(…) zum anderen engagiert man sich normalerweise in einer partei, von der man seine interessen/meinungen vertreten sieht und nicht in einer partei, der das alles schnuppe ist.es gibt für frauen keinen grund mehr, in irgendwelchen männerparteien gegen windmühlen zu rennen, wenn andere parteien bereits begriffen haben, dass eine demokratische partei ohne frauen keine ist.
ach so und anti-diskriminierungsarbeit ist nicht die aufgabe der diskriminierten, sondern die aufgabe der diskriminierenden – es ist doch nicht meine bringschuld jemanden zu erklären, dass er mich gerade diskriminiert, wenn er nicht mal bereit ist, darüber nachzudenken, sondern bereits entschieden hat, dass er dieses nicht tut.
das ist vergebene liebesmüh – einem ausländer der gerade auf der straße von einem nazi zusammengeschlagen wird, sagt man auch nicht, ach weißt du was, setzt dich doch mal mit dem nazi zusammen und dann erkläre dem, warum der dich gerade diskriminiert.
via kopf und herz – das lesben audioblog, ein lesben podcast aus Berlin.: piratenpartei hat ein frauenproblem.
Gefunden in den Kommentaren zum Artikel.
Tja, irgendwie hat sie ja Recht. In einer Partei, der die – persönlich empfundenen wichtigsten – Themen schnuppe sind, engagiert sich niemand. Weder Frau noch Mann. Also müssen – jetzt nach der Wahl ist ja Zeit und bekanntlich vor der Wahl – diese Themenfeld jetzt bearbeitet werden. Und zwar dringend. Und zwar basisdemokratisch. Und zwar gleichberechtigt.











Piratenweib,
ich kann dir versprechen, dass es dir – und jeder anderen Frau – in der FAU besser geht, als bei Hoffmanns Piraten.
LG
Isi
Hi Isi, du meinst die http://www.fau.org ?
Ich werde mal gucken, was das so ist ….
übrigens: A.H. ist gar kein Pirat.
Aber Kyra, Arvid, feuerreiter und Pulsar sind Piraten. Das reicht an Abschreckung, um kein Mitglied zu werden. Hoffmann ist nur ´ne Witzfigur, mit der man sich keinen Gefallen tut, wenn man sie an sichtbarer Stelle präsentiert. Eine Diskussion mit Hoffmann & Co ist wie ´ne Grundrechte-promotiontour durchs Rotlichtviertel. Du kannst viel erzählen, aber es bringt absolut nichts.
Und, ja, während die Piraten (vermeintlich) weder rechts noch links sein wollen (und keine Frauen, aber Männer und keine Piratinnen, aber Piraten) und eben liquide Demokraten darstellen statt basisdemokratische Strukturen zu etablieren, wissen andere schon wie es geht und worauf es ankommt. Ich werde mich also nirgendwo engagieren, wo ich als Frau um meine Rechte bangen muß. Die Piratenpartei dient mir mittlerweile als schlechtes Beispiel und Beleg dafür, dass nicht alles was gut gemeint ist auch gut gemacht sein muß. Und ich habe auch keine Lust das Rad neu zu erfinden und dann darüber diekutieren zu müssen, ob es denn nicht auch Ecken haben kann, denn die Piraten sind ja offen für “neue Wege”. Viele dieser Wege sind aber einfach nur Sackgassen, wie zBsp. die Sache mit der Wehrpflicht für alle. Da sehe ich zu, dass ich mich klar positioniere und zwar wie folgt: NEVER! Die Wehrpflich gehört abgeschafft und dazu gibt es keine Alternativen.
Hier fühle ich mich aber zu Hause und auch als Frau ernst genommen:
http://www.fau.org/artikel/pdf/prinzipienerklaerung_web-2006.pdf
Hi Isi, ich kann dich gut verstehen. Dass du keine Lust hast, das Rad neu zu erfinden. Ich glaube, genau das hält viele Frauen von der Mitarbeit bei den Piraten ab. Traurig. Und natürlich gehört die Wehrpflicht abgeschafft. Da bin ich voll auf deiner Seite.
Nun, ich bin gespannt auf die weiteren Entwicklungen und werde zu gegebener Zeit entscheiden, ob auch ich weiterhin genervt vom “Neuerfinden des Rades” bin oder ob der “Silberstreif am Horizont” zu sehen ist.
LG Piratenweib