Warum gehen Männer zur Prostituierten
verfasst von D* u*****ged, 22.01.2010, 12:04
„Sex mit einer Prostituierten gibt mir nichts – abgesehen von einem schlechten Gefühl.“ Ben, ein ziemlich durchschnittlicher Typ aus der Mittelschicht um die dreißig, hat sich eine längere Mittagspause genommen, um über seine Erfahrungen mit käuflicher Liebe zu sprechen. Schüchtern und leicht nervös sagte er: „Ich hoffe, dass ich herausfinde, warum ich das tue, wenn ich darüber spreche.“
Der Artikel ist natürlich wieder männerfeindlicher Scheiß. Nach einem guten Beginn rutscht die Autorin wieder ins Klischee ab.
Und dann ist eine Befragung von 12 Personen nicht repräsentativ.
Warum gehen Männer zur Prostituierten? – Weil Männer die körperliche Nähe von Frauen so angenehm empfinden, dass sie bereit sind dafür zu bezahlen.
Wäre Männern die körperliche Nähe von Frauen nicht Geld wert, käme es niemals zur Ehe.
Für Frauen ist Sex immer ein Geschäft, d.h. Frauen sind nur zu Sex bereit, wenn sie sich dadurch einen Vorteil erhoffen, der nicht im Sex selber liegt. Das liegt in der nuttigen Natur der Frau, ihrer Parasitennatur, die ich schon in vielen Postings erläutert habe.
Warum trinken Männer Bier? – Na, weil es ihnen offensichtlich schmeckt! So einfach ist das. Und mit Sex ist es genau so.
Frauen sind in ihrem steinzeitlichen Denken haften geblieben, das Sex immer das Risiko von Kindern in sich trägt. Ihre vorsintflutliche Körpermaschine hat das Vorhandensein von Verhütung noch nicht realisiert.
Und darum verkneifen sich Frauen ein Vergnügen, das so billig ist, so bio, so öko, so gesund, so anspruchslos, so einfach, so spaßig, dass man(n) sich nur wundert, wie frau so prüde sein kann.
Nur im Alter, wenn der Zug abgefahren und die Möse trocken und atrophisch ist, dann kommt das Gejammere.
via WGVDL – Warum gehen Männer zur Prostituierten.
Ist das nicht herrlich? Wenn ich nur jeden Tag so ein Sahnestückchen zum Vernasch** ach quatsch, Verreissen hätte, wäre das eine Schau!
Also, fangen wir mal an. Zunächst mal wurde die Studie nicht mit 12 Männern durchgeführt, sondern mit 700, wie leicht in der Quelle nachzulesen ist. Dort wird auch eine genauere Beschreibung der Stichprobe angegeben, die jüngsten waren 18, die ältesten 70, sie waren schwarz, weiß, asiatisch und osteuropäisch, mehr als die Hälfte war verheiratet oder in einer festen Beziehung. So weit so gut. Ob die Studie mit 700 Männern repräsentativ ist, kann ich nicht beurteilen, aber immerhin ist das doch eine recht hohe Zahl. Wenn man bedenkt, wie hoch die Dunkelziffer bei den Freiern ist (Männer, die das Nutzen von Hurendiensten nicht zugeben).
Bei den Interviews machten die meisten Männer die Angabe, dass sie sich dafür schämen, wenn sie für Sex bezahlen und dass sie an Schuldgefühlen leiden. Um so mehr stellt sich die Frage: Warum tun sie´s dann? Ist die Antwort einfach: “Weil sie´s können?” Doch so einfach machen wir es uns mal nicht. Manche haben einen besonderen Kick dabei, dass die Frau selbst keinen Spaß hat, aber alles für seinen Spaß tut. Andere möchten dass die Prostituierte simuliert, sie wäre seine Freundin oder ein Date. Hier finden wir zwei Typen von Männern wieder, die uns auch alltäglich überall begegnen: der, der generell nur an seinen eigenen Spaß denkt und den anderen, der einfach keine Freundin findet, warum auch immer – oder beziehungsunfähig ist.
Männer interessieren sich laut der Studie wenig dafür, ob Frauen zur Prostitution gezwungen werden. Sie würden auch hingehen, wenn sie das wüssten. Aber sie würden nicht hingehen, wenn der Besuch mit öffentlicher Bloßstellung, gerichtlicher Verfügung/Bestrafung oder “Benachrichtigung des Chefs” verbunden wäre. Ein tiefer Einblick in männliche Psychen.
Was nun den Stuss von D* Unp***ged oben betrifft: Wenn er der Meinung ist, Frauen wären in einen vorsteinzeitlichen Denken bzgl. ihrer Fortpflanzung behaftet, so frage ich mich ernsthaft, mit was dann Männer behaftet sind? Bei den meisten, die “mal schnell irgendwo ihren Spaß haben wollen”, ist es doch so, dass sie davon ausgehen, dass die Frau schon verhüten wird, und überhaupt ist es ja ohne Kondom viel schöner. Obwohl das Kondom eine der wenigen Möglichkeiten für Männer ist, selbst Kontrolle über ihre Fortpflanzung auszuüben.
Ui, und für Frauen ist Sex immer ein Geschäft, das liegt an ihrer nuttigen Parasitenstruktur. Der Satz ist so geil, den muss ich mir als Poster an die Wand hängen. Dass die Frauen, die er kennt, auf einer Bezahlung bestehen, ist mir sofort klar, denn einen emotionalen Gewinn kann er ihnen mit dieser Einstellung sicher nicht bieten, der Sexualschmarotzer, der. Selbst wenn Sex für Frauen ein Geschäft wäre (was hirnrissig ist), so sollte man die Ökonomie nicht außer Acht lassen: zu einem Geschäft gehören immer zwei! Wer für die Leistung bezahlt, ist ebenfalls beim Geschäft dabei. Und da dieses Geschäft hier als irgendwie unredlich oder unehrenhaft, nuttig, parasitenhaft dargestellt wird, so gelten die selben Attribute auch für den männlichen Geschäftspartner. Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte stets bedenken, dass mindestens drei Finger auf ihn zurückzeigen.
Dass Frauen sich das wunderbare Vergnügen, dass Sex bietet, verkneifen, ist natürlich Unfug gröbster Art. Wahrscheinlich verkneifen sie sich nur das zweifelhafte Vergnügen, Sex mit einem solcherart gestrickten Mann zu haben und machen es sich lieber selbst – auch ein Vergnügen, auch Sex, und das mit einem Menschen, den frau mag – sich selbst.
Im Alter kommt das Gejammere, das stimmt. Aber leider jammern die Männer. Wurden Viagra und Cialis für Frauen erfunden? Nö. Wird die Scheide im Alter trockener, was hormonell bedingt ist, so genügt ein kleines Kleckschen Gleitmittel und alles fluppt bestens. Da haben Männer im Alter es doch wesentlich schwieriger. Haben doch alle Potenzmittelchen gravierende Nebenwirkungen und so manchen ob seiner neuerweckten Manneskraft frohlockenden Greis in ein kühles Grab gebracht. Manche haben es gar so schwer, dass sie nur Frauen mit Geld bestechen können, wenn sie schon sonst nirgends mehr stechen können. Bäh!











“….Sexualschmarotzer….”
Das merk ich mir. *gg*
Zitat:
»Meine Gefühle gegenüber Männern sind das Ergebnis
meiner Erfahrungen. Ich habe wenig Sympathie für sie. Wie ein Jude, der gerade aus Dachau freigekommen ist, sehe ich den hübschen jungen Nazi-Soldaten mit einer Kugel im Bauch, sich vor Schmerzen krümmend, niedersinken, und ich schaue nur kurz und gehe weiter. Ich muss nicht mal mit der Achsel zucken. Es geht mich einfach nichts an. Männer sind Nazis durch und durch; ihr Tod ist also historisch gerechtfertigt.«
Marilyn French
keine anonyme Internet-Polterin, sondern eine Bestseller(!)-Autorin.
Warum kümmerst du dich mal um den feministischen Dreck?
Noch eins? Gerne:
»Terror strahlt aus vom Mann, Terror erleuchtet
sein Wesen, Terror ist sein Lebenszweck«
Andrea Dworkin, ebenfalls eine Autorin und von Alice Schwarzer (zweifache Bundesverdienstkreuz-Trägerin!)
belobigt.
Da ließe sich noch einiges zitieren. Wo bleibt deine Distanzierung, deine Kritik?
Ist das etwas anderes?
Willst Du kein schlechtes Bild vom feministischen Geschlechterrassismus verbreiten?
Gegen Männer – nicht so schlimm?
Was würdest Du davon halten, wenn einer dieser Typen ein Buch mit dem Titel “Nur eine tote Frau ist eine gute Frau” veröffentlichen würde, dies von der Presse als “geistreiche Komödie” gewürdigt würde, und die Verfilmung dazu zur besten Sendezeit in der ARD gesendet werden würde? Ein gefundenes Schnäppchen für dich, nehm ich an… nur gibts das schon, nur mit einem toten Mann…
Ich halte dich für eine Heuchlerin.
Warum sollte ich? Das tust du ja schon …
Wenn ich mir deine unterirdischen Kommentare so ansehe, frage ich mich, warum Andrea Dworkin deinen Lebenszweck so realistisch beschreibt.
Nö, eigentlich nicht. Das können andere viel besser.
Ich würd das Buch lesen oder mir die Komödie anschauen und drüber lachen. So wie auch über die unsäglichen Ergüsse aus diversen Maskulinistenforen – ich lache drüber
Das sei dir unbenommen. Für was ich dich halte, schreibe ich nicht. Das weißt du ja auch so, stimmt´?
Danke für die Antwort.
Gern geschehen.
Marilyn French hatte ihre Erfahrungen mit bestimmten Männern. Dich Patrick interessiert nicht was das für welche waren? Du ziehst es vor, andere mit Deinem DReck zu überziehen. Ich habe auch Scheiß-Erfahrungen mit Männern gemacht, die kamen sogar in den Knast dafür. Das war also nicht richtig? Die Frau ist schuld am eigenen “Pech”? Wie ist das mit den Männern, die Opfer anderer Männer werden? Warum siehst du den Primärgrund nicht beim Verantwortlichen? Der Verantwortliche ist nie der, der zur falschen Zeit am falschen Ort war, sondern der, der zuschlägt, der beraubt, der betrügt.
Ich habe auch Scheiß-Erfahrungen mit Frauen gemacht.
Was ich dadurch gelernt habe? Es gibt kein “gutes” oder “schlechtes Geschlecht”. Es gibt solche Menschen und solche. Das anzuerkennen würde Dir helfen, Deinen Hass zu überwinden. Und einiges mehr.
Was interessiert es mich, welche schlechten Erfahrungen der Rassist mit Ausländern gemacht hat – Rassismus ist trotzdem falsch – analog dazu der Sexismus des Feminismus.
Noch ein Bonbon:
Alle Männer sind Vergewaltiger, und sonst gar nichts. – Marilyn French.
Ach ja, fällt es dir selbst nicht auf, wie lächerlich es ist mir Hass zu unterstelle, wo ich hier doch nur feministischen Hass dokumentiere? Das sagt viel, über eure selektive Wahrnehmung.
“Warum kümmerst du dich mal um den feministischen Dreck?”
Weil es bereits genug damit zu tun gibt, sich um maskulistischen Dreck zu kümmern.
Ich verstehe den Maskulinismus als (berechtigte) Reaktion auf den Feminismus.
Mal sehen, wann die es schaffen, Gaskammerphantasien für Frauen zu veröffentlichen und diese dann von einem Bundesverdienstkreuzträger als “brillante Satire” gewürdigt wird.
Ach, ich sehne diesen Tag herbei…
Das tun sich doch schon. Du solltest mehr lesen!
Hi Patrick, wenn du schon bei Genderama abschreibst, dann solltest du auch vollständig zitieren:
(Fettmarkierung von mir)
Und das (das Fette) ist eine Wahrheit, die jede Frau kennt! Quelle: Genderama. Natürlich gibt es noch zig andere Quellen für Zitate von Marilyn French, der dieser Quelle wirst du ja sicherlich eher glauben, als einer feministischen oder neutralen Seite (wobei es wahrscheinlich für dich keine neutrale Stelle gibt).
Huhu, hab auch noch ne Sammlung feinster feministischer Volksverhetzung
http://www.youtube.com/watch?v=LmqwENQwNR8
Das ist aber schön für dich. Dann kannst du sie ja auf deinem Blog veröffentlichen. Ich freue mich schon drauf. Vergiss nicht, mir einen Link zu schicken, “vomBurgturm” …
Hier ist jedenfalls kein Platz für die Veröffentlichung deiner Sammlung, denn Volksverhetzung findet hier nicht statt. Stelle dich also darauf ein, dass Versuche in dieser Richtung nicht freigeschaltet werden.
Turm, es gibt keine feministische oder maskufaschistische Volksverhetzung. Lies doch bitte den § 130 einmal richtig.
Ihr seid so richtig genial blöd, denkt Ihr doch, man kann uns mit diesen Sätzen, die aus dem Kontext gerissen werden beeindrucken. Eure Argumentation ist unredlich, nur auf Krawall aus. Bringt nichts, sagt nichts und ist einfach nichts.
Und ich kenne nur wenige, die das “Manifest zur Vernichtung der Männer” ernst nehmen. Euch.
Sagt wirklich viel über Euch aus.
@ Angela
Damals haben meine Großeltern auch über “Mein Kampf” gespottet. So gut wie keiner hat es ernstgenommen. Das Ergebnis kennen wir ja.
Wehret den Anfängen.
Ganz schlechter Vergleich.
Und, beim “Wehren” sind wir hier ja gerade …