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White Ribbon


Die White Ribbon Kampage ist die international größte Bewegung von Männern, die sich für gewaltfreies Verhalten von Männern in Beziehungen einsetzt. Die Kampagne wurde im Jahr 1991 in Kanada ins Leben gerufen. Seitdem haben Männer weltweit begonnen sich für gewaltfreie Beziehungen zu engagieren. Die White Ribbon Österreich Kampagne will einen Beitrag zur Eindämmung der alltäglichen Gewalt von Männern in Paarbeziehungen leisten. Dafür betreibt die Kampagne Bewusstseinsarbeit in der Öffentlichkeit.

via White Ribbon.
Das ist eine gute und unterstützenswerte Sache. Da Männer bekannterweise die meisten Gewaltdelikte (gegen Frauen UND Männer) ausüben, sind Männer sicherlich der richtige Ansatzpunkt und hier insbesondere natürlich die jungen Männer: die Jungs.

Wege für ein gewaltfreies Leben und wie man Jungs neue Bilder von Männlichkeit vermittelt, zeigt die veröffentlichte Broschüre Stark aber wie?

9 comments to White Ribbon

  • Bruno

    Da Männer bekannterweise die meisten Gewaltdelikte (gegen Frauen UND Männer) ausüben, sind Männer sicherlich der richtige Ansatzpunkt und hier insbesondere natürlich die jungen Männer: die Jungs.

    Der Anteil von Frauen an häuslicher Gewalt ist recht hoch, warum also wird, wieder einmal, nur Gewalt von Männern beleuchtet? Sind Frauen gar nicht willens oder in der Lage eine ähnliche Bewegung ins Leben zu rufen?

    Erst recht einseitig muten all diese “Männer-gegen-Männergewalt-Kampagnen” an, wenn man bedenkt, dass Gewalt an Kindern hauptsächlich von Müttern ausgeht.
    Zitat von Frau von der Leyen anläßlich des Zwischenberichts “Nationales Zentrum Frühe Hilfen”:

    “Und wenn man schaut, wer sind die Täterinnen und Täter, dann sind das in 2/3 der Fälle die leiblichen Mütter, in 1/3 der Fälle entweder der leibliche Vater, oder der neue Partner der Mutter.”

    • Piratenweib

      @Bruno: Bereits Hedwig Dohm (1833-1919) schrieb:

      Man kommt sich auf dem Gebiet der Frauenfrage immer wie ein Widerkäuer vor. Es liegt an der Taktik der Gegner, die wieder und wieder dieselben Behauptungen aufstellen, uner absoluter Ignorierung unserer Widerlegungen, und uns damit nötigen, das zehnmal Gesagte, noch einmal zu sagen.

  • Bruno

    Es liegt an der Taktik der Gegner, die wieder und wieder dieselben Behauptungen aufstellen, uner absoluter Ignorierung unserer Widerlegungen, und uns damit nötigen, das zehnmal Gesagte, noch einmal zu sagen.

    Stimmt genau. Jedenfalls in Bezug auf die angebliche Diskriminierung von Frauen in Deutschland, der angeblich geringeren Entlohnung von Frauen etc.

    Widerleg doch einfach mal das von Frau von der Leyen gesagte. Bin gespannt.

  • Bruno

    Kommt da noch was?
    Oder schaffst Du es nicht zu widerlegen?

  • Bruno

    Ich weiß nicht, wo du das Zitat her hast, aber auf der HP des BMFSFJ oder auf der HP der Frühen Hilfen steht es nicht

    Ja, dem Frauenministerium war der Link wohl zu peinlich, aber Freund Google vergisst nichts:

    http://209.85.129.132/search?q=cache:OyL5nioy-tEJ:www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/presse,did%3D114998+leyen+fr%C3%BChe+hilfen+zwischenbericht&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

    • Piratenweib

      Igitt, dass ich mir mal eine so lange Rede von Zensursula anhören muss, hätte ich auch nicht gedacht.
      Nun zum Inhalt: Sie spricht von 2/3 Täterinnen (Mütter) und 1/3 Täter (Väter/Partner), allerdings für den Kleinstkinderbereich, d.h. bei Kindern unter einem Jahr. Da aber sehr viele Frauen gerade in dieser höchst schwierigen und anstrengenden Phase mit dem Kind allein gelassen sind, verwundert mich diese Zahl nicht wirklich.
      Wer weiß, dass alleinige Zuständigkeit für ein Kleinstkind, d.h. 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr, eine extreme psychische Belastung darstellt, weiß, worin die Problematik besteht.
      Ein sehr aufschlussreicher Versuch wurde hier gemacht:
      Wie Gewalt entsteht
      Mal davon abgesehen, dass die Zahlen im Bereich der älteren Kinder schon wieder völlig anders aussehen.

      • Bruno

        Igitt, dass ich mir mal eine so lange Rede von Zensursula anhören muss, hätte ich auch nicht gedacht.

        Ja, das ist wirklich igitt, da sind wir sogar mal einer Meinung.

        Da aber sehr viele Frauen gerade in dieser höchst schwierigen und anstrengenden Phase mit dem Kind allein gelassen sind, verwundert mich diese Zahl nicht wirklich.

        Ach nööö, nicht schon wieder die Opfernummer…

        Gilt die auch für Väter die ihre Kinder mißhandeln? Oder gar für Väter, die ihre Kinder sexuell mißbrauchen? Konkret: Wann kann ein Vater sich auf eine “höchst schwierige und anstrengende Phase” berufen?
        Bei soviel Empathie müsstest Du ja eigentlich auch Verständnis für einen Vater haben, der das Baby unmittelbar nach der Geburt der Mutter entreißt und es tötet, weil er keine Chance sieht jemals den Unterhalt für dieses Kind zu erwirtschaften.

        • Piratenweib

          Ach nööö, nicht schon wieder die Opfernummer…

          Das hat nix mit Opfernummer zu tun. Die Damen sind keine Opfer (von wem auch, vom Kind?), aber dennoch sind sie in einer psychologisch höchst schwierigen Situation.

          Gilt die auch für Väter die ihre Kinder mißhandeln? Oder gar für Väter, die ihre Kinder sexuell mißbrauchen? Konkret: Wann kann ein Vater sich auf eine “höchst schwierige und anstrengende Phase” berufen?
          Bei soviel Empathie müsstest Du ja eigentlich auch Verständnis für einen Vater haben, der das Baby unmittelbar nach der Geburt der Mutter entreißt und es tötet, weil er keine Chance sieht jemals den Unterhalt für dieses Kind zu erwirtschaften.

          Logisch gilt das auch für Väter. Wobei sexueller Missbrauch wohl kaum durch Schreien eines Babies ausgelöst wird … sexueller Missbrauch von wem auch immer ist durch nichts zu entschuldigen. Da versteh ich keinen Spaß. Wer sich an einem wehrlosen Kind vergeht, der gehört dauerhaft hinter Gitter und außerdem zusätzlich in psychiatrische Behandlung.
          Ja, ich kann Menschen verstehen, die in einer verzweifelten Situation ihr Kind töten, auch Väter. Ein Vater, der die gleiche Betreuungsarbeit leistet, kann natürlich genauso gestresst sein wie eine Mutter. In der Regel (das sieht man ja auch an den 2/3 Täterinnen) ist es aber die Frau, die das Kleinkind allein betreut.
          Ds heißt aber nicht, dass ich es gut heiße. Das Kind kann schließlich nichts dafür, dass seine Eltern, Vater oder Mutter sich in einer schwierigen Lage befinden. Hier hat Zensursula gar nicht mal so Unrecht: Man muss ganz früh mit der Betreuung von Eltern in schwierigen Situationen anfangen, in der Schwangerschaft oder um die Geburt herum ist das vermutlich wirklich am besten zu bewerkstelligen. Menschen, die mit ihrem Kleinkind nicht zurechtkommen, brauchen unbedingt Hilfe und Unterstützung.

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