Männerpartei – Klappe, die Zweite.
Toll! Einfach toll!
Nie im Leben hätte ich dieses obergeile Video gesehen, wenn – ja, wenn ich nicht per Twitter davon erfahren hätte. Und was mir da entgangen wäre!
Die Männerpartei.eu hat meinen Blog entdeckt! Wie sie das geschafft hat? Nun, ich will mal nicht mutmaßen, aber die Nutzung von Suchmaschinen gelingt ihnen ganz offensichtlich gut.
Also: sie haben meinen Blog entdeckt und auf meinem Blog meine “Lobrede” auf die Männerpartei.eu.
Und diesen Artikel haben sie zum Anlass genommen, mir – ja wirklich! – mir ein eigenes Video von immerhin über 10 Minuten Dauer zu widmen. Vielen herzlichen Dank.
Eingeordnet in die Kategorien “Männerhasserin”, “Frauen” und “Parteien”.

Damit diese wunderbare Video über einen einzelnen Blogbeitrag einer größeren Zuschauerschaft zuteil werden möge, verlinke ich es hier.
Vielleicht schafft ihr es, das Ding bis zum Schluss anzuschauen. Ich bin leider bei Minute 4:58 eingeschlafen. Vielleicht erzählt mir jemand, wie´s es danach weiterging? Ich fürchte, wenn ich es nochmal anschaue, werde ich wieder vom stundenlangen Sekundenschlaf übermannt … ach nee, überfraut ![]()
Und hier noch als kleine Beigabe ein paar tolle Snippets vom Videokanal der Männerpartei.






Quelle: Videokanal Männerpartei.eu

Quelle: Männerpartei.eu
Schön, oder? Ich bin gespannt auf die Umsetzung des Zeugungsstreiks …










klaus374 hat Recht.
Was genau meinst du damit?
Das Feministenpack nervt.
Jedes Mal, wenn ich “Bürger und Bürgerinnen” (oder andersrum oder mit einem anderen Wort vor der Endung) höre oder lese, würde ich gern vorsätzliche Tötung unter Notwehr stellen. Bah.
Dann mach doch einfach die Augen zu, dann musst du nichts lesen.
. Pfui.
Ansonsten: Immer wenn ich so depperte Kommentare bekomme, wünsche ich mir das Faustrecht zurück
Er findet, dass zu wenig Frauen sterben.
Wenn DAS die Durchschnittsdenke der Männerparteiwähler ist, sollte der Herr Schlaftablettenkommentator mal besser vor seiner eigenen Tür, bzw. in seinen eigenen Reihen kehren…
Aber mal ne andere Frage. Was sind eigentlich “Frauenfernsteher”?
Auch der Satz ist geil:
“Ich wünsche mir auch das die Männerpartei mit diesen dummen Frauengequatsche ein ende setzt.”
Ja, es sterben eindeutig zu wenig Frauen, gemessen an der Zahl der Männer, die draufgehen, während die Frauen schon an ihrer Karriere schrauben dürfen; is’ ja bekanntlich freiwillig bei denen.
@ tux: Eigentlich hätte ich (beinahe) etwas mehr Verstand von dir erwartet.
War wohl ein Irrtum.
Ich besitze jedenfalls ausreichend Verstand, um nicht geifernd ständig Leute zu diffamieren, die nicht in mein beschränktes Weltbild passen, zum Beispiel diese augenscheinlich extrem gestörte Person “Isi”, die statt der Nazi- ständig die Sexismuskeule schwingt und dabei wirkt, als hätte man sie selbst zu oft damit auf den Kopf geschlagen.
So, und jetzt bitte mal wieder alle zurück zum Thema “Männerpartei – Klappe, die Zweite”. So heißt nämlich der Beitrag. Er heißt nicht: Piratenweib, Isi, Pantoffelpunk und tux schlagen sich die Köppe ein. Alles klar?
Über extreme Störungen urteilen i.A. Psychologen und andere dazu befähigte Personen, aber keine Tuxis. Also: Beleidigungsverwarnung!
“Ja, es sterben eindeutig zu wenig Frauen, gemessen an der Zahl der Männer, die draufgehen”
Das ist interessant. Für dich ist Gerechtigkeit also nicht dann erreicht, wenn weniger Männer sterben, sondern mehr Frauen? Danke für diese Geistesoffenbarung.
Darüber habe ich auch nachgedacht. Wahrscheinlich ist das eine total geniale Wortneuschöpfung, im Sinne von “Männer, die Frauen NICHT nahestehen” oder es ist einfach Ausdruck einer besonderen Art von Idiotie (klinische Form).
Stimmt, ja – ein Wort, das mit “Frauen” beginnt, klingt wahrlich nach Idiotie.
@ tux: So wie ein Wort, das mit “Männer” beginnt, nach Schwachsinn klingt?
Na wie geil!
Ich habs echt geschafft, mir das Ding die volle Länge anzuschauen, obwohl es schwer war, die Augen offenzuhalten. Man kann diese ca 10minütige Schlaftablette auf wenige Sätze zusammenfassen:
”
“eigentlich fand ich die Piraten mal voll gut, aber schaut alle mal auf Piratenweibs Seite, wie böse und männerfeindlich die ist. Das ist ganz doll gemein. schnüff.
Zum Zeugungsstreik kann man nur sagen, solange es die richtigen tun, nur zu!
Volle Zustimmung!
Aus weiblichem Desinteresse in Sex und Fortpflanzungsfragen speist sich deren Wut. Ich habe nämlich noch keine halbwegs intelligente Frau (und erst recht keine Feministin) erlebt, die sich darüber grämt, auf nichtssagenden Sex mit strunzdummen Sexisten verzichten zu müssen und deren dummtriefige Nähe auszuhalten oder auch noch zum eigenen Nachteilen deren Kinder auszutragen.
Sexisten (die Feigen zwischen Ihnen nennen sich Maskulisten) sind komplett aussozialisiert, enfant perdu, in jedem Sinne: überflüssig. Und sie wissen es. Sexismus gegen Frauen, Hass auf Feministinnen ist deren Art, ihr Scheitern zu kompensieren, irgendjemand muß ja schuld sein, an allem. Sexisten sind überalterte im Leben gescheiterte Rotzlöffel, die soviel Beachtung verdient haben wie ein Haufen Hundescheiße am Straßenrand. Kann man sich drüber aufregen, muß man aber nicht – aber irgendwann kommt die Kehrmaschine oder ein Regenschauer.
Bruharrharrharr! Selbstbewächer… Selbstbewerch… Selbstbeweicherung!
Ob man solche Mitgleider überhaupt haben will und äääääh in diese Richtung gehen will?
Ja, ich will!!!!
Pantoffelpunk,
für mich spielt es keine Rolle, ob ich in deinem Blog mit dümmlichen Antifeminismen malträtiert werde oder bei den Piraten. Sobald mir jemand mit dem Binnen-I kommt, mich zwingen will, es zu nutzen, weiß ich, dass ein User nur seine sexistischen Vorurteile an mir abarbeiten will und das ist einfach überall nur überflüssig. Allein die Frechheit, politische Forderungen von Frauen mit der Unterstellung zu diffamieren, sie richteten sich zwingend gegen Männer, ohne dafür einen Beweis zu verlangen, zeigt doch recht deutlich, dass Frauen weder bei den Piraten noch auf Plattformen von Piraten als Diskutanten akzeptiert werden. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Piratenpolitik derzeit antiemanzipatorisch ist. Der Tatsache, dass es Frauenhasser gibt, dass es Sexismus gegen Frauen gibt, dass es Männer wie auch Frauen gibt, die Frauen allgemein für dumm halten und sie drücken wollen, wann immer es geht, ihnen weniger Rechte und PLatz im öffentlichen Raum gönnen als er Männern zugestanden wird, findet bei den Piraten im Forum wie auch auf deren privaten Plattformen wenig Beachtung. Piraten bekennen sich inhaltlich und programmatisch lediglich zur Opferschaft als Mann und deklarieren den Feminismus, das Streben nach Geschlechterdemokratie zum Werkzeug, männerhassender Frauen, die angeblich mit Politik nichts zu tun habe. Das ist plumpe antifeministische Hetze, für die sich jede politische Plattform in Grund und Boden zu schämen hat, würde sie dieses sexistische Basisverständnis nicht teilen.
Die Frage, warum sich Frauenhasser und Sexisten bei den Piraten so sauwohl fühlen, steht bisher noch unbeantwortet im Raum.
Wer stellt sie?
MfG
Isi
Ich habe keine Ahnung, was Du von mir willst, Isi, würde an Deiner Stelle aber mal zum Arzt gehen.
Und bevor Du jetzt wieder damit kommst, dass sich dieser Kommentar gegen Frauen oder Feminismus richtet: Nein, tut er nicht. Er richtet sich ganz persönlich und geschlechtsneutral an Dich.
So lange du nicht aufhhörst, Kritik am Sexismus als Krankheit zu diffamieren, gehe ich dir damit auf den Zeiger, wann immer du mir über den Weg läufst:
Geh du zum Therapeuten, Sexist!
Jaja, aber Pantoffelpunk kann doch dafür nix.
Bis jetzt bekennen sich auch nicht “Piraten” zur Opferschaft als Mann, sondern lediglich ein Großteil der Mitglieder der AG Männer. Davon sind wahrscheinlich die Hälfte gar keine Pirat/innen, weil sie dann ja auch noch zu anderen Themen eine Meinung entwickeln müssten und Dauerhetze (egal ob gegen Frauen, Männer, Juden oder Moslems) eben nicht dauerhaft geduldet wird und andere wiederum sind einfach merkbefreit.
Frauenhasser und Sexisten fühlen sich überall wohl, wo sie sich in einer Gruppe unter Gleichen aufhalten können und auf wenig argumentativen Widerstand stoßen (und wenn das durch Sperren von Kritiker/innen durchgesetzt werden muss). Besonders wenn dies auch noch von der Moderation unterstützt wird (was sich hoffentlich jetzt ändert). Dies gilt vermutlich für jede Intressengruppe.
Hey, wenn du deinen Kumpels entschuldigst, Antisexismus als behandlungsbedürftige Krankheit zu diffamieren, muß ich das noch lange nicht.
@ Isi: Hat auch keiner behauptet, dass du das musst. Nur – ich weiß nicht, wieso du gerade Pantoffelpunk hier ins Visier nimmst. Sexisten und Antifeministen findest du doch in den Kommenaren hier in ausreichender Anzahl ….
Piratenweib, es sei mir an dieser Stelle eine kleine off-topic-Kritik gestattet. Eine Zitier-Funktion wäre nicht schlecht. So wie es jetzt ist, finde ich es unübersichtlich und es ist oft nicht klar, auf welchen Beitrag sich ein Antwortpost bezieht.
Nachtrag. Ich sehe grade, dass hier zwar Tags verwendet werden können, ich aber bei den meisten nicht weiß, was sie bedeuten.
Ja, onyx, du hast absolut Recht. Ich bin auch ziemlich unzufrieden mit der Zitierfunktion. Muss ich dringend mal ändern, die grafische Verschachtelung gefällt mir auch nicht und natürlich, dass nur 3 Ebenen möglich sind. Und die Tags müssten Buttons sein zum Draufklicken, so wie in Foren.
Wenn ich Zeit habe, werde ich daran mal etwas ändern …. ist aber auf meiner To-Do-Liste.
Und er ist einer davon und es wird nicht einfacher, nur weil er dich als Gefälligkeit unter Piraten verschont: Gegen Frauen, die Piraten kritisieren, zerrt der Arsch ruckfix alle verfügbaren billigen Sexismen aus dem Halfter, die zBsp. du – zu Recht – jedem Wgvdl.com-ler ankreiden würdest.
Er ist so ein Windbeutel-sexist: Sexismus betreibt der nur gegen politische Gegner und auch nur, wenn diese weiblich sind, ich bin nun einer davon – um sich dann von dir verteidigen zu lassen, weil er ja so fair ist. Das ist er nur zu dir, glaub mir. Julia Seeliger bekommt von ihm anderes zu hören, Begriffe, die du nicht hinnehmen würdest.
Ich glaube kaum, dass er mich aus Gefälligkeit verschont. Warum sollte er? Das würde ich bei ihm ja auch nicht machen. Sollte ich etwas Deppertes von ihm finden, werde ich darüber bloggen, wie über jeden anderen auch. Und verteidigen kann er sich dann auch selbst, denke ich. Ich kritisiere auch ständig Piraten, wenn ich da mal dran erinnern darf. Ich kritisiere sie immer dann, wenn sie irgendwelchen Unfug von sich geben oder machen. Da nehme ich auch kein Blatt vor den Mund. Oder glaubst du, ich hätte sonst einen PAV-Antrag gegen Arvid Doerwald und Jürgen Neuwirth gestellt? Dazu brauche ich keinerlei Gefälligkeit von irgendwem. Ich kann nämlich schon selber denken.
@Isi: Ich halte nicht Antisexismus für eine behandlungsbedürftige Krankheit, sondern Deine offensichtlich pathologische Fixierung auf dieses Thema, die Dich offensichtlich nicht mehr klar sehen und vor allem denken, Dich stattdessen blindlings auf alles schießen lässt, was nicht bei drei freiwillig seinen Pimmel abgeschnitten hat.
Ichs ehe glasklar: Lass dich therapieren, Sexist!
Sagt der Misthaufen zur Fliege: “Du stinkst!”
Im Übrigen sind humorbefreite, argumentationresistente und weltfremde Scheuklappen-Politfreaks wie Du, die bei allem berechtigten und notwendigen Engagement für Rechte für irgendwen und irgendwas das menschsein vergessen und jedem Gegenüber vehement absprechen, etwas zu begreifen, der Grund, dass ich es bei keiner originär linken Gruppierung länger ausgehalten habe.
Koch Du mal schön in Deinem FAU-Süppchen, bleib in Deiner kleinen, subjektiv so elitär empfunenen Welt, aber erwarte doch um Gottes Willen nicht, dass jemand Deine Pamphlete in irgendeiner Form ernst nimmt oder Du Befürworter oder gar Mitstreiter findest. Du spaltest und beleidigst, dass es eine Art hat, so kannst Du politisch doch nicht mal eine Intelligenz-Amöbe überzeugen oder auch nur zum Nachdenken anregen.
Wer Dich liest muss sauer aufstoßen und sieht zu, Dir möglichst nirgends mehr zu begegnen.
Leute, Leute! Könnt ihr nicht eure persönlichen Animositäten irgendwo anders austragen? Irgendwie passt das jetzt gar nicht mehr zur Realsatire “Männerpartei”. Dabei gibt die doch so viel Stoff zum Lachen her ….
Na gut.
Nö, so isser. Ich habe die Todsünde begangen: Antisexismus. So sieht dann seine Reaktion aus und du fragts noch, warum ich ihn auf dem Kieker habe…*kicher*…bei uns in der Szene würde der Clown Spießruten laufen. Fatzke!
Piraten? PIRATEN!
Du bist ihm doch nur eine liebe Parteifreundin, um als williges Publikum und Alibi Piratenm*schi seine dümmlichen Seixtenwitzchen auszuhalten und dazu feuchtfröhlich zu grinsen. Gegen Julia Seeliger isser ehrlich, er nannte sie ….ach, frag ihn.
Ich bin ihm eine liebe Parteifreundin? Wir kennen uns nicht mal. Wir sind beide links, wir sind beide Piraten. Das war´s aber auch schon mit der Gemeinsamkeit. Jetzt übertreibst du schon ziemlich und bist auch verbal an einer Grenze angelangt, die ich nicht gut finde. Wenn du ihn nicht ausstehen kannst, und ihn sexistisch findest – okay. Das gibt dir aber nicht das Recht mich auf meinem eigenen Blog zu beleidigen. Ich weiß nicht, was er zu Julia Seeliger gesagt haben soll und habe beim schnellen Googeln auch nichts gefunden. Daher kann ich dazu nichts sagen.
Warum willst du ihn schützen und nicht mich? Ich muß mich doch auch von deinen Genossen und sonstigen Besuchern beschimpfen lassen. Ist das nicht so üblich? Dann räum auf, aber grundsätzlich.
Wie kommst du nur drauf, dass ich den Pantoffelpunk schützen will??? Ich möchte gern meinen Blog schützen, vor Kommentatoren, die einander beleidigen – und zwar zu Dingen, die eben nicht Thema meines Blogs sind/waren. Das ist alles. Wenn Pantoffelpunk Julia Seeliger irgendwo beleidigt hat, dann gehört die Diskussion dort hin. Dort ist sind dann auch der Anlass und der Beleg. Aber eben nicht hier. Um mehr geht´s hier nicht. Ich verteidige ebenso dich – hier auf meinem Blog. Aber ich nehme mir auch heraus, egal welcher Person, zu sagen, dass es auch auf meinem Blog Grenzen des guten Geschmacks gibt. Und ich habe schon eine lange Sperrliste, das kannst du mir glauben. Ich lasse keineswegs alle Kommentare hier zu (auch wenn das so aussehen mag). Die ganz “schweren Geschütze”, um mal mit den Worten der Männerpartei zu sprechen, kommen in die virtuelle Rundablage und die IPs werden gesperrt.
Es geht dann hier – nur ganz kurz, weil weitere Worte nicht der Mühe wert sind – weiter.
“zum Beispiel diese augenscheinlich extrem gestörte Person “Isi”, die statt der Nazi- ständig die Sexismuskeule schwingt”
Auch witzig, wie in jeder Debatte die “Isi-Keule” rausgeholt wird. Wenn man analog dazu die “Keulen” aus Maskukreisen rausholen würde, hätte man eine Menge zu tun….
Ich weiß nicht, aber bei “verbitterte GrünIn” läuten bei mir alle Alarmglocken: Sowas kommt doch nur auf wgvdl.com oder bei der Männerpartei vor, oder neuerdings eben bei den Piraten.
Normal sozialisierte Menschen – und erst recht keine Linken – benutzen solche Beschimpfungen gegen kritische Frauen nicht. Hinter diesen zwei Begriffen steckt ja ein ganzer Wust an antifeministischen und sexistischen Voruteilen. Noch eindeutiger geht´s kaum mehr.
Wo finde ich “verbitterte GrünIn”? Hast du einen Link? Den Beitrag möchte ich mir gern ansehen.
Das habe ich mir natürlich aus den Fingern gesogen, ich bin nämlich total irre, weißte.
Nee nee, ich hab´s auf deinem Blog schon gesehen und auch kommentiert.
Irre Grüße …
So irre kannst du also gar nicht sein ….
“Die studierte Studentin … also doppelt studiert”



Ist doch eine tolle Huldigung
Und der Typ von der Männerpartei hat immerhin bewiesen, dass er das Wort “Studentin” vorlesen kann. Wahrscheinlich hält er mich jetzt für´n jungen Hüpfer … lol
Uiuiui, die Kommentare da oben sind echt schwierig zu lesen, wenn man zumindest ansatzweise etwas von Rechtschreibung und Grammatik versteht.
Kann es sein, dass die Männerpartei eine feministische Veranstaltung ist, um sich über Maskulinismus lustig zu machen? (War nur Spaß!)
Extra3 hätt’s jedenfalls nicht besser hingekriegt
Der Gedanke mag in der Tat naheliegend sein (kein Spaß!). Es ist irgendwie schwer vorstellbar, dass das wirklich jemand ernst meint, was da veröffentlicht wird. Es mutet im Ganzen wie eine einzige überzogene Maskulistenparodie an.
Allerdings kennen wir ja auch noch ganz andere Äußerungen aus der gleichen Ecke, die sehr wohl ernst gemeint sind…
Maskulistenparodie – das klingt gut.
Schön wäre es ja … aber ich fürchte, die meinen das wirklich …
Ich würde mal sagen, dass die Männerpartei lediglich ein Auswuchs einer Entwicklung ist. Immer mehr Männer werden sich bewußt, das Gleichberechtigung kein reines Frauenthema ist und sie selber in vielen Bereichen benachteiligt sind. Das Thema hat ja inzwischen auch die etablierten Parteien erreicht, auch wenn da noch viel passieren muss.
Piratenweib, Dir ist aber schon klar, dass Du mit derartigen Aktionen den Bekanntheitsgrad dieser Partei nur steigerst und man(n) sich schon fragen musst, ob Du nicht Angst vor einer stärker werdenden Männerbewegung hast
Wenn Frau meint, es ist noch viel zu tun und Mann meint, er ist jetzt schon ins Hintertreffen geraten, gibt es natürlich ein Gerangel um Gelder und Deutungshoheiten. Im Interesse einer wahren Gleichberechtigung kann aber gar nicht besseres passieren, als wenn beide Seiten betroffen sind und sich ernsthaft damit auseinandersetzen.
@Andreas: “Immer mehr Männer werden sich bewußt, das Gleichberechtigung kein reines Frauenthema ist und sie selber in vielen Bereichen benachteiligt sind.” heul doch
Wo werden Männer z.B. benachteiligt? Außer, dass sie kaum Kindergärtner werden können, meine ich.
Die Wehrpflicht ist die mit Abstand größte Diskriminierung die es in diesem Land noch gibt:
X Monate Zwangsdienst, X Monate Freiheitsberaubung, X Monate eine besch. … Zeit, Verlust eines ganzen Jahresgehaltes (des letzten wohlgemerkt), weniger Rente, im Ernstfall ist die eigene Gesundheit und das eigene Leben deutlich weniger Wert als das einer Frau, usw.
Noch Fragen?
Merci, Andreas. 1 Punkt. Allerdings für “viele Bereiche” ist ein Beispiel eher wenig, insbesondere da die Wehrpflicht abgebaut und eventuell gar abgeschafft wird.
Okay, dann nehmen wir die Situation von Jungen an der Schule. Die Bestimmung, dass die Rentensysteme die höhere Lebenserwartung von Frauen nicht berücksichtigen dürfen und diese dadurch deutlich mehr profitieren als Männer. Die Gesundheitsvorsorge wird bei Männern später bezahlt. Das Bundesverfassungsgericht musste erst feststellen, dass Väter selbstverständlich ein Grundrecht darauf haben, zu wissen, ob sie wirklich die leiblichen Väter sind. Auch dass ihnen ein Sorgerecht zusteht wird erst jetzt verwirklicht.
Jungen und Männer wurden und werden in vielen Bereichen benachteiligt. Ein einseitiger Focus auf die Belange von Mädchen und Frauen führt nicht zu mehr Gleichberechtigung.
Was meinst du mit “der Situation von Jungen an der Schule”? Das höhere Lebensalter von Frauen wird langsam passe, meine 35+-Untersuchung wurde von der GKV natürlich übernommen, andererseits sind Männer aber auch Ärztemuffel. Und wo kein Interesse, da keine Regel…
Beim BVerfG-Urteil gebe ich dir allerdings vollkommen Recht, ist schon komisch, dass das in der patriachalischen Welt nicht vorher kam. Aber das liegt sicher an der verqueren Sexualmoral der herrschenden Klasse.
Um das Sorgerecht für Männer wird auch erst heute gekämpft, ich meine spürbar. Mein Erzeuger z.B. hat sich nie für mich interessiert – und das geht sehr vielen Scheidungskindern so.
Mario H., Du willst mir jetzt nicht wirklich erzählen, dass Dir die gesamte Diskussion um die Benachteiligung von Jungen an der Schule bisher entgangen ist, oder?
Anbei die Vorsorgeuntersuchungen für Männer ab wann: http://www.medhost.de/vorsorgeuntersuchung.html
und für Frauen:
http://www.bertelsmann-bkk.de/meine-mitgliedschaft/meine-leistungen/leistungen-details/v/vorsorge-fuer-frauen-plus.html
Bis die Männer die gleiche Lebenserwartung wie Frauen haben, vergehn noch Jahrzente.
Hallo Mario H.,
seit ich erlebt habe, wie mein Bruder und mein Mann unter der Wehrpflicht gelitten haben, steht für mich außer Frage, dass Männer in Deutschland ganz klar diskriminiert werden. Wenn ich mein bisheriges Leben so betrachte, dann kann ich auch nicht behaupten, bisher persönlich Diskriminierung selber erlebt zu haben. Insofern bin ich da als Frau bei diesem Thema ganz vorsichtig.
Was das Thema Schule angeht, so hatten wir den inzwischen wohl selten geworden Fall, dass bei uns ein Junge Klassenbester war. Laut Untersuchung bekommen aber Jungen bei gleicher Leistung im Durchschnitt schlechtere Noten und es kann ja wohl nicht sein, dass inzwischen soviel mehr Mädchen als Jungen Abi machen. Das liegt bestimmt nicht bewusst an den vielen Lehrerinnen, aber irgendwie versagt die Schule bei vielen Jungen und da muss dringend etwas geschehen. Eine Benachteiligung setzt ja nicht immer eine bewusste Diskriminierung wie bei der Wehrpflicht voraus.
Eine Männerpartei finde ich persönlich zwar witzig, aber die Emanzipationsbewegung der Frauen war und ist auch nicht frei von Peinlichkeiten. Leben und leben lassen und die Mänenr haben inzwischen ganz klar Nachholgedarf.
Gruß
Corinna
@Andreas: du möchtest also auch zur Mammographie? Die meisten Untersuchungen für Frauen sind tatsächlich auch für rein weibliche Teile. Für Männer gibt’s dann Prostata. Sonst ist alles gleich…
Zur Jungen-Benachteiligung kann ich tatsächlich nichts sagen, das Thema ist größtenteils an mir vorbeigegangen.
@Andreas, Corrinna: die Wehrpflicht ist ein Unfug, der seinesgleichen sucht, ich würde es wohl nicht ein zweites Mal machen. Habe ein bisschen gelitten, aber die meiste Zeit war eher reiner Schwachsinn.
@All: was der Tenor meiner Aussagen sein sollte, ist, dass ich es ein klein wenig bigott finde, dass die Männer, die hier jahrzehntelang die Hosen anhatten und alles taten, um die Frauen von wichtigen, interessanten oder so Dingen abzuhalten, nun plötzlich rumjammern, weil sie ja achsosehr benachteiligt werden. Wer hätte denn damals den GWDL für alle einführen können? Wer könnte hier dafür sorgen, dass Männer alle 3 Monate ein kostenloses Gesundheits-Checkup bekommen? Wer sitzt an den Hebeln – und nicht seit heute, gestern…, sondern seit Jahrzehnten.
Aber wir Männer neigen nun mal zum Jammern…
Nein, zur Mammographie möchte ich sicher nicht :-).
Allerdings ist es noch gar nicht so lange her, dass auch Männer so früh zur Hauptvorsorgeuntersuchung dürfen. Es ist auch nicht einzusehen, warum dem Brustkrebs eine höhere Aufmerksamkeit zustehen sollte, als dem Prostatakrebs. Die Wahrscheinlichkeit daran zu sterben ist etwas gleich groß.
Die heutigen Jungen und Männer können nichts für die Benachteiligungen von Mädchen und Frauen in der Vergangenheit. Das ist kein Argument und keine Rechtfertigung für die gegenwärtigen Probleme.
Dass Frauen Frauen und Männer Männer benachteiligen ist leider Fakt. Die Beschneidung, Verzeihung, Verstümmelung von Frauen in einigen islamischen Ländern, wird sehr aktiv vor allem auch von Frauen betrieben, um nur ein schreckliches Beispiel zu nennen.
Weil an Brustkrebs fast 50 % mehr Frauen sterben als Männer an Prostatakrebs und weil diese jünger sind.
Quelle
wikipedia
Hier ein PDF-Dokument zur Alters-Verteilung der 17.286 allein im Jahr 2006 an Brustkrebs verstorbenen Frauen:
Pdf-file
Wenn ihnen die Frauen nicht früh genug und nicht oft genug an Krebs sterben, so dass sie ihnen auch noch die Vorsorge neiden, klagen Sie diese doch der Hexerei an und verbrennen sie! Hat doch schon mal geklappt!
Naja, die ganzen Krebsvorsorgeuntersuchungen werden inzwischen ein wenig skeptisch gesehen, insbesondere, wenn sie sehr früh erfolgen, weil dann oft den Betroffenen Sorgen bereitet werden, auch bei gutartigen Tumoren.
Beim Thema Prostata ist es mW so, dass dieser eher spät wächst und deshalb keine vorherigen Untersuchungen benötigt.
Meine Meinung zum Thema fasse ich mal so zusammen: es nervt mich ungemein, dass die Männer sich jetzt plötzlich in die Opferrolle drängen wollen und jetzt plötzlich massiv irgendwelche Forderungen erheben.
Es ist freilich so, dass Emanzipation keine Einbahnstraße ist. Andererseits ist es so, dass der Weg noch lange nicht zuende ist, sondern wir vielmehr noch eine ganze Strecke vor uns haben. Nachdem es rechtlich schon ziemlich gut klappt, müssen wir an die Köpfe ran. Mir scheint, dass sich dann das gesamte Problem – auch das der Männerbenachteiligung – quasi von selbst löst.
Das Problem Männerdiskriminierung löst sich nicht rational auf, es ist ein Symptom. Wenn sich ein über alle Maßen privilegierter männlicher Westeuropäer, zum Opfer irgendwelcher diffusen Zustände macht, weil ihm nicht genug, nicht alle oder nicht jedes Privileg, das er also solches erkennt, selbst zuteil wird, dann hat er einfach nur einen gehörigen Knall. Das Gefühl, und mehr ist es nicht, als Mann heute den Frauen benachteiligt zu sein und auch noch aktiv diskriminiert zu werden, sprich: nicht genug Macht, Geld oder Ansehen zu vereinen, ist rational nicht erklärbar, es ist auch nicht real und es ist nicht politisch lösbar – es ist hochneurotisch wie andere psychosoziale Persönlichskeitsstörungen auch.
Es ist enttäuschtes Anspruchsdenken, dass einem als Mann eben mehr zustünde, als man tatsächlich bekommt und das ist nun wirklich kein diskutables Problem, sondern hochsubjektiv. Schlimm ist, dass diese Typen mit ihrer Befindlichkeit in die Öffentlichkeit gehen, lügen, hetzen und Frauen angreifen, wie es ihnen gefällt. Allein die Aussage oben, dass die Sterberaten bei Brustkrebs und Prostatakrebs etwa gleich sind, ist eine fette Lüge. Das ist aber nicht aus den Fingern gesaugter Mumpitz, sondern erfüllt auch einen politischen Zweck: Es wird ja keiner ohne Notwendigkeit, die Früherkennung für Prostatakrebs auf unter 50-jährige ausweiten, wenn es da kaum Erkrankungen gibt. Auf der anderen Seite, wäre der “Männerrechtler” natürlich im Rahmen seiner Gleichstellungspolitik auch zufrieden, wenn es keine Brustkrebsvorsorge mehr gibt. Der Tod von Frauen ist ihm im Kampf um Gleichberechtigung für Männer (ohne jeden Sinn und Verstand) ein jederzeit zu zahlender Preis.
Ich habe nicht behauptet, dass es sich rational auflösen würde, ich glaube eher, dass sich die ganze Thematik eines Tages von selbst erledigen wird. Wenn, ja wenn wir alle uns nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern weiter gegen Benachteiligung vorgehen. Ich glaube, dass die Emanzipation sich dann – und erst dann – erledigt hat, wenn es keine gedankliche Grenze mehr in unseren Köpfen ist. Hierher können wir nur durch einen langsam schleichenden, langen Prozess kommen.
Andererseits dürfen wir uns nicht von den billigen Rückzugsgefechten von Männerparteilern und Machos beirren lassen.
Die größte Gefahr für den Feminismus sehe ich übrigens bei den Menschen, die glauben, die Emanzipation sei vollkommen und es gäbe nur noch ein paar Kleinigkeiten – insbesondere, wenn junge Frauen dieser Ansicht sind, ist es sehr problematisch.
Ich bin dabei, Mario. Allerdings, sind die Sexisten vor ihrem Niedergang doch leider bemerkenswert militant und ja, man hat mit Gleichberechtigungsforderungen gegen viele Rückwärtsgewandte zeitraubend anzudiskutieren, auch Frauen – junge wie alte. Es gibt ja welche, die wollen keine Gleichberechtigung, dann jene, die meinen, sie hätten schon alles erreicht und wieder einige, denen ist es einfach egal. Leider treten all diese Argumentationsfiguren gemeinsam gegen den Feminismus an, so dass man, wenn man dem einen Paroli bietet, die anderen noch nicht überzeugt hat und zusehen muß, wie systematisch dagegen arbeiten. Und leider – und das ist das größte Problem, wie ich finde – stoßen echte Gleichberechtigungsforderungen auch auf politischer Ebene auf taube Ohren – es darf einfach nicht zu radikal, emanzipatorisch oder fortschrittlich sein. Wir leben heute in der Bundesrepublik- auch wenn viele anderes behaupten- in hegemonialer Männlichkeit und da hat es Feminismus schwer. Die Gleichberechtigungsbemühungen stehen noch am Anfang und über das Erreichte sollte man sich auch nur verhalten freuen, aber es ist besser als nichts.
Oh Gott, darum gibt es also so viele Emanzenwitze. Na ja, dann versuche mal die Wehrpflicht nicht als Diskriminierung dazustellen.
Das ist ja schon krank. Keiner möchte Euch etwas wegnehmen. Wir Männer möchten nur keine Gleichberechtigung auf unsere Kosten.
Krank? Hast du mal die Kommentare bei der Männerpartei gelesen? Zum Beispiel den hier von klaus374
Und -tux schrieb hier in meinem Blog:
Ich finde es zynisch, Männer, die in einem Krieg (und nichts anderes ist das in Afghanistan) unnütz gestorben sind, mit Opfern auf der weiblichen Seite aufrechnen zu wollen. Jede/r Kriegstote ist ein Mensch, dessen Leben für nichts vergeudet wurde.
Wie ich oben beschrieb, können Sie nicht anders, als Gleichberechtigung als Einschnitt in ihre Freiheit als Mann zu verstehen. Mannsein ist ein Alleinstellungsmekrlmal und daran wird gerüttelt. So ist das und so ist das gut. Ob Sie nun jammern oder nicht, ist egal. Aber sobald sie mich beschimpfen, werde ich ungemütlich.
Ich finde zum Teil diese belanglosen Diskussionen sinnlos.
Da sind wohl welche zu sehr überzeugt von sich selber?!