Das Problem ist: Frauen bauen ihre Rollenzuweiseungen immer mehr aus oder ab, die Männer stecken in ihren Klischees fest. Während Mama und Papa der kleinen Susi sagen, daß sie alles werden kann, auch Astronautin, wird dem kleinen Mäxchen immer noch eingetrichtert, daß Jungs nicht weinen, kochenlernen nicht notwendig und Puppen nur für Mädchen sind.
Ja, um Gottes Willen, wie sollen die sich denn dann noch zurechtfinden in einer Welt, in der die Hälfte der Bevölkerung irgendwann das Spiel nicht mehr mitspielt, von dem man ihnen beigebracht hat, daß es das Spiel des Lebens ist, so, wie alles funktioniert, die „Ordnung“ eben?
Daß die so erzogenen Jungs im Bildungsbereich prozentual gesehen den Kürzeren ziehen, ist dann nicht verwunderlich (…)Wir brauchen also auch eine Männeremanzipation. Denn die Frauen werden bestimmt nicht mehr zurück in das einengende altgediente weibliche Rollenbild, schön blöd wären sie. Also müssen die Männer endlich ran und sich von ihren (Achtung, Dramatik!) Ketten der Geschlechterrollenklischees befreien! Hey, man kann dabei nur gewinnen!
Exakt! Gewinnen könnten alle dabei: Männer, Frauen und Kinder.
Wenn die Männer es mit ihrer Emanzipation wirklich ernstmeinen, müssen sie zwar selber ran. Ihre neuen, offeneren Rollenbilder können nich von anderen für sie kreiert werden. Das kann man ihnen nicht abnehmen.
Auch richtig: Selbst neue Rollen definieren oder okkupieren, nicht Regression in alte Bilder – und da müssen sie selbst ran. Aber wir helfen ja gern, stimmt´s Piratinnen?











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