<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Über Gleichberechtigung und Gleichbehandlung</title>
	<atom:link href="http://www.piratenweib.de/uber-gleichberechtigung-und-gleichbehandlung/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.piratenweib.de/uber-gleichberechtigung-und-gleichbehandlung</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 14:46:56 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.5</generator>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/uber-gleichberechtigung-und-gleichbehandlung#comment-1846</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 16:50:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenweib.de/?p=1044#comment-1846</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Piratenweib: &lt;/strong&gt;Außer Kindergärten und Grundschulen fällt mir da ehrlich gesagt nix ein, wo es “zu viele Frauen” gibt …&lt;/blockquote&gt;

Da fällt mir der gesamte öffentliche Dienst ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Piratenweib: </strong>Außer Kindergärten und Grundschulen fällt mir da ehrlich gesagt nix ein, wo es “zu viele Frauen” gibt …</p></blockquote>
<p>Da fällt mir der gesamte öffentliche Dienst ein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Piratenweib</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/uber-gleichberechtigung-und-gleichbehandlung#comment-1838</link>
		<dc:creator>Piratenweib</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 13:46:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenweib.de/?p=1044#comment-1838</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;In der freien Wirtschaft gibt es keine Quote und da wo sie eingeführt wurde, gibt es inzwischen oftmals tatsächlich zu viele Frauen.&lt;/blockquote&gt;Außer Kindergärten und Grundschulen fällt mir da ehrlich gesagt nix ein, wo es &quot;zu viele Frauen&quot; gibt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In der freien Wirtschaft gibt es keine Quote und da wo sie eingeführt wurde, gibt es inzwischen oftmals tatsächlich zu viele Frauen.</p></blockquote>
<p>Außer Kindergärten und Grundschulen fällt mir da ehrlich gesagt nix ein, wo es &#8220;zu viele Frauen&#8221; gibt &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/uber-gleichberechtigung-und-gleichbehandlung#comment-1828</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 21:42:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenweib.de/?p=1044#comment-1828</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Piratenweib: &lt;/strong&gt;Das ist doch Blödsinn. Die Frau wird nur dann bevorzugt eingestellt, wenn eine Entscheidung zwischen gleich hoch qualifizierten Bewerber/innen ansteht. Ansonsten entscheiden selbstverständlich ausschließlich (zumindest vordergründig) Qualifikation und Kompetenz.&lt;/blockquote&gt;

Ha, ha, Da kennst Du aber die PolitikerInnen schlecht, insbesondere wenn es sich dabei um Grüne handelt und die bei der Besetzung im öffentlichen Dienst ein Wörtchen mitzureden haben.

&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Piratenweib: &lt;/strong&gt;Hahaha, wenn das so wäre, müssten unsere Führungsetagen ja nur so überquellen von Frauen. Das glaubst du doch wohl selbst nicht. Mach mal die Augen auf und schaue dir die Geschlechterverteilung auf den verschiedenen Hierarchieebenen an.&lt;/blockquote&gt;

In der freien Wirtschaft gibt es keine Quote und da wo sie eingeführt wurde, gibt es inzwischen oftmals tatsächlich zu viele Frauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Piratenweib: </strong>Das ist doch Blödsinn. Die Frau wird nur dann bevorzugt eingestellt, wenn eine Entscheidung zwischen gleich hoch qualifizierten Bewerber/innen ansteht. Ansonsten entscheiden selbstverständlich ausschließlich (zumindest vordergründig) Qualifikation und Kompetenz.</p></blockquote>
<p>Ha, ha, Da kennst Du aber die PolitikerInnen schlecht, insbesondere wenn es sich dabei um Grüne handelt und die bei der Besetzung im öffentlichen Dienst ein Wörtchen mitzureden haben.</p>
<blockquote><p><strong>Piratenweib: </strong>Hahaha, wenn das so wäre, müssten unsere Führungsetagen ja nur so überquellen von Frauen. Das glaubst du doch wohl selbst nicht. Mach mal die Augen auf und schaue dir die Geschlechterverteilung auf den verschiedenen Hierarchieebenen an.</p></blockquote>
<p>In der freien Wirtschaft gibt es keine Quote und da wo sie eingeführt wurde, gibt es inzwischen oftmals tatsächlich zu viele Frauen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Piratenweib</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/uber-gleichberechtigung-und-gleichbehandlung#comment-1826</link>
		<dc:creator>Piratenweib</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 17:07:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenweib.de/?p=1044#comment-1826</guid>
		<description>Quoten für Grundschullehrer und Erzieher? Aber bitte sehr! Ich habe nichts dagegen.
&lt;blockquote&gt;Erfahrungen eines Hochschulprofessors in Erinnerung, dass er sich bei einer Stellenbesetzung kaum noch traut eine Frau zum Vorstellungsgespräch einzuladen, weil er von der Politik sonst sofort gezwungen wird, diese zu nehmen, egal wie gut sie ist.&lt;/blockquote&gt;
Das ist doch Blödsinn. Die Frau wird nur dann bevorzugt eingestellt, wenn eine Entscheidung zwischen gleich hoch qualifizierten Bewerber/innen ansteht. Ansonsten entscheiden selbstverständlich ausschließlich (zumindest vordergründig) Qualifikation und Kompetenz.
&lt;blockquote&gt;Mit Quote heißt, dass dann eben auch Frauen, die nach oben wollen, es erheblich leichter haben, als ihre männlichen Kollegen. &lt;/blockquote&gt;
Hahaha, wenn das so wäre, müssten unsere Führungsetagen ja nur so überquellen von Frauen. Das glaubst du doch wohl selbst nicht. Mach mal die Augen auf und schaue dir die Geschlechterverteilung auf den verschiedenen Hierarchieebenen an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Quoten für Grundschullehrer und Erzieher? Aber bitte sehr! Ich habe nichts dagegen.</p>
<blockquote><p>Erfahrungen eines Hochschulprofessors in Erinnerung, dass er sich bei einer Stellenbesetzung kaum noch traut eine Frau zum Vorstellungsgespräch einzuladen, weil er von der Politik sonst sofort gezwungen wird, diese zu nehmen, egal wie gut sie ist.</p></blockquote>
<p>Das ist doch Blödsinn. Die Frau wird nur dann bevorzugt eingestellt, wenn eine Entscheidung zwischen gleich hoch qualifizierten Bewerber/innen ansteht. Ansonsten entscheiden selbstverständlich ausschließlich (zumindest vordergründig) Qualifikation und Kompetenz.</p>
<blockquote><p>Mit Quote heißt, dass dann eben auch Frauen, die nach oben wollen, es erheblich leichter haben, als ihre männlichen Kollegen. </p></blockquote>
<p>Hahaha, wenn das so wäre, müssten unsere Führungsetagen ja nur so überquellen von Frauen. Das glaubst du doch wohl selbst nicht. Mach mal die Augen auf und schaue dir die Geschlechterverteilung auf den verschiedenen Hierarchieebenen an.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/uber-gleichberechtigung-und-gleichbehandlung#comment-1803</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 13:09:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenweib.de/?p=1044#comment-1803</guid>
		<description>Sicher habe ich den Beitrag gelesen. Ich halte nur nichts davon, Randursachen zu diskutieren, wenn die Ursachen fundamentaler und offensichtlicher sind.

Und über Quotenregelungen kann man dann offener diskutieren, wenn Frau sich umgekehrt auch für Quoten für Männer als Lehrer, Erzieher, Gleichstellungsbeauftragter etc. einsetzt. 

Zum Thema Quote habe ich immer noch die Erfahrungen eines Hochschulprofessors in Erinnerung, dass er sich bei einer Stellenbesetzung kaum noch traut eine Frau zum Vorstellungsgespräch einzuladen, weil er von der Politik sonst sofort gezwungen wird, diese zu nehmen, egal wie gut sie ist. Das darf es ja nun auch nicht sein. 

Bei der Quote wird eben leider auch immer vergessen, dass die Anzahl der weiblichen Bewerber für eine gehobene Stelle deutlich unter denen der männlichen Bewerber liegt. Mit Quote heißt, dass dann eben auch Frauen, die nach oben wollen, es erheblich leichter haben, als ihre männlichen Kollegen. Warum also nicht eine Regelung, dass immer dann eine Quote greifen muss, wenn das Verhältnis der Bewerber nach Geschlecht ungefähr ausgewogen ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher habe ich den Beitrag gelesen. Ich halte nur nichts davon, Randursachen zu diskutieren, wenn die Ursachen fundamentaler und offensichtlicher sind.</p>
<p>Und über Quotenregelungen kann man dann offener diskutieren, wenn Frau sich umgekehrt auch für Quoten für Männer als Lehrer, Erzieher, Gleichstellungsbeauftragter etc. einsetzt. </p>
<p>Zum Thema Quote habe ich immer noch die Erfahrungen eines Hochschulprofessors in Erinnerung, dass er sich bei einer Stellenbesetzung kaum noch traut eine Frau zum Vorstellungsgespräch einzuladen, weil er von der Politik sonst sofort gezwungen wird, diese zu nehmen, egal wie gut sie ist. Das darf es ja nun auch nicht sein. </p>
<p>Bei der Quote wird eben leider auch immer vergessen, dass die Anzahl der weiblichen Bewerber für eine gehobene Stelle deutlich unter denen der männlichen Bewerber liegt. Mit Quote heißt, dass dann eben auch Frauen, die nach oben wollen, es erheblich leichter haben, als ihre männlichen Kollegen. Warum also nicht eine Regelung, dass immer dann eine Quote greifen muss, wenn das Verhältnis der Bewerber nach Geschlecht ungefähr ausgewogen ist?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Piratenweib</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/uber-gleichberechtigung-und-gleichbehandlung#comment-1801</link>
		<dc:creator>Piratenweib</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 10:14:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenweib.de/?p=1044#comment-1801</guid>
		<description>Sag mal, hast du den Beitrag überhaupt gelesen? 
Oder ist das wieder so ein &quot;Google-pay-gap-eingeben-und-überall-den-gleichen-Senf-abgeben&quot; Rundumschlag?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sag mal, hast du den Beitrag überhaupt gelesen?<br />
Oder ist das wieder so ein &#8220;Google-pay-gap-eingeben-und-überall-den-gleichen-Senf-abgeben&#8221; Rundumschlag?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.piratenweib.de/uber-gleichberechtigung-und-gleichbehandlung#comment-1797</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 08:24:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenweib.de/?p=1044#comment-1797</guid>
		<description>Das Problem ist doch etwas komplexer. Wir kommen in der Diskussion auch nicht weiter, wenn Frauen ihr eigenes Verhalten und ihre eigene &quot;Schuld&quot; in dieser Frage permanent ausklammern.
&quot;Gender Pay Gap&quot; ist in erster Linie ein statistischer Wert, der leider ständig missbraucht wird. Schließlich bedeuten die Lohnunterschiede NICHT, dass Frauen und Männer im gleichen Job, in der gleichen Firma bei gleichem Alter und Leistung tatsächlich unterschiedlich bezahlt werden. Welche Firma streitet sich schon um 2 % Lohnerhöhung und ist dann bereit einem Mitarbeiter 20 % mehr Lohn zu zahlen, nur weil er ein Mann ist. Wäre es so, würden Männer auf dem Arbeitsmarkt chancenlos sein.
Die Gründe liegen schließlich nicht in einer offenen Diskriminierung, sondern in unterschiedlichen Vorlieben und Entscheidungen. Provozierend kann man nämlich auch argumentieren, dass das Gender Pay Gap bei uns so hoch ist, weil es uns so gut geht. Frauen können es sich bei uns leisten, nicht zu arbeiten und keine Karriere zu machen und dementsprechend handeln sie auch. 
Meine Frau und ich sind beide berufstätig. Auf Grund meiner Ausbildung verdiene ich deutlich mehr als meine Frau. Entsprechend muss sich meine Frau im Dienst permanent von Frauen (!) anhören, warum sie denn voll arbeite. Ich würde doch genug verdienen und warum sie sich dann denn nicht Teilzeit gönnen würde. Dies sagt sehr viel über die unterschiedlichen Einstellungen von Frauen und Männern zum Thema Beruf, Karriere und Geldverdienen aus. 
Da ich in einer Firma mit vielen Berufen arbeite, die von Frauen und Männern gleichermaßen ergriffen werden, kann ich wunderbar das unterschiedliche Verhalten von Frauen und Männern beobachten. Im Tarifbereich gibt es selbstverständlich keine Gehaltsunterschiede. Hier verdienen bei gleichem Alter die Frauen sogar deutlich mehr, da die Männer durch Wehr- und Zivildienst ein Jahr später eingestiegen sind (hier liegt tatsächlich eine massive Diskriminierung vor, die alles übersteigt, was Frauen in ihrem Leben an Diskriminierung real erleben). Von E8- E11 sind Männer und Frauen gleich vertreten. Die wenigen E12 und E13er, die es bei uns gibt, sind dagegen vorwiegend Männer. Die besonderen Erwartungen und nötigen Leistungen dafür, werden bisher vorwiegend von Männern erfüllt. Leider beobachten wir immer wieder, dass beim Erreichen von E11 vorwiegend die Frauen nicht bereit sind, sich noch mehr anzustrengen. Sie sind mit dem Erreichten eher zufrieden.
Gleiches beobachte ich leider auch bei ATs. Um hier Karriere zu machen ist neben einer hohen Qualifikation auch die Bereitschaft notwendig, sich mal zu bewegen, mal etwas anderes zu machen. Unsere Männer sind dafür viel eher bereit. Eine wirklich fähige und talentierte Frau in meinem Team musste ich regelrecht zwingen sich zu bewegen, damit sie ihre Karrierechancen nicht gleich verbaut.
Zusammenfassend sehe ich einen großen Teil des Problems darin, dass Frauen Beruf und Karriere einen ganz anderen Stellenwert beimessen als Männer. 
Männer daher die Hauptschuld für das Gender Pay Gap oder die zu wenigen weiblichen Führungskräfte zu geben und sogar die diskriminierende Wehrpflicht zu rechtfertigen (was leider in Diskussionen immer wieder passiert) ist mehr als infam und vor allem völlig falsch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem ist doch etwas komplexer. Wir kommen in der Diskussion auch nicht weiter, wenn Frauen ihr eigenes Verhalten und ihre eigene &#8220;Schuld&#8221; in dieser Frage permanent ausklammern.<br />
&#8220;Gender Pay Gap&#8221; ist in erster Linie ein statistischer Wert, der leider ständig missbraucht wird. Schließlich bedeuten die Lohnunterschiede NICHT, dass Frauen und Männer im gleichen Job, in der gleichen Firma bei gleichem Alter und Leistung tatsächlich unterschiedlich bezahlt werden. Welche Firma streitet sich schon um 2 % Lohnerhöhung und ist dann bereit einem Mitarbeiter 20 % mehr Lohn zu zahlen, nur weil er ein Mann ist. Wäre es so, würden Männer auf dem Arbeitsmarkt chancenlos sein.<br />
Die Gründe liegen schließlich nicht in einer offenen Diskriminierung, sondern in unterschiedlichen Vorlieben und Entscheidungen. Provozierend kann man nämlich auch argumentieren, dass das Gender Pay Gap bei uns so hoch ist, weil es uns so gut geht. Frauen können es sich bei uns leisten, nicht zu arbeiten und keine Karriere zu machen und dementsprechend handeln sie auch.<br />
Meine Frau und ich sind beide berufstätig. Auf Grund meiner Ausbildung verdiene ich deutlich mehr als meine Frau. Entsprechend muss sich meine Frau im Dienst permanent von Frauen (!) anhören, warum sie denn voll arbeite. Ich würde doch genug verdienen und warum sie sich dann denn nicht Teilzeit gönnen würde. Dies sagt sehr viel über die unterschiedlichen Einstellungen von Frauen und Männern zum Thema Beruf, Karriere und Geldverdienen aus.<br />
Da ich in einer Firma mit vielen Berufen arbeite, die von Frauen und Männern gleichermaßen ergriffen werden, kann ich wunderbar das unterschiedliche Verhalten von Frauen und Männern beobachten. Im Tarifbereich gibt es selbstverständlich keine Gehaltsunterschiede. Hier verdienen bei gleichem Alter die Frauen sogar deutlich mehr, da die Männer durch Wehr- und Zivildienst ein Jahr später eingestiegen sind (hier liegt tatsächlich eine massive Diskriminierung vor, die alles übersteigt, was Frauen in ihrem Leben an Diskriminierung real erleben). Von E8- E11 sind Männer und Frauen gleich vertreten. Die wenigen E12 und E13er, die es bei uns gibt, sind dagegen vorwiegend Männer. Die besonderen Erwartungen und nötigen Leistungen dafür, werden bisher vorwiegend von Männern erfüllt. Leider beobachten wir immer wieder, dass beim Erreichen von E11 vorwiegend die Frauen nicht bereit sind, sich noch mehr anzustrengen. Sie sind mit dem Erreichten eher zufrieden.<br />
Gleiches beobachte ich leider auch bei ATs. Um hier Karriere zu machen ist neben einer hohen Qualifikation auch die Bereitschaft notwendig, sich mal zu bewegen, mal etwas anderes zu machen. Unsere Männer sind dafür viel eher bereit. Eine wirklich fähige und talentierte Frau in meinem Team musste ich regelrecht zwingen sich zu bewegen, damit sie ihre Karrierechancen nicht gleich verbaut.<br />
Zusammenfassend sehe ich einen großen Teil des Problems darin, dass Frauen Beruf und Karriere einen ganz anderen Stellenwert beimessen als Männer.<br />
Männer daher die Hauptschuld für das Gender Pay Gap oder die zu wenigen weiblichen Führungskräfte zu geben und sogar die diskriminierende Wehrpflicht zu rechtfertigen (was leider in Diskussionen immer wieder passiert) ist mehr als infam und vor allem völlig falsch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

