Piratenweib´s Blog

Mit piratigen Grüßen



Sprachburkafrei 21

Geschrieben am März 24, 2010 von Piratenweib

Das ist nicht nur ein sehr schickes Wort, das ist auch eine geniale Idee!

Die Bloggerin von Sprachburkafrei vergleicht das körperliche Verhüllen islamischer Frauen mit einer Burka und die damit verbundene “Unsichtbarkeit” der Frauen mit dem Verhüllen bzw. Verschweigen von Frauen in der Sprache – damit werden Frauen unsichtbar gemacht und althergebrachte Strukturen zementiert. Wir denken in Sprache, wir erkennen die Welt mit Sprache und wir haben ein sprachlich vorhandenes Geschlecht. Ach halt, das gilt ja so generell nur für Männer, die haben immerhin das generische Maskulinum …

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Über Gleichberechtigung und Gleichbehandlung 7

Geschrieben am März 11, 2010 von Piratenweib

Dana hat diese, wie ich finde, sehr zutreffende und sachliche Betrachtung zum Thema “Gleichberechtigung und Gleichbehandlung” auf der Piratinnen-Mailingliste gepostet und freundlicherweise unter CC-BY-NC-SA-DE Lizenz zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Hallo Leena,

wir sprachen darüber, dass es zwischen Gleichberechtigung und Gleichbehandlung einen großen Unterschied gibt, und Gleichbehandlung in manchen Kontexten hochgradig ungerecht sein kann.

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Piratinnen – persönliche An- & Einsichten 189

Geschrieben am März 03, 2010 von Piratenweib

Ein paar ganz persönliche Anmerkungen zur aktuellen Diskussion, welche mich übrigens wütend und traurig zugleich macht.

In der Diskussion zur Gründung der Gruppe “Piratinnen” innerhalb der Piratenpartei, wurde folgende Frage aufgeworfen: “Gibt es Frauen, die aufgrund der fehlenden Genderpolitik oder bestimmter abwertender Erfahrungen im Umgang innerhalb der Partei, aus eben dieser wieder austreten?”

Diese Frage ist so natürlich nicht beantwortbar, weil wir gar nicht wissen, wieviele Mitglieder denn so austreten – bekanntgegeben werden ja nur die aktuellen Mitgliederzahlen. Und selbst wenn wir wüssten, wieviele Menschen wieder austreten – oder gar aus welchen Gründen – hätten wir noch immer keine Information darüber, wieviele davon Frauen sind.

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Wart ihr ungezogen?!? – angebliche Morddrohung gegen Feministin 4

Geschrieben am Februar 11, 2010 von Piratenweib

Ohne Worte.

Wart ihr ungezogen?!? – angebliche Morddrohung gegen Feministin

verfasst von W***g**g *. G***l*n, Hamburg, 10.02.2010, 22:03

… Mein Verdacht: Eine PR-Aktion, oder war etwa einer von euch ungezogen?!?

Ich drohe lieber mit Vergewaltigung – das ist schlimmer als Mord.

Viele Grüße
W***g**g

via WGVDL.

Heute muss mein Glückstag sein – schon wieder ein Fundstück! 14

Geschrieben am Januar 22, 2010 von Piratenweib

Herrlich, ich hab schon wieder einen wunderbaren Beitrag in einem sogenannten Männerforum gefunden, der zeigt, wes Geistes Kind der Schreiber ist. Aber lest selbst:

Warum gehen Männer zur Prostituierten

verfasst von D* u*****ged, 22.01.2010, 12:04

der Freitag.de

„Sex mit einer Prostituierten gibt mir nichts – abgesehen von einem schlechten Gefühl.“ Ben, ein ziemlich durchschnittlicher Typ aus der Mittelschicht um die dreißig, hat sich eine längere Mittagspause genommen, um über seine Erfahrungen mit käuflicher Liebe zu sprechen. Schüchtern und leicht nervös sagte er: „Ich hoffe, dass ich herausfinde, warum ich das tue, wenn ich darüber spreche.“

Der Artikel ist natürlich wieder männerfeindlicher Scheiß. Nach einem guten Beginn rutscht die Autorin wieder ins Klischee ab.

Und dann ist eine Befragung von 12 Personen nicht repräsentativ.

Warum gehen Männer zur Prostituierten? – Weil Männer die körperliche Nähe von Frauen so angenehm empfinden, dass sie bereit sind dafür zu bezahlen.

Wäre Männern die körperliche Nähe von Frauen nicht Geld wert, käme es niemals zur Ehe.

Für Frauen ist Sex immer ein Geschäft, d.h. Frauen sind nur zu Sex bereit, wenn sie sich dadurch einen Vorteil erhoffen, der nicht im Sex selber liegt. Das liegt in der nuttigen Natur der Frau, ihrer Parasitennatur, die ich schon in vielen Postings erläutert habe.

Warum trinken Männer Bier? – Na, weil es ihnen offensichtlich schmeckt! So einfach ist das. Und mit Sex ist es genau so.

Frauen sind in ihrem steinzeitlichen Denken haften geblieben, das Sex immer das Risiko von Kindern in sich trägt. Ihre vorsintflutliche Körpermaschine hat das Vorhandensein von Verhütung noch nicht realisiert.

Und darum verkneifen sich Frauen ein Vergnügen, das so billig ist, so bio, so öko, so gesund, so anspruchslos, so einfach, so spaßig, dass man(n) sich nur wundert, wie frau so prüde sein kann.

Nur im Alter, wenn der Zug abgefahren und die Möse trocken und atrophisch ist, dann kommt das Gejammere.

via WGVDL – Warum gehen Männer zur Prostituierten.

Ist das nicht herrlich? Wenn ich nur jeden Tag so ein Sahnestückchen zum Vernasch** ach quatsch, Verreissen hätte, wäre das eine Schau!

Also, fangen wir mal an. Zunächst mal wurde die Studie nicht mit 12 Männern durchgeführt, sondern mit 700, wie leicht in der Quelle nachzulesen ist. Dort wird auch eine genauere Beschreibung der Stichprobe angegeben, die jüngsten waren 18, die ältesten 70, sie waren schwarz, weiß, asiatisch und osteuropäisch, mehr als die Hälfte war verheiratet oder in einer festen Beziehung. So weit so gut. Ob die Studie mit 700 Männern repräsentativ ist, kann ich nicht beurteilen, aber immerhin ist das doch eine recht hohe Zahl. Wenn man bedenkt, wie hoch die Dunkelziffer bei den Freiern ist (Männer, die das Nutzen von Hurendiensten nicht zugeben).

Bei den Interviews machten die meisten Männer die Angabe, dass sie sich dafür schämen, wenn sie für Sex bezahlen und dass sie an Schuldgefühlen leiden. Um so mehr stellt sich die Frage: Warum tun sie´s dann? Ist die Antwort einfach: “Weil sie´s können?” Doch so einfach machen wir es uns mal nicht. Manche haben einen besonderen Kick dabei, dass die Frau selbst keinen Spaß hat, aber alles für seinen Spaß tut. Andere möchten dass die Prostituierte simuliert, sie wäre seine Freundin oder ein Date. Hier finden wir zwei Typen von Männern wieder, die uns auch alltäglich überall begegnen: der, der generell nur an seinen eigenen Spaß denkt und den anderen, der einfach keine Freundin findet, warum auch immer – oder beziehungsunfähig ist.

Männer interessieren sich laut der Studie wenig dafür, ob Frauen zur Prostitution gezwungen werden. Sie würden auch hingehen, wenn sie das wüssten. Aber sie würden nicht hingehen, wenn der Besuch mit öffentlicher Bloßstellung, gerichtlicher Verfügung/Bestrafung oder “Benachrichtigung des Chefs” verbunden wäre. Ein tiefer Einblick in männliche Psychen.

Was nun den Stuss von D* Unp***ged oben betrifft: Wenn er der Meinung ist, Frauen wären in einen vorsteinzeitlichen Denken bzgl. ihrer Fortpflanzung behaftet, so frage ich mich ernsthaft, mit was dann Männer behaftet sind? Bei den meisten, die “mal schnell irgendwo ihren Spaß haben wollen”, ist es doch so, dass sie davon ausgehen, dass die Frau schon verhüten wird, und überhaupt ist es ja ohne Kondom viel schöner. Obwohl das Kondom eine der wenigen Möglichkeiten für Männer ist, selbst Kontrolle über ihre Fortpflanzung auszuüben.

Ui, und für Frauen ist Sex immer ein Geschäft, das liegt an ihrer nuttigen Parasitenstruktur. Der Satz ist so geil, den muss ich mir als Poster an die Wand hängen. Dass die Frauen, die er kennt, auf einer Bezahlung bestehen, ist mir sofort klar, denn einen emotionalen Gewinn kann er ihnen mit dieser Einstellung sicher nicht bieten, der Sexualschmarotzer, der. Selbst wenn Sex für Frauen ein Geschäft wäre (was hirnrissig ist), so sollte man die Ökonomie nicht außer Acht lassen: zu einem Geschäft gehören immer zwei! Wer für die Leistung bezahlt, ist ebenfalls beim Geschäft dabei. Und  da dieses Geschäft hier als irgendwie unredlich oder unehrenhaft, nuttig, parasitenhaft dargestellt wird, so gelten die selben Attribute auch für den männlichen Geschäftspartner. Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte stets bedenken, dass mindestens drei Finger auf ihn zurückzeigen.

Dass Frauen sich das wunderbare Vergnügen, dass Sex bietet, verkneifen, ist natürlich Unfug gröbster Art. Wahrscheinlich verkneifen sie sich nur das zweifelhafte Vergnügen, Sex mit einem solcherart gestrickten Mann zu haben und machen es sich lieber selbst – auch ein Vergnügen, auch Sex, und das mit einem Menschen, den frau mag – sich selbst.

Im Alter kommt das Gejammere, das stimmt. Aber leider jammern die Männer. Wurden Viagra und Cialis für Frauen erfunden? Nö. Wird die Scheide im Alter trockener, was hormonell bedingt ist, so genügt ein kleines Kleckschen Gleitmittel und alles fluppt bestens. Da haben Männer im Alter es doch wesentlich schwieriger. Haben doch alle Potenzmittelchen gravierende Nebenwirkungen und so manchen ob seiner neuerweckten Manneskraft frohlockenden Greis in ein kühles Grab gebracht.  Manche haben es gar so schwer, dass sie nur Frauen mit Geld bestechen können, wenn sie schon sonst nirgends mehr stechen können.  Bäh!

Heute ist ein ergiebiger Tag … 1

Geschrieben am Januar 22, 2010 von Piratenweib

Dass ich heute früh gleich so oft fündig werden würde … wer hätte das gedacht? Ganz unbedarft setze ich mich an den Computer, stöbere ein bisschen hier und da im Interet – und finde – zum Beispiel diesen wunderbaren Erguss:

Brief an das Femanzenministerium

verfasst von D****nD****n, 21.01.2010, 18:58

Ihre Nachricht wird an die BMFSFJ Redaktion weitergeleitet.

Folgender Text wird übermittelt:

Der Namen Ihres Ministeriums sagt es : Ministerium für alles außer Männer!

Ja es ist politisch opportun: Frauen wollen gerne als armes, schwaches Opfer gelten. Männer gelten gerne als starke Macher.

Aber entspricht dies auch der Realität? – Eher nicht!

Der Realität entspricht, dass Frauen hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Leistung Parasiten sind, weil sie deutlich mehr konsumieren als sie produzieren. Das harte Geschäft, die Infrastruktur zu schaffen und aufrecht zu erhalten, überlassen sie gerne den Männern, und zwar den Männern (Bauarbeiter, Erdölarbeiter, etc.) mit denen sich zu verpartnern ihnen nicht in den Sinn käme. Nein, Frau steht auf den arrivierten Mann, mit den sanften Händen des Bürokraten. Lieber ist sie die Geliebte eines Ministers als die Frau eines kleinen Angestellten.

Und darum prosperiert Ihr Ministerium, dessen Fehlen von den meisten Bürgern unseres Landes überhaupt nicht bemerkt würde.

Im Grunde ist es eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für ansonsten arbeitslos seiende Geisteswissenschaftler, die sich so mit nutzlosen Studien ihren Lebensunterhalt verdienen.

Wer liest denn Ihre Veröffentlichungen? – Und führen diese Veröffentlichungen zu irgendwelchen gesellschaftlichen Veränderungen? Und sind diese Veränderungen eigentlich Fortschritt oder gar Rückschritt?

Ein Volk mit einer Geburtenrate von 1,3 Kinder pro Frau kann nicht von sich behaupten, einen neue nachhaltige Gesellschaftsform etabliert zu haben. Wir wursteln uns halt mit dem erkannten Mangel durch und brauchen, damit der Laden nicht zusammenbricht, die Frau als Steuer- und Beitragszahler. Das ist der Kern des Projekts.

Der Punkt ist, und das ist ja gerade das Lustige, die Kinderzahl wird durch den Kinderwunsch der Männer bestimmt. Denn es gibt zwei Sorten von Frauen: solche, die Kinder mögen; solche, die Kinder nicht mögen. Und die Zweiten sind nicht zu bekehren.

Wieviel Kinder eine Frau bekommt, die Kinder mag und möchte, hängt vom Mann ab, den sie findet oder nicht findet, hängt davon ab, wie dieser Mann zu Kindern steht. Hängt davon ab, ob dieser Mann in seiner Lebenssituation einen Platz für Kinder sieht, oder nicht.

Wenn die Rahmenbedingungen so sind, dass Männer das Interesse an Familie und Kindern verlieren, dann wird sich die kinderliebe Frau wohl ihren Kinderwunsch verkneifen, jedenfalls die Frau, die nicht von Transferleistungen des Staates leben will.

Wenn Ihr nutzloses Ministerium etwas für den Erhalt dieser Gesellschaft tun möchte, dann empfehle ich Ihnen schleunigst, den männlichen Teil unserer Gesellschaft in den Fokus zu nehmen, wozu auch ein Tritt in den Hintern der Kultusministerien gehört, um Männern die Entscheidung für Familie und Kinder leichter zu machen.

Frauenförderung führt ins Nichts. Denn wenn die ins gesellschaftliche Abseits geschobenen Männer sich für den radikalen Islam zu erwärmen beginnen, beginnt diese Gesellschaft zu wackeln. Denn Frauen haben noch nie eine Revolution verhindert, noch eine Revolution durchgekämpft. Eine Armee mit 50% Frauen ist nicht kampffähig. Eine Gesellschaft, welche die Männer verliert, rutscht auf ein Niveau wie Haiti ab.

Aber was schreibe ich. Auch Mose hat dem Pharao die Plagen angekündigt, aber dessen Herz war verstockt.

Wer dem Untergang entgegentaumelt ist in der Regel blind (“Den Sieg des Sozialismus halten weder Ochs noch Esel auf”)

Ach noch was zu den zukunftsgläubigen Abiturientinnen in ihrer Studie.

Das Leben, das wilde harte Leben, wird diesen Träumerinnen die Flausen schon noch austreiben. Und bis sie dann zur Heirat kommen, so sie überhaupt einen Partner finden, werden sie auf Männer treffen, die dann nicht mehr so jugendlich unbedarft sind, wie die männlichen Abiturienten. Und diese Männer werden den Tantchen mit männlicher Härte entgegentreten und den möglichen Rahmen setzen. Und den kann das akademische Tantchen dann akzeptieren oder ledig bleiben.

Meine eigene, akademisch gebildete Großcousine hat jetzt mit 40 als erste Heirat einen noch älteren geschiedenen Polizisten geheiratet. Ich denke nicht dass dieser Mann sich von ihr vorschreiben lässt, wie er zu leben hat. Klar gemacht hat er von vornherein, dass er keine Kinder mehr will.

So ist das mit der Powerfrau, wenn die dann auf den Powermann trifft.

Ist das traurig! Bauarbeiter und Erdölarbeiter (was immer das sein mag?) sterben aus! Weil Frauen sich nicht mit ihnen verpartnern wollen. Ja, aber warum denn bloß nicht? Liegt´s am steten Dieselmief des Erdölarbeiters oder den schwieligen Händen des Bauarbeiters? Oder liegt´s nicht vielleicht (falls es überhaupt stimmt) am jeweiligen Verhalten der verpönten Berufsgruppen?

Und die Kinderzahl wird allein durch den Wunsch der Männer nach Kindern bestimmt?! So einen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört. Jungs, nur wenn ihr konsequent verhütet oder euch sterilisieren lasst, wird die Kinderzahl von euch bestimmt. Da ihr dazu aber bis heute nicht in der Lage seid, seid ihr abhängig von der Entscheidung der Frauen, ob sie die von euch unbeabsichtigt/beabsichtigt/unbewusst gezeugten Kinder austrägt. An dieser Entscheidung seid ihr in zahllosen Fällen nicht beteiligt – ja, wisst oftmals gar nicht, wieviele Kinder ihr in Wirklichkeit bereits habt …

Und das arme Großcousinchen, dass 39 Jahre lang keiner wollte (oder war sie zu wählerisch?) musste dann mit 40 (die alte Kuh, dass die noch jemand nimmt?) einen geschiedenen (!) Polizisten heiraten. Und sie wird sicherlich furchtbar enttäuscht gewesen sein, dass er keine Kinder mehr wollte. Hallo? Hie Frau wird mit 40 sicher gewusst haben, dass das keine sehr wahrscheinliche Option mehr ist? Immerhin hatte sie ja “akademische Bildung”. Möglicherweise wollte sie selbst keine Kinder und hat sich über die Meinungsgleichheit mit ihrem Mann gefreut? Aber das würde ja nicht ins maskuzentrierte Weltbild passen, dass eine Frau sich freiwillig  gegen Kinder, für Bildung und für eine späte Ehe (wenn überhaupt) entscheiden kann.

Aber das zu erwartende Aussterben der Bauarbeiter und Erdölarbeiter lässt hoffen, dass auch die Männerbewegungsarbeiter (die auf diesem Niveau argumentieren) bald mangels Verpartnerungsmöglichkeiten aussterben werden.

Heute ist ein denkwürdiger Tag! 2

Geschrieben am Januar 19, 2010 von Piratenweib

Na, hätten Sie´s gewusst?

Heute vor 91 Jahren war ein denkwürdiger Tag: Bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 durften 17 Millionen Frauen erstmals ihre Stimme abgeben. Und mehr als 80 % von ihnen gingen damals tatsächlich zur Wahlurne.

Das ist noch keine 100 Jahre her. Erst seit 91 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen. Zuvor durften Frauen weder Partei- noch Gewerkschaftsmitglied sein, noch überhaupt politische Arbeit machen. Das bedeutet aber auch, dass die Grundlagen unserer Gesellschaftsordnung, wie Steuerrecht, Bürgerliche Rechte und Strafrecht sowie Wehrpflicht von Männern allein gelegt wurden! Alle späteren Entscheidungen waren lediglich marginale Veränderungen der bestehenden Gesetze.

Sogar das Grundgesetz, welches von 65 Ratsmitgliedern (immerhin 4 Frauen darunter) formuliert wurde, sollte ursprünglich keine Gleichberechtigungsformel enthalten, obwohl zu diesem Zeitpunkt (1948/1949) Frauen bereits seit 30 Jahren wählen durften. Nur durch den heftigsten Widerstand von Elisabeth Selbert mit Unterstützung zahlreicher Frauenorganisationen konnte die Formulierung “Männer und Frauen sind gleichberechtigt” ins Grundgesetz aufgenommen werden – gegen den Widerstand sämtlicher Männer im Parlamentarischen Rat.

Aber Deutschland war nicht mal das letzte Land, in welchem das Frauenwahlrecht eingeführt wurde. Traurig, aber wahr:

Welches Land führte wann das Frauenwahlrecht ein?
1869            Wyoming (USA)
1893             Neuseeland
1902             Australien
1906             Finnland
1913             Norwegen
1915             Dänemark, Island
1917             Kanada, Niederlande, Sowjetunion
1918             Deutschland, England, Irland, Luxemburg, USA
1919             Österreich, Polen, Schweden, Tschechoslowakei
1931             Ceylon (Sri Lanka), Spanien
1934             Kuba, Türkei
1935             Indien
1937             Philippinen
1944             Frankreich
1945             Italien
1946             Albanien, Japan, Jugoslawien, Rumänien
1948             Belgien, Israel
1952             Griechenland
1971             Schweiz
1984             Liechtenstein
2005             Kuwait

Ist Gott altmodisch, Margot Käßmann? 1

Geschrieben am Januar 06, 2010 von Piratenweib

Da die gute Eva Herman nicht mehr beim NDR ihren Schmonzes ablassen darf, schreibt sie nun Artikel KOPP Verlag: Gemischtwarenhandlung für Verschwörungstheorien aller Art. Wer Interesse an solch obskurer Literatur hat, sollte sich mal mit den angebotenen Büchern des Verlags beschäftigen. Da finden sich Titel wie: “Lexikon der verbotenen Archäologie”, “Jörg Haider – Unfall, Mord oder Attentat?”, “Rote Lügen in grünem Gewand”, “Der große Cholesterin-Schwindel”, “Need to know – Ufos, das Militär und die Geheimdienste” oder gar “SOS Abendland – Die schleichende Islamisierung Europas”.

Soviel zur Einstimmung auf das neue Arbeitsumfeld von Frau Herman. Nun zu ihrem neuesten Geschreibsel …

via Ist Gott altmodisch, Margot Käßmann? – Kopp Verlag.

Frau Herman kommentiert einen Text von Frau Margot Käßmann, der neuen Ratsvorsitzenden der EKD. Im Tagesspiegel vom 26.12.09 heißt es:

»Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, hat sich gegen das von der schwarz-gelben Koalition beabsichtigte Betreuungsgeld gewandt. ›Immer noch ist unser Betreuungs- und Bildungssystem darauf eingestellt, dass ein Kind um 13.30 Uhr nach Hause kommt, dass jemand gekocht hat und mit ihm Hausaufgaben macht. Dieses Familienbild entspricht nicht mehr der Realität‹«, sagte Käßmann dem Berliner Tagesspiegel am Sonntag. Am bedrückendsten sei »die wachsende Kinderarmut und dass viele Kinder und Jugendliche selbst nicht mehr daran glauben, aus der Armut herauszukommen«. Daher sei die Ganztagsschule wichtig – »viel wichtiger als ein Betreuungsgeld«, ergänzte Käßmann. Ein Betreuungsgeld »könnte eher ein Anreiz für manche Eltern sein, Kinder gerade nicht einer Betreuungseinrichtung anzuvertrauen«.

Nun, eine erstaunliche moderne und weitsichtige Erkenntnis von einer Frau in dieser Position. Wer hätte das erwartet? Nun, Eva Herman augenscheinlich nicht, sonst hätte sie sich doch sicher nicht derart echauffiert, wie im Kommentar bei KOPP?

Wir wissen in diesem Augenblick nicht, welche persönlichen Erfahrungen bei dieser abenteuerlichen Einschätzung der EKD-Ratsvorsitzenden eine Rolle spielen mögen, vielleicht hat sie ihre eigene Aussage für immer geprägt, als sie unlängst etwas von sich gab, das so ähnlich klang wie: sie wolle am liebsten 24 Stunden am Tag Bischöfin sein. Nun kommt ja seit Oktober der EKD-Ratsvorsitz noch dazu, da hat sie dann wirklich allerhand um die Ohren und ist vielleicht deswegen sogar ganz froh, wenn ihre vier Kinder weit weg von anderen Leuten betreut werden und ihr nicht mehr ins Gehege kommen können, ebenso wenig der Gatte, den sie hatte.

Da die Biographie von Frau Käßmann kein Geheimnis ist, wissen wir schon einiges um ihre persönlichen Hintergründe. Diese tun aber gar nichts zur Sache. Sie kann gut und gerne 24 Stunden – von mir aus auch 29 Stunden – am Tag Bischöfin sein. Denn ihre vier Kinder sind weiß Gott alt genug, um sich ihr Mittagessen selbst zu kochen. Kinder, die 28, 24 und 19 Jahre alt sind, benötigen wohl kaum mehr eine Daheim-Betreuung, wenn sie denn überhaupt noch bei Muttern leben …

Auf jeden Fall scheint Margot Käßmann der festen Ansicht zu sein, dass Kinder, die mittags aus der Schule kommen, kein Mittagessen mehr brauchen und auch niemanden an der Seite benötigen, der sich mit ihnen beschäftigt und sich gemeinsam mit ihnen um die Schularbeiten kümmert.

Welch Polemik! Und wie traurig für die Kinder, die Tag für Tag mittags aus der Schule kommen, kein Mittagessen bekommen, niemanden haben, der sich um sie kümmert, kein eigenes Zimmer für den Rückzug … all die Kinder aus der Unterschicht, die sich mit den Schularbeiten allein herumschlagen, weil die Eltern ihnen den Schulstoff auch nicht erklären könne und eine Nachhilfe natürlich unbezahlbar ist und bleibt. So erhält man sich das bestehende und höchst effektive Schichtensystem. So verhindert man perfekt und auf sehr einfache Weise, dass Kinder aus Unterschichtfamilien den Aufstieg schaffen. Aber das sieht eine Frau Herman natürlich nicht.

Sie sollen ihre Nachmittage bei Fremden in Fremdeinrichtungen verbringen, ohne persönliche Rückzugsgebiete, ohne private Nischen, ohne das eigene Zimmer, ohne das Bett, auf das sie sich mal werfen können, ohne ihre Geschwister, ohne ihre Freunde, ohne ihre Haustiere, ohne ihre Fahrräder und Gärten, ohne individuelle und familiäre Angebote und Verbindungen. Kinder gehören nicht ins, nein, sie gehören aus dem Haus! Am liebsten 24 Stunden?

Na, ich schrieb´s ja oben schon: das eigene Zimmer, die Haustiere, die Fahrräder und die GÄRTEN! In welcher Welt lebt Frau Herman? Jedenfalls nicht am Prenzlauer Berg.

Sehr geehrte Margot Käßmann! Denken Sie, dass Sie mit diesen öffentlichen Aussagen wirklich ein leuchtendes Vorbild für das christliche Verständnis von Familie seien? Ihr persönliches Vorstellungsmuster sieht also in jedem Fall die Fremdbetreuung vor, weil dies jetzt modern ist? Sie sagten wörtlich: »Dieses Familienbild entspricht nicht mehr der Realität!« Wirklich nicht? Wer sagt das denn? Die Feministinnen, ja, ja, aber die haben doch meistens gar keine Kinder, sie haben von Familie genau sowenig eine Ahnung wie vom Abwaschen. Haben sich etwa die Bedürfnisse aller Kinder im Land mit einem Schlag geändert?

Hmmm, das christliche Verständnis von Familie. Da muss man ja erstmal nachfragen: welches christliche Verständnis? Christen gibt´s ja verschiedene Sorten. Katholisch, evangelisch, freikirchlich, griechisch-orthodox ….. und alle haben irgendwelche Ansichten zu irgendwas. Aber Frau Herman hilft uns weiter, denn sie geht von den Christen gleich zu den Feministinnen weiter, die keine Ahnung von Kindern, Familie und Abwasch haben. Seltsame Kombination. Gehört Abwaschen zu den Bedürfnissen von Kindern? Aber das weiß ich wohl nicht, weil ich zwar Feministin bin, aber doch Kinder habe – ja, sogar einen Ehemann. Warum mir der noch nicht davongelaufen ist, kann wohl auch Frau Herman nicht erklären ….

Sie werfen also diese 150 Euro Betreuungsgeld für Kleinkinder mit der Fremdbetreuung für Schülerinnen und Schüler, die bis zu ihrem 18., 19. Lebensjahr zur Schule gehen, in ein und denselben verrosteten und wirklich langsam ausgeleierten Feminismuspott? Ich wäre Ihnen für eine logische Aufschlüsselung hinsichtlich dieser merkwürdigen Vermischung dankbar.

Frau Käßmann, wie können Sie nur! 150 Euro in den Feminismuspott “Schule” werfen! Also wirklich! Da kommt es den Kindern doch überhaupt nicht zu Gute. Daheim können Mutti und Vati doch viel besser dafür sorgen, dass mit 150 Euro  (im Alter von 1 bis 3 Jahren) die Kinder eine beste Fürsorge erhalten – inklusive eigenem Zimmer, Fahrrad und Garten. Sind die Kinder dann über drei Jahre, dann dürfen sie ruhig in die immer noch unterfinanzierte Schule gehen, und niemand hilft ihnen bei Schulaufgaben etc. Aber das ist wurscht.

Da stand eine Frau von uns, Sie, nämlich Sie, Frau Käßmann, eine Mutter von vier Kindern, eine Ehefrau, eine Familienmanagerin, mit weiblichen Gefühlen und Empfindungen, fernab von Ihrem 24-Stunden-Job als Bischöfin.

Nun ja, wie gesagt, mit Kindern um die 20 ist die Bezeichnung Familienmanagerin nicht mehr ganz zutreffend. Und was bitte sind denn “weibliche Gefühle und Empfindungen”? Mutterliebe? Ich hoffe, die Väter haben diese Liebe zu den Kindern auch (auch wenn dann Vaterliebe genannt).

Haben Sie sich, sehr geehrte Frau Käßmann, eigentlich jemals mit einem Bindungsforscher oder mit einem Kinderpsychologen über die Ursachen von Aggression und Gewalt, Adipositas, Bulimie, Todessehnsucht, Komasaufen etc. unterhalten? Wie viele Gespräche haben Sie mit Lehrern geführt, die keinen Rat mehr für unsere bindungslosen, verirrten, jungen Menschen wissen?

Ursachen für die genannten Probleme gibt es zahlreiche. Nicht immer sind diese Auffälligkeiten auf mangelnde Betreuung im Elternhaus zurück zu führen. Das wäre wohl ein bisschen einfach. Viele der jugendlichen Amokläufer kommen sogar aus sehr geordneten Familienverhältnissen und keineswegs aus verarmten Säuferfamilien. Denen helfen auch keine 150 Euro im Monat bei ihren Problemen. Die liegen ganz woanders. Und, wer weiß? Vielleicht hätte es manchen Amoklauf gar nicht gegeben, wäre der betreffende Jugendliche in einer Ganztagsschule entsprechend seinen Fähigkeiten gefördert und gefordert worden. Aber jetzt wird´s ganz einfältig:

Frau Käßmann, glauben Sie wirklich, dass unser Schöpfer Kinderkrippen und Ganztagsschulen für unsere Kinder vorgesehen hat? Oder sind Sie der Meinung, dass Gott altmodisch ist, weil er eben keine Krippen und keine Ganztagsschule eingerichtet hat, sondern als natürliche Bezugspersonen für jedes Kleinkind und Baby dieser Erde, bei Mensch und nahezu jedem Tier gleichermaßen, die Mutter an erster Stelle und dann auch gleich den Vater und das übrige Rudel, sprich, die Familie, dachte?

Ich glaube ja, unser Schöpfer hat überhaupt keine Schulen oder Krippen vorgesehen. Weder ganz- noch halbtags noch sonst wie. Steht ja auch nichts von in der Bibel. Und die Bibel hat immer Recht. Natürlich ist Gott altmodisch, den er hat überhaupt keine Schulen eingeplant. Er ist sogar ziemlich rückständig, denn wie sollte sich die Menschheit eigentlich ohne Bildungsstätten weiterentwickeln? Das hätte er/sie doch sehen müssen?

Sehr viele Tierarten kommen gänzlich unerzogen ins Leben, z.B. Schildkröten, Krokodile und Spinnen. Viele Tierkinder werden von den Vätern großgezogen oder von beiden Elternteilen gemeinsam, denkt nur mal an die Pinguine. Und ganz viele Tierkinder werden unmittelbar nach der Säugezeit “des Hauses verwiesen”, sprich: die Tiereltern jagen sie zum Teufel und wissen dann nichts mehr von ihrer einstigen Nachkommenschaft. Sollen wir das nachahmen? Oder was? Frau Herman hat meiner Meinung nach zu viele Tierfilme von Disney á la Bambi gesehen.

Tierkinder werden übrigens in der Fremdbetreuung, also dem Fremdrudel, in den allermeisten Fällen aufgefressen, dort meint es niemand wirklich gut mit den Kleinen.

Übrigens tun das meist die Väter, die keine fremden Gene dulden ….

»Wer aber einem von diesen Kleinen,
die an mich glauben,
Ärgernis gibt,
dem wäre es besser,
wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt
und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.«
Matthäus-Evangelium, Kapitel 18, Vers 6

Und so schließt Frau Herman ihr Pamphlet mit einem Zitat aus der Bibel, welches besagt, dass jemand, der einem gläubigen Kind Ärger bereitet, besser ersäuft würde. Jedes Kind, das nicht glaubt, erspart so seinen Eltern einen grausamen Ertrinkungstod.

Prost Neujahr!

Rätselfrage 4

Geschrieben am Januar 03, 2010 von Piratenweib

Wo steht das und wer hat´s geschrieben?

Sei es wie´s sei: Wer die Schnauze voll hat davon, daß einem bei den “etablierten Gelben” irgendwelche grenzdebilen linken Zensurfaschos das Maul verbieten und nach Gusto löschen, was ihnen nicht paßt: Das hier ist ein wirklich offenes Forum. Hier flüstert kein Pirat, hier wirkt kein Hoffmann “positiv ein”, hier ist die freie Meinungsäußerung daheim. Hier können sich Linke und Brezeln ihr Fett abholen – kostenlos und registrierungsfrei.

oder:

Zensurfrei und Spass dabei.
Klatscht die Schlampen bis sie pampen!

oder:

Zur Zeit findet man fast nur noch das Märchen von “Frauen sind die besseren …” – bis irgendwann noch an das Märchen geglaubt werden könnte, ne ne. Dem möchte ich mit der Wahrheit entgegenwirken.

Frauen sind die Schlechteren – in Allem (mein Beitrag zur “Gleichberechtigung”)

Es gibt keinen Bereich, in dem Frauen den Männern das Wasser reichen könnten. Da sich “Kinder durchs Geschlechtsteil quetschen oder Kinder an den Titten lutschen lassen” bei Männern ausschließt, können Frauen darin nur schlechter als Andere sein, folglich definitiv nicht besser als Männer.

Link zur Auflösung gibt´s auf Anfrage per Mail, da ich für derartigen groben Unfug keine kostenlose Website-Werbung machen will. Aber vielleicht kommt ihr ja selber drauf …. Lösungsvorschläge gern – aber anonymisiert -  in die Kommentare. Danke.

Der verflixte Haushalt 19

Geschrieben am Dezember 28, 2009 von Piratenweib

Die Ehefrauen von skandinavischen Männern können sich glücklich schätzen. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Universität Oxford sind Schweden und Norweger die attraktivsten Ehemänner, weil sie sich an der Hausarbeit beteiligen und damit die Gleichberechtigung im Alltag leben.

Das Interessante an der Studie ist, dass Partnerschaften glücklicher verlaufen, wenn auch Männer traditionelle Frauenarbeiten übernehmen – und damit zufrieden sind. In den Ländern an der Spitze werden Männer die solche Tätigkeiten ausüben, weniger stigmatisiert. Hausmann = Weichei … Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit einer harmonischen Beziehung für beide Partner größer. Aber ist das eine neue Erkenntnis? Nö. Frauen haben das schon immer gewusst. Und wenn Männer sich aus den Alltagstätigkeiten heraushalten, so werden sie oftmals mit Trennung oder Scheidung “bestraft” (aus Männersicht). Nur – wozu braucht eine Frau einen Mann, der im Alltag nicht da ist? Der nur Job und Karriere sieht und eigentlich gar nicht weiß, warum er eine Frau hat – vom Sex mal abgesehen. So einen Mann braucht keine Frau.

Eher am unteren Ende der Statistik befinden sich Japan und Deutschland. Auch österreichische Frauen müssen sich der Studie zufolge mit faulen Gefährten im Haushalt herumschlagen.

Männer für traditionelle Rollen
Die Studie kommt auch zu dem Schluss, dass es für Frauen, die gleichberechtigt sind oder als gleichberechtigt gelten, in jedem Land schwieriger ist, einen gemeinsamen Haushalt bzw. eine Familie zu gründen.

Auch wenn Männer bei Gleichbereichtigung die Fahnen hochhalten, würden doch die meisten lieber eine Frau wählen, die den Haushalt macht und sich um die Kinder kümmert.

Für Männer ist die traditionelle Rollenteilung immer noch von Vorteil. Eine Frau, die IHM den Rücken freihält von lästigen Alltagspflichten, erleichtert die Konzentration auf die Karriere ungemein.

“Wenn sich Länder fragen, warum die Geburtenrate rückgängig ist, sollte man sich die Motivationen ansehen, warum Paare zusammenziehen und Kinder bekommen”, so die Ökonomin. Die gründsätzliche Frage scheine zu sein: “Wie geht es mir bzw. uns am besten?” Frauen in Ländern, wo weniger Gleichberechtigung herrsche, sagten daher oft Nein zu einer weitergehenden Partnerschaft.

Ist ja logisch, Frauen haben erstmal keinen Vorteil aus einer Partnerschaft oder Familiengründung – außer dem emotionalen natürlich. Aber den emotionalen Vorteil einer Partnerschaft kann man schließlich auch ohne Kinder haben – besser sogar noch. Letztlich kann die Geburtenrate (so sie denn überhaupt von Relevanz ist) nur gesteigert werden, wenn die Menschen insgesamt wieder mehr Lust darauf haben, Kinder zu bekommen. Und da helfen keine Finanzspritzen á la “Gebärprämie” oder “Herdprämie”, wenn am Ende doch immer ein/e Verlierer/in steht.

via: Österreicher auf vorletztem Platz.

Wieder ein Sahneschnittchen aus Maskuland … 1

Geschrieben am Dezember 18, 2009 von Piratenweib

Aus Herr Doktor wird Frau Doktor

verfasst von H****r, 18.12.2009, 17:51

Da lockt euch die ‘ZeitIn’ ganz bewußt und raffiniert auf die falsche Fährte.

Der Grund für die Geschlitztenschwemme in der Medizin ist nämlich ein ganz konkretes Ergebnis der Genderselektion: Frauen haben die besseren Abitursnoten (warum, wissen wir) und können damit das NC- Fach Medizin entern. Und das tun sie zuhauf, Frau Doktor ist schließlich Statussymbol.

In Österreich gibt es eine ziemlich knackige Zulassungsprüfung. Dort zeigte sich, daß sie von Männern trotz schlechterer Abi- Noten häufiger geknackt wird als von Geschlitzten. Logische Folge: die Politfotzen schreien was von ‘Diskriminierung’ daher und schon winseln die Prüfungserfinder was von ‘Anpassung’ etc. und eilfertige Politpudel wollen sie ganz abschaffen. Zumindest ist sicher, daß diese Prüfung ‘frauenfreundlicher’ wird.

In der Tat ist die Entwicklung mit Sorge zu betrachten. Wer einmal zusehen musste, wenn ein 50- kg- Püppchen versucht, einen 120 kg- Maurer zu reanimieren (aus meiner Oberarztzeit sind mir da einige Trauerspiele in Erinnerung), weiß, was ich meine und es nützt auch nichts, wenn sie dem Wiederbelebungsbedürftigen furchtbar empathisch übers Haar streichelt.

Deutsche Medizin ist Hochleistungsmedizin und Weicheier sind da fehl am Platze.

Selbst in den Psycho- Laberfächern ist richtig männliche Präsenz gefragter denn je: ein Alleinerzogenenwürstchen mit seiner ‘emotional instabilen Persönlicheit’ braucht jemand, der es auf den Pott setzt und nicht über die Wahlfreiheit der Geschlechteridentität daherlabert. Das leisten nur richtige Männer und- da staunt man wahrscheinlich- postmenopausale Frauen mit 30 Berufsjahren auf dem Buckel…

via Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? – Aus Herr Doktor wird Frau Doktor.

Ich glaube, dazu muss ich nichts mehr weiter sagen, oder? Das ist ja an Eindeutigkeit nicht mehr zu überbieten, und jede/r die/der ein Psycho-Laberfach studiert hat, wird sich über diesen Beitrag weiß Gott nicht wundern, sondern einfach eine Diagnose stellen. Ich fürchte … unheilbar.

Kolumne: Männerpolitik? Zum Teufel damit! | Frankfurter Rundschau – Meinung 0

Geschrieben am November 05, 2009 von Piratenweib

Die FR scheint immer mal wieder für einen Aufreger gut zu sein.
Schauen wir mal, was z.B. Frau Reinhardt bei der FR so schreibt:

Männer sind lernfähig. Jedenfalls im Prinzip. Ihr Können hängt stark vom Wollen ab – von einigen mustergültigen Sonderexemplaren abgesehen, die über so etwas wie Einsicht verfügen.

Ja, okay, das ist nicht weiter schlimm. Männer sind lernfähig – stimme zu. Können hängt vom Wollen ab – stimme zu. Das gilt wohl auch für Frauen. Also erstmal nix Böses zu erkennen.

Dann nimmt sich Frau Reinhardt der Unfähigkeit mancher Männer an, Spül- oder Waschmaschine korrekt zu bedienen:

Wir nehmen zu ihren Gunsten an: Es liegt nicht an einem zu niedrigen IQ. Ein genetischer Defekt? Kaum. Es handelt sich um Boykott. Manches wollen Männer einfach nicht können. Weil sie es dann auch machen müssten.

Okay, ich will auch manches nicht können. Daher kann ich das schon verstehen. Ich will zum Beispiel keine Kindergartenkinder betreuen und auch nicht in Klärbecken tauchen. Daher “kann” ich das einfach nicht. Ist praktisch. Gibt ja auch genug andere Leutz, die das wollen und deshalb auch können.

Schließlich schreibt Frau Reinhardt über Projekte für Jungen und junge Männer, die ihnen erweiterte Perspektiven etwa in erzieherischen und pflegerischen Berufen ermöglichen sollen. Diese Projekte sollen laut der schwarz-gelben Regierung verstärkt werden. Das ist doch eine gute Sache, oder?

Nun hat schon bisher kein Mensch Männern verwehrt, Alte und Kranke zu pflegen oder Kinder zu erziehen, und zwar weder freiwillig zu Hause noch professionell als Beruf. Bloß sind solcherlei traditionell Frauen zugewiesene Aufgaben notorisch unterbezahlt und gesellschaftlich kaum anerkannt. Wenn Männer in weibliche Domänen vorstoßen, dann hauptsächlich, wenn sie dort Starpotenzial für sich wittern.

Hmm, da ist was dran. Es gab sogar schon einmal Zeiten, in denen die Lehrerschaft zu 100% aus Männern bestand (okay, die Schülerschaft auch). Es gab sogar mal den hochangesehenen Beruf des Strumpfwirkers bzw. -strickers. Warum wollen Männer das heute nicht mehr machen? Ja, stimmt,  weil es heute nicht mehr hochangesehen ist. Aber warum denn nicht? Ganz einfach, weil es heute auch Frauen machen. Alles, was Frauen machen, ist nicht hochangesehen, sondern selbstverständlich und verlangt auch kein besonderes Wissen. Schließlich kann doch jeder einem Baby die vollgeschissenen Windeln auch ohne Studium wechseln. Kochen? Ist daheim nicht angesehen, aber als Fernsehkoch Karriere machen, das ist dann wieder angesehen.

Den genetischen Defekt haben offensichtlich wir Frauen. Uns fehlt das Wichtigkeitsgen, das uns in den Vordergrund drängeln lässt.

Na ja, ich drängle mich eigentlich ganz gern in den Vordergrund, aber ich bin ja auch ein Mann (zumindest sind meine Ringfinger länger als meine Zeigefinger Ringfinger-Zeigefinger Dimorphismus).

Seit bekanntgeworden ist, dass Jungens den Mädchen in der Schule bloß hinterherhecheln, was ihre Leistungen betrifft, leidet konservativer Männerstolz.

Tja, und woran liegt´s? Wollen Männer auch hier nicht Können? Da sollte zumindest mal drüber nachgedacht werden …

via Kolumne: Männerpolitik? Zum Teufel damit! | Frankfurter Rundschau – Meinung.

Schreibt nicht bei Piraten … 1

Geschrieben am Oktober 29, 2009 von Piratenweib

Schreibt nicht bei Piraten …

verfasst von (xxx)

… bevor nicht einige “Spezialisten” der dortige Moderations-Mannschaft “kielgeholt” wurden. Deren Pumpf ist (See)Pockenverseucht das nimmt dem Kahn die Fahrt. Die löschen, sperren, und ändern Zitate auf die Weise ab, dass danach der Nick bis in die Steinzeit verseucht ist. Hinzu kommen taktische Nicksperrungen, um feministische Trolle zu schützen. Sogar Strangüberschriften werden abgeändert, wenn sie nicht gleich gelöscht oder in die Verbannung geschickt werden.

» ich bin von der Reaktion auf mein Geschriebenes beeindruckt.

Mich nicht, denn die Piratenschlampen schieben derartige Keile, dass offenbar EINIGE keine lust haben sich eure Pest an Bord einzufangen. Da sollte man schon auf eine rauen Briese, die einem entgegenweht gefasst sein.

via Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? – Schreibt nicht bei Piraten ….

Weiter so Jungs! Die Piratenschlampen brauchen euch gar nicht zu demolieren, das könnt ihr selbst viel besser. Und Rechts-Schreibung könnt ihr auch besser. Überhaupt können Männer ja alles besser *lol*

Halbe-halbe? Aber gern! « DiePresse.com 0

Geschrieben am Oktober 29, 2009 von Piratenweib

Halbe-halbe? Aber gern! « DiePresse.com.

Da brauche ich nichts mehr hinzuzufügen. Passt alles.

(…) Am besten fangen wir sofort damit an. Halbe-halbe bei den Einkommen, den Aufstiegschancen und den Führungspositionen in Österreich – jede Hilfe der Männerpartei ist hier willkommen! Halbe-halbe in der Arbeitswelt macht nämlich halbe-halbe im Famlienleben erst möglich. Wenn Mann und Frau gleich viel verdienen, können sie gleich gut in Karenz oder in Teilzeit gehen. Und wenn sie gleich häufig in Karenz oder Teilzeit gehen, können sie gleich gut befördert werden.

Womit wir bei den „Väterrechten“ wären. Dass Scheidungskinder derzeit meist bei der Mutter bleiben, liegt nicht am Männerhass der Gerichte, sondern simpel daran, dass sich Mütter meistens mehr um die Kinder kümmern. Die fünf Prozent männliche Alleinerzieher halten sich mit den fünf Prozent Karenzväter bisher ziemlich genau die Waage. Doch hier, liebe Männerpartei, gibt es für Sie jede Menge zu ändern: Kämpfen Sie in den Betrieben für Papamonate, für Teilzeitarbeitsplätze, für familienfreundliche Arbeitszeiten! Die Energie, die manche Väter nach der Trennung in einen Obsorgestreit investieren, könnten sie vor der Trennung ihren Kindern und dem Haushalt widmen – wer weiß, wie viele Trennungen sich dann erübrigen.

Weiter in der Forderungsliste. In der professionellen Kinderbetreuung fehlen männliche Bezugspersonen? Absolut richtig! Also melden Sie sich gleich morgen an den Pädaks an, werden Sie Kindergartenpädagogen, Volksschullehrer und Hortbetreuer.

(…) Bleiben die einzigen gesetzlichen „Priviegien“ von Frauen, das frühere Pensionsalter und die Wehrpflicht. Auch hier kein Widerspruch: Die gehören in einer geschlechtergerechten Welt selbstverständlich weg.

(Un)weibliche Piraten? – dyfustifications 0

Geschrieben am Oktober 29, 2009 von Piratenweib

Mir persönlich ist es vollkommen wurscht, welches Geschlecht jemand hat oder haben möchte, solang er oder sie oder es sich nicht aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit für etwas Besseres hält. Oder erwartet, aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit rote Teppiche ausgerollt oder wahlweise den Arsch hinterhergetragen zu bekommen. Und bornierte Schwachköpfe gibt es überall, auch bei den Piraten. Aber es sind nach meiner Erfahrung deutlich weniger. Und wir gehen bloss anders mit ihnen um. Ein bornierter Schwachkopf muss es sich bei den Piraten gefallen lassen, dass man ihm dies in aller Deutlichkeit mitteilt und Konsequenzen daraus zieht.

Ach ja, die Frauenthemen die es noch zu beackern gilt sind beispielsweise “gleicher Lohn für gleiche Arbeit” und “Chancen im Beruf”. Ich denke, meine Damen, darauf sollten wir uns konzentrieren und nicht darauf, krampfhaft chauvistische Verhaltensweisen an Stellen zu suchen, wo keine sind.

Wenn du willst, dass sich etwas ändert, ändere dein eigenes Verhalten. Sei konsequent. Sei unabhängig. Fordere nicht ausschließlich, daß andere Dinge ändern oder tun, ändere die Dinge selbst. Ist zwar anstrengender, aber irgendjemand muss es ja machen. Wenn du Hunger hast, kaufst du dir ja auch was zu essen, statt zu jammern, daß dir niemand etwas zum Essen bringt.

via (Un)weibliche Piraten? – dyfustifications.

Liebe Nicole, herzlichen Dank für diesen erfrischenden Beitrag. Du hast absolut Recht. Und deshalb gilt jetzt die Devise:

Nicht jammern, handeln, Piratin!



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