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Menschenrechte gelten auch für Kinder!

Nachtrag zum Blogartikel von gestern: Tauss ist raus

Da Track- und Pingbacks in meinem Blog ankommen, wenn darauf verlinkt wird, bleiben auch die unangenehmeren Zeitgenossen innerhalb der Piratenpartei nicht geheim, zumindest wenn sie den Einsatz von Anonymisierern. So natürlich auch der allzeit zu Schmähreden bereite Wolfgang_P, der immerhin so transparent ist, dass er seinen Twitterfeed geschützt hat, so wie er´s auch gern mal mit Blogartikeln per Passwort macht. Honi soit qui mal y pense.Sein neuestes Werk: Piratenweib. Streich das Pirat – und sei bloß noch Weib. Kurze Zusammenfassung:

  • Er fordert mich in diesem Blogartikel zum Austritt aus der Partei auf.
  • Er unterstellt mir, ich würde mich nicht für Bürgerrechte einsetzen.
  • Er unterstellt mir,  ich hätte im Falle meiner Wahl für den BzV Obb diesen nunmehr “im Stich gelassen”.
  • Er unterstellt mir, der Umgang der Partei mit Tauss wäre mir wichtiger als das Eintreten für Bürgerrechte.

Liebe Piratinnen und Piraten, liebe Blogleser_innen: Bürgerrechte sind mir extrem wichtig! Zu den Bürgerrechten gehören auch Kinderrechte! In ganz besonderem Maß verdienen Kinder den Schutz unserer Gesellschaft. Leider hat mir bei zahlreichen “piratigen” Kommentaren eine Erwähnung des notwendigen Schutzes der missbrauchten Kinder ganz und gar gefehlt – stattdessen wurde über eine angebliche mediale Hetzkampagne gegen Tauss geschimpft. Hier sind meiner Meinung nach die Prioritäten vollkommen falsch gesetzt.

Leute, denkt mal nach, was für ein jämmerliches Bild ihr damit abgebt. Sind euch Menschenrechte nur dann wichtig, wenn sie euren Internetzugang betreffen? Oder gelten Menschenrechte vielleicht auch offline? Vielleicht sogar für alle Menschen? Und sogar für alle Menschen gleich? Es gibt keine speziellen Menschenrechte für Nerds oder Geeks oder Anonymous. Das Internet ist kein fremdes Land mit fremden Regeln. Es ist lediglich ein Medium – keine Welt. Die Verbrechen passieren da draussen in der Realität. Und dort findet auch die Volkszählung statt, dort findet Elena statt, Acta und auch die Petion 108e machen nur Sinn dort draussen im echten Leben! Wer mir vorwirft, ich würde mich nicht einsetzen, kennt mich nicht. Oder misst mich an meinen online-Aktiviäten. Aber wie gesagt: ich lebe nicht im Internet, ich lebe in einer echten Welt mit echten Bürgerrechten. Und wo ich mich dort engagiere, davon hat ein Wolfgang_P nunmal keine Ahnung.

Liebe Piratinnen und Piraten mit Verstand: Mit solchen Mitgliedern wie Wolfgang_P ist keine tragende Politik zu machen. Streaming können auch andere …

37 comments to Menschenrechte gelten auch für Kinder!

  • Isi

    Übrigens ist der Vorfall um Wolfgang_P genau das, was ich den Piraten als “Kulturvierung von Mobbing” (statt Beteiligung an seriöser Politik) vorwerfe: Du bloggst über das Urteil im Fall Tauss und Wolfgang_P bloggt über dich! Seine Freiheit, jene wofür Piraten stehen, soll deine Meinungsfreiheit beschneiden! Dafür stehen die Piraten, Piraten sehen sich das Ende demokratischer Kultur herbei und sind aktiv am Zersägen demokratischer Werte beteiligt. (Und was ihnen widerspricht, im Wege steht, nicht paßt, wird weggemobbt.)

  • Ich werde immer mehr in meinem “Denken” bestätigt. Freies Internet wollen und so weiter, aber Leuten die nicht ins gleiche Loch pfeiffen den Mund verbieten wollen oder gar nun von Dir den Austritt fordern, das ist lächerlich.
    Im Grundgesetz steht “Meinungsfreiheit” drin und somit steht die auch Jedem zu.
    Jeder hat seine Meinung, hätten Alle dieselbe, was wäre das Leben eintönig.
    Nur hat die Masse dieselbe Meinung zum “Fall Tauss” wie Piratenweib, aber das will man ja nicht lesen…
    Es denkt fast Niemand an die Opfer, an die sollte an allererster Stelle gedacht werden, was denen angetan wurde ist mit nichts auf der Welt wieder gutzumachen…
    Menschenrechte scheinen für Viele leider absolut nichts mehr wert zu sein.
    Mannnn was für eine traurige Welt!

    • Piratenweib

      Ja, traurige Welt. Aber es gibt ja noch ein versprengtes Scherflein Tapferer, die sich doch darum kümmern. Du und Alex gehört dazu und auch viele andere. Das gibt mir Mut.

  • @Isi: Die Frage, die sich hierbei stellt ist die, ob man sich wegmobben lässt oder ob man in die Offensive geht. Ich persönlich bevorzuge immer Letzteres. Als Kritiker der Piraten bekommt man generell viel aus den Reihen der Piraten auf die Ohren aber es hängt einzig und allein daran, wie man damit umgeht denn die Argumente sind zum größten Teil mehr als dünn oder erst gar nicht vorhanden in “Diskussionen” mit diversen Mitgliedern. Gerade wenn es um wirkliche Sozialproblematik geht in Deutschland hört das Verstehen der Problematik bei vielen Piraten auf und es kommen nicht mal ansatzweise Argumente sondern man verweist immer wieder auf die Themen wie Acta, Elena und den ganzen Kram. Ich bezeichne dies bewusst als Kram weil mir persönlich diese Dinge gegenüber Dingen wie Hartz IV, Kinderarmut etc. als sowas von unwichtig erscheinen und die Piraten sich bis heute einfach nicht an diese wichtigen Themen herantreuen. Dazu kommt noch, daß die Haltung der Partei, Tauss gegenüber, die Partei unwählbarer denn je macht.

    Tauss war einer, der es liebte, flammende Reden zu schwingen und nun hat er sich durch sein Handeln die Finger verbrannt mit Bildern, die perverser nicht sein könnten und er wird eine Rechnung präsentiert bekommen, die nicht mal im Ansatz das aufwiegt, was den Opfern der Greueltaten wiederfahren ist. Wie ich es bereits an anderer Stelle schon geschrieben habe. Die Verursacher solcher Taten als auch die Konsumenten solchen Materials dürften nie wieder das Tageslicht erblicken. Dies ist meine persönliche Meinung zum Strafmaß und dazu stehe ich.

    • Isi

      @ Alex

      Mit Wollen hat das nichts mehr zun tun, sondern mit Vernunft und einem Mangel an Möglichkeiten, twas zu ändern. Man kann sich aufreiben lassen oder sich in Sicherheit bringen, letzteres ist vernünftiger. Bei den Piraten ist unter diesen Bedingungen nichts möglich und man sollte einfach distanziert ihren Untergang bedauern, aber sich nicht auch noch an die Reeling klammern, weil das Schiff so schön ist. ;-)

      Es geht mir auch um das Piratenweib selbst. Sie ist eine nette, kluge und engagierte Frau und es ist sehr sehr traurig, dass sie ihre Zeit und Ressourcen damit verschwendet, sich mit Wolfgang_P und anderen Merkwürdigkeiten auseinanderzusetzen, nur weil sie Mitglied in dieser kuriosen Ansammlung ist, die eine Partei sein will. Ich weiß, dass sie Politik machen will und kann, wie wir alle, die wir auch die Piraten kritisieren, aber sie soll sich doch bitte nicht länger als erträglich durch den Unsinn der Piraten davon abhalten lassen.

      Sie soll einfach bitte den Piraten (und all den Wolfgangs) den Rücken kehren und endlich Politik machen, mit Hand und Fuß und mit Verstand. Ihre Zeit damit zu vergeuden, sich von Wolfgang und Co rausmobben zu lassen, ist eher bedauerlich als heldenhaft. Wolfgangs Möglichkeiten beschränken sich doch zudem auf Mobbing und Streaming, damit ist den Piraten dann ausreichend gedient. Es kann auch von niemandem (vor allem keiner intelligenten, politisch interessierten Frau) erwartet werden, sich mit Wolfgang und Co. Wolfgang ist kein Demokrat, er ist ein Frauenhasser und nur weil er Pirat ist, darf er sich an Piratinnen abreagieren und die sollen stillhalten, weil ihnen der Datenschutz und Freiheit im Netz wichtig ist? Um sich dazu zu engagieren, muß man aber kein Pirat sein, sondern viel eher Antipirat, denn Wolfgang und die Piraten sind eine Gefahr für die Freiheit im Netz.

      Ich finde diese Frauen im Netz-Inititative genial, auch wenn ich mich nicht aktiv daran beteilige (is mir nicht radikal genug), aber das hat Potenzial, wenn es dann irgendwann politisch wird. Alles, was bei den Piraten an den Wolfgangs gescheitert ist, kann man da machen – ohne gleich eine Partei zu gründen, um dann damit baden zu gehen.

  • Bruno

    Er fordert mich in diesem Blogartikel zum Austritt aus der Partei auf

    Ja und? Darf er das nicht?

    Er unterstellt mir, ich würde mich nicht für Bürgerrechte einsetzen.

    Damit hat er recht, denn Männerrechte sind auch Bürgerrechte. Daß Du Dich für Männerrechte einsetzt, konnte ich bisher nur sehr begrenzt erkennen.

    • Piratenweib

      Ja und? Darf er das nicht?

      Darf er. Was ein hübsches Bild auf ihn wirft. Ich bin ihm sehr dankbar für seinen Artikel. Sonst hätte ich nicht darüber geschrieben. Vielleicht solltest du mehr auf seinem Blog kommentieren? Er kann´s brauchen.

      Daß Du Dich für Männerrechte einsetzt, konnte ich bisher nur sehr begrenzt erkennen.

      Das liegt vermutlich an der Augenklappe, die du auf einer Seite trägst. ;-) Sehr gezielt pickst du dir jedenfalls hier die Beiträge aus dem Blog, die sich mit vermeintlich feministischen Themen oder persönlichen Äußerungen meinerseits befassen. Alle anderen Beiträge siehst du nicht.
      Menschenrechte gelten für Menschen. Punkt.

  • Bruno

    Das liegt vermutlich an der Augenklappe, die du auf einer Seite trägst. ;-) Sehr gezielt pickst du dir jedenfalls hier die Beiträge aus dem Blog, die sich mit vermeintlich feministischen Themen oder persönlichen Äußerungen meinerseits befassen. Alle anderen Beiträge siehst du nicht.

    Jetzt muß ich aber wirklich mal laut lachen. Außer einem einzigen Kommentar zum Sorgerecht (ja, ein Kommentar, kein Blogeintrag) kam hier bisher absolut nothing über Männerrechte, dafür jedoch containerweise über Rechte für Frauen. Allein die Linkliste ist doch Beleg dafür, daß Du die Augenklappe trägst.

    • Piratenweib

      Du verkennst etwas ganz entscheidendes: ca. 70% dieses Blogs handeln von politischen, gesellschaftlichen oder sozialen Themen. Diese betreffen Männer ebenso wie Frauen. Und zwar ganz ohne, dass ich das noch speziell jedesmal erwähnen müsste. Was du aber offensichtlich erwartest.

      Die Linkliste. Tja, ich würde ja auch Seiten für Männerrechte mit aufnehmen, wenn es da denn etwas Vernünftiges jenseits von Hass- und Hetzseiten geben würde. Leider ist die Auswahl da recht mager. Außer den grünen Männern NRW fällt mir da nicht viel ein. Eigentlich sogar nichts.

      Und dazu kommt: Eine Vielzahl der unter “Gender” abgelegten Links beschäftigen sich auch mit Männerrechten. Männer fallen nämlich auch unter Gender. Na gut, du vielleicht nicht, du hast wahrscheinlich kein soziales Geschlecht. Die meisten anderen aber schon. Aber vielleicht informierst du einfach noch mal ein bisschen genauer.

      Oder evtl. kennst du sogar ein paar sachliche Männerrechte-Links? Solche, die weniger von Hass erzählen, sondern mehr von gemeinsamen Wegen? So wie der Väter-Blog, der in meiner Gender-Linkliste steht. Dort setzen sich Männer (und Frauen) sachlich mit der Benachteiligung von Vätern und erstrebenswerten Änderungen im Elternrecht auseinander. Solche Seiten verlinke ich gern.

      Wenn ich genügend solcher Seiten zusammenhabe, werde ich auch gerne eine Linkkategorie “Männerrechte” einfügen. Ein Link rechtfertigt aber keine eigene Kategorie.

  • Bruno

    Du verkennst etwas ganz entscheidendes: ca. 70% dieses Blogs handeln von politischen, gesellschaftlichen oder sozialen Themen. Diese betreffen Männer ebenso wie Frauen. Und zwar ganz ohne, dass ich das noch speziell jedesmal erwähnen müsste. Was du aber offensichtlich erwartest.

    Nö, ich erwarte nur von jemandem der vorgibt für Menschenrechte zu sein, und extensiv über Frauenrechte schreibt, eben auch die Berücksichtigung von Männerrechten. Das ist bei Dir nicht erkennbar.

    Außer den grünen Männern NRW fällt mir da nicht viel ein.

    Ja, besonders die Kommentare zum Männermanifest dürften es Dir angetan haben, gell? Du hast ja auch gelegenlich reingeschaut und einige Kommentare geschrieben, die leider absolut nichts mit dem Thema zu tun hatten, sondern hast nur andere Schreiber angegriffen, und Dir dafür verdientermaßen regelmäßig heiße Ohren geholt. :-)

    Ebenso wie der Väter-Blog sind die grünen “Männer” so richtig schön auf feministischer Linie, und hüten sich eine eigene Meinung zu vertreten. Zum Sorgerecht und zur Wehrpflicht traut man(n) sich vielleicht mal vorsichtig etwas zu sagen, aber das war´s dann auch schon, jegliche Frauenbevorzugung wird dort konsequent ausgeblendet und ignoriert. Ebenso wie das Bundesforum Männer sind diese Seiten faktisch Männerpolitik des feminisierten Establishments, und damit unbrauchbar. Ein Feigenblatt. Ich stelle mir mal vor so im Jahre 1972 hätten einige CDU-Damen aus Angst vor den Radikalfeministinnen zur Beschwichtigung einen kleinen Verband gegründet, der diese Radikalfeministinnen irgenwie abgreift und auf die “richtige” Bahn lenk, und nicht soviel Unsinn machen. So ungefähr ist jedenfalls das Bundesforum Männer reziprok zu verstehen.

    Und dazu kommt: Eine Vielzahl der unter “Gender” abgelegten Links beschäftigen sich auch mit Männerrechten. Männer fallen nämlich auch unter Gender.

    In der Theorie ja. In der Praxis ist Genderpolitik reine Frauenpolitik, die Männerbelange konsequent ignoriert.


    Oder evtl. kennst du sogar ein paar sachliche Männerrechte-Links? Solche, die weniger von Hass erzählen, sondern mehr von gemeinsamen Wegen?

    In der Tat gibt´s davon relativ wenige, aber das ist nur konsequent, schließlich hat der allergrößte Teil des Feminsmus auch niemals gemeinsame Wege aufgezeigt. Warum also, sollten die Männerrechtler nach über 40 Jahren einseitigster Frauenpolitik zu Lasten von Männern nun also gemeinsame Wege suchen? Sicher wäre es sinnvoll, aber dafür ist es zu spät, ihr habt´s vermasselt. Die Männer haben nun die Nase voll, und verlangen gleiche Rechte. Was daran radikal sein soll, erschließt sich mir jetzt nicht.

    Übrigens: Das gerade Du, die nach Anita Heiliger verlinkst, dieser radikal-lesbischen Feministin, die sich explizit gegen gemeinsame Wege, dafür jedoch für ein Leben ohne Männer ausspricht, macht Dich nicht glaubwürdiger.

    • Piratenweib

      Du hast ja auch gelegenlich reingeschaut und einige Kommentare geschrieben, die leider absolut nichts mit dem Thema zu tun hatten, sondern hast nur andere Schreiber angegriffen, und Dir dafür verdientermaßen regelmäßig heiße Ohren geholt. :-)

      Das wüsste ich aber. Das mit den Ohren. Ich hab mir regelmäßig Lachkrämpfe geholt. Obwohl´s eigentlich so traurig ist, dass der Männerbewegung dort so sehr geschadet wird.

      Sicher wäre es sinnvoll, aber dafür ist es zu spät, ihr habt´s vermasselt.

      Das ist schlichtweg Unsinn. Für dich ist es vielleicht zu spät. Nicht aber für denkende Menschen.

      Das gerade Du, die nach Anita Heiliger verlinkst, dieser radikal-lesbischen Feministin, die sich explizit gegen gemeinsame Wege, dafür jedoch für ein Leben ohne Männer ausspricht, macht Dich nicht glaubwürdiger.

      Ich wusste gar nicht, dass man “radikal-lesbisch” sein kann. Was soll das sein? Und wer hat behauptet, dass ich bei Typen wie dir glaubwürdig sein will? Ich brauche keinen Beifall von Maskulinisten. Dafür gibt´s andere Damen an anderen Orten. Hol dir deine Bauchpinselei dort ab.
      Ich hab´s dir schon mal gesagt: Du musst hier nicht kommentieren! Das ist ein freies Land, es steht dir also völlig frei andere Blogs zu bevorzugen.

  • Bruno

    Das ist schlichtweg Unsinn.

    Warum? Der Feminismus ist ursächlich verantwortlich für die Radikalisierung der Männerbewegung. Hätten die Feministinnen z.B. ein gerechtes Sorge- und Scheidungsrecht durchgesetzt, wäre eine Väterbewegung überflüssig. Das haben sie jedoch versäumt, im Gegenteil, sie haben das “Recht” immer weiter in ihrem Sinne, und gegen die Väter gestaltet.
    Und jetzt, wo der Feminismus intellektuell und moralisch am Ende ist, während die Männerbewegung immer mehr Zulauf erhält, forderst Du hier ernsthaft die Männer sollten auf Dialog setzen? Is´n Scherz oder?
    Frag doch mal Frau Heiliger was sie vom Geschlechterdialog hält…


    Ich hab´s dir schon mal gesagt: Du musst hier nicht kommentieren! Das ist ein freies Land, es steht dir also völlig frei andere Blogs zu bevorzugen.

    In einem freien Land steht es mir auch zu hier zu schreiben, jedenfalls solange man mich läßt. Hatte ich Dir auch schon mal geschrieben.

    • Piratenweib

      Ja, klar, die bösen Frauen sind schuld, dass es Männern wie dir so schlecht geht. Ich lach mich schlapp. Danke für den Witz.
      Klar kannst du hier schreiben, solange ich dich lasse. Ich amüsiere mich ja gerne.

  • Bruno

    Ja, klar, die bösen Frauen sind schuld, dass es Männern wie dir so schlecht geht.

    Ein gutes Beispiel dafür, daß Du irgendwas reininterpretierst, was nirgends stand. Ich schrieb nämlich nicht, daß Frauen irgendwo dran schuld sind, sondern der Feminismus.
    Ich persönlich wäre ein großer Fan des Feminismus wenn er sein damaliges Versprechen wahrgemacht hätte, gut für beide Geschlechter zu sein. Darin hat er aber total versagt, und folglich gibt es jetzt eine stärker werdende Gegenbewegung der Männer. Selbst schuld, kann ich da nur sagen, aber diese historische Chance hat der Feminismus eindeutig verpaßt. Ihr hättet es anders haben können.
    Du selber bist doch offenbar für väterliches Sorgerecht, also warum sollten sich Väter nicht in dieser Richtung engagieren, zusammenschließen und Druck machen?

    • Piratenweib

      Ich habe nicht interpretiert, sondern deine Aussage umformuliert. Du wiederholst sie ja hier sogar dankenswerter Weise noch einmal.
      1. Feminismus ist für beide Geschlechter gut.
      2. “Er” hat nicht versagt.
      3. Eine historische Chance wurde nicht verpasst.
      4. “Wir” könnten alle eine bessere Welt haben, wenn wir denn an einem Strang ziehen würden.
      5. Väterrechte werden sich nicht mit Druck verbessern, sondern mit Argumentation und tatkräftigem Vatersein.

  • Bruno

    1. Nein, er ist es selbstverständlich nicht. Ich als Mann habe nämlich nichts von ihm, im Gegenteil.
    2. Nicht in der Theorie, aber leider in der Praxis, und nur darauf kommt es an.
    3. Oh doch. Hätte der Feminismus seine historische Chance genutzt für beide Geschlechter da zu sein, wäre ja eine Männer- und Väterbewegung überflüssig, es gäbe keinen Grund sich zu organisieren und Druck zu machen. Der Feminismus ist längst auf dem Rückzug. Seinen Einfluß verdankt er nur noch der Implementierung von feministischem Personal auf einflußreichen Pöstchen. Aber auch die sterben irgendwann weg, neue frische, unideologische Kräfte wachsen nach. Schau Dir mal Frau Köhler an, die spricht sich gegen Frauenquoten aus, streicht mal eben die Zuwendungen für das Genderkompetenzzentrum, und eröffnet ein Jungen- und Männerreferat. Vor 1 Jahr wäre das noch undenkbar gewesen. An die 23%-Lohnlüge glauben ebenso wie an “gläserne Decken” immer weniger Leute. Selbst das Thema häusliche Gewalt, früher eine sichere Bank im Geschlechterkampf, wird zunehmend in Frage gestellt. Leider ist der Feminismus nicht einmal zu einer echten Aufarbeitung seiner Versäumnisse in der Lage, sondern verharrt in seiner Ideologie. Aber ok, das befördert seinen Abstieg.
    4. Richtig. Aber wo hat der Feminismus sich denn je für den Dialog eingesetzt? Gab es je eine halbwegs einflußreiche Feministin, die z.B. die sexistische Wehrpflicht angeprangert hat, und beide Geschlechter verpflichten wollte? Gab es je eine, die sich aktiv für ein gerechtes Sorgerecht eingesetzt hat? Eine, die Gewalt von Frauen gegen Männer thematisiert hat? Eine die die Arbeit von Frauenhäusern kritisch hinterfragt hat? Frau Schwarzer hat hier jedenfalls nichts geleistet, für sie waren die Fronten immer klar verteilt.
    5. Also DER ist jetzt wirklich gut von Dir! Jahrzehntelang haben den Feminismus ausgegrenzte, entfremdete und abgezockte Väter nicht die Bohne interessiert. Darunter leidende Kinder oft ebenfalls nicht. Priorität hatte der mütterliche Alleinzugriff auf´s Kind, Unterhalt, und die Förderung der Alleinerziehung. Auch dies ist total gescheitert, jede 2. Alleinerziehende lebt auf Hartz 4. Änderungen im Sorgerecht sind in den letzten 30 Jahren ausschließlich auf Druck von außen zustandegekommen: durch internationalen Druck (u.a. von Ex-Präsi Clinton), durch wiederholte Verurteilungen Deutschlands vor dem Menschengerichtshof, oder durch steigende Kosten. Argumente von Vätern waren dagegen komplett fruchtlos.
    Übrigens: Für´s Vatersein sollten Väter gar keine Argumente brauchen, sie sind Elternteil, genau wie Mütter auch. Kein Vater sollte sich seine Vaterschaft erst “verdienen” müssen.

    • Piratenweib

      Der Feminismus ist längst auf dem Rückzug. Seinen Einfluß verdankt er nur noch der Implementierung von feministischem Personal auf einflußreichen Pöstchen.

      Du hast Unrecht.

  • toxicblood

    @bruno
    denk mal ein bisschen nach(ich weiß das kann schwer sein).
    Ende der Sklaverei in den USA, da haben Frauen mit den Männern zusammen gegen die Sklaverei und für die Frauengleichberechtigung gekämpft. Dann wurde die Sklaverei verboten und die Männer sagten plötzlich: “Ja, ja, dass mit den frauenrechten kann doch noch ein bisschen warten, bis wir den Staat stabilisiert haben.”
    Die französische Revolution: Frauen und Männer gingen gemeinsam für die Menschenrechte und die Gleichbrechtigung auf die Barrikaden, dann wurde die Monarchie abgeschafft und ein neuer Staat aufgebaut. doch auch dort hiess es: “Lasst uns erst mal den Staat aufbauen, dann kümmern wir uns um euch.”
    Die Rebellen im Iran: Frauen und Männer kämpften gemeinsam gegen die Ungerechtigkeiten dieser Diktatur, doch danach heisst es wieder: “Frauen ab an den Herd, um euch kümmern wir uns später.”

    Überall dasselbe, als Bauernopfer sind Frauen immer gut genug, aber ansonsten: Ihr dürft doch Kinder kriegen, also beschwert euch nicht.
    Deswegen ist es kaum verwunderlich wenn Frauen nur noch explizit für Frauenrechte kämpfen(selbst wenn es Menschenrechte sind z.b. Homoehe,…) und deswegen ist es kaum verwunderlich wenn Frauen Männern in diesen Dingen generell etwas mistrauen.

    Und zur gläsernen Decke: Du wirst als Anwaltsreferendarin nur eingestellt wenn deine Abschlussnoten durchschnittlich um 1,3 Punkte besser ist als die eines männlichen Bewerbers.

    Zur häuslichen Gewalt:
    Dem Feminismus ist es zu verdanken, dass Gewalt gegen Kinder/Männer/Frauen überhaupt als Gewalt anerkannt wird. oder sehnst du dich an die Zeit zurück als dein Recht auf Sex mit deiner Frau noch gesetzlich verankert war?

    Zum thema gewalt Fraune gegen Männer:
    Ich kenne die Studien auf denen du doch stützt(st?).
    in Diesen Studien wird in neun von zehn Fällen nur das Geschlecht der Opfer vermerkt, nicht aber deren Alter oder das Geschlecht der Täter, deswegen würde ich dort mal ein bisschen nachdenken bevor ich etwas sage.

    @piratenweib
    ich bemitleide dich dafür, dass du so viel Nervenmasse an ein paar internetsüchtige Trolle verschenkst…wobei Bewunderung hast du damit auch verdient

    • Imion

      Schon wieder Geschichtsverfälschung, Frauen sind nicht zusammen mit den Männern in die Revolution gegangen, im Bürgerkrieg der USA haben in den Armeen nur Männer gekämpft, in der Französichen Revolution gab es an der “Front” gerade mal eine Frau, in Deutschland sind 1848 die Frauen auch schön zuhause geblieben. Im Iran wurde eine Frau getötet, davor und danach haben, bis auf ganz wenige ausnahmen, die Frauen vom Bürgersteig aus zugeschaut, wie die Männer niedergeschlagen, verprügelt und erschossen worden sind. Nein, Frauen haben bei allen Revolutionen zugeschaut und danach die Hand aufgehalten und gesagt “Ich will auch…”, Kämpfen sieht anders aus, meine Damen.

      Damit sich der Feminismus in Deutschland überhaupt durchsetzen konnte bedurfte es der 68er Bewegung, die alles Traditionelle abgelehnt hat. Die 68er haben die Bresche geschlagen, die Feministinnen sind durch offene Türen getreten. Schaut euch mal videos von Demonstrationen aus der Zeit an, es sind ausschlieslich Männer, auf die von der Polizei eingeprügelt wird.

      • Piratenweib

        Bei soviel Unwissenheit lohnt die Diskussion nicht. Beschaffe dir einige gute Geschichtsbücher, die Frauen nicht unsichtbar machen, und informiere dich, bevor du hier hanebüchenen Unsinn schreibst.

        • Imion

          Der Triumphzug der Pariser Frauen fand nach der Revolution statt, und sie wurden von 15000 Nationalgardisten(Männlich) unerstützt. Nur zur Erinnerung, der Sturm auf die Bastile fand am 14. Juli 1789 statt, der Triumphzug der Frauen am 05. Oktober 1789. Und die Frauen hatten keinerlei gegenwehr, es wurde keine einzige Kugel auf sie abgeschossen, der König hatte zu dieser Zeit eigentlich nur noch seine Leibgarde als Kämpfende Truppe und eh nichts mehr zu sagen. Daraus eine so umfassende Beteiligung zu machen, wie es Toxicblood tut, ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die für Freiheit und Menschenrechte im Kugelhagel gestorben sind und wirklich gekämpft haben. Darunter waren allerdings keine Frauen.

          • Piratenweib

            Und du warst dabei? Oder woher beziehst du deine Kenntnisse?

            • Imion

              Aus Geschichtsbüchern, aus Quellen, die Historiker erschlossen haben, es gibt aufzeichnungen aus der Zeit.

              Wären dort massenhaft Frauen gestorben, dann wäre das definitiv vermerkt worden. Denk mal drüber nach, warum es heute noch ganz besonders schlimm ist, wenn eine Frau bei einem Anschlag umkommt, siehe Nachrichten “..unter den Toten Frauen und Kinder”. Oder schau bei den letzten Demonstrationen im Iran, eine Frau wurde getötet, schon steht die Welt kopf, die UN mischt sich ein, die Amerikaner, europa und die Konsequenz, Frauen werden mit Samthandschuhen angefasst und Männer werden nach wie vor zusammengeschlagen, verschlept und erschossen.

              Also, Frauen hatten schon bei zig gelegenheiten, etwas für die Gesellschaft zu tun, und haben es nicht, wenn dann waren mal eins oder zwei Frauen dabei, die genügend courage bewiesen haben. Siehe Iran und die einzige Frau, die beim Sturm auf die Bastille dabeigewesen ist. Ansonsten wurden alle Veränderungen in der Gesellschaft von Männern erwirkt, erkauft mit Blut, erkauft mit Schweis, erkauft mit Selbstaufopferung.

              • Piratenweib

                Oh, mein Gott! “Blut, Schweis(s) und Selbstaufopferung”. Wenn ich so etwas schon lese, wird mir ganz braun vor Augen.
                Na, da hast du aber leider die veralteten Schulgeschichtsbücher gelesen. Die aus der Zeit von 1933 bis 1945 solltest du langsam mal wegwerfen.
                Die Universität Wien, Institut für Neuere Geschichte, hat eine ganz interessante Zusammenfassung über die Frauen in der Französischen Revolution online gestellt.
                Und hier finden Interessierte eine spannende Darstellung des Zuges der Marktfrauen (frz. Text).

                Und so war die herrschende Meinung über Frauen in Zeiten der frz. Revolution:

                Chaumette (Jakobiner) über Frauen und Politik

                Anlaß dieser gegenüber protestierenden Frauen abgegebenen Erklärung war die Auflösung der Frauenklubs Ende 1793

                Seit wann ist es Frauen gestattet, ihrem Geschlecht abzuschwören und sich zu Männern zu machen? Seit wann ist es Brauch, daß sie die fromme Sorge des Haushaltes, die Wiege ihrer Kinder verlassen, um auf die öffentlichen Plätze zu kommen, von der Tribüne herab Reden zu halten, in die Reihe der Truppen zu treten, mit einem Wort, Aufgaben zu übernehmen, welche die Natur allein dem Mann zugeteilt hat? Die Natur hat zum Mann gesagt: Sei Mann! Die Wettrennen, die Jagd, der Ackerbau, die Politik und die Anstrengungen aller Art sind dein Vorrecht. Sie hat zum Weib gesagt: Sei Weib! Die Sorge für deine Kinder, die Einzelheiten des Haushalts, die süße Unruhe der Mutterschaft, das sind deine Arbeiten! Unkluge Frauen, warum wollt ihr Männer werden? Sind die Menschen nicht genug geteilt? Was braucht ihr mehr? Im Name der Natur, bleibt, was ihr seid; und weit entfernt, uns um die Gefahren eines so stürmischen Lebens zu beneiden, begnügt euch damit, sie uns im Schoße unserer Familien vergessen zu machen, indem ihr unsere Augen auf dem entzückenden Schauspiel unserer durch eure zärtliche Fürsorge glücklichen Kinder ruhen laßt.

                • Turbo

                  Hehe, der ist nicht schlecht. Könnte direkt von einer dieser durchgeknallten Masku-Websites kommen.

                • Imion

                  Komisch nur, das die Frauen es trotz dieses angeblichen Bildnisses über sie (es ist immer wieder toll einzelmeinungen zu zitieren, was meinste was los ist, wenn in 1000 Jahren zum Thema Feminismus nur noch Alice Schwarzer herangezogen wird, denk mal drüber nach, so Männerhass wegen Pensis abschneiden und so) geschaft haben, sich mit Schusswaffen auszurüsten. Die Frage ist also, warum haben sie es nicht getan haben, als es heis herging in der Revolution sondern erst danach? Daher erklärt sich dann auch die Haltung zum Wahlrecht, nicht mitkekämpft, nicht mitgestorben, warum dann also Wahlrecht. Ich schrieb ja schon, während der Revolution ruihg dasitzen und nachher die Hand aufhalten und sagen:”Ich will aber auch…” Ein weiterer umstand ist der, dass diese Frauen vieles eben nur für Frauen eingefordert haben, wie zum Beispiel das Recht auf Bildung und das zu einer Zeit, wo 90% der Franzosen Analphabeten waren. Exklusivität nur für Frauen, da haben sich die Franzosen natürlich reichlich bedankt, denn ein System, das nur einer bestimmten Gruppe von Menschen Privilegien zugesteht, hatten sie gerade abgeschaft.

                  Ach ja, die gute alte Nazikeule, sehr süss, nur weiter. Nur Frage dich mal, was die Männer geopfert haben, als sie gegen eine gut Bewachte und bewaffnete Festung angerannt sind.

                  • Piratenweib

                    Du wiederholst dich. Wird aber nicht interessanter dadurch.

                    Ach ja, die gute alte Nazikeule, sehr süss, nur weiter.

                    Nazikeule? Ich meinte eher “Blut-und-Boden-Ideologie”. Von Nazis hab _ich_ nichts gesagt.

                    Nur Frage dich mal, was die Männer geopfert haben, als sie gegen eine gut Bewachte und bewaffnete Festung angerannt sind.

                    Die Rechtschreibung?

      • toxicblood

        Schon wieder Geschichtsverfälschung, Frauen sind nicht zusammen mit den Männern in die Revolution gegangen, im Bürgerkrieg der USA haben in den Armeen nur Männer gekämpft, in der Französichen Revolution gab es an der “Front” gerade mal eine Frau,

        stimmt, veränderungen erkämpft man an der front *kopfandiewand* wer war es der den schwarzen im zivilleben geholfen hat? wer war es der die verwundeten verartztet hat? alles männer, jaja, natürlich.

        Im Iran wurde eine Frau getötet, davor und danach haben, bis auf ganz wenige ausnahmen, die Frauen vom Bürgersteig aus zugeschaut, wie die Männer niedergeschlagen, verprügelt und erschossen worden sind.

        deswegen werden jeden tag im iran frauen auf demos festgenommen und in den gefängnissen vergewaltigt, weil sie passiv am rand stehen und zusehen, deswegen werden täglich frauen festgenommen weil sie es wagen öffentlich zu protestieren, ohne männer….natürlich

        Nein, Frauen haben bei allen Revolutionen zugeschaut und danach die Hand aufgehalten und gesagt “Ich will auch…”, Kämpfen sieht anders aus, meine Damen.

        weberaufstände, metzgeraufstand in ulm um1400 rum, olympe de gouges,….

        Damit sich der Feminismus in Deutschland überhaupt durchsetzen konnte bedurfte es der 68er Bewegung, die alles Traditionelle abgelehnt hat.

        weil sich die deutschen damen nicht 1908 das wahlrecht erkämpft hatten….das fand auch erst nach 1968 statt

        Die 68er haben die Bresche geschlagen, die Feministinnen sind durch offene Türen getreten. Schaut euch mal videos von Demonstrationen aus der Zeit an, es sind ausschlieslich Männer, auf die von der Polizei eingeprügelt wird. nicht wirklich nein…

        ->erst lesen, dann informieren, dann die finger auf die tastatur

        • Imion

          Die Veränderungen die du ansprichst wurden Kämpfend erworben. Desweiteren haben Männer und Frauen sich um die Verwundeten gekümmert und um die Schwarzen im Zivilleben, zusätzlich mussten aber die Männer noch an die Front und Kämpfen. Ausserdem solltest du bedenken, welche reichweite deine Argumentation gerade annimmt, wenn du \verwundeten Versorgen\ gleichsetzt mit \gegen Gewehrläufe in den sichren Tot rennen\. Nur zur Info: Ein Fallschirmjäger hat im V-Fall eine überlebenszeit von ca 2 min 30 Sek. Und da ist der Flug am Fallschirm schon mit drin.

          Schau dir einfach die Berichterstattung an über den Iran. Kurz bevor die eine Frau getötet wurde, sind 7 Männer umgekommen, hat es jemanden interessiert? Nein. Nachdem diesse eine Frau gestorben war, hatten die Iranischen Frauen Faktisch einen Freischein um die ganze Demonstation zu puschen, weil der Iran es nicht wagen durfte, einer Frau auch nur ein Haar zu krümmen, weil besonderer Schutz durch die Staatengemeinschaft, Androhung von Saktionen usw. Und was wurde daraus? Nichts. Die einzigen die sich weiterhin niederknüppeln lassen mussten waren die Männer, und die Frauen standen daneben und haben nichts getan.
          http://www.spiegel.de/wikipedia/Proteste_nach_den_iranischen_Präsidentschaftswahlen_2009.html

          Wenn du einen Link zu dem Weberaufstand hast , denn du meinst, dann poste ihn bitte mal. Es gibt nämlich fast schon unzählige weberaufstände nur um 1400 und Ulm habe ich keinen gefunden. Zu Olympe de Gouges: Das war die Frau, die Bildung ausschlieslich für Frauen gefordert hat.

          Wahlrecht: Wurde 1919 eingeführt, nicht 1908. Und zwar das allgemeine Wahlrecht. Vorher durten nur ca 1/5 der Männer wählen. Die Wohlhabenden wollten unter sich bleiben, auch die Frauen. Warum sich die Zeit mit Politik vermiesen und Arbeiten, wenn die Wohlhabende Frau sich alles durch das Geld des Ehegatten leisten konnte? Schon mal überlegt, warum sich der Feminismus erst so richtig durchsetzen konnte, als es genügend Bürojobs für Frauen gegeben hat? Und die Frauen haben nicht das Wahlrecht erkämpft, sie zettel verteilt, auf denen Stand, dass sie bitte bitte das wahlrecht auch gerne hätten. Obwohl sie bei den eigentlichen Kämpfen (1848) sich sauber herausgehalten haben.

          Lies dich bitte mal ein bisschen in die Studentenrevolte der 68er ein. Ohne diesen wäre der Feminismus nie weit gekommen. Nicht umsonst siedelt sich der Feminismus in der Linken ecke an.

          Fazit: Frauen haben auch ihren Beitrag geleistet, nur eben nicht da, wo und wie du ihn gerne hättest. Mal deshalb bitte keine Helden hin, wo keine sind.

          Da du ja zu Terre de Femmes willst und wir eh gerade Geschichtunterricht machen, inwieweit wusstes du eigentlich, dass Frauen Gerichtskämpfe ausgetragen haben, sie also im Kämpfen ausgebildet wurden? http://www.moondragon.info/wiki/Pictures \recht weit runterscrollen). Quellen sind unter anderem Talhoffers Fechtbuch aus dem 15 Jahrhundert. Und noch als letztes, wegen Hexenverbrennung und mal rückschlüsse ziehen, weist du, woher die Hebammen gekommen sind, also was die bezeichnung vor der Christianisierung der Mitte Europas für diese Damen war?

    • Bruno

      toxicblood schrieb:

      denk mal ein bisschen nach(ich weiß das kann schwer sein).
      Ende der Sklaverei in den USA, da haben Frauen mit den Männern zusammen gegen die Sklaverei und für die Frauengleichberechtigung gekämpft. Dann wurde die Sklaverei verboten und die Männer sagten plötzlich: “Ja, ja, dass mit den frauenrechten kann doch noch ein bisschen warten, bis wir den Staat stabilisiert haben.”

      Nun, dann werfen wir doch mal einen Blick in die Schweiz. Dort lehnten die Frauen das Frauenwahlrecht ab, weil es an die Pflicht zur Landesverteidigung gekoppelt war. Erst als man den Frauen hier Privilegien einrichtete, stimmten sie für ihr Wahlrecht.
      Und wo bleiben eigentlich die hiesigen Feministinnen, um den deutschen Männern gleiches Sorgerecht zubilligen? Wo, um Männer aktives und passives Wahlrecht bei Gleichstellungswahlen zu verschaffen? Richtig: Sie sind auf der beinharten Blockiererseite.

      Die französische Revolution: Frauen und Männer gingen gemeinsam für die Menschenrechte und die Gleichbrechtigung auf die Barrikaden, dann wurde die Monarchie abgeschafft und ein neuer Staat aufgebaut. doch auch dort hiess es: “Lasst uns erst mal den Staat aufbauen, dann kümmern wir uns um euch.”
      Die Rebellen im Iran: Frauen und Männer kämpften gemeinsam gegen die Ungerechtigkeiten dieser Diktatur, doch danach heisst es wieder: “Frauen ab an den Herd, um euch kümmern wir uns später.”

      Ja, die Frauen sind wirklich immer und überall furchtbar benachteiligt. Komischerweise sind´s dann fast ausschließlich Männer die “im Kampf” gegen Ungerechtigkeiten gestorben sind. Wo waren denn da die ach so tapfer kämpfenden Frauen, hmm? An vorderster Front jedenfalls nicht.


      Überall dasselbe, als Bauernopfer sind Frauen immer gut genug, aber ansonsten: Ihr dürft doch Kinder kriegen, also beschwert euch nicht.
      Deswegen ist es kaum verwunderlich wenn Frauen nur noch explizit für Frauenrechte kämpfen(selbst wenn es Menschenrechte sind z.b. Homoehe,…) und deswegen ist es kaum verwunderlich wenn Frauen Männern in diesen Dingen generell etwas mistrauen.

      Ich habe eher den Eindruck, Du mißtraust den Männern und wirfst mit Pauschalaussagen um Dich.


      Und zur gläsernen Decke: Du wirst als Anwaltsreferendarin nur eingestellt wenn deine Abschlussnoten durchschnittlich um 1,3 Punkte besser ist als die eines männlichen Bewerbers.

      Dafür hätte ich gerne mal einen Beleg.
      Im ÖD ist es nämlich längst andersherum. Da bekommt selbst eine leicht schlechtere Bewerberin den Job, solange sie “nicht signifikant” schlechter ist.
      Überhaupt ist die Diskussion um gläserne Decken absurd. Wenn Frauen auch nur ansatzweise so häufig Unternehmen gründen würden wie Männer, gäbe es auch keinen Mangel an weiblichen Chefs. Aktuell jedenfalls sind Frauen gemessen daran sogar in Führungspositionen eindeutig überrepräsentiert.

      Zur häuslichen Gewalt:
      Dem Feminismus ist es zu verdanken, dass Gewalt gegen Kinder/Männer/Frauen überhaupt als Gewalt anerkannt wird. oder sehnst du dich an die Zeit zurück als dein Recht auf Sex mit deiner Frau noch gesetzlich verankert war?

      Unsinn. Der Feminismus hat nie auch nur ansatzweise Gewalt gegen Männer und Kinder von Frauen thematisiert. Auch Gewalt in homosexuellen Partnerschaften wird größtenteils tabuisiert. Bitte keine Geschichtsklitterung betreiben.

      Zum thema gewalt Fraune gegen Männer:
      Ich kenne die Studien auf denen du doch stützt(st?).
      in Diesen Studien wird in neun von zehn Fällen nur das Geschlecht der Opfer vermerkt, nicht aber deren Alter oder das Geschlecht der Täter, deswegen würde ich dort mal ein bisschen nachdenken bevor ich etwas sage.

      Es gibt einige hundert dieser Studien, die wirst Du nicht alle kennen.

  • Lex

    So, dazu mag ich jetzt auch nochmal verspätet etwas schreiben. Leider habe ich bis eben schon geschrieben bis mir dann ein altbekannter Freund, der sog. “Blue Screen” gezeigt hat, dass er auch noch seinen Auftritt am Abend haben möchte – gut nun sei es so und ich setze mich nochmal ran. :)

    Herr P. schlägt in seinem Blog-Eintrag den Austritt vor. Ein solches Vorgehen finde ich ehrlich gesagt schade – auch wenn ich mit einer Person und ihrer Meinung nicht einhergehe, solange sie sich an das Grundsatzprogramm der Partei hält darf sie ihre Meinung im Rahmen der Höflichkeit so wie es jeder Mensch tun sollte ebenso äußern. Soweit ich weiß hat die Piratenpartei doch gerade die Gerechtigkeit inne, dass über so vielen abgestimmt wird, es bleibt also letztlich die Entscheidung der Mehrheit. Geht ein Mitglied dem Grundsatzprogramm der Partei zuwider so habe ich dann doch die Möglichkeit ein Ausschlußverfahren einzuleiten um einen Schaden von der Partei abzuwenden.
    Ich verstehe daher dieses Geplänkel nicht. So würde ich jetzt beispielsweise sagen, dass die Gründung der – ich glaube es ist bei der Piratenpartei als AG bezeichnet – doch im Rahmen des Grundsatzprogrammes und den geltenden Gesetzen vollkommen in Ordnung ist. Geht dieses aber z.B. des ersteren zuwider – wie ich meine, dass es bei der Mailingliste ist (Transparenz-Gedanke) – dann sollte darüber mehrheitlich entschieden werden wie damit umzugehen ist.

    [Als kleinen Einschub: Ich beziehe mich mal kurz auf die Mailingliste die sich nur an Frauen richtet, bzw. die nur für Frauen zugänglich ist / war.
    Dort stand unter anderem:

    Wir halten eine ML nur für Frauen nicht für "intransparent" - intransparent wäre, wenn dort etwas beschlossen werden würde, das dann für alle bindend ist und nicht wenn sich einzelne zu einem Austausch zusammentun unter Bedingungen, die sie sich selbst aussuchen."

    Also ich halte dies schon für intransparent. Würde dort auch noch etwas entschieden, was dann für alle bindend wäre so wäre dies nicht nur intransparent, sondern auch noch undemokratisch.
    Was ich mich dabei frage ist: Wie würde eine Interessensgemeinschaft gehandhabt werden die allen das Lesen ermöglicht, jedoch nur einer gewissen Zielgruppe die Diskussion zugänglich macht? Intransparenz jedenfalls wäre nicht vorzuwerfen. Allerdings weiche ich zu weit vom eigentlichen Eintrag ab. Daher beende ich aber auch mal den Einschub, falls eine weitere Diskussion gewünscht ist würde ich mich über einen entsprechenden Blog-Eintrag freuen.]

    Inwiefern der Einsatz für Bürgerrechte zutrifft kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich nur sporadisch Blog-Einträge verfolge und meinen Senf dazugebe – allerdings nicht die weiteren politischen Felder.

    Einer Aussage jedoch mag ich wiedersprechen, dazu zitiere ich mal aus dem Blog-Eintrag des Herrn P.

    Schließlich kündigt Piratenweib an, dass sie[...]eine „Piratenpause“ einlegen würde.
    [...]
    Erinnern wir uns: Vor wenigen Wochen hat Piratenweib für den Vorstand des BzV Obb kandidiert. Wir können dankbar sein, dass sie nicht gewählt wurde, sie würde nun die Piraten Obb im Stich lassen.

    Es ist nicht gesagt, dass Piratenweib diese Pause ebenfalls nehmen würde, wenn sie in diesem Amt wäre – ich nehme an und hoffe, dass eine Person die in diesem Amt ist sich der Verantwortung bewusst ist und die persönlichen Interessen und Meinungen in diesem Fall zurückstellt – zumindest das Amt weiter ausübt. Nichts spräche dagegen sich weiter für die eigenen Interessen einzusetzen etc. – ich vermute jedoch es wird sich hier auf die “Pause” bezogen, so klingt es jedenfalls an.

    Zum Schluß mag ich sagen: Die Politik finde ich interessant, auch das gegenseitige Angreifen ist für mich durchaus interessant bisweilen belustigend, jedoch für keine eurer Seiten förderlich. Ich persönlich würde auf einen solchen negativbeitrag zu meiner Person vllt. auch eingehen, aber wenn dann aus dem Grunde, dass ich zu viel Zeit habe. Ansonsten kann ich mich doch eher meiner Sache widmen und mich für diese stark machen.

  • Piratenweib

    Leute, Leute, jetzt aber mal wieder zum Thema zurück!

    Hier geht´s um Menschenrechte und um aktiven Einsatz dafür.

    Schreibt doch mal, was ihr so alles aktiv (nicht _nur_ online) für Menschenrechte macht. Und was diese Aktionen verbessern (sollen). Das würde mich mal interessieren.

  • toxicblood

    ich bin sechzehn, mehr als informieren und, unter angabe falschen alters, online diskutieren ist bei mir im moment nicht drin.

    • Piratenweib

      Hey, meine Frage sollte kein Angriff sein, falls das so angekommen ist. :-)
      Klar, wenn du noch so jung bist, kannst du keine Petitionen unterschreiben. Und wenn du nicht grad in Berlin oder einer andren Großstadt lebst, ist es auch mit der Teilnahme an Demos schwierig. Wenig Geld macht es auch fast unmöglich zu reisen, oder bei irgendwelchen Gruppen Mitglied zu sein, da die allermeisten ja Mitgliedsbeiträge verlangen.
      Was würdest du denn machen, wenn sich das in zwei Jahren ändert? (Also zumindest das Alter …) Hast du Vorstellungen, wie du dich gern für die Gesellschaft einsetzen würdest?

      • toxicblood

        ich habs auch nicht als angriff verstanden:)
        in zwei jahren…Abi machen, aus dem kuhkaff ziehen(mehr als 30km von der nächsten stadt entfernt) und dann studieren und nebenher noch mitglied bei terre de femmes werden, aber ansonsten…hab ich noch keine großen pläne

        • Piratenweib

          Das ist ja schon einiges! Studieren braucht Zeit und Terre des femmes ist sinnvoll. Prima! Vielleicht bloggst du ja nebenher noch? Ist zwar auch online, dafür aber weniger zeit- und geldaufwendig als offline-Aktionen. Und Petitionen diverser Art kannst du ab 18 ja auch unterschreiben on-/offline. Der Rest kommt dann mit der Zeit … Best wishes!

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