst raushauen würden. Da scheint sich jeder am Nächsten zu sein. Wieder schade…
Ich verdiene übrigens mein Geld auch mit Gema-freier Musik im Internet. Wir sind eine Gruppe von freien Künstlern, die sich von der GEMA abgewandt haben und sich seit anderthalb Jahren selber Vermarkten. Unser Musik Portal heißt:
Wir glauben daran und sind zuversichtlich, dass dieses Portal in Zukunft nicht auch von unseren Spenden angewiesen sein wird.