Money makes the world go wound

Einige Gedanken und Fragen zum Thema \”Geld\”

  • Was ist eigentlich aus unserem Tauschmittel \”Geld\” geworden?
  • Kann es sein, dass es die eigentliche Funktion, nämlich als Tauschmittel den Erwerb von Waren zu ermöglichen, die man nicht selbst produziert, nicht mehr erfüllt?
  • Kann es sein, dass es – früher, in Zeiten ohne Zins und Zinseszins – keinen eigenen Wert hatte, der unabhängig von den zur Verfügung stehenden Gütern war?
  • Kann es sein, dass – bei Warenmangel – auch das Tauschmittel keinen Wert hatte?
  • Wer trägt kiloweise Muscheln herum, wenn es nichts gibt, das man dafür eintauschen kann?
  • Vermehren sich Muschelschalen oder Münzen, wenn man sie herum liegen lässt?
  • Kann man Geld essen? Warum ist Geld bzw. \”Geld haben\” zu einem eigenständigen Wert geworden, der sogar noch dort gilt, wo es keinen Gegenwert mehr gibt?
  • Gibt es auf der Welt soviele Waren, dass man alles Geld dieser Welt eintauschen könnte?
  • Wer hat dann das Geld?
  • Warum geht es nicht (mehr) ohne Geld?
  • Oder geht es doch?
  • Wozu brauchen wir Banken?
  • Seit wann ist es für Privatleute normal, ein Bankkonto zu haben?
  • War das eine bessere Zeit?
  • Warum hatten \”damals\” (vor etwa 40 Jahren) kaum Privatleute einen Bankkredit?
  • Und wenn doch, warum nahmen sie einen Kredit nur für Großanschaffungen wie Haus oder Neuwagen auf?
  • Wann kam die Ratenbezahlung in Versandhäusern auf?
  • Wieviel Schuld haben Versandhäuser damit an der Überschuldung vieler Menschen?
  • Welchen Anteil haben Banken daran?
  • Wieviel haben Banken damit verdient?
  • Woran verdient eine Bank mehr: an regulär getilgten Krediten oder an komplett verschuldeten Menschen, ohne Aussicht auf Rückzahlung der Kreditsumme?
  • Inwiefern tragen Kreditausfallversicherungen dazu bei?
  • Warum gibt es 1% finanzielle Gewinner, während die 99% permanent verlieren – an Geld und Lebensqualität?
  • Warum darf 1% entscheiden, was für die anderen 99% zu gelten hat?
  • Wer bestimmt, wann wer pleite ist?
  • Warum darf ein ganzes Volk nicht über seine eigene Staatspleite und den Umgang damit abstimmen, wenn es doch sowieso mit all seinen Tauschmitteln sprich dem zur Verfügung stehenden oder noch zu erwirtschaftenden Geld dafür gerade stehen muss?
  • Warum verliert herumliegendes Geld nicht an Wert?
  • Warum ist das Tauschmittel Geld nicht in ständigem Umlauf?
  • Warum wird nicht bestraft – z.B. durch Ausgleichszahlungen – wer Geld unnötig dem Tauschkreislauf entzieht?
  • Heißt es nicht schon im Kinderlied \”Taler, du musst wandern\”? Der Rubel muss rollen?
  • Warum darf das Geld dann \”auf der faulen Bank\” liegen?
  • Arbeitet Geld?
  • Kann mensch mit Geld arbeiten? Welche lebensnotwendige Ware kann mit Geld allein erzeugt werden?
  • Warum wird Geld nicht schlecht?
  • Wer darf neues Geld dem Kreislauf hinzufügen und warum?
  • Woher kommt dieses neue Geld?
  • Gibt es das virtuelle Geld überhaupt?
  • Gibt es Waren, die für die virtuell vorhandene Geldmenge eingetauscht werden könnten?
  • Und wenn nicht, wofür ist dann dieses Geld da?
  • Wem nützt es?
  • Den 99%?
  • Oder dem 1%?

Weitere Informationen zum Thema Geld:
Das Wunder von Wörgl – Wie bekommt man das Geld zum Zirkulieren und in hoffnungsloser Rezession die Wirtschaft in Schwung?

Banken erfinden Geld aus Luft -
Warum das Finanzsystem ein Betrugsmodell ist, was Bilanzen damit zu tun haben und warum der ultimative Crash droht.

Wikipedia über Geld – Im praktischen Gebrauch ist Geld ein Zwischentauschmittel, das sich von anderen Tauschmitteln dadurch unterscheidet, dass es nicht unmittelbar den Bedarf eines Tauschpartners befriedigt, sondern auf Grund allgemeiner Akzeptanz zu weiterem Tausch eingesetzt werden kann.

Geld regiert die Welt. Warum eigentlich? – Exponentielle Entwicklungen, die sich unbegrenzt beschleunigen, gibt es in der Natur und im Kosmos nur bei Explosionen, die immer einen Zusammenbruch einleiten. Auch in unserer von Menschen geschaffenen Welt müssen sie irgendwann zusammenbrechen.

4 Comments

  1. georgi 14. November 2011 18:46 Antworten

    Ooh! Jetzt kommt der nächste daher, und propagiert Gesells Zinskritik.

    “neumondschein.blogspot.com/2011/04/die-angst-vor-dem-zinseszins.html”

    und

    “neumondschein.blogspot.com/2011/04/wie-die-pfeffersacke-die-menschheit-zu_20.html”

    Den Günther Schramm müßte auch jemand einmal belehren, daß die Logik der Zinskritik verkehrt ist.

    :roll:

  2. James T. Kirk 17. November 2011 18:58 Antworten

    Kann es sein, dass es – früher, in Zeiten ohne Zins und Zinseszins – keinen eigenen Wert hatte, der unabhängig von den zur Verfügung stehenden Gütern war?

    Wann gab es denn mal diese Zeiten?

    Vermutlich vor dem 7. Jahrhundert vor Christus? Oder?

    Nimmst du mein Blog in deine Rolle auf?

    Ich hab deins auch aufgenommen.

    Du gehörst zur Rasse der Aggrojaner.

    • Piratenweib 18. November 2011 11:08 Antworten

      Nimmst du mein Blog in deine Rolle auf?

      Ich hab deins auch aufgenommen.

      Ganz sicher nicht. Ich verlinke ausschließlich empfehlenswerte Webseiten.

  3. Lucifer 16. Januar 2012 22:04 Antworten

    Wörgel steht vor der Tür, doch seit dem 11.09. hat der Faschismus schon mehr als einen Fuß im globalen Wohnzimmer und “Frühlingsrevolutionen” bekommen so einen militanten Beigeschmack. All
    over is Güllen und die alte Dame macht sich daran, kräftig abzukassieren und die “Kasten- oder Ständegesellschaft” zu etablieren, um dann die Sharia zum Gesetz zu erheben. Dabei lässt die feine Gesellschaft überall Sicherheitspakete verteilen. Ich fühle mich plötzlich so beschirmt, dass ein freies Durchatmen schon schwer fällt. Es wird mal Zeit für eine ironische Breitseite und ein paar Schüsse Sarkasmus. Im Augenblick wird der Wulf zur Strecke gebracht, weil die Wölfe ihn im Rudel hatten, er aber zu wenig für sie geheult hat “Der Islam gehört zum Deutschen Kulturgut”..Na, wenn das mal gut geht. Wohl auch am 11.09. Mittagsschläfchen gehalten…? Ja, ja, die “toten Heringe” sind ja allesamt “red herrings”. Nierenversagen September 2001. Auf was, zum Teufel, wurde da geschossen? Gefriergut? Und dann diese billige Montage. Hatten die keine Web-Designer. Wenn man mit Wasserstoff spielt, verbrennt man sich leicht die Finger. Warum ist das noch kein Tagesthema für die Piraten. Tauchen nach der Wahrheit, statt Abtauchen in allen Programmpunkten. Zinslose Kredite hatten übrigens auch die Nazis vergeben und sie hatten auch so ein “Piratensymbol” für ihre Elitetruppe: Skulls and bones. “Ob arm, ob reich, im Tode sind sie alle gleich.” Geld, das ruht, fault. Es verwandelt sich wie in des Teufels Märchen vom Gold zur Scheiße, um es mal derb auszudrücken. “Die Scheiße kocht bereits” Die EZB ist schon einmal für die sehcsstelligen Summen in Vordruck gegangen.
    Alles Gute zum Vorwahlkampfjahr.

    http://galerieunartiggfp

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