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	<title>Piratenweib - Frei wie Anne Bonny &#187; Eva Herman</title>
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		<title>Schraubenschlüssel am Bande 2010 geht an: Eva Herman</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 10:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piratenweib</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ich gerade erfuhr, wird unsere allseits beliebte Frau Eva Herman, ihres Zeichens Sonderbeauftragte für Gesellschafts- und Moralfragen beim KOPP Verlag (Handlung für Verschwörungstheorien aller Art) mit einem ganz besonderen Preis ausgezeichnet. Und diesen Preis hat sie sich wirklich redlich verdient. O-Ton der Preisverleiherin "Bund für Geistesfreiheit München": Herzlich willkommen beim bfg München (www.bfg-muenchen.de), der in diesem ... <span style="color:#777"> . . . Weiterlesen: <a href="http://www.piratenweib.de/schraubenschlussel-am-bande-2010-geht-an-eva-herman">Schraubenschlüssel am Bande 2010 geht an: Eva Herman</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1719" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.piratenweib.de%2Fschraubenschlussel-am-bande-2010-geht-an-eva-herman&amp;text=Schraubenschl%C3%BCssel%20am%20Bande%202010%20geht%20an%3A%20Eva%20Herman&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.piratenweib.de%2Fschraubenschlussel-am-bande-2010-geht-an-eva-herman" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.piratenweib.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Wie ich gerade erfuhr, wird unsere allseits beliebte Frau Eva Herman, ihres Zeichens Sonderbeauftragte für Gesellschafts- und Moralfragen beim KOPP Verlag (Handlung für Verschwörungstheorien aller Art) mit einem ganz besonderen Preis ausgezeichnet. Und diesen Preis hat sie sich wirklich redlich verdient.</p>
<p>O-Ton der Preisverleiherin &#8220;Bund für Geistesfreiheit München&#8221;:<span id="more-1719"></span></p>
<blockquote><p>Herzlich willkommen beim bfg München (www.bfg-muenchen.de),</p>
<p>der in diesem Jahr zum vierten Mal den satirischen Preis <strong>„Schraubenschlüssel am Bande“ verleiht für die größte lockere Schraube in der Republik.* </strong><br />
Heuer wird der Schraubenschlüssel im Rahmen der Preisverleihung des Kunstpreis Blasphemie „Der freche Mario“ an Allerheiligen, <strong>1.November 2010</strong>, in München feierlich übergeben*.</p>
<p>Der „Schraubenschlüssel am Bande“ 2010 zeichnet folgende Äußerung aus</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>„(&#8230;) Für die Zukunft wurden jedoch Weichen gestellt: Denn das amtliche Ende der »geilsten Party der Welt«, der Loveparade, dürfte mit dem gestrigen Tag besiegelt worden sein! Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen! (&#8230;)“</em></span></p>
<p>von Eva Herman,  Autorin, Moderatorin und ehemalige Tagesschau-Sprecherin, geschrieben in ihrem Artikel bei Kopp-online (<a href="http://www.anonym.to/?www.info.kopp-verlag.de" target="_blank">www.info.kopp-verlag.de</a>) mit dem Titel „Sex- und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg“ vom 25.07.2010</p>
<p><strong>Begründung für die Wahl der Preisträgerin</strong></p>
<p>Eva Herman erhitzt mit ihrem aktuellen Kommentar zum Unglück in Duisburg, bei dem 20 Menschen starben und über 300 verletzt wurden, als Sprecherin und Kommentatorin für die Internet-Präsenz des Kopp-Verlag (s.wikipedia), ein weiteres Mal die Gemüter. Den Tod der jungen Leute begreift sie als Abschluß der Mega-Party „Love Parade“ und als ein Zeichen Gottes  Die ihrer Ansicht nach wohl gerechte Strafe einer großen außerirdischen Macht für zu wenig bekleidete Menschen, zügellosen Drogen- und Alkoholkonsum und schlechte Musik in der Öffentlichkeit (<a href="http://www.anonym.to/?http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/sex-und-drogenorgie-loveparade-zahlreiche-tote-bei-sodom-und-gomorrha-in-duisburg.html" target="_blank">Sex und Drogenorgie Loveparade &#8211; zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg</a>).</p>
<p>Seit ihren umstrittenen Äußerungen zum Wert der Mutterschaft (bei der Präsentation ihres Buches „Das Prinzip Arche Noah“ 2007) und ihrem durch dieselben Vorwürfe begründeten Rauswurf aus Johannes B. Kerners Talkshow (ebenfalls 2007) ist die ehemalige Miss Tagesschau bekannt für ihre in der Regel öffentlich vorgetragenen christlich-konservativen Wertvorstellungen. Eva Herman setzt sich in den letzten Jahren ein für konservative Familienpolitik; z.B. beim Wahlauftakt der neuen Partei AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland (<a href="http://www.anonym.to/?www.auf-partei.de" target="_blank">www.auf-partei.de</a>), die ihre Mitglieder aus der Partei Bibeltreuer Christen, der Deutschen Zentrumspartei und der Ökologisch Demokratischen Partei rekrutiert. Sie ist Sprecherin und Moderatorin der Internet-Präsenz des Kopp-Verlags und wirkt außerdem seit Juni 2009 als Moderatorin im webTV des Internetportals „familyfair“ und des erzkatholischen Senders „K-TV“ mit.</p>
<p>Grund zur öffentlichkeitswirksamen Klage ob des allgemeinen Sittenverfalls hat die gebürtige Ostfriesin aus der Region der „goldblonden Haare“, „blauen Augen“ und vermutlich „extremen Schlauheit“ (s. <a href="http://www.anonym.to/?www.eva-herman.de" target="_blank">www.eva-herman.de</a>) nicht nur aufgrund der Love-Parade in Duisburg. Dass in der Präambel im Lissabon-Vertrag der Gottes-Bezug keinen Platz fand, dass dem Schöpfer-Gott ein „irdischer Gott“ entgegengesetzt wurde, der für Materialismus, Macht und menschliche Eitelkeit stünde und sich Europa nicht erst seit der Finanzkrise in der Krise der Dekadenz und somit „mitten im Untergang des Abendlandes“ befände. Schließlich hätte der Blick auf alte Zivilisationen wie Rom, Griechenland oder Ägypten gezeigt, wo es hinführt, wenn in einer noch so gebildeten Gesellschaft lediglich Lustprinzip und Materialismus zählten. Was sich – ihrer Ansicht nach – ausdrückt in europaweit stagnierenden Geburtenzahlen, steigenden Scheidungsraten, Alkoholexzessen, entmenschlichter Sexualisierung von Jugendlichen und mangelndes Verantwortungsbewusstsein zur Entscheidung für Familie und Kinder. (<a href="http://www.anonym.to/?www.blauenarzisse.de" target="_blank">www.blauenarzisse.de</a>). Ihre Urteilskraft nimmt Eva Herman vermutlich auch aus den Erfahrungen ihres eigenen, sinntiefen Lebens mit immerhin einem Kind, vier Ehemännern und drei Scheidungen. Ihr tiefer christlicher Glaube bewahrt sie nun schon Jahre vor dem Einfluss anderer Weltanschauungen („Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, dem wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. Matthäusevangelium, Kapitel 18, Vers 6“, s. Eva Herman bei  <a href="http://www.anonym.to/?www.familyfair.de" target="_blank">www.familyfair.de</a>).</p>
<p><strong>Zur Person</strong></p>
<p>Eva Herman wurde 1958 als Eva Feldker, Tochter eines Hotelier-Ehepaars, geboren und wuchs im Harz auf. Nach der Mittleren Reife absolvierte sie eine Lehre zur Hotelkauffrau. 1983 heiratete sie den Autohändler Werner Herrmann und zog zu ihm nach München. Dort lernte sie als Journalistin beim Bayrischen Rundfunk, u.a. auch unter Thomas Gottschalk und schaffte es bis in die „Abendschau“. Nach der Scheidung 1988 behielt sie den Nachnamen „Hermann“, verkürzte die Schreibweise auf „Herman“ und wechselte zum neuen Arbeitgeber NDR. Dort kam sie über Rundfunkarbeit in die „Tagesschau“ (für 18 Jahre) und zu verschiedenen Moderatorentätigkeiten (u.a. „Herman und Tietjen“). 1989 heiratete sie den Fernsehjournalisten Horst-Wolfgang Bremke, ließ sich 1992 scheiden und war von 1991 bis 1994 mit dem Moderator Uwe Bahn liiert. 1995 heiratete sie den Produzenten und Regisseur Tom Ockers. 1997 wurde ihr gemeinsamer Sohn geboren, 2002 erfolgte die Scheidung, und 2005 heiratete sie den Hotelier Michael Bischoff (s.wikipedia). Erkenntnisse über weitere Ehegatten sind scheinbar nicht überliefert.</p>
<p>Eva Herman erhält den „Schraubenschlüssel am Bande“ nach Günther Jauch (2009), nach Norbert Geis (2008) und nach Prinzessin Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (2007).</p>
<p><strong>Beim „Schraubenschlüssel am Bande“ handelt es sich um einen satirischen Preis. Ein überdimensionierter grüner Schraubenschlüssel mit Schleife dient symbolisch dem „Anziehen“ oder „Wieder-Anziehen“ großer, deutlich gelockerter Schrauben am Hirn.* </strong>Wer diese „Auszeichnung“ persönlich abholen möchte, muß – neben lockerer Schrauben – über eine gute Portion Humor verfügen. Außerdem sollte die ausgezeichnete Person bereits vermögend sein – was im vorliegenden Fall wohl kein Problem sein dürfte – denn der Preis ist nicht dotiert. Auch sind an seinen Erhalt keine Sondervergütungen gekoppelt, wie der lebenslange Besuch der städtischen Bäder der Stadt München bzw. die generell kostenlose Benutzung der Züge der Deutschen Bundesbahn. Nicht einmal eine kostenlose lebenslange Mitgliedschaft beim bfg mÜnchen kann angeboten werden, weil dazu müssen nicht nur große lockere Schrauben angezogen, sondern sich außerdem eine gewisse geistig aufgeklärte, demokratische Grundeinstellung erarbeitet und – damit verbunden – die offizielle Trennung von der katholischen Kirche vollzogen werden.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Herman: herzlichen Glückwunsch und nix für ungut!</p>
<p>München, den 26.Juli 2010</p>
<p>bfg mÜnchen<br />
Assunta Tammelleo</p>
<p>Vorsitzende des bfg mÜnchen</p>
<p>* Der Schraubenschlüssel am Bande ist eine Auftragsarbeit des Lenggrieser Holzbildhauers Nikolaus Sanktjohanser (<a href="www.arttrappe.de" target="_blank">www.arttrappe.de</a>). Die Preisträger können diese Auszeichnung  nur durch persönliche Abholung in privaten Besitz nehmen.</p></blockquote>
<div class="shr-publisher-1719"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='standard' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.piratenweib.de%2Fschraubenschlussel-am-bande-2010-geht-an-eva-herman' data-shr_title='Schraubenschl%C3%BCssel+am+Bande+2010+geht+an%3A+Eva+Herman'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.piratenweib.de/?flattrss_redirect&amp;id=1719&amp;md5=63a0a516c16c85d69310a6f6c4f6b2db" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.piratenweib.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ist Gott altmodisch, Margot Käßmann?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 01:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piratenweib</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gender & Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Herman]]></category>
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		<description><![CDATA[Da die gute Eva Herman nicht mehr beim NDR ihren Schmonzes ablassen darf, schreibt sie nun Artikel KOPP Verlag: Gemischtwarenhandlung für Verschwörungstheorien aller Art. Wer Interesse an solch obskurer Literatur hat, sollte sich mal mit den angebotenen Büchern des Verlags beschäftigen. Da finden sich Titel wie: "Lexikon der verbotenen Archäologie", "Jörg Haider - Unfall, ... <span style="color:#777"> . . . Weiterlesen: <a href="http://www.piratenweib.de/ist-gott-altmodisch-margot-kasmann">Ist Gott altmodisch, Margot Käßmann?</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton633" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.piratenweib.de%2Fist-gott-altmodisch-margot-kasmann&amp;text=Ist%20Gott%20altmodisch%2C%20Margot%20K%C3%A4%C3%9Fmann%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.piratenweib.de%2Fist-gott-altmodisch-margot-kasmann" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.piratenweib.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Da die gute Eva Herman nicht mehr beim NDR ihren Schmonzes ablassen darf, schreibt sie nun Artikel KOPP Verlag: Gemischtwarenhandlung für Verschwörungstheorien aller Art. Wer Interesse an solch obskurer Literatur hat, sollte sich mal mit den angebotenen Büchern des Verlags beschäftigen. Da finden sich Titel wie: &#8220;Lexikon der verbotenen Archäologie&#8221;, &#8220;Jörg Haider &#8211; Unfall, Mord oder Attentat?&#8221;, &#8220;Rote Lügen in grünem Gewand&#8221;, &#8220;Der große Cholesterin-Schwindel&#8221;, &#8220;Need to know &#8211; Ufos, das Militär und die Geheimdienste&#8221; oder gar &#8220;SOS Abendland &#8211; Die schleichende Islamisierung Europas&#8221;.</p>
<p>Soviel zur Einstimmung auf das neue Arbeitsumfeld von Frau Herman. Nun zu ihrem neuesten Geschreibsel &#8230;<span id="more-633"></span></p>
<p>via <a href="http://info.kopp-verlag.de/news/ist-gott-altmodisch-margot-kaessmann.html">Ist Gott altmodisch, Margot Käßmann? &#8211; Kopp Verlag</a>.</p>
<p>Frau Herman kommentiert einen Text von Frau Margot Käßmann, der neuen Ratsvorsitzenden der EKD. Im Tagesspiegel vom 26.12.09 heißt es:</p>
<blockquote><p>»Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, hat sich gegen das von der schwarz-gelben Koalition beabsichtigte Betreuungsgeld gewandt. ›Immer noch ist unser Betreuungs- und Bildungssystem darauf eingestellt, dass ein Kind um 13.30 Uhr nach Hause kommt, dass jemand gekocht hat und mit ihm Hausaufgaben macht. Dieses Familienbild entspricht nicht mehr der Realität‹«, sagte Käßmann dem Berliner <em>Tagesspiegel am Sonntag</em>. Am bedrückendsten sei »die wachsende Kinderarmut und dass viele Kinder und Jugendliche selbst nicht mehr daran glauben, aus der Armut herauszukommen«. Daher sei die Ganztagsschule wichtig &#8211; »viel wichtiger als ein Betreuungsgeld«, ergänzte Käßmann. Ein Betreuungsgeld »könnte eher ein Anreiz für manche Eltern sein, Kinder gerade nicht einer Betreuungseinrichtung anzuvertrauen«.</p></blockquote>
<p>Nun, eine erstaunliche moderne und weitsichtige Erkenntnis von einer Frau in dieser Position. Wer hätte das erwartet? Nun, Eva Herman augenscheinlich nicht, sonst hätte sie sich doch sicher nicht derart echauffiert, wie im Kommentar bei KOPP?</p>
<blockquote><p>Wir wissen in diesem Augenblick nicht, welche persönlichen Erfahrungen bei dieser abenteuerlichen Einschätzung der EKD-Ratsvorsitzenden eine Rolle spielen mögen, vielleicht hat sie ihre eigene Aussage für immer geprägt, als sie unlängst etwas von sich gab, das so ähnlich klang wie: sie wolle am liebsten 24 Stunden am Tag Bischöfin sein. Nun kommt ja seit Oktober der EKD-Ratsvorsitz noch dazu, da hat sie dann wirklich allerhand um die Ohren und ist vielleicht deswegen sogar ganz froh, wenn ihre vier Kinder weit weg von anderen Leuten betreut werden und ihr nicht mehr ins Gehege kommen können, ebenso wenig der Gatte, den sie hatte.</p></blockquote>
<p>Da die Biographie von Frau Käßmann kein Geheimnis ist, wissen wir schon einiges um ihre persönlichen Hintergründe. Diese tun aber gar nichts zur Sache. Sie kann gut und gerne 24 Stunden &#8211; von mir aus auch 29 Stunden &#8211; am Tag Bischöfin sein. Denn ihre vier Kinder sind weiß Gott alt genug, um sich ihr Mittagessen selbst zu kochen. Kinder, die 28, 24 und 19 Jahre alt sind, benötigen wohl kaum mehr eine Daheim-Betreuung, wenn sie denn überhaupt noch bei Muttern leben &#8230;</p>
<blockquote><p>Auf jeden Fall scheint Margot Käßmann der festen Ansicht zu sein, dass Kinder, die mittags aus der Schule kommen, kein Mittagessen mehr brauchen und auch niemanden an der Seite benötigen, der sich mit ihnen beschäftigt und sich gemeinsam mit ihnen um die Schularbeiten kümmert.</p></blockquote>
<p>Welch Polemik! Und wie traurig für die Kinder, die Tag für Tag mittags aus der Schule kommen, kein Mittagessen bekommen, niemanden haben, der sich um sie kümmert, kein eigenes Zimmer für den Rückzug &#8230; all die Kinder aus der Unterschicht, die sich mit den Schularbeiten allein herumschlagen, weil die Eltern ihnen den Schulstoff auch nicht erklären könne und eine Nachhilfe natürlich unbezahlbar ist und bleibt. So erhält man sich das bestehende und höchst effektive Schichtensystem. So verhindert man perfekt und auf sehr einfache Weise, dass Kinder aus Unterschichtfamilien den Aufstieg schaffen. Aber das sieht eine Frau Herman natürlich nicht.</p>
<blockquote><p>Sie sollen ihre Nachmittage bei Fremden in Fremdeinrichtungen verbringen, ohne persönliche Rückzugsgebiete, ohne private Nischen, ohne das eigene Zimmer, ohne das Bett, auf das sie sich mal werfen können, ohne ihre Geschwister, ohne ihre Freunde, ohne ihre Haustiere, ohne ihre Fahrräder und Gärten, ohne individuelle und familiäre Angebote und Verbindungen. Kinder gehören nicht ins, nein, sie gehören aus dem Haus! Am liebsten 24 Stunden?</p></blockquote>
<p>Na, ich schrieb´s ja oben schon: das eigene Zimmer, die Haustiere, die Fahrräder und die GÄRTEN! In welcher Welt lebt Frau Herman? Jedenfalls nicht am Prenzlauer Berg.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Margot Käßmann! Denken Sie, dass Sie mit diesen öffentlichen Aussagen wirklich ein leuchtendes Vorbild für das christliche Verständnis von Familie seien? Ihr persönliches Vorstellungsmuster sieht also in jedem Fall die Fremdbetreuung vor, weil dies jetzt modern ist? Sie sagten wörtlich: »Dieses Familienbild entspricht nicht mehr der Realität!« Wirklich nicht? Wer sagt das denn? Die Feministinnen, ja, ja, aber die haben doch meistens gar keine Kinder, sie haben von Familie genau sowenig eine Ahnung wie vom Abwaschen. Haben sich etwa die Bedürfnisse aller Kinder im Land mit einem Schlag geändert?</p></blockquote>
<p>Hmmm, das christliche Verständnis von Familie. Da muss man ja erstmal nachfragen: welches christliche Verständnis? Christen gibt´s ja verschiedene Sorten. Katholisch, evangelisch, freikirchlich, griechisch-orthodox &#8230;.. und alle haben irgendwelche Ansichten zu irgendwas. Aber Frau Herman hilft uns weiter, denn sie geht von den Christen gleich zu den Feministinnen weiter, die keine Ahnung von Kindern, Familie und Abwasch haben. Seltsame Kombination. Gehört Abwaschen zu den Bedürfnissen von Kindern? Aber das weiß ich wohl nicht, weil ich zwar Feministin bin, aber doch Kinder habe &#8211; ja, sogar einen Ehemann. Warum mir der noch nicht davongelaufen ist, kann wohl auch Frau Herman nicht erklären &#8230;.</p>
<blockquote><p>Sie werfen also diese 150 Euro Betreuungsgeld für Kleinkinder mit der Fremdbetreuung für Schülerinnen und Schüler, die bis zu ihrem 18., 19. Lebensjahr zur Schule gehen, in ein und denselben verrosteten und wirklich langsam ausgeleierten Feminismuspott? Ich wäre Ihnen für eine logische Aufschlüsselung hinsichtlich dieser merkwürdigen Vermischung dankbar.</p></blockquote>
<p>Frau Käßmann, wie können Sie nur! 150 Euro in den Feminismuspott &#8220;Schule&#8221; werfen! Also wirklich! Da kommt es den Kindern doch überhaupt nicht zu Gute. Daheim können Mutti und Vati doch viel besser dafür sorgen, dass mit 150 Euro  (im Alter von 1 bis 3 Jahren) die Kinder eine beste Fürsorge erhalten &#8211; inklusive eigenem Zimmer, Fahrrad und Garten. Sind die Kinder dann über drei Jahre, dann dürfen sie ruhig in die immer noch unterfinanzierte Schule gehen, und niemand hilft ihnen bei Schulaufgaben etc. Aber das ist wurscht.</p>
<blockquote><p>Da stand eine Frau von uns, Sie, nämlich Sie, Frau Käßmann, eine Mutter von vier Kindern, eine Ehefrau, eine Familienmanagerin, mit weiblichen Gefühlen und Empfindungen, fernab von Ihrem 24-Stunden-Job als Bischöfin.</p></blockquote>
<p>Nun ja, wie gesagt, mit Kindern um die 20 ist die Bezeichnung Familienmanagerin nicht mehr ganz zutreffend. Und was bitte sind denn &#8220;weibliche Gefühle und Empfindungen&#8221;? Mutterliebe? Ich hoffe, die Väter haben diese Liebe zu den Kindern auch (auch wenn dann Vaterliebe genannt).</p>
<blockquote><p>Haben Sie sich, sehr geehrte Frau Käßmann, eigentlich jemals mit einem Bindungsforscher oder mit einem Kinderpsychologen über die Ursachen von Aggression und Gewalt, Adipositas, Bulimie, Todessehnsucht, Komasaufen etc. unterhalten? Wie viele Gespräche haben Sie mit Lehrern geführt, die keinen Rat mehr für unsere bindungslosen, verirrten, jungen Menschen wissen?</p></blockquote>
<p>Ursachen für die genannten Probleme gibt es zahlreiche. Nicht immer sind diese Auffälligkeiten auf mangelnde Betreuung im Elternhaus zurück zu führen. Das wäre wohl ein bisschen einfach. Viele der jugendlichen Amokläufer kommen sogar aus sehr geordneten Familienverhältnissen und keineswegs aus verarmten Säuferfamilien. Denen helfen auch keine 150 Euro im Monat bei ihren Problemen. Die liegen ganz woanders. Und, wer weiß? Vielleicht hätte es manchen Amoklauf gar nicht gegeben, wäre der betreffende Jugendliche in einer Ganztagsschule entsprechend seinen Fähigkeiten gefördert und gefordert worden. Aber jetzt wird´s ganz einfältig:</p>
<blockquote><p>Frau Käßmann, glauben Sie wirklich, dass unser Schöpfer Kinderkrippen und Ganztagsschulen für unsere Kinder vorgesehen hat? Oder sind Sie der Meinung, dass Gott altmodisch ist, weil er eben keine Krippen und keine Ganztagsschule eingerichtet hat, sondern als natürliche Bezugspersonen für jedes Kleinkind und Baby dieser Erde, bei Mensch und nahezu jedem Tier gleichermaßen, die Mutter an erster Stelle und dann auch gleich den Vater und das übrige Rudel, sprich, die Familie, dachte?</p></blockquote>
<p>Ich glaube ja, unser Schöpfer hat überhaupt keine Schulen oder Krippen vorgesehen. Weder ganz- noch halbtags noch sonst wie. Steht ja auch nichts von in der Bibel. Und die Bibel hat immer Recht. Natürlich ist Gott altmodisch, den er hat überhaupt keine Schulen eingeplant. Er ist sogar ziemlich rückständig, denn wie sollte sich die Menschheit eigentlich ohne Bildungsstätten weiterentwickeln? Das hätte er/sie doch sehen müssen?</p>
<p>Sehr viele Tierarten kommen gänzlich unerzogen ins Leben, z.B. Schildkröten, Krokodile und Spinnen. Viele Tierkinder werden von den Vätern großgezogen oder von beiden Elternteilen gemeinsam, denkt nur mal an die Pinguine. Und ganz viele Tierkinder werden unmittelbar nach der Säugezeit &#8220;des Hauses verwiesen&#8221;, sprich: die Tiereltern jagen sie zum Teufel und wissen dann nichts mehr von ihrer einstigen Nachkommenschaft. Sollen wir das nachahmen? Oder was? Frau Herman hat meiner Meinung nach zu viele Tierfilme von Disney á la Bambi gesehen.</p>
<blockquote><p>Tierkinder werden übrigens in der Fremdbetreuung, also dem Fremdrudel, in den allermeisten Fällen aufgefressen, dort meint es niemand wirklich gut mit den Kleinen.</p></blockquote>
<p>Übrigens tun das meist die Väter, die keine fremden Gene dulden &#8230;.</p>
<blockquote><p><em>»Wer aber einem von diesen Kleinen,</em><br />
<em>die an mich glauben,</em><br />
<em>Ärgernis gibt,</em><br />
<em>dem wäre es besser,</em><br />
<em>wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt</em><br />
<em>und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.«</em><br />
Matthäus-Evangelium, Kapitel 18, Vers 6</p></blockquote>
<p>Und so schließt Frau Herman ihr Pamphlet mit einem Zitat aus der Bibel, welches besagt, dass jemand, der einem gläubigen Kind Ärger bereitet, besser ersäuft würde. Jedes Kind, das nicht glaubt, erspart so seinen Eltern einen grausamen Ertrinkungstod.</p>
<p>Prost Neujahr!</p>
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