Die deutsche Bildungs- und Schulpolitk verweigert seit über 20 Jahren den Menschen aus der Unterschicht systematisch echte Bildungschancen.
Der Bildungssektor – und dort vor allem der Hauptschulbereich – wurden chronisch kaputtgespart. Immer mehr Bildungsinhalte wurden in die Hausaufgaben und damit ins Elternhaus oder in den Nachhilfeunterricht verlagert. Das war und ist eine klare Benachteiligung der Unterschichten.
Flächendeckende Vor- und Ganztagsschulen können das ändern. Sprachliche Defizite können so aufgefangen, Lerninhalte können so in der Schule ohne Hausaufgeben und ohne private Nachhilfe vertieft und eingeübt werden.
via Readers Edition » Sarrazin – eine Themenanalyse.
Und auch das hier kann ich unterschreiben:
Ein Lösungsansatz gegen die Massenarbeitslosigkeit wäre ein New Deal im Sinne Roosevelts, der für einen sozialen Energie- und Verkehrsumbau sorgt, für eine bessere Infrastruktur, mehr Bildung, mehr Produktivität und Arbeitsplätze.
Der einzig gangbare und funktionierende Weg, die Wirtschaft zu pushen, ist die Staatsausgaben zu erhöhen und die Unterschicht steuerlich zu entlasten. Das hört sich erstmal paradox an, wenn doch die Staatskassen leer ist – jedoch wandern all ausgegebenen Gelder umgehend wieder – und mehr! – in die Staatskasse zurück. Es gibt mehr Arbeit, weil mehr Staatsaufträge vorliegen und mehr Mitarbeiter/innen im öffentlichen Dienst benötigt werden (z.B. auch Lehrer/innen) und die entlastete Unterschicht das hinzugewonnene Einkommen ausgibt und so in Form von Umsatz- und Unternehmensgewinnsteuern wieder in die Staatskasse zurückführt.











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